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Gründung einer nationalen Partei...
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Gründung einer nationalen Partei...
 
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schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 12:14:54    Titel:

Bürger schrieb :

Zitat:
Zitat:
Schelm :
Verstehe ich dich eigentlich falsch


Manchmal vielleicht, wer weiß das schon. Letztlich kann ich Deine kognitive Leistungsfähigkeit nicht überprüfen.


Ja , wer spielt mit wem ? Der Ideologe mit seiner Umwelt oder die Umwelt mit ihm ?

Zitat:
Grundsätzlich glaube ich das eher nicht, so unverständlich ist das nicht was ich schreibe.


Nein ist es nicht , denn es ist ja immer dasselbe in seiner selektiven Struktur , gekoppelt an persönliche Unterstellungen und Beleidigungen.

Zitat:
Ich denke, Du verwendest diese Floskel um absurd groteske Unterstellungen zu maskieren.


Zähle die Unterstellungen doch bitte mal konkret auf , insbesondere die grotesken !

Zitat:
Auf Deinen Unsinn gehe ich bestimmt nicht ein. Warum bleibst Du damit nicht im Stammtisch?


Vielleicht landet es noch dort. Wer weiß das schon ?

Zitat:
Die Frage die ich hier diskutiere, und die Du zu verwechseln scheinst ist nicht, wie rechtfertige ich Fremdenfeindlichkeit, sondern welche Ursachen führen zur Fremdenfeindlichkeit.


Ursachen , welche zur dumpfen Frendenfeindlichkeit führen , sind bis zum Erschöpfen diskutiert und insbesondere von dir belegt. Man braucht nur , sollten diesbezüglich Unklarheiten herrschen in den einschlägigen Threads zu blättern.

Gekoppelt und leicht durchschaubar an dieser Problematik , hängt jedoch dein unermüdlicher Versuch , mit zweifelhaften rethorischen Methoden eine Diskussion über gesellschaftliche Probleme , welche selbstverständlich auftreten müssen , wenn 2 verschiedene Kulturen sich zusammenfinden sollen , im Keim zu ersticken.

Es ist ganz offensichtlich , das du diesen Prozess der kritischen Diskussion , des offenen Dialoges darüber und entsprechender Kritik an bestimmten Zuständen , sowie Lösungsstrategien als dumpfe Fremdenfeindlichkeit uminterpretierst , mit der Auswirkung der persönlichen Diskreditierung von Usern . Dies erscheint nicht akzeptabel und länger hinnehmbar !

Zitat:
Von Dir hört man nur warum Fremde bestimmter Regionen kriminell und wenn nicht kriminell dann auf jeden Fall irgendwie verwerflich sein sollen und daher fundamental zu kritisieren.


Eine der frechen , zentralen Verdrehungen von Aussagen , welche durch die Verdrehung nur den Diskreditierungszweck des User erfüllen ! Von mir hast du niemals ein Statement gehört , welches im Sinne eines gewissen Sozialdarwinismus oder irgendwelcher Rassentheorien , eine Präferenz ethnischer Herkunft für eine Anfälligkeit für kriminelles Verhalten begründen !

Was es hingegen fundamental zu kritisieren gilt , sind Haltungen , die in ihrer Radikalität und Demokratiefeindlichkeit in dieser Gesellschaft intolerabel sind. Die Haltungen beginnen im kleinen bei der Ablehnung der Intentionen der FDGO als geltendes Recht und Verhaltenskompass , dessen Substitution durch zweifelhafte tradierte Denk - und Verhaltensweisen. Diese äußern sich im Umgang der Geschlechter ( " Ehrenmord " ist da nur die Spitze des Eisberges ) als tradierte Tradition , die eigene Ehre über die Reinheit der Schwester zu definieren , andere Lebenskonzepte ( selbstverständliche , der hiesigen Kultur der Auflkärung entsprechenden ! )
verächtlich zu brandmarken , als " Schweinefresserkultur " zu diffamieren.

Es setzt sich fort über die Gründung bedenklicher Organisationen , von Milli Görus bis Graue Wölfe oder besagten Kalif von Köln mit Tausenden Anhängern. Und endet bisher bei gescheiterten Kofferbombern.

Was du unermüdlich versuchst , ist folgendes : Denen , die dies zur Sprache bringen 1. ) zu unterstellen , sie thematisieren diese Dinge nur als Vorwand um ihre Fremdenfeindlichkeit auszuleben und 2. ) : Du versuchst diese Widersprüche im Zusammenleben der 2 Kulturen als nicht erwähnenswerte Randerscheinung abzutun.

Zur Klarstellung : Den meisten hier geht es um die Lösung dieser Phänomene , nicht darum , eine Bevölkerungsgruppe pauschal zu stigmatisieren. Im Sinne der Diskussion geht es darum , die Legitimität herzustellen mit denselben kritischen Maßstäben , mit denen du fremdenfeindliche Deutsche kritisierst , analoge Verhaltensweisen der anderen Seite hinsichtlich bestimmter Denk - und Verhaltensweisen zu thematisieren und Gefahrenpotentiale hinsichtlich künftiger demographischer Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.

Denn : Die Gründe , die dich bewegen -- aus der Geschichte extrahiert -- den Deutschen argwöhnisch auf die Finger zu schauen , sind unzweifelhaft auf alle Bevölkerungsteile zu übertragen. Sollten eines Tages andere Bevölkerungsmehrheiten in diesen Land herrschen , bei gleichzeitiger nicht gefestigter demokratischer Grundüberzeugung , so wäre ein entsprechendes Risikopotential für die Gesellschaft mindestens ebenso hoch einzuschätzen , wie ein potentieller Rechtsruck durch die deutsche Urbevölkerung auf Grund sich zuspitzender sozialer Verwerfungen.

Zitat:
Die wirklich interessante Frage ist, woher kommt das? Im Osten wirst Du kaum Fremde kennengelernt haben können. Daher sind alle Verweise auf angebliche Rechtfertigungsszanerien obsolet.


Vom Osten hast du offenbar keinen Plan , oder ? Zum einen : Es gab Ausländer im Osten . Arbeiter aus sozialistischen Bruderstaaten. Insbesondere aus Kuba , Vietnam und einige andere kleinere Gruppen.

Besonders schlechte Erfahrungen können z.B. die Kubaner nicht gemacht haben , dies merkte ich bei 2 Besuchen in Kuba , bei denen ich ehemalige Gastarbeiter , welche noch gut Deutsch sprachen , traf und - mich als Ossi identifizierend , besonders freundlich und zuvorkommend behandelten.

Zitat:
Daher sind alle Verweise auf angebliche Rechtfertigungsszanerien obsolet.


Wer verweist außer dir permanent mit dem Spruch Der Jud ist selber schuld , auf seine eigene unterstellende Behauptung , die Darstellung von Problemen der Integration würde verwendet werden um Fremdenfeindlichkeit zu rechtfertigen ? Eine unglaublich dreiste Unterstellung. Man fragt sich , warum diese wiederkehrende Behauptung nicht editiert wird.

Zitat:
Noch einmal, das Verhalten der Fremden trotz aller aufgeregten Diskussionen mag in Einzelfällen fremdenfeindliche Bestrebungen unterstützen, aber nicht ingesamt, weil das Verhalten der Fremden nicht die Ursache von Fremdenfeindlichkeit ist.


Noch einmal : Das es dumpfe Fremdenfeindlichkeit gibt , wird nicht in Abrede gestellt. Was von dir in Abrede gestellt wird ist : Das es darüber hinaus Dinge gilt zu berücksichtigen , die nicht einfach in den Pott Fremdenfeindlichkeit per se zu werfen sind. Dinge , welche organisatorische ( Städteplanung ) , kulturell - mentale und soziale Ursachen haben , die diskutiert und vernünftig geregelt werden müssen.

Zitat:
Daher geraten Zeitgenossen wie Du eher ins Blickfeld, da Dein kritisches Verhalten gegen Ausländer einer Erklärung bedarf.


Im Gegensatz zu dir schmücke ich mich nicht damit ein Wissenschaftler zu sein , versuche jedoch die Dinge aus einer prismatisch - nüchternen Sicht zu verstehen , nicht per se Menschen für ihre Befindlichkeiten , Gewohnheiten , mentalen Trägheiten oder sozio - kulturellen Ängste zu stigmatisieren . Denn Stigmatisierung , egal von welcher Seite wem gegenüber , hilft nicht weiter.

Zitat:
Gab es schon da eine bestimmte Gruppe, gegenüber denen Du besonders kritisch eingestellt warst, so kritisch, dass Du Stunde um Stunde in Internetforen verbringen würdest, wäre der Zugang damals möglich gewesen, um sie zu kritisieren wie Du es nennst?


Ja ! In der DDR - Idylle ging ich auf die Barrikaden gegen jedwedes nationalsozialistisches Gedankengut. Ich erinnere da lebhafte Auseinandersetzungen als Teenager mit xxxxxx ( edit ) , welcher doch die fehlende Arbeitslosigkeit und den Autobahnbau im dritten Reich als vorbildlich lobte.... Dies mag dich erstauen , war aber so ! Warum ich nun eine Umgewichtung vornehme ? Nun , ich glaube einfach , dass diese Demokratie stark genug ist , mit den Neonazis fertig zu werden. Da habe ich keine Zweifel !

Angst habe ich nun eher vor einen schleichenden Prozess der Substitution verbindlicher freiheitlicher - demokratischer Prinzipien durch reaktionäre Kräfte , welche eigene tradierte , demokratiefeindliche Denk - und Verhaltensweisen von Generation zu Generation weitergeben und soziale Probleme und Probleme einer realen Fremdenfeindlichkeit dazu instrumentalisieren , um ihr destruktives Weltbild hier zu etablieren .

Wenn wir hier keinen signifikanten Einfluss nehmen , können wir auch nicht sicher stellen , in 50 - 80 Jahren mit unseren Werten nicht die Looser zu sein !

Es geht also nicht - wie bei so vielen - um eine Spielart der Fremdenfeindlichkeit , sondern um die Verbreitung von Haltungen , welche die Stabilität der FDGO künftig in Gefahr bringen könnten ! Wenn du wirklich überzeugen willst , dann solltest du dich darauf konzentrieren nachzuweisen , das diese Haltungen weder zahlenmäßig relevant sind , weder relevant weitergegeben werden , noch in 50 Jahren unter dem Gesichtspunkt einer möglichen anderen Demographie eine Gefahr darstellen !

Kannst du dies ?!

Zitat:
Die Frage präzisiert: Wer nahm in der DDR die Rolle des Sündenbocks ein? Ich frage einfach, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass sich innerhalb von nur ein paar Jahren *zack* sich plötzlich ein entsprechend kritisches Verhalten gegen eine bestimmte Gruppe einstellt.


Eine Sündenbockrolle zu Zeiten der DDR ist mir nicht bekannt. Wenn es sie gegeben hat , so nicht öffentlich wahrnehmbar , denn sie würde durch den Staat massiv unterdrückt werden. Die Aktionen eines vorstellbaren braunen Bodensatzes , müßten durch Historiker aufgearbeitet werden , da wie erwähnt , selbst bei Vorhandensein diese nicht in der Parteipresse nachzulesen gewesen wären.

Zum anderen : Deine Vermutung ist an sich bereits Unsinn ! Man ziehe nur deine eigenen Begründungen für Fremdenfeindlichkeit heran. In der DDR gab es keine vergleichbare soziale Konkurrenzsituation wie in der BRD . Also auch keine Gründe , Sündenböcke zu suchen.

Sündenböcke wurden gesucht , nach dem die heile Welt der Sicherheit 1990 plötzlich zusammenbrach , siehe z.B. Rostock - Lichtenhagen.

M.f.G. Schelm
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 717
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BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 13:03:21    Titel:

Sehr treffend ausgedrückt, schelm!
Mark123
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 1075

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 13:06:29    Titel:

OT gelöscht (bb)
KevinNatalie
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Anmeldungsdatum: 02.11.2006
Beiträge: 273
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 14:43:44    Titel:

Deutschdenker hat folgendes geschrieben:
Wäre doch toll....

Eine Partei wo die Deutschen an erster Stelle stehen würden, Aussenpolitik an zweiter Stelle. Wie in der Schweiz halt, oder in den Niederlanden. Wer hier hinkommt muss sich selbst finanzieren, wenn nicht, kann er wieder gehen... Keine oder sehr begrenzte Sozialleistungen
an Ausländer, damit dieser Anreiz wegfällt...


Das ist sehr gut.und was die schweiz kann,und die Nierderlande kann,das sollte auch deutschland können.
Aber dafür brauchste keine neue Partei gründen.
Da gibt es Die REPublikaner,DVU, und andere.
Du solltest keine Partei gründen,Du solltest Mitglied bei den REP´s werden.Dann biste Goldrichtig
"Die Indianner konnten die Einwanderung nicht stoppen,nun leben sie in Reservaten,wenn Sie ihren Kindern dieses ersparen wollen,wählen sie...."
Es ist ja alles teilweise auch richtig,was Ihr da so denkt
Die 70 Jährige,die 65 Jahre lang in Deutschland gearbeitet hat,und fleißig eingezahlt hat,bekommt weniger Rente,als die 70 Jährige,die hier noch nie was eingezahlt hat.
Soziale Gerechtigkeit wollte schon Robin Hood und Winnetou.Aber es gibt halt keine Soziale Gerechtigkeit.Hat es nie gegeben,und wird es nie geben.
Carcharoth
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Anmeldungsdatum: 18.07.2006
Beiträge: 1536

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 15:18:08    Titel:

edit: mach so was bitte im Stammtisch -Pauker-
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 16:45:20    Titel:

schelm hat folgendes geschrieben:
Ursachen , welche zur dumpfen Frendenfeindlichkeit führen , sind bis zum Erschöpfen diskutiert und insbesondere von dir belegt. Man braucht nur , sollten diesbezüglich Unklarheiten herrschen in den einschlägigen Threads zu blättern.


Offensichtlich stimmt das nicht. Zum Beispiel habe ich vier Gründe genannt , die von Zeitgenossen die Euphemismen wie den kritischen Prozess der kritischen Diskussion , des offenen Dialoges über kritikwürdiges Handeln der Fremden nicht begreifen wollen.

Um es eindeutiger zu sagen, Du missbrauchst meines Erachtens eine interessante Diskussion über die Ursachen von Fremdenfeindlichkeit um fremdenfeindliche Statements euphemistisch verpackt als vermeintlich kritische Positionen gegen Ausländer zu verbreiten.

Wer sich darüber auslässt Ausländern das Grillen in einem Park für Ausländer verbieten zu wollen weil ihn die undeutschen Gerüche fremdartige Gewürze stören oder darüber schwadroniert wie er es einen Türken in einer Dartkneipe so richtig besorgt hat, mein lieber Schelm, den nehme ich bestimmt nicht ernst wenn es versucht derartige Ansichten als kritisce Positionen in einem offenen Dialog zu verkaufen.

Ich sehe solche Euphemismen nicht als schelmisch an, dafür sind andere weniger sympatische Attribute reserviert.

Wir kommen also nicht zum Kern der Ursachen, wenn wir ständig Deine Versuche einer Neuauflage Deiner einzigen These diskutieren, die Du anblässig verbreitest, der These die Ausländer sind selber schuld was natürlich an die späten zwanziger Jahre erinnert als es hieß der Jud ist selber schuld. Darauf drängt Deine ganze Diskussion, anstelle die tatsächlichen Ursachen sehen zu wollen.

Die Technik der Unterstellung ist dabei einfach und durchsichtig. Du unterstellst in den meisten deiner Beiträge explizit oder implizit, ich und andere die sich gegen Fremdenfeindlichkeit positionieren würden Ausländern die Straftaten begehen oder sich falsch verhalten in irgendeiner Weise entgegenkommen, was selbstredend absurd ist. Nur diese Tatsache ist trivial, ebenso wie die Tatsache dass es deutsche, dänische rothaarige, blondgelockte, mir Tattoos übersäte, muskulöse, schlanke, fette, plattfüssige und haarlose Straftäter gibt oder entsprechende Träger dieser Attribute in der ein oder anderen Form zu kritisierendes Verhalten an den Tag legen.

Bei jeder dieser Gruppen wird die Lächerlichkeit der Argumentation, so wie Du sie hier unablässig gegen Türken, Araber und Muslime regelrecht abfeuerst, sofort klar, nehmen wir ein beliebiges Beispiel:

Stellen wir uns vor wie ein klassische deutsche Spießerseele zum Kreuzzug gegen Tattooträger aufrufen würde, vielleicht weil sie sich gestört fühlt wenn sie ein Tattoo sieht. Eine entsprechende in ihrer Nachbarschaft als Dumpfbacke angesehener Zeitgenosse erklärt uns mit immer neuen Varianten, das Tattooträger relativ betrachtet zum Bevölkerungsanteil wesentlich krimineller sind, wie sich statistisch sicher nachweisen lässt und das es unserer aller Aufgabe ist, Tattooträger erst einmal Benimm beizubringen, zum Beispiel indem sie in Kneipen anmacht oder ihnen das Zeigen ihrer Tattoos in der Öffentlichkeit untersagt. Auf den Hinweis dass das Tragen eines Tattoos überhaupt nichts mit Kriminalität zu tun hat würde uns dieser Mensch tatsächlich erzählen, dass es wissenschaftlich erlaubt sein muß kritische Positionen zu Tattooträgern[/i in einer [i]offenen Diskussion aufrechtzuerhalten.

Die Lächerlichkeit der Aussagen eines solchen Kreuzzüglers gegen Tattooträger sind a piori einsichtigt. Jeder wird einsehen, dass es keinen Sinn ergibt mit dem Vertreter einer solchen Ansicht ernsthaft diskutieren zu wollen, dass das Tragen eines Tattoos nichts aussagt, über die Kriminalität des Betreffenden.

Solche Aussagen gegen Ausländer sind aber nicht minder lächerlich. Die Besonderheit der Ausländer als angeblich so kriminelle Gruppe wird von fremdenfeindlichen Zeitgenossen inszeniert damit sie ihr lädiertes Selbstwertgefühl mit Hilfe von Sündenböcken versuchen zu kompensieren. Darauf basierend nutzt das eine dem Profit unterworfene Medienlandschaft um über die vermeintlich verabscheuungswürdigen Ausländer die Auflage zu erhöhen und die Werbeeinnahmen zu steigern, während Rechtspopulisten damit auf Wählerfang gegen und die herrschende Politik von internen Problemen ablenken kann.

Das genau ist die politische Situation in der Fremdenfeindlichkeit wächst und gedeiht, völlig unabhängig davon, wie sich Fremde tatsächlich benehmen, das steht nicht einmal annähernd zur Diskussion.

Anzuerkennen, dass Ausländerfeindlichkeit im Grunde nichts anders ist als der sicherlich nicht ehrenvolle Versuch sich auf Kosten einer Minderheit sein lädiertes Selbstwertgefühl kompensieren zu wollen und aufgrund eventuell weiterer persönlicher Charakterzüge in eine Art ewigen Kreislauf selektiver Wahrnehmung zu geraten fällt natürlich denjenigen schwer, die solches praktizieren. Sie müssen anerkennen, dass all die Zeit die sie dem Kampf der angeblich so verabscheuungswürdigen Fremden geopfert haben, völlig vergebens ist, es erhöht nicht das Selbstwertgefühl. Im Gegenteil, es muss unglaublich erniedrigend wenn der fremdenfeindliche Zeitgenosse wagt in den Spiegel seiner Motive zu blicken. So betrachtet muss er sich an seine Fremdenfeindlichkeit an das Der Jud ist selber schuld... klammern und jede Nachricht gierig verschlingen, die ihn in dieser absurden Position unterstützen könnte.

Denken wir an die Tattoträger, die Frage ist nicht wie kriminell sind Tattooträger, sondern wie arm muss jemand dran sein um zum Kampf gegen Tattooträger aufzurufen. Das lässt sich auch auf die Thematik der Fremdenfeindlichkeit übertragen.


Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
Guido
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
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BeitragVerfasst am: 05 Dez 2006 - 22:20:22    Titel:

Mark123 hat folgendes geschrieben:
Dieses wahrhaft dumpfe Linksgestampfe, was wirklich den meisten Menschen in Deutschland nach 10 Jahren Anti-Deutschen-Literatur mit genauso linken Lehrern im Deutschunterricht zu den Ohren herausquillt, spielt den Rechten doch nur in die Hände.


Einsichtsfähigkeit in ihr eigenes Versagen bzw. das Scheitern ihres Weltmodells zählt nicht gerade zu den herausragenden Eigenschaften der meisten Alt-68er. Die werden noch in Jahrzehnten im Pflegeheim sabbernd von ihrer linken sozialrevolutionären Teletubby-Welt träumen. Während sie von Menschen betreut werden, die unter den Nachwirkungen gescheiterter 68er-Politik über Jahrzehnte zu leiden hatten.

Wenn es dann überhaupt noch bezahlbare Pflegeheime gibt und der Staat nicht den ganzen Sozialetat für teure Integrationsprogramme verbrennen musste, um mit den Spätfolgen der gescheitertern Multikulti-Doktrin und der Unterschichten-Migration fertig zu werden.
Bürger
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Anmeldungsdatum: 27.11.2005
Beiträge: 2016
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2006 - 02:03:02    Titel:

Mark123 hat folgendes geschrieben:
Bürger hat folgendes geschrieben:

Solche Aussagen gegen Ausländer sind aber nicht minder lächerlich. Die Besonderheit der Ausländer als angeblich so kriminelle Gruppe wird von fremdenfeindlichen Zeitgenossen inszeniert damit sie ihr lädiertes Selbstwertgefühl mit Hilfe von Sündenböcken versuchen zu kompensieren. Darauf basierend nutzt das eine dem Profit unterworfene Medienlandschaft um über die vermeintlich verabscheuungswürdigen Ausländer die Auflage zu erhöhen und die Werbeeinnahmen zu steigern, während Rechtspopulisten damit auf Wählerfang gegen und die herrschende Politik von internen Problemen ablenken kann.


http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/23.11.2006/2915719.asp

Wäre hier von Rechtsextremen die Rede, die "türkische Schlampen" nicht in einen Raum hereinließen.


Das könnte ich gar nicht sooft wie in Deutschland Migranten von Deutschen als Kanaken, Türkenschlampen oder anatolische Ziegenhirten bezeichnet werden. Wenn ich jedesmal wenn von dumpfbackenen Deutschen solche Schimpfwörter verwendet werden würden mich auch nur annähernd so echauffiere würde, würden unsere Tageszeitungen überquellen, das Fernsehen würde über nichts anderes mehr berichten, die Foren wären voll damit und Du könntest hier nichts anderes lesen.

Das steht leider nicht im Tagesspiegel, auch nicht, dass dies die Reaktion auf Jahrzehnte steigendender dunpfbackener Fremdenfeindlichkeit ist, irgendwann reagiert ein Teil der jugendlichen Migranten so. Tumbe fremdenfeindliche und rassistische Jugendliche machen es geschickter, sie schweigen vor Gericht und äussern sich dafür umso ungehemmter in Internetforen, selbst eine akademische Ausbildung schützt nicht davor.

Rein von den Fakten her betrachtet ist die ganze Aufregung ziemlich hochgespielt, zwei Jugendrichter deren Erfahrungen mit einer bestimmten Klientel sicher nicht verallgemeinerungsfähig sind. Denn mit denen, die nicht straffällig werden und sich ganz normal verhalten kommen Polizisten und Richter auch nicht in Kontakt. Daher können solche Erfahrungsberichte nie repräsentativ sein, und das was wieder aus dieser einzelnen Meldung geschlossen wird, ist schier unglaublich. Insbesondere wenn man weiß dass diese Nachricht des Tagesspiegels gezielt von rechtsextremen Organisationen im Internet verbreitet wird, eben genau mit den fremdenfeindlichen Attitüden, die hier wieder durchschlagen wenn man die Postings liest. Da treibt ein ganzer Teil einer Generation deren einzige politische Direktive im Rückdrängen sozialer Errungenschaften und Abbau von Menschlichkeit und Humanität zu bestehen scheint und nicht merken wie sie vor den Karren rechtsextremer Organisationen gespannt werden, manche werden auch wohl Mitglieder sein. Unter den Konservativen wächst eine ganze Generation an Hohmanns und Nitzsches heran, die Diskreditierung gesellschaftlicher Randgruppen als politische Strategie.
Natürlich werden diese Strategien scheitern, wir sind schon jetzt an einem Wendepunkt angekommen.

Die Teilgeneraton der Antigutmenschen und Dumpfbacken wachen trotzdem geradezu auf und kommen aus allen Löchern gekrochen, wenn irgendwo etwas gegen Ausländer ausgegraben wird, und dann ihren üblichen Sermon abzulassen, wie schlimm es doch in den achtziger Jahren war, als fremdenfeindliche Dumpfbacken schwiegen und wie schön die neue Freiheit insbesondere nach dem 11.09 ankommt, nach Herzenslust über Türken und Muslime lästern zu dürfen bis wieder die ersten Menschen brennen, dann waschen sich diese Heuchler wieder ihre Hände in Unschuld.

Nur nochmal mehrere Fakten weden dabei übersehen:

1) Die Reaktion der jugendlichen Migranten ist keine kulturelle Reaktion die sie aus ihrem Herkunftsland mitbringen, sie erlernen diese Sprache hier, in den sogenannten sozialen Brennpunkten Die Sprache der jugendlichen Migranten die sich so äussern sind eine Reaktion auif die fremdenfeindlichkeit der Umgebung die schon seit Jahrzehnten auf sie einwirkt und in der letzten Zeit zugenommen hat. Damit sind diese Jugendlichen nicht ein Produkt einer angeblichen verwerflichen anderen Kultur, sondern ein Produkt unserer fremdenfeindlicher Politik, die diesen Jugendlichen keine fairen Chancen angeboten hat, in einer Welt, in der die Brieftasche der Eltern und der Migrantenstatus die Bildungschancen definieren, die Ohrfeigen der PISA-Untersuchung die uns genau das bescheinigte, sind offensichtlich schon vergessen

3) Trotzdem sind natürlich nicht alle jugendlichen Migranten so, sondern diejenigen, die sich in einem Umfeld befinden, in denen Jugendrichter mit ihnen Kontakt haben. Auch das wird hier übersehen. Insgesamt ist die Kriminalität die von Ausländern begannen wird kontinuierlich am Sinken wie die PKS seit Jahren belegt. Auch der Sicherheitsbericht der Bundesrepublik bestätigt das in instruktiver Weise.

Daher ist die Art und Weise wie dieser Bericht aus de Tagesspiegel benutzt wird, schon sehr merkwürdig. Es scheint nach dem Amoklauf in Emsdetten muss nun unbedingt wieder der Ausländer in den Mittelpunkt gerückt werden, und da zufällig kein Ehrenmord aufzutreiben ist, wird die Stimmung wieder angeheizt indem man in die sozialen Brennpunkte geht, und sich echauffiert wie schlimm es dort zugeht. Als ob sich straffällig gewordene Deutsche, die in diesen Brennpunkten leben, anders verhalten würden. Dass wird unterschlagen und damit fremdenfeindlichen Dumpfbacken Nahrung gegeben, eine einzig große Heuchelei.

Ich überlege gerade, wie Du und andere sich überschlagen hätten. wenn der Amokläufer in Emsdetten ein türkischer Migrant gewesen wäre. Die Internetforen hätten sich überschlagen. Die Dumpfbacken aus der rechten Szene wären noch in der Nacht losgezogen um Türken zu klatschen, die warten nur auf eine solche Gelegenheit. Soweit sind wir heute schon wieder, das man sagen muss, Gott sei Dank es war kein Türke, die Dumpfbacken haben keinen Grund eine neue Reichskristallnacht zu inszenieren.

Das sagt viel aus, über die Fremdenfeindlichkeit, die bei uns grassiert. Traurig ist, dass sich auch Akademiker daran beteiligen, sollten sie doch den Verstand besitzen solche primitiven Hetzkampagnen zu durchschauen und sich nicht vor einen rechtsextremen Karren spannen zu lassen. Gott sei Dank ist das nur ein kleiner Teil, wenn auch in manchen Fakultäten häufiger anzutreffen.


Mit freundlichen Grüßen
ein
Bürger
schelm
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Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 4313

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2006 - 02:43:56    Titel:

Bürger schrieb :

Zitat:
1) Die Reaktion der jugendlichen Migranten ist keine kulturelle Reaktion die sie aus ihrem Herkunftsland mitbringen, sie erlernen diese Sprache hier, in den sogenannten sozialen Brennpunkten Die Sprache der jugendlichen Migranten die sich so äussern sind eine Reaktion auif die fremdenfeindlichkeit der Umgebung die schon seit Jahrzehnten auf sie einwirkt und in der letzten Zeit zugenommen hat. Damit sind diese Jugendlichen nicht ein Produkt einer angeblichen verwerflichen anderen Kultur, sondern ein Produkt unserer fremdenfeindlicher Politik ...


Sind sie nur zum Teil. Ihre Reaktion spiegelt ( von denen , welche so reagieren ) eine festgefügte Familienhierarchie wieder , in welcher die Söhne die Kings sind , eine Tochter gleich hinter dem Haushund kommt.

In Offenbach konnte ich schon beobachten , wie ca. 10 jährige Knirpse " selbstbewußt " und mißtrauisch - herausfordernd reagieren , wirft man einen Blick auf ihre 8 - jährige , kopftuchtragende Schwester , welcher der Sohn natürlich zu beschützen hat vor der bösen verderbten Welt.

Alles , was dieser Tradition nicht entspricht , wird verdammt und verunglimpft. Eine solche generationsübergreifende Weitergabe von Haltungen und Hierarchien ist Hausgemacht und mitnichten eine Reaktion auf eine angeblich prinzipiell feindliche Umwelt. Nein , umgekehrt : Das normale kulturelle Verhalten der Ureinwohner wird als feindlich betrachtet , weil nicht den eigenen Traditionen entsprechend und damit zu überwinden gilt.

Diese Geisteshaltungen sind Gegenstand der kritischen Diskussion in der Gesellschaft von verschiedensten Gruppen , Historikern , Menschenrechtlern etc.

M.f.G. Schelm
samba1
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Anmeldungsdatum: 25.05.2006
Beiträge: 613

BeitragVerfasst am: 06 Dez 2006 - 03:00:48    Titel:

So einfach ist das nicht. Wenn jemand anderen keinen Respekt gibt, dann hat er nach meinem Verständnis auch keinen Verdient. Das gilt für alle Bevölkerungsgruppen. Jeder muß irgendwie mit den anderen klarkommen.
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