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Monarchie für Deutschland?
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Monarchie für Deutschland?
 
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rumcajs007
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Anmeldungsdatum: 22.06.2006
Beiträge: 606
Wohnort: Hinter den Bergen

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2009 - 15:07:15    Titel:

ich würde die barbarei vorschlagen Razz
Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3596

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2009 - 18:09:36    Titel:

Rudolf hat folgendes geschrieben:
Gibt es hier leute die eine Einführung der Monarchie in Deutschland begrüßen würden ich finde das hätte was traditionspflege kann doch nie verkehrt sein.


König Komma und Prinz Punkt an die Macht!
chrisisonfire
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Anmeldungsdatum: 15.06.2008
Beiträge: 333

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2009 - 18:17:27    Titel: Re: Monarchie für Deutschland?

Rudolf hat folgendes geschrieben:
Gibt es hier leute die eine Einführung der Monarchie in Deutschland begrüßen würden ich finde das hätte was traditionspflege kann doch nie verkehrt sein.In einer Umfrage sollen dies mal 33 prozent der Bürger bewürworten haben 52 prozent wären dagegen und 15 Prozent sagen dies sei zuteuer.

Überall in Europa gibt es Parlamentarische Monarchien in Spanien,Großbritanien,Niederlande, Schweden usw.

In diesem Meinungszerrütteten land wie Deutschland wäre das doch sicher was edles, wäre sogar für den Steuerzahler günstiger als der jetzige Bundespräsident.

Einen sympathischen Thronanwärter würde es mit Georg Friedrich Ferdinand Prinz von Preussen, Chef des Hauses Hohenzollern auch geben.


Was ist das denn für ein Schwachsinn?
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 11 Mai 2009 - 19:25:59    Titel: Re: Monarchie für Deutschland?

Rudolf hat folgendes geschrieben:
Einen sympathischen Thronanwärter würde es mit Georg Friedrich Ferdinand Prinz von Preussen, Chef des Hauses Hohenzollern auch geben.

Warum den nehmen?
Nur weil er Prinz heisst, seine Eltern mal Adelige waren und er sympatisch ist?

Sind alles sehr dürftige Gründe für mich.
Pauker
Moderator
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 12 Mai 2009 - 20:12:38    Titel:

So lange ich dazu gehöre, solls mir recht sein... Rolling Eyes

Gruß
Pauker
Blaubarschbube
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Anmeldungsdatum: 20.08.2006
Beiträge: 657

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2009 - 00:55:10    Titel: Re: Monarchie für Deutschland?

Rudolf hat folgendes geschrieben:
Gibt es hier leute die eine Einführung der Monarchie in Deutschland begrüßen würden ich finde das hätte was traditionspflege kann doch nie verkehrt sein.In einer Umfrage sollen dies mal 33 prozent der Bürger bewürworten haben 52 prozent wären dagegen und 15 Prozent sagen dies sei zuteuer.

Überall in Europa gibt es Parlamentarische Monarchien in Spanien,Großbritanien,Niederlande, Schweden usw.

In diesem Meinungszerrütteten land wie Deutschland wäre das doch sicher was edles, wäre sogar für den Steuerzahler günstiger als der jetzige Bundespräsident.

Einen sympathischen Thronanwärter würde es mit Georg Friedrich Ferdinand Prinz von Preussen, Chef des Hauses Hohenzollern auch geben.


Ich bevorzuge den Pinkelprinz aus Hannover. Der schlägt auch mal züchtigend zu. Wenn dieser blau!blütige Haudrauf im uringelben Hermelin lallend Staatsgäste begrüßt, wirkt Deutschland nicht mehr zu zugeknöpft und steif.

BB
Andi1
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 28.02.2009
Beiträge: 925

BeitragVerfasst am: 15 Mai 2009 - 00:56:26    Titel: Re: Monarchie für Deutschland?

Blaubarschbube hat folgendes geschrieben:
Rudolf hat folgendes geschrieben:
Gibt es hier leute die eine Einführung der Monarchie in Deutschland begrüßen würden ich finde das hätte was traditionspflege kann doch nie verkehrt sein.In einer Umfrage sollen dies mal 33 prozent der Bürger bewürworten haben 52 prozent wären dagegen und 15 Prozent sagen dies sei zuteuer.

Überall in Europa gibt es Parlamentarische Monarchien in Spanien,Großbritanien,Niederlande, Schweden usw.

In diesem Meinungszerrütteten land wie Deutschland wäre das doch sicher was edles, wäre sogar für den Steuerzahler günstiger als der jetzige Bundespräsident.

Einen sympathischen Thronanwärter würde es mit Georg Friedrich Ferdinand Prinz von Preussen, Chef des Hauses Hohenzollern auch geben.


Ich bevorzuge den Pinkelprinz aus Hannover. Der schlägt auch mal züchtigend zu. Wenn dieser blau!blütige Haudrauf im uringelben Hermelin lallend Staatsgäste begrüßt, wirkt Deutschland nicht mehr zu zugeknöpft und steif.

BB


Laughing
Ich schließ mich mal an.
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2009 - 18:56:58    Titel:

Na bitte, geht doch (auch wenn die Regeln für's Zitieren missachtet wurden). Endlich etwas Greifbares, dennoch nichts Gewichtiges, um die derzeitige Staatsordnung zugunsten einer Monarchie abzuschaffen.

Berretar hat folgendes geschrieben:


Repräsentation des Landes



Der Träger des ersten Amtes im Staat hat die hohe und ehrenvolle Aufgabe, sein Land vor der Welt zu vertreten und zu repräsentieren. Ein Präsident kann gewählt werden, was aber genau betrachtet nicht gerade ein Vorteil ist. Der entscheidende Nachteil ist nämlich, dass ihn das zu einem unter unzähligen Beamten in unserem Staat macht, von denen es Tausende gibt und von denen er sich letzlich weder abhebt noch unterscheidet. In Deutschland beispielsweise ist ein Bundespräsident in der Regel vor seinem Amtsantritt im Volk völlig unbekannt, was ein weiteres erhebliches Hindernis für die Identifikation der Menschen mit dem Haupt ihres Landes darstellt. Ein Monarch dagegen stellt ein wirklich übergeordnetes Staatsoberhaupt dar (was ihn keinesfalls zum besseren Menschen deklariert), er ist nicht einer unter vielen, sondern etwas Besonderes und Einzigartiges, dem Volk von Geburt an vertraut – Eine Person, die als Repräsentant ihres Landes diesem eine noch weitaus größere Ehre sein kann, als es ein gewähltes Staatsoberhaupt je sein könnte.


Ein demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt kann die gleiche Aufmerksamkeit vom In- und Ausland bekommen wie ein Monarch. Ausschlaggebend sind seine Macht sowie die Bedeutung des Landes, das er regiert. Beispiel: Präsident Obama ist weltweit bekannt, dass Norodom Sihamoni König von Kambodscha ist, habe ich erst soeben per Google erfahren.

Zitat:
Distanz vom Parteienstreit

Politische Wahlen bringen immer Konkurrenzkämpfe mit sich, die mitunter sehr schmutzig ausgetragen werden, politischem Geltungsdrang und Intrigen der Parteien Tür und Tor öffnen. In Anbetracht der ehrenvollen Position des obersten Amtes im Staat ist es nicht akzeptabel, dass das Amt des Staatsoberhauptes dem äußerst schädlichen Einfluss der Parteistreitigkeiten ausgesetzt ist. Ein Staatsoberhaupt sollte nicht in diese Kabbeleien verwickelt sein, sich nicht durch politische Spiele und Wettstreite das Amt ergattern, sondern eine der Parteienlandschaft übergeordnete und vermittelnde Rolle wahrnehmen, mit einer gesunden Distanz zu Wahlkämpfen. Genau das aber macht die Republik per se unmöglich.


Dann hat die Öffentlichkeit anstelle von schmutzigen politischen Wahlkämpfen schmutzige Enthüllungen aus dem Privatleben des "ehrenvollen Staatsoberhauptes". Was über Windsors in der Presse (nicht nur Regenbogenpresse und Boulevardmagazine, sondern auch seriöse Zeitschriften) breitgetreten wird - nun ja, das ist hier keines Kommentars wert.

Zitat:
Überparteilichkeit

Was manche Bürger nicht wissen, ist, dass auch der Bundespräsident immer Angehöriger einer politischen Partei ist – Diese Tatsache steht absolut im Widerspruch zu der neutralen, un„parteiisch“en Rolle, die für den Amtsträger vorgesehen ist und eigentlich unbedingt soweit wie möglich angestrebt werden sollte. Auch in dieser Hinsicht ist die Monarchie die bessere Lösung, da sie das Ideal eines der Parteienlandschaft übergeordneten und von ihr nicht abhängigen Staatsoberhauptes ermöglicht.

Eine Schlussfolgerung dessen ist auch, dass ein Monarch in politischen Fragen seine Meinung wesentlich freier äußern kann als ein Präsident, ersterer ist in Gegensatz zu letzterem wirklich neutral: Ein Präsident muss in der Regel aufpassen, dass von ihm getätigte Äußerungen nicht mit dem Programm und den Ideen seiner Partei kollidieren (auch wenn es das richtige wäre), andernfalls verlöre er seinen innerparteilischen Rückhalt. Einem Monarchen sind keine Einschränkungen dieser Art aufgezwungen, seine Meinung ist an keine politische Gruppe gebunden (und soll es auch nicht sein).


Dann wird das Amt des Bundespräsidenten halt von einem Parteilosen besetzt. Wo ist hier das Problem?

Zitat:
Bestmögliche Vorbereitung auf das Amt

Ein werdender Monarch – ein Thronfolger – wird vom Jugendalter an auf seine spätere Aufgabe als Staatsoberhaupt vorbereitet: Er wächst über viele Jahre hinweg wie selbstverständlich hinein, während welchen ihm der aktuelle Amtsinhaber bereits wertvolle Berufserfahrungen mit auf den Weg geben kann (dies wird durch private familiäre Beziehung zwischen den Mitgliedern der kaiserlichen bzw. königlichen Familie ermöglicht). In dieser langen Zeit kann er sich unter persönlicher Anleitung intensiv in sein Amt als Monarch hineinarbeiten, große wie kleine Aufgaben des Alltags zu bewältigen lernen und hat somit einen weiteren Vorteil gegenüber einem Präsidenten, dem diese Möglichkeit fehlt. Dieser mag ebenfalls eine reichlich qualifizierte Person sein, ist aber wie jeder durchschnittliche Bürger durch seinen bisherigen Berufsweg auf ein bestimmtes Fachgebiet begrenzt – keine gute Voraussetzung für solch eine vielseitige Position. Eine wirklich breit gefächerte und intensive Ausbildung, wie sie werdenden Monarchen zuteil wird, gibt es nur bei Hofe, sie ist ihm niemals zugänglich.

Wird eine Monarchie wieder eingeführt, wie es z.B. in Deutschland geschehen müsste, muss man natürlich mit einer Übergangszeit rechnen, da der dann eingesetzte Monarch während der Republik als Kind kein auszubildender Thronfolger war und eine entsprechende Erziehung und Bildung nicht durchlaufen konnte. Langfristig gesehen aber sichert die Monarchie den künftigen Staatsoberhäuptern des Landes einen Reifeprozess, den man in jeder Republik vergebens sucht.


Talent wohnt einem inne, es wird nicht durch jahrzehntelangen Unterricht geschaffen.

Zitat:
Nationales Identitätssymbol

Ein gekröntes Oberhaupt ist erfahrungsgemäß für die Menschen eines Landes ein um Längen wirkungsvolleres und erhabeneres Bild, ja Manifest der nationalen Identität, er vertritt sein Land nicht nur auf politischer Ebene. Niemand kann abstreiten, was uns die Erfahrung in diesem Punkt lehrt: Die Monarchie ist Stütze und Kraftquelle einer gesunden Liebe zum eigenen Land und dem Bewusstsein um die nationale Kultur in einem friedlichen und moralischen Rahmen. Deutschland steht gegenwärtig mitten in zwei Herausforderungen in diesem Bereich: 1. Der immer breitere kulturelle Pluralismus in unserem eigenen Land und 2. der zunehmende Zusammenwuchs der EU-Mitgliedstaaten. Ganz besonders heute im 21. Jahrhundert, da Deutschland vor diesen Herausforderungen steht, reicht kein farbloser Beamter an der Spitze sondern es braucht einen Kaiser, der unserer Nation ein wahres Gesicht gibt, so wie es die Könige und Königinnen unserer Nachbarländer teilweise seit Jahrhunderten tun.


An die Symbolkraft der zwölf im Kreis angeordneten gelben Sterne auf blauem Hintergrund kommt für mich keine einzige Person heran - egal ob sie sich Kommissionspräsident, König, Kaiser oder gar Imperator nennt.

Zitat:
Wahrung der Kontinuität

Präsidenten kommen und gehen. Auch Monarchen lösen einander zwar ab, aber mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Dynastie, die kaiserliche bzw. königliche Familie weiter besteht: Sie legt im Gegensatz zu gewählten Staatsoberhäuptern nicht nach ein paar Jahren das Amt nieder, sondern sie begleitet ihr Land dauerhaft. So steht die Monarchie für Kontinuität und Stabilität des Staates. Interessanterweise belegt uns die Geschichte diesen positiven Einfluss: Wo eine Monarchie gestürzt wurde, waren in der Regel Bürgerkriege oder auch Diktaturen machtgieriger Despoten die Folge


Wen interessiert die Kontinuität des Königshauses? Das Volk wählt in regelmäßigen Abständen sein Parlament und seine Regierung.

Zitat:
Kosteneinsparung

So unglaubwürdig das zunächst klingen mag: Eine Monarchie kann wesentlich günstiger sein als eine Republik. Yves-Marie Adeline, der Vorsitzende der Alliance Royale (der monarchistischen Partei Frankreichs) hat in einer TV-Gesprächsrunde unterstrichen, dass beispielsweise die britische Monarchie (die teuerste in Europa) nur halb soviel (!) kostet, wie das französische Präsidentenamt. Das deutsche Bundespräsidentialamt dürfte Rechnungen zufolge etwa anderthalb mal so teuer sein wie die britische Monarchie – Millionen Gelder, für die der Bürger zur Kasse gebeten wird, werden also für ein Staatsoberhaupt verschwendet, dessen einziger „Vorteil“ gegenüber einem Kaiser ist, dass er alle fünf Jahre für einen politischen Auserwähltenkreis (der Bundesversammlung) zur Wahl steht.

Unser Staat kommt nicht nur für den Lohn des amtierenden Bundespräsidenten auf, sondern auch sämtliche lebenden Altbundespräsidenten werden aus der Staatskasse finanziell versorgt – nicht nur das, sondern ihnen wird auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt ein eigenes Büro und ein Dienstwagen finanziert. Die Monarchie belastet den Staatshaushalt wesentlich weniger: Zwar bezieht natürlich auch das kaiserliche bzw. königliche Haus als Inhaber des ersten Amtes im Staat einen jährlichen Betrag aus staatlichen Geldern , aber ein großer Teil, wenn nicht sogar, die gesamten anfallenden Kosten können über das Privatvermögen der Familie beglichen werden – zur Vermeidung weiterer Belastungen der Staatskasse. S.K.H. Prinz Charles von Wales, der britische Kronprinz, sei als Beispiel genannt: Er bezieht aus Prinzip keine Finanzen vom Staat.

Abgesehen davon fallen in einer Monarchie schon allein durch das Fehlen von Präsidentschaftswahlen einige Unkosten weg. Man bedenke, welche Unsummen für weitaus sinnvollere Dinge in der Welt verwendbar wären, wenn z.B. Vorzeigerepubliken wie die USA oder Frankreich Monarchien wären und man sich die unzähligen Veranstaltungen, Kundgebungen, Plakate, Banner, Wahlkampfreisen (man beachte die derzeitigen Benzinkosten), usw. bei den Wahlen ums erste Amt sparen könnte. Besonders auch im Hinblick auf die Finanzen ist es unvernünftig um der so hochgelobten Wahlmöglichkeit willen die Republik der Monarchie vorzuziehen. Noch dazu ist diese Wahl in Deutschland alles andere als demokratisch.


Es geht hier doch nur um ein einziges Amt. Wahlkampfveranstaltungen, Kundgebungen etc. würden nachwievor fortbestehen. Die Kostenersparnis, sofern es denn eine gäbe, wäre also marginal.

Zitat:
Wirtschaftliche Vorteile

Ein nicht unwichtiger, ganz praktischer Vorteil der Monarchie ist das Prädikat „Hoflieferant“ als seit jeher ein hochrangiges Symbol für Prestige und Qualität. Mit der Wiedereinführung der Monarchie gäbe es auch wieder für die Belieferung des Hofes ausgewählte Unternehmen. Dieses Qualitätssiegel verspricht einen erhöhten Absatz, der letztlich wiederum der Staatskasse zugute kommt.

Zudem steigert eine Monarchie ohne Frage das Interesse beispielsweise an der Residenzstadt: Ein preußischer Palast dürfte für Einheimische wie ausländische Gäste wesentlich attraktiver sein, wenn er von der kaiserlichen Familie des Deutschen Reiches bewohnt würde und auch die kaiserliche Wachen dürften eine Sehenswürdigkeit darstellen.


Wir sind kein Tourismusland, also sollten wir lieber das weitermachen, was wir am besten können: erfinden, produzieren und leisten.
Diplomierter
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 12.06.2007
Beiträge: 1988
Wohnort: Am Tor zum Allgäu

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2009 - 00:10:58    Titel:

W.Kaiser hat folgendes geschrieben:
Jetzt hat‘s was. Mein Duden schreibt,

Thron

a) Kaiserstuhl, Königsstuhl.

b) Macht, Regierung.


© Duden - Das Synonymwörterbuch, 4. Aufl. Mannheim 2007 [CD-ROM]



Nach meinem Wissen sind diese vielen Dehnungsbuchstaben entstanden, weil die Handschriftenabschreiber damals pro abgeschriebenem Buchstaben bezahlt wurden.



Mit freundlichen Grüßen

W. Kaiser


Du hast es richtig erkannt. Genauso war es, die Franzosen und andere Schreiben immer noch Buchstaben, die nie ausgesprochen werden!

Schreiberlinge waren an den Höfen und beim Clerus meist Juden. Man versagte ihnen ein ehrenwertes Handwerk auszuüben, da dieses in Zünften ihre Regel hatte. Mitglieder einer Zunft musste auf die Bibel schwören, das konnten die Juden leider nicht (Insgeheim besaßen sie dennoch umfangreiche Kenntnisse der Silber- und Goldschmiedekunst (Augsburg war z.B. so eine Hochburg), belieferten über Umwege auch sämtliche Königshäuser!

Inflation gab es damals auch schon, die Edelmetallmünzen wurden dünner oder meist durch Fremdmaterial gestreckt.

Bezahlt wurden die Schreiberlinge nach Anzahl der Buchstaben, also streckte man analog des Geldwerts die Anzahl der Buchstaben in den Wörtern!

Frankreich war von den allemanischen Franken besetzt. Die Päpste in Rom (Meist Analphabeten wie alle Herrscher allgemein zu dieser Zeit. Man ließ sich vorlesen und man diktierte Schreiben) haben den teutonischen Anspruch "hl. römisches Reich deutscher Nation" wie der Teufel das Weihwasser gehasst!

Sie begannen im heutigen Frankreich über ihre Kardinäle, die gleichsam weltliche Fürsten waren, die Bevölkerung zu lateinisieren (in einem minderwertigen Dialekt). Die Schreibschrift ebenso, wie zuvor in Deutschland mit unnötigen Buchstaben aufzublähen.

Als rein logisch denkender Mensch mag ich keine Sprachen lernen (lesen und verstehen schon, aber richtig schreiben?), deren Schrift sich von der Aussprache nicht einigermasen deckt. Wink
Rudolf
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Anmeldungsdatum: 26.10.2005
Beiträge: 463
Wohnort: Neuss

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2009 - 14:45:25    Titel:

Schwarze Strümpfe hat folgendes geschrieben:
Rudolf hat folgendes geschrieben:
Ist auch das Volk mal dazu befragt wurden ? Kann mich nicht daran erinnern.


Nein, wozu auch? Seit wann ist die Wirksamkeit eines Gebietsverzichts von einer Volksbefragung abhängig.

Zitat:
Viele Landsmannschaften hatten nach der Wende hoffnungen das sich Deutsche Politiker für die Ostgebiete einsetzen würden was ist geschehen man hat den Mitteldeutschen die BRD verfassung über den kopf gezogen bei der noch nichtmal unsere Großeltern drüber abstimmen durften als sie uns von den Allierten 1949 übergestülpt wurde.


Das Grundgesetz wurde von den frei gewählten Landtagen ratifiziert. Eine unmittelbarere demokratische Legitimation hat die Verfassung der vereinigten Staaten auch nicht.
Zitat:

Die Deutschen sollten sich eigentlich selbst eine neue Verfassung geben wenn es dazu in der Lage ist oder wie heisst es so ähnlich in der ersten Verfassung wie sie Original das erste mal rausgegeben wurde.


Wenn die Deutschen sich eine neue Verfassung geben wollen, können sie das gerne tun. Das Grundgesetz hat nicht die Absicht, sich gegen eine neue Verfassungsgebung zu behaupten (vgl. Art. 146 GG). Nur hat offenbar niemand außer ein paar Spinnern momentan ein Interesse daran.
Zitat:
Irgendwas läuft da doch schief meinste nicht auch man kann absicht unterstellen.


Nein, man muss Dummheit unterstellen. Und zwar den revisionistischen Hanswürsten, die bar jeder geschichtlichen Sensibilität von einem Deutschen Reich von der Maas bis an die Memel träumen.
In einer Demokratie ist es eigentlich üblich das das Volk bei wichtigen entscheidungen befragt wird oder?

Sie ist dann abhängig davon wenn man ein bisschen in der Geschichte stöbert dann weiss man auch das dort 14 millionen Menschen oder Landsleute vertrieben wurden dann ist eine Volksbefragung bitter nötig.

Wir leben hier nich in den Staaten und wollen auch nix damit zutun haben was dort bei denen drüben abläuft, wenn sie dass Problem des Rassismus mal in den griff kriegen würden und die 50 millionen die keine sozialversicherung haben und von heute auf morgen einfach so in der gosse liegen.Dann hätten sie genug vor der eigenen haustür zutun als sich in andere länder angelgenheiten einzumischen.

Wenn das Deutsche Volk sich selbst eine Verfassung geben wird, dann hat die alte jawohl ausgespielt sie ist ja noch nicht einmal eine Verfassung sondern ein Grundgesetz.
Oder haste schonmal einen staat gesehen der nach 2 Verfassungen leben kann?

Und von der Maas bis an die Memel und von der Etsch bis an die Belt träumt sicherlich keiner heute, den schwachsinn hast du geschrieben.

Heil dir im Siegerkranz wäre auch viel sinnvoller als irgendeine Nazihymne.
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