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Problem mit der Fragestellung ("Wie ist die Rechtslage?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Problem mit der Fragestellung ("Wie ist die Rechtslage?
 
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Trigema
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Anmeldungsdatum: 30.11.2008
Beiträge: 8
Wohnort: Münster

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2009 - 16:32:35    Titel: Problem mit der Fragestellung ("Wie ist die Rechtslage?

Hallo,

ist mir zwar fast peinlich, aber ich habe ein Problem mit der Fragestellung (!): Bearbeite gerade einen Fall, indem es um den Eigentumserwerb eines Grundstücks geht. Stellt euch vor, A übereignet an B (vertreten durch C), dieser weiter an D (vertreten durch E) und dieser wiederum an F.

Im letzten Satz des Sachverhalts wird explizit gefragt, ob A von F Herausgabe des Grundstücks und Berichtigung des Grundbuchs verlangen kann und ob er nebenbei noch einen weiteren Anspruch (1004) gegen F geltend machen kann. Soweit so klar, nach diesem Satz kommt aber "Bearbeitervermerk: Wie ist die Rechtslage?". Heißt das jetzt, es ist tatsächlich auf die Rechtslage (= Ansprüche aller untereinander, z.B. Vertretene gegen Vertreter usw.) oder aber sind nur die in der Frage angelegten Ansprüche zu prüfen?

Schonmal danke, weil ich bin gerade ziemlich verwirrt, weil ich die Frage nicht ganz kapiere, weil einerseits "wie ist die Rechtslage" ja bedeutet, es ist wirklich alles zu prüfen, andererseits sind ja 3 Anspruchsziele klar benannt und warum sollten die nicht abshcließend gemeint sein.
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2009 - 18:50:21    Titel:

Sofern der Frage nach der Rechtslage eine Konkretisierung vorgeschaltet ist, darf der Fall nur in diese Richtung untersucht werden (Olzen/Wank, Zivilrechtliche Klausurenlehre, 5. Aufl., 2007, S. 15).
Trigema
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Anmeldungsdatum: 30.11.2008
Beiträge: 8
Wohnort: Münster

BeitragVerfasst am: 22 Mai 2009 - 20:12:10    Titel:

@Shafirion

Herzlichen Dank für den Hinweis, den ich befolgen werde.
Trigema
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Anmeldungsdatum: 30.11.2008
Beiträge: 8
Wohnort: Münster

BeitragVerfasst am: 23 Mai 2009 - 19:35:17    Titel:

Hab nochwas gefunden, was in die gleiche Richtung geht:

"Steht vor der Frage nach der Rechtslage eine konkrete Fragestellung, wie z.B. "Kann A von B Zahlung verlangen?", dann handelt es sich bei der Frage nach der Rechtslage nur um ein (überflüssiges) Anhängsel."

Tut mir Leid, wenn ich so dumm frage, aber ihr würdet dann nach der Fragestellung im Sachverhalt (s. 1. Post) dann nicht Ansprüche aus EBV (§§ 987ff.), sondern bezüglich der Herausgabe nur 985, der Berichtigung 894 und der Beseitigung 1004 prüfen, oder? Ihc frag deshalb nochmal nach, weil EBV doch eigentlich immer im Rahmen des 985 zu beachten ist.....
pe
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 24 Mai 2009 - 09:55:15    Titel:

Du könnest doch aus einen SE aus §§ 987 ff. analog auf Grundbuchberichtigung prüfen
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