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Stipendium ohne Anrechnung des BAföG?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Stipendium ohne Anrechnung des BAföG?
 
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Tutesjuliaan
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Anmeldungsdatum: 24.08.2008
Beiträge: 383

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 19:48:23    Titel:

Ein Teilstipendium + Bafög würde für mich damit also mehr Sinn machen als ein Vollstipendium ohne Bafög... ich würde also ein Vollstipendium ausschlagen, zugunsten von aktuell Studiengebühren bezahlen können und was zu essen zu haben... das ist schon ziemlich traurig und der Sinn des Stipendiums wird damit ad absurdum geführt. Ich muss recherchieren, ob es nicht doch vielleicht Ausnahmen oder Freibeträge gibt... Sad
erdbeere_
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 1357

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 19:55:47    Titel:

Tutesjuliaan hat folgendes geschrieben:
Aber es geht doch nicht um den vollen BaföG-Satz, sondern um mehr als eben den. Der BAföG-Satz hat sich nämlich nicht wesentlich verändert, die Studiengebühren aber verändern so einiges... das sind mal eben 100 Eur Mehrbelastung im Monat (und bei mir im Vertrauen kommt auch nochmal die Krankenversicherung dazu, auch nichts, was jeder Student zahlen muss). Mal davon abgesehen, dass man damit auch ohne Studiengebühren nicht gerade sorgenfrei lebt, ist das einfach etwas, was man nicht wegdiskutieren kann. Und die Frage ist, wie ich das ausgleiche ohne arbeiten zu gehen, denn dann bin ich mein tolles Stipendium auf Grund abfallender Leistungen ja bald wieder los... die Frage also ist: Hat jemand da eine Idee, wie das anders zu finanzieren ist? Oder bleibt am Ende doch nur nebenher arbeiten?

nimm einen kredit auf, was sollte dagegen sprechen? rein rechtlich gesehen müssen deine eltern zahlen, wollen sie es trotz gegenteiligem bafögbescheid nicht, musst du halt sehen wo das geld herkommt - der staat und stiftungen sind nun mal nicht dazu da kredite & co deiner eltern zu finanzieren ....

mal davon abgesehen, bedeutet 1. arbeite nicht unbedingt schlechte leistungen und längere studienzeiten (10 stunden die woche nebenher arbeiten kann jeder student schaffen) und 2. mit dem richtigen job hat man sogar vorteile, nämlich relevante praxiserfahrung! klar, wer bei mcdonalds burger wendet, sieht es als vergeudete zeit an, aber es gibt mehr als genug jobs, die relevante studieninhalte abdecken. einfach mal suchen.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 20:11:23    Titel:

Ich hab eigentlich auch nie so richtig verstanden, warum man als Stipendiat weiterhin nichts kriegt, wenn man nicht Bafög-berechtigt ist...

Für mich stellt ein Stipendium eine Förderung außerordentlich guter Studenten dar und da sollte meines Erachtens ein einheitlicher Förderbetrag für alle gezahlt werden...
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 20:13:24    Titel:

Warum?

Warum sollte der Staat die ELTERN fördern?


Bitte mal erklären!

Cyrix
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 20:16:01    Titel:

Tutesjuliaan hat folgendes geschrieben:
mapacino:
Danke, dass du mich verstehst! Ich bin so schockiert! Laughing Ehrlich... da sammelt man wochenlang Unterlagen und bewirbt sich und am Ende läuft es nur darauf hinaus, dass man irgendwann etwas nicht zurückzahlen muss - fein, aber was bringt das dem armen Menschen im Hier und Jetzt? Nix!


Wieso bist du arm?

Dir stehen jeden Monat 600€ zur Verfügung!


Und davon müssen eben deine Eltern einen gewissen Teil tragen. Das ist genau das Subsidariatätsprinzip, für welches CDU/CSU und FDP seit Gründung der BRD eintreten.


Cyrix
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 20:18:22    Titel:

mapacino hat folgendes geschrieben:
Ach, ein()e 1,0 Student(in), die/den ich kenne muss jetzt im Uni Buero arbeiten, da kaum Bafoeg Wink


Arbeiten gehen muss im Studium niemand! Wie gesagt: Der Bedarfssatz sind ca. 600€/Monat. Und dieser Satz steht jedem Studentem zu!

Aber wieso beklagt ihr euch eigentlich darüber, dass der Staat euch nicht genug zahlen würde? Es sind dann die eigenen Eltern[!], die sich auf eure Kosten bereichern! Diese sind dann die Ansprechpartner...


Cyrix
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 20:19:18    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Warum sollte der Staat die ELTERN fördern?


Weil ein Stipendium in meinem Verständnis eine Leistung darstellt, die ich mir durch sehr gute Leistungen und soziales Engagement verdient habe...

Gegenfrage:

Warum sollte der Staat Eltern bestrafen, die was aus ihrem Leben gemacht haben und gut verdienen und Eltern belohnen, die damals statt zu studieren lieber am Band Kohle verdient haben? Wink
mapacino
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Anmeldungsdatum: 29.06.2008
Beiträge: 710

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 20:21:54    Titel:

Ich weiss wie sehr du die BafoeG Rechnung predigst, cyrix42, doch leider koennnen sich nicht alle Eltern das ganze leisten.
Besonders eng wird es bei Leuten direkt an der Bedarfsgrenze. Meine Muetter muesste mir rechtlich gesehen 300€ ueberweisen, ich weiss aber dass Sie sie nicht hat. Dabei ist sie sparsam. Sie hat selbst Schuldgefuehle deswegen, und hofft dass ich ein Stipendium bekomme...bin mir sicher dass die 20€ mir aeusserst helfen werden.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 20:25:08    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Warum sollte der Staat die ELTERN fördern?


Weil ein Stipendium in meinem Verständnis eine Leistung darstellt, die ich mir durch sehr gute Leistungen und soziales Engagement verdient habe...


Bekommst du ja auch: Das sind bis zu 10.000€, die dir da geschenkt werden (durch Darlehn--> Vollzuschuss).
Zitat:

Gegenfrage:

Warum sollte der Staat Eltern bestrafen, die was aus ihrem Leben gemacht haben und gut verdienen und Eltern belohnen, die damals statt zu studieren lieber am Band Kohle verdient haben? Wink


Nu, diese Frage musst du den Gegnern eines starken Staats stellen. Die Grundphilosophie eines schwachen Staats (in Wirtschaftsfragen, wie ihn Union und Liberale wollen) ist, dass er sich möglichst überall heraushalten sollte. Insebsondere auch aus Familienangelegenheiten. Und hierzu hzählt auch die Erstausbildung der Kinder.

Warum also sollte der Staat hier eingreifen, wenn die Eltern es sich doch leisten können ihr Kind zu finanzieren?


Der Staat muss nur dann eingreifen, wenn die Eltern dies eben nicht können. Äquivalent dazu zahlt der Staat auch nicht einfach jedem Bürger Geld, sondern nur denjenigen, die sich nicht selbst finanzieren können. Subsidiaritätsprinzip eben...


Cyrix
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 20:28:44    Titel:

mapacino hat folgendes geschrieben:
Ich weiss wie sehr du die BafoeG Rechnung predigst, cyrix42, doch leider koennnen sich nicht alle Eltern das ganze leisten.


So? Bedürftigkeit ist gesetzlich geregelt. Die Summen sind alle nachlesbar und auch berechenbar.

Es ist wohl eine Frage dessen, wie sehr man auf seinen eigenen Wohlstand bedacht ist, oder ob man fähig ist, sich zum Wohl der eigenen Kinder etwas einzuschränken. Aber wer lieber ein Haus abbezahlt als dem Kind einen Studienplatz zu ermöglichen, handelt doch egoistisch. oder wie siehst du das?

Zitat:

Besonders eng wird es bei Leuten direkt an der Bedarfsgrenze. Meine Muetter muesste mir rechtlich gesehen 300€ ueberweisen, ich weiss aber dass Sie sie nicht hat. Dabei ist sie sparsam. Sie hat selbst Schuldgefuehle deswegen, und hofft dass ich ein Stipendium bekomme...bin mir sicher dass die 20€ mir aeusserst helfen werden.

Nu, wo fließt denn das Geld hin?

Ne 100m²-Wohnung? Nen teuerer Wagen vor der Tür? Teure Urlaubsreisen? ...

Wie gesagt: Wer 300€/Monat zu zahlen hat, der hat auch das Geld dafür. Auch wenn er es zweckentfremdet ausgibt, und meint, es wäre nicht da...


Cyrix
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