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Monarchie für Deutschland?
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nAim
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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2009 - 08:41:28    Titel:

Zitat:
Du bewegst dich auf dünnem Eis. Willst du damit sagen das ich undemokratischer bin als ein Rechtsradikaler?


Das habe ich nicht gesagt, ich habe nur gesagt, dass du die Monarchen durch diesen scheiß würdigen willst und aus ethischer/moralischer Sicht ist das nicht anders wie irgendwelche Nazis die das dritte Reich ehren wollen. Nur ist es bei den Monarchen nicht so verpöhnt, weil es so lange her ist und nicht so aufgearbeitet wurde wie eben der zweite Weltkrieg.

Es mag ja demokratisch und wirtschaftlich einwandfrei sein, aus moralischer Sicht sieht dass allerdings ganz anders aus, und das ist nunmal der Punkt der für mich zählt.
Berretar
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Anmeldungsdatum: 17.07.2009
Beiträge: 50
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2009 - 09:57:08    Titel:

Zitat:

Dass man nicht jeden Soldaten kriminalisieren sollte, darf nicht dazu führen, die Verbrechen der Wehrmacht zu verschweigen.


Das ist mehr als klar

Zitat:

Ich habe ja schon eine Menge über die Genese des BGB gelesen, aber dass wir Wilhelm Zwo das BGB verdanken, ist echt ein Kracher. Du siehst mich unter dem Tisch liegen.
Welche Uniform er wohl dazu angezogen hat. Du bist echt ein Heinchen.


Erst denken dann reden Heinchen! Ich zitiere mal etwas:

Am 1.1.1900 trat das Bürgerliche Gesetzbuch in Kraft, die erste einheitliche Grundlage für eine reichsweite Zivilrechtssprechung Es regelte die Rechtsverhältnisse „natürlicher“ und „juristischer“ Personen untereinander.

Der Kaiser gab selbst wichtige Anregungen für dieses Werk und schaltete sich des öfteren in den Erstellungsprozeß ein.

Dank der begrifflichen Präzision und der systematischen Aufbau in einem dennoch überschaubaren Rahmen, der eine flexible fallbezogene Handhabung durch den Richter ermöglicht, wurde es weltweit zum Vorbild.

Wesentliche Teile des heutigen Bürgerlichen Gesetzbuches basieren noch auf kaiserlichem Fundament.


Zitat:
Man sollte auch nicht verschweigen die verbrechen die die US Armee gegangen hat


Natürlich das stimmt. Sie haben im Bezug auf Deutschland aber auch viel Gutes geleistet.
Lord Ace
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Anmeldungsdatum: 22.04.2008
Beiträge: 292
Wohnort: Bayreuth

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2009 - 10:26:03    Titel:

@Berretar:

du willst eigentlich nur einen Monarchen einführen, der ein paar mehr Rechte hat als der momentane Bundespräsident, aber durch "jahrlanges" "Training" auf das "Regieren" vorbereitet wird, oder?

Das mit dem Training ist eh hinfällig, weil es grad niemanden gibt, der der Trainer sein könnte. außerdem ist folgendes: wenn dieser Monarch in ein paar jahren eingesetzt wird, wie soll denn der sich daraufvorbereiten?

wäre es nicht einfacher das Amt des Bundespräsidenten auszubauen, als einen inkompetenten Möchte-gern-adeligen auf den Thron zu setzen?

Grüße
Berretar
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Anmeldungsdatum: 17.07.2009
Beiträge: 50
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2009 - 10:47:45    Titel:

Zitat:

Nur ist es bei den Monarchen nicht so verpöhnt, weil es so lange her ist und nicht so aufgearbeitet wurde wie eben der zweite Weltkrieg.


Weils nicht die Welt zum aufarbeiten gibt!

Und die Zeit heilt solche Wunden wie sie Hitler gerissen hat auch nicht.

Zitat:
Es mag ja demokratisch und wirtschaftlich einwandfrei sein, aus moralischer Sicht sieht dass allerdings ganz anders aus, und das ist nunmal der Punkt der für mich zählt.


Jeder hat leider eine andere Einstellung bezüglich Moral. Für den einen ist es in Ordnung auf Pump zu leben, für den anderen ist es in Ordnung auf offener Straße mit der Flasche Bier herumzulaufen. Andere wollen sich heute noch für eine Bürde auflegen die sie vor 60 Jahren verbrochen haben obwohl sie nicht geboren waren. Andere machen unmoralische Angebote. Was ist schon Moral? Darüber lässt sich sicherlich gut philosophieren.

Aber mal auf Dich zu kommen,
wenn es der Punkt ist der Dich und viele andere hier bewegt und es mit deinen Moralvorstellungen nicht vereinbar ist, so ist es für mich in Ordnung. Ich will ja weder einem zum Loyalisten machen, noch jemanden von einem System überzeugen das für Ihn nicht zur Debatte steht. Lediglich will ich dazu animieren mal einen Blick über den Tellerrand zu wagen und gewisse Themen insbesondere meines mit etwas vorurteilfreien Augen zu sehen und auch die eine oder andere gute Seite im vernmeintlich verpönten zu sehen.

Zitat:

du willst eigentlich nur einen Monarchen einführen, der ein paar mehr Rechte hat als der momentane Bundespräsident, aber durch "jahrlanges" "Training" auf das "Regieren" vorbereitet wird, oder?


Das wäre eine Lösung, die andere wäre eine Wahl. Aber im Grunde trifft dieses Video ganz nah was ich befürworte http://www.youtube.com/watch?v=_xt0o4Dkh6M

Zitat:
Das mit dem Training ist eh hinfällig, weil es grad niemanden gibt, der der Trainer sein könnte.


Die führenden Häuser Europas leben nach den Prinzipien heute noch. Thronprädentanten geniessen in der Regel eine hervorragende Ausbildung und können sehrwohl durch Vorbild als auch Benehmen glänzen.

Zitat:
wäre es nicht einfacher das Amt des Bundespräsidenten auszubauen, als einen inkompetenten Möchte-gern-adeligen auf den Thron zu setzen?


Das wäre sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung aber das wäre ja dann fast schon ein Kaiser Very Happy Dein inkompetenten Möchte-gern-adeligen können wir getrost da lassen wo er hingehört. Ich rede von Menschen die etwas mehr zu bieten haben.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2009 - 14:53:47    Titel:

Berretar hat folgendes geschrieben:
Ich zitiere mal etwas:


Erfährt der geneigte Leser auch, was du da zitierst oder ist wissenschaftliche Genauigkeit bei euch Monarchie-Hanserl nicht so angesagt?
Berretar
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Anmeldungsdatum: 17.07.2009
Beiträge: 50
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2009 - 15:32:19    Titel:

Zitat:

Erfährt der geneigte Leser auch, was du da zitierst oder ist wissenschaftliche Genauigkeit bei euch Monarchie-Hanserl nicht so angesagt?


Very Happy Mit Verlaub ich bin nicht dein Kindermädchen. Du hast selbst 10 gesunde Finger um meinen Aussagen auf den Grund zu gehen.
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2009 - 16:09:07    Titel:

Berretar hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Erfährt der geneigte Leser auch, was du da zitierst oder ist wissenschaftliche Genauigkeit bei euch Monarchie-Hanserl nicht so angesagt?


Very Happy Mit Verlaub ich bin nicht dein Kindermädchen. Du hast selbst 10 gesunde Finger um meinen Aussagen auf den Grund zu gehen.


Es geht nicht ums Kindermädchensein, sondern um elementare Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens und Ethos.
Es ist schlicht ein Unding, etwas als Beleg zu zitieren und sich zu weigern, eine Quelle anzugeben. Ich nehme an, dass du kein Akademiker bist, daher mag man dir das noch beim ersten Mal nachsehen, aber dass du auf Nachfrage hin keine Quelle nennst, ist schlicht eine Unverschämtheit.
Berretar
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Anmeldungsdatum: 17.07.2009
Beiträge: 50
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2009 - 18:32:29    Titel:

Zitat:

Es ist schlicht ein Unding, etwas als Beleg zu zitieren und sich zu weigern, eine Quelle anzugeben. Ich nehme an, dass du kein Akademiker bist, daher mag man dir das noch beim ersten Mal nachsehen, aber dass du auf Nachfrage hin keine Quelle nennst, ist schlicht eine Unverschämtheit.


Ja du liegst richtig, ich bin kein Akademiker. Gottlob muss ich das auch nicht sein da ich auch so erfolgreich genug bin. Aber gut du sollst deine Quellen haben. Ich erwarte natürlich das Du Dir das durchliest.

http://209.85.129.132/search?q=cache:ahl4taYwMJUJ:egora.uni-muenster.de/kkm/aktuelles/bindata/KAPITEL2.doc+welche+gesetze+wurden+durch+wilhelm+II+beeinflusst&cd=3&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a


http://www.chronik-berlin.de/pdf/Wilhelm-II.pdf


http://books.google.de/books?id=1DqS5a5A8JkC&pg=PA9&lpg=PA9&dq=gesetzes%C3%A4nderung+kaiser+wilhelm&source=bl&ots=RK-DDI8anZ&sig=sUZyTpInPViJFoRNzW5MlN6ASOY&hl=de&ei=ab55SqKuHJOlsAbzgbmlBQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=6#v=onepage&q=&f=false


http://www.preussen.de/de/geschichte/1888_wilhelm_ii./wilhelm_ii._fortsetzung.html;jsessionid=AC758BDA1AB24E4092E911D481765D0B


So, na dann mach Dich mal dran wieder das braune in der Hose zu finden Wink
Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2009 - 20:26:25    Titel:

Berretar hat folgendes geschrieben:

Ja du liegst richtig, ich bin kein Akademiker. Gottlob muss ich das auch nicht sein da ich auch so erfolgreich genug bin.


Gott, muss man Minderwertigkeitskomplexe zu haben, um sich im selben Atemzug seines Erfolges zu berühmen. Aber sei's drum.


Zitat:
http://209.85.129.132/search?q=cache:ahl4taYwMJUJ:egora.uni-muenster.de/kkm/aktuelles/bindata/KAPITEL2.doc+welche+gesetze+wurden+durch+wilhelm+II+beeinflusst&cd=3&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a


Was hat das mit der Genese des BGBs zu tun?

Zitat:
http://www.chronik-berlin.de/pdf/Wilhelm-II.pdf


In dieser Kurzbiographie, die ich zugegeben nicht ganz gelesen habe, taucht die Buchstabenfolge "BGB" gar nicht erst auf.
Zitat:


http://books.google.de/books?id=1DqS5a5A8JkC&pg=PA9&lpg=PA9&dq=gesetzes%C3%A4nderung+kaiser+wilhelm&source=bl&ots=RK-DDI8anZ&sig=sUZyTpInPViJFoRNzW5MlN6ASOY&hl=de&ei=ab55SqKuHJOlsAbzgbmlBQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=6#v=onepage&q=&f=false


Hier geht es um die Kaiser-Wilhelmgesellschaft. Wtf?
Zitat:

http://www.preussen.de/de/geschichte/1888_wilhelm_ii./wilhelm_ii._fortsetzung.html;jsessionid=AC758BDA1AB24E4092E911D481765D0B


Hier taucht tatsächlich etwas zu Wilhelm und dem BGB auf. Die bahnbrechende Erkenntnis, dass das BGB während seiner Regentschaft in Kraft trat. Großartig.

Willst du mich eigentlich hier verarschen? Und was soll der Scheiß?
W.Kaiser
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Anmeldungsdatum: 09.01.2006
Beiträge: 1623
Wohnort: BGL

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2009 - 21:54:23    Titel:

Monarchie, aus aktuellem Anlass:
Hätte ich vor 200 Jahren gelebt und dies an der gleichen Stelle wie heute, so würden alle Augenblicke Soldaten unterschiedlichster Herrscher an meiner Haustüre klopfen, um Speisen und Wertgegenstände herauszupressen. Das Militär ernährte sich damals aus der Region, die es gerade heimsuchte. Da war:

Französisches Militär
Bayerisches Militär
Österreichisches Militär
Tiroler Freiheitskämpfer
Salzburger Freiheitskämpfer
Reichenhaller Freiheitskämpfer
Berchtesgadener Freiheitskämpfer

Zur Zeit gedenken unsere Gebirgsschützenkompanien auf den Pässen am Eingang zu ihren Tälern der Taten ihrer Vorfahren anno 1800+ und versichern, keiner trage heute noch dem andern das nach, was man damals tat. Alle fochten nur für ihre Kaiser, Könige oder Führer die napoleonischen Kriege aus. Vor der Haustüre schlugen sie Schlachten um 1800, 1805 und 1809.


1848 hatten auch wir Revolution.


1870/71 herrschte wieder Krieg mit Frankreich.


1914 kam dann die Großtat der europäischen Monarchen, der erste Weltkrieg.

Nach dem dieser verloren ging, verschwanden bei uns der Adel und seine Macht. Nach den unzureichenden Arbeitsergebnissen in den letzten Jahrhunderten und dem Crash im WKI, ist das verständlich.


Man bräuchte heute nicht wieder von Monarchie zu träumen, wir hätten sie noch, wenn diese Staatsform geeignet gewesen wäre, Deutschland existenzfähig zu halten.


Heute ist dies ein unvorstellbarer Gedanke: Von Gottes Gnaden bestimmte Menschen einer Familie wären allein durch ihre Geburt vorgesehen, uns über weitere Jahrhunderte hinweg zu regieren oder auch nur um als unser Repräsentant pro forma eine Unterschrift zu leisten.


So kann es auch gehen:
Wir hatten in Bayern den Märchenkönig. Er war krank. Er baute für sich, statt zu regieren und Kriege zu führen, permanent neue Schlösser. Die stehen heute noch und bewirken nun im Tourismus sehr hohe Einnahmen. Auch war dieser König der Förderer Richard Wagners.




So passierte es:
Die napoleonischen Kriege resultierten aus der Französichen Revolution. Die begann 1788 nicht wegen edler Freiheitsziele, sondern weil die Leute am Verhungern waren, da der Adel keine Steuern zahlte, der König L.XVI zu dumm für die Aufgabe war und die Kirche übergroßen Besitz und Einfluss hatte. Nach dem Ausbruch der Revolution kamen dann erst die Aufklärer hinzu. Die Definition ihrer Ziele und der Umstand, dass sie das Nichtkooperieren des Königs und seiner Leistungsträger kurzfristig mit dem Tode bestraften, erzeugten Panik beim Adel Europas. Er nahm die Revolution und ihre Ideen ernst und vieles an Reformen in unseren Staaten mag davon getrieben worden sein.



Mit freundlichen Grüßen

W. Kaiser
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