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Sollen arbeitslose Frauen als Prostituierte arbeiten?
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Sollen arbeitslose Frauen als Prostituierte arbeiten?
Ja
38%
 38%  [ 45 ]
Nein
61%
 61%  [ 72 ]
Stimmen insgesamt : 117

Autor Nachricht
Sozialdemokrator
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 15.03.2009
Beiträge: 82
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 19 Mai 2009 - 20:21:02    Titel:

Tonka hat folgendes geschrieben:
Es heißt doch offiziell bei den Ein-Euro-Jobs:
"Jede Arbeit ist zumutbar, es sei denn sie ist sitten- oder gesetzeswidrig."Und Prostitution ist ja wohl ganz klar sittenwidrig, einige können das auch mit ihrem Glauben nicht vereinbaren und so weiter.
Was wohl nicht sittenwidrig sein soll, ist zum Beispiel als Theken- oder Reinigungskraft in einer Table-Dance-Bar oder ähnlichem zu arbeiten.


Falsch:

http://www.finanztip.de/recht/sonstiges/prostituiertengesetz.htm
Julius_Dolby
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3860

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2009 - 13:07:58    Titel:

Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.
Mat86
Senior Member
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 01.12.2007
Beiträge: 1105

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2009 - 18:31:34    Titel:

@Clarice

Zitat:
Da sehe ich schon einen Unterschied.


Welchen, ausser der Tatsache das die Bezahlung indirekt erfolgt und es nur einen Freier gibt ?

Zitat:

Zum Teil finde ich das zwar auch. Aber: Viele Männer spielen das Spiel doch mit! Keiner zwingt sie, eine solche Frau zu heiraten.


Ich habe nichts gegen die Frauen die hauptsächlich danach streben, genausowenig wie die Männer die hauptsächich danach streben, weil ich der Meinung bin das jeder tun sollte was er möchte solange er jemand anderem damit nicht über die Masse schadet. Deswegen ist für mich auch Prostitution vollkommen legitim Wink

@schelm

Zitat:
Seis drum , meine Geduld ist erschöpft .... ich werde NICHT weiter darauf eingehen.


Schon ok, ich habe auch keine Lust mehr Wink
Lamasshu
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3647

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2009 - 18:55:57    Titel:

Mat86 hat folgendes geschrieben:
@Clarice

Zitat:
Da sehe ich schon einen Unterschied.


Welchen, ausser der Tatsache das die Bezahlung indirekt erfolgt und es nur einen Freier gibt ?


Zwar ist es aufgrund der Behauptung schon völlig unsinnig, aber zumindest ein Argument will ich dann einbringen, damit ihr nicht unwidersprochen bleibt.

Wenn eine Prostituierte im herkömmlichen Sinne die Dienstleistung nicht erbringen möchte, kommt mit dem Freier kein Vertrag zustande. Sie wird nicht entlohnt, er bekommt nicht seine Dienstleistung. Vertragsfreiheit. Eine selbstständige Prostituierte hat aus freien Stücken auf ihren Lohn verzichtet, angestellte haben da sicherlich verschiedene Entlohnungsmodelle. Auf der anderen Seite entlohnt sie der Freier nur für eine Leistung, die sie auch tatsächlich erbringt.

Wenn eine Ehefrau die Dienstleistung nicht erbringen möchte, hat ihr sie freiender Ehemann keinerlei rechtliche Handhabe dagegen. Er kann die Leistung nicht einklagen und die Frau nicht aufgrunddessen aus dem (Ehe-) Vertrag entlassen. Er kann ihr seine Gunst entziehen, jedoch keine beliebigen Kürzungen (Haushaltsgeld, Wohnrecht, Rückforderung von Gutbeweisen etc.) durchsetzen. Er könnte natürlich schon aus dem Vertrag aussteigen - eine Ehe ist zivilrechtlich immerhin auch der Vertragsfreiheit unterworfen -, vor dem Kadi wird der gut betuchte Mann aber dennoch entsprechend für seine Exgattin aufkommen dürfen, da die "Verweigerung" hierzulande keiner juristischen Rechtssprechung (mehr) unterworfen ist.
Pauker
Moderator
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Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7834
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2009 - 20:02:28    Titel:

Lamasshu hat folgendes geschrieben:
da die "Verweigerung" hierzulande keiner juristischen Rechtssprechung (mehr) unterworfen ist.


das "mehr" habe ich unterstrichen, weil es wieder ein Beispiel dafür ist, wie "Sitten" sich hierzulande innerhalb historisch kurzer Zeit ändern. Bevor mir gleich von irgend jemand wieder etwas unterstellt wird unterstreiche ich jetzt auch gleich, dass ich das in in diesem Beispiel für richtig erachte.

Gruß
Pauker


[/b]
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2009 - 23:01:28    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Ecclesiastes hat folgendes geschrieben:
Pauker hat folgendes geschrieben:
Was hast du an meinem Post auszusetzen?

-Pauker-


Dass Du, der du dich sonst so meinungsstark in sozialen und politischen Fragen gibst, unversehens watteweich wirst,


Keine Sorge werde ich nicht... habe ich auch in diesem Thread mehrfach zur Kenntnis gegeben. Gesellschaftliche Entwicklungen kann man aber wohl diskutieren, ohne gleich unterstellt zu bekommen, dass man diese gutheißt.

Gruß
Pauker


Na komm, keine Euphemismen mehr.

Wir reden hier von SKLAVEREI
RTC4711
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Anmeldungsdatum: 22.11.2004
Beiträge: 275
Wohnort: Trier

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2009 - 23:17:42    Titel:

Wiederlich ist mir dieser Thread mit gewissen Antworten.....schluss folgerungen....eine klare meinung ist wohl klar ..unzumutbar.....und nicht vertretbar,...aus--------
Mat86
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Anmeldungsdatum: 01.12.2007
Beiträge: 1105

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2009 - 02:34:50    Titel:

@Lamasshu

Letzten endes handelt es sich hierbei allerdings nur um rein formale Unterschiede. Moralisch gesehen handelt es sich immer noch um das selbe, bloss nicht ganz so direkt und ehrlich wie normale Prostitution.

Und wenn man sich vorstellt es besteht keine Ehe, sondern eine unverheiratete Beziehung, dann führt die dauerhafte Verweigerung zum Stop des Geldflusses...
Daphney
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Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 214

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2009 - 02:52:09    Titel:

Der Unterschied besteht doch darin, dass beide sich "freiwillig" darauf einlassen. Wir reden hier wohl von einem Modell, das nicht meint "60 jähriger deutscher Rentner mit 37jähriger Thailänderin" (was das ist, das könnt ihr euch denken)... bei dem Modell, das Mat anspricht, haben beide einen gewissen Machtfaktor, denn ein erfolgreicher Geschäftsmann muss eine Frau gewiss nicht heiraten um Sex zu haben (wir erinnern uns, dafür gibt`s ja das horizontale Gewerbe), und eine Frau, die es sich "leisten" kann einen solchen Mann zu angeln, die tut das sehr kalkuliert und recht "freiwillig", mag man meinen. Insofern kann hier nicht von Zwangsarbeit gesprochen werden, nicht von Zwangsprostitution und dass Prostitution an sich akzeptiert ist, das ist nun bekannt. Beide prostituieren sie sich also in gegenseitigem Einverständnis - wen kümmerts? In besagtem Falle aber geht es um Zwangsprostitution und das ist etwas völlig anderes, begreife das mal, Herr Jahrgang 86.


Ansonsten, schön zu sehen, dass es Idealisten gibt, ja, eine solchen heirate ich dann - vielleicht.
Ecclesiastes
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Anmeldungsdatum: 15.12.2005
Beiträge: 1411

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2009 - 17:22:57    Titel:

Typische Neocon- Philosophie.

Alles, woran man kein Preisschild kleben kann, ist Krämern unheimlich und unverständlich.
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