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Wen würdet ihr wählen wenn jetzt Bundestagswahl wäre? (Poll)
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Wen würdet ihr wählen wenn jetzt Bundestagswahl wäre?
SPD
10%
 10%  [ 7 ]
CDU/CSU
7%
 7%  [ 5 ]
Bündnis90/Grüne
13%
 13%  [ 9 ]
FDP
28%
 28%  [ 20 ]
Die Linke.PDS
13%
 13%  [ 9 ]
NPD, REP, DVU, DSU (egal ob Protestwähler oder aus Überzeugung)
10%
 10%  [ 7 ]
Andere
10%
 10%  [ 7 ]
Ich mache den Stimmzettel ungültig
5%
 5%  [ 4 ]
Bin Nichtwähler/Zeig mir den Poll
1%
 1%  [ 1 ]
Stimmen insgesamt : 69

Autor Nachricht
Aremonus
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Anmeldungsdatum: 22.10.2008
Beiträge: 213

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2009 - 04:45:31    Titel:

Interessant wäre es unter Umständen auch, eine Schuldensperre einzuführen. Dann kann es Schuldenmässig nur noch in eine Richtung gehen und die Politiker wären verpflichtet, vernünftige Vorschläge auf den Tisch zu legen - auf Bundes wie auf Länderebene.

So könnte man auch nicht den gefährlichen halb-keynesianismus betreiben, welcher weltweit umsich greift (Schulden machen für Wirtschaftswachstum in Krisenzeiten, diese danach aber nicht abbauen).

So, wie es jetzt ist, kann es ja nicht funktionieren; die Linken fordern immerzu Sozialleistungserhöhung, während die Rechte steuersenkungen fordert - und die beiden in einer Koalition sind. Da bleibt dem Finanzminister eben nur die Möglichkeit, andere Länder zu beschimpfen, um die finanziellen Probleme als aussenpolitisches Problem darzustellen Wink
d.e.m.p.
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Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beiträge: 1034

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2009 - 16:43:10    Titel:

Mal ein ganz allegeiner Gedanke zum regelmäßig guten Abschneiden der FDP in diesem Forum:

Ich habe das Gefühl, dass dies schlicht der Tatsache geschuldet ist, dass die Ideologie jener Liberalen Balsam für das Ego so manches verunsicherten Studenten hier ist, der immer mehr immer schneller erledigen muss... und dafür natürlich auch irgendwann entschädigt werden will, daher diese ganzen "Leistung muss sich wieder lohnen"-Parolen.
Nur - ich glaub die meinen nicht euch! Dieses Ganze Gerede von wegen Sozialausgaben zurückschrauben: Macht euch nichts vor, diese Abgrenzung von den "Hartzis" ist verlogen und wird sich eventuell böse rächen. Welcher Seiltänzer schnippelt am Auffangnetz rum, weil er meint, fallen tun nur die Anderen. Einer auf Drogen, oder?
Marmic
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Anmeldungsdatum: 27.07.2007
Beiträge: 192

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2009 - 16:51:05    Titel:

FDP: Täuschung lohnt sich

http://www.nachdenkseiten.de/?p=3947


@d.e.m.p.

Das glaube ich allerdings auch Wink
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2009 - 20:19:19    Titel:

Minderleister hat folgendes geschrieben:
Absehbarer Zeitraum so in 4 bis 8 Jahren.
Wer wettet dagegen Question

Wette ich dagegen.
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2009 - 20:26:41    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
dass man die staatlichen Zuschüsse zur Rente einfriert und den demographischen Faktor wirken lässt, den unsere Politiker ja grundsätzlich ignorieren.

Keine Sorge - nur noch ein paar Monate, dann ist der Wahlkampf vorbei, und der demographische Faktor wieder in.

d.e.m.p. hat folgendes geschrieben:
Ich habe das Gefühl, dass dies schlicht der Tatsache geschuldet ist, dass die Ideologie jener Liberalen Balsam für das Ego so manches verunsicherten Studenten hier ist, der immer mehr immer schneller erledigen muss... und dafür natürlich auch irgendwann entschädigt werden will, daher diese ganzen "Leistung muss sich wieder lohnen"-Parolen.

Nicht-Studenten arbeiten mit 20 meist, fahren oft genug eigene Autos mit 25 und zahlen für die Rente ein. Während der Durchschnitts-Student in einer Wohnung unter Sozialhilfeniveau hausen muss und oft noch Bafög- und Studienkredit-Schulden aufnimmt. Von daher mehr als verständlich, dass man dann im Berufsleben nicht völlig unkontrolliert und übermässig belastet werden will.

d.e.m.p. hat folgendes geschrieben:
Welcher Seiltänzer schnippelt am Auffangnetz rum, weil er meint, fallen tun nur die Anderen. Einer auf Drogen, oder?

Hartz IV ist nötig und richtig.
Sage ich auch in dem Wissen, dass ich mal selbst betroffen sein könnte.
d.e.m.p.
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Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beiträge: 1034

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2009 - 20:36:26    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Ja demp, ich erwarte, dass ich von meinem Studium in der Zukunft einen gewissen Benefit habe, den ich nicht mehrheitlich sozialisieren muss.

Gewisser Benefit ist ja schön und gut, aber warum setzen sich Leute wie du immer so für die angeblichen Leistungseliten ein? Was kratzt dich eine Vermögenssteuer? Im Zweifelsfall sorgt sie doch dafür, dass es unattraktiv ist, seine Kohle auf dem Konto verschimmeln zu lassen und die Leute investieren...?
Was kratzt dich eine Anhebung des Spitzensteuersatzes? Oder gehts ums Prinzip? Denn dass man, wenn mehr Einkommen zur Verfügung steht, mehr abgeben kann, wirst du nicht bestreiten, warum sollte man es also nicht tun? Angeblich arbeiteten die oberen 10.000 doch zur Selbstverwirklichung und nicht primär des Geldes wegen.
Ist es einem Menschen tatsächlich möglich, ein Gehalt von sagen wir 1mio. jährlich mit seiner Leistung zu rechtfertigen?
Wie soll die Wertschöpfung da genau abgelaufen sein, frag ich mich?

Zitat:
Und schlimmerweise möchte ich mein Einkommen gerne noch zum großen Teil selber erwirtschaften und nicht vom Staat bekommen.

Verständlich, möchte jeder. Kann anscheinend nicht jeder. Und nun denk mal an deine bisherige Karriere zurück, hast wirklich du ganz allein dich in die Lage gebracht, an der Uni Was-weiß-ich zu studieren? Was hälst du eigentlich für "deine Leistung", bisher? Hast du nicht eher überproportional vom bösen Staat profitiert? Wink
Zitat:

Ich denke, dass jeder zuerst einmal für sich selber sorgen sollte und der Staat ihm dazu genug Geld lassen muss.

Hm, gut. Nur: dem der nichts hat, kann man auch nichts lassen, es sei denn, man gibt es ihm. Und woher nehmen ...? Idea [/i]
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2009 - 20:46:42    Titel:

d.e.m.p. hat folgendes geschrieben:
dass man, wenn mehr Einkommen zur Verfügung steht, mehr abgeben kann, wirst du nicht bestreiten, warum sollte man es also nicht tun?

Tut man ja - sogar überproportional viel. Die Frage ist, wie sehr man dieses überproportional viel noch in die Höhe schrauben muss.

Oder umgekehrt gefragt: Warum sollte er überhaupt überproportional viel abgeben?
Auch mit einer Flattax von sagen wir mal 25% gibt einer mit 30 000 EUR Einkommen 7500 EUR ab.
Einer mit 300 000 (dem zehnfachen) gibt dagegen 300 000 EUR an Steuern ab.
Das ist zehnmal so viel!

Von jedem verdienten EUR geben beide gleich viel ab.
Ist eigentlich nicht so unfair, oder?
cyrix42
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Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2009 - 20:57:18    Titel:

Julius_Dolby hat folgendes geschrieben:

Oder umgekehrt gefragt: Warum sollte er überhaupt überproportional viel abgeben?

[...]

Von jedem verdienten EUR geben beide gleich viel ab.
Ist eigentlich nicht so unfair, oder?


Doch, da der Grenznutzen des zusätlichen Euro geringer wird, je mehr verdient wird. Deshalb kann er auch mehr abgegeben...

Cyrix
Elzéard B.
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Anmeldungsdatum: 07.12.2008
Beiträge: 1150

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2009 - 21:21:11    Titel:

Zitat:
Ist es einem Menschen tatsächlich möglich, ein Gehalt von sagen wir 1mio. jährlich mit seiner Leistung zu rechtfertigen?
Wie soll die Wertschöpfung da genau abgelaufen sein, frag ich mich?


demp, du solltest mittlerweile mitbekommen haben, dass der Markt nicht nach Moral entlohnt sondern nach Knappheit. Das erscheint nicht jedem gerecht, macht aber Sinn und ist effizient. Korrigiert wird dies durch die Sekundärverteilung des Sozialstaates.

Jemand der seine 14 Millionen Euro pro Jahr Wert ist, ist z.B. Herr Ackermann von der Deutschen Bank und seine Manager.
In Krisenzeiten 1,25 Mrd Euro Quartalsgewinn, ein 22,5 % ROI nach Steuer und keine Staatshilfen sind eine Meisterleistung.

Und wenn alle diese Spitzenverdiener ihr Geld nicht "wert sind", wieso bezahlen Unternehmen sie dann so gut? Vielleicht weil sie für sie tatsächlich solch einen hohen Wert darstellen ?! Sonst wärs ja ein Minusgeschäft für den Gesellschafter.
Wenn ich einen Top-Broker haben möchte, dann bekomm ich den als Bank nunmal nicht für 1 Millionen Jahresgehalt. Weil andere 10 oder 20 Millionen zahlen. Er scheint ja immer noch mehr zu erwirtschaften als er bekommt.

Zitat:
Gewisser Benefit ist ja schön und gut, aber warum setzen sich Leute wie du immer so für die angeblichen Leistungseliten ein? Was kratzt dich eine Vermögenssteuer? Im Zweifelsfall sorgt sie doch dafür, dass es unattraktiv ist, seine Kohle auf dem Konto verschimmeln zu lassen und die Leute investieren...?
Was kratzt dich eine Anhebung des Spitzensteuersatzes? Oder gehts ums Prinzip? Denn dass man, wenn mehr Einkommen zur Verfügung steht, mehr abgeben kann, wirst du nicht bestreiten, warum sollte man es also nicht tun? Angeblich arbeiteten die oberen 10.000 doch zur Selbstverwirklichung und nicht primär des Geldes wegen.


Ich bin grundsätzlich gegen eine Vermögenssteuer und gegen ein progressives Steuersystem, sehe aber in Zeiten der steigenden Staatsverschuldung keine Alternative zu solchen Späßchen.

Wenn jemand 10x soviel verdient soll er 10x so viel Steuern zahlen und nicht 20x soviel. Das blöde Argument, "er kann es sich ja leisten" impliziert, dass man ja jedem so viel wegnehmen kann, bis alle gleich sind. Dann brauch ich mich auch keine 60- 70h pro Woche mehr in irgendeinen Betrieb setzen um viel Geld zu verdienen.

Und ich sehe auch nicht ein, wieso man bereits versteuertes Vermögen noch einmal besteuern soll. Und nur zu deiner Information: Vermögen ist nötig um die Kreditnachfrage der Realwirtschaft zu finanzieren. Das Geld der "Reichen" wird also in Aufschwungzeiten an Unternehmen vergeben und als Kapitalkosten erhalten die Kapitalgeber, die dieses ja vorher erwirtschaftet haben und nun zur Verfügung stellen, eine Beteiligung (= Dividende). Was ist daran unfair ?


Zitat:
Verständlich, möchte jeder. Kann anscheinend nicht jeder. Und nun denk mal an deine bisherige Karriere zurück, hast wirklich du ganz allein dich in die Lage gebracht, an der Uni Was-weiß-ich zu studieren? Was hälst du eigentlich für "deine Leistung", bisher? Hast du nicht eher überproportional vom bösen Staat profitiert? Wink


Es geht mir nicht darum elementare Leistungen wie Bildung und Förderung von Kindern zu streichen. Hier würde ich sogar noch viel mehr investieren.
Ich möchte z.B. Subventionswettläufe à la Opel, Abwrackprämie und 300 €-Witzsteuerbonus sowie realitätsferne Versprechungen ("Die Renten sind sicher und uns sind die Löhne von denen sie finanziert werden egal") abschaffen. Genauso wie die immer weiter ausufernde Bezuschussung des Gesundheitsfond (Ullalalala Schmidt fordert jetzt 25 Mrd).

Und ich bin mir bewusst, dass es Leute gibt, die ihr Einkommen nicht selber erwirtschaften können. Den untersten der Gesellschaft würde ich neben Hartz4 Zuverdienstmöglichkeiten von 500€ und nicht wie z.Z. 100 € einräumen. Aber eben die Mitte der Gesellschaft würde ich über massive Steuersenkungen entlasten, damit das Geld gar nicht erst zum Staat geht und der es teilweise auf sinnlose Art und Weise (siehe oben) verschwendet.


Ich habe als Einzelperson zur Zeit sicherlich vom Staat profitiert durch das kostenlose Bildungssystem. Das würde ich wie gesagt auch noch ausweiten. Ich möchte aber in Zukunft nur für die wirklich nötigen Sachen Steuern zahlen und nicht die Masse, die man zur Zeit abdrücken muss.
d.e.m.p.
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Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beiträge: 1034

BeitragVerfasst am: 18 Mai 2009 - 21:22:27    Titel:

EDIT: @higher consciousness:

Laughing Ganz die Signatur, was?

Wenn du anderer Meinung bist, musst du das deutlicher ausführen.
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