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Maschinenbau kurz vor dem Aus ?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Maschinenbau kurz vor dem Aus ?
 
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Argi
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1402

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2009 - 11:39:39    Titel:

Noch ein Klick
baco
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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
Beiträge: 338

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2009 - 15:04:31    Titel:

wiing ist doch winfo
-orlin-
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Anmeldungsdatum: 21.04.2007
Beiträge: 143

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2009 - 15:07:54    Titel:

Zuallererst muss man betrachten, wo die MaschBau-Branche letztes Jahr (also im Vorjahresquartal) stand.

Dabei wird man feststellen, dass die letzten drei Vorjahresquartale (4/07, 1/08, 2/08 ) die besten Quartale aller Zeiten im Maschinenbau waren oder zumindest die besten Quartale seit Jahrzehnten.

Daher ist es absolut logisch, dass der Maschinebau seit 2, 3 Quartalen zweistellige Minusraten aufweist. Je höher man steht, desto tiefer fällt man. Wink

Die aktuelle Krise mit der Wirtschaftskrise 1929 zu vergleichen ist ebenso falsch wie fragwürdig. Eine direkte Folge der Krise 29 war z. B. die NS-Zeit und indirekt der 2. Weltkrieg. Deshalb sollten die Medien ebenso wie manche User hier den Ball mal flach halten.

Aktuell findet eine Konsolidierungphase statt, die teilweise schmerzhaft bzw. ärgerlich (z. B. berufliche Durststrecke für Absolventen) ist. Überkapazitäten werden abgebaut, Aufträge zurückgestellt (aber nicht verworfen!). Bedrohlich ist die Krise keineswegs.

Selbstverständlich muss Deutschland zurück stecken und sein Niveau/Anspruch/Lebensstandard zurück fahren. Aber auch hier gilt wieder: Je höher man steht, desto . . . Wink

Hier tritt wieder die typisch deutsche Jammer-Mentalität zu Tage. Es geht mal ein halbes Jahr bergab und schon ist vom Untergang die Rede. Der DAX steigt seit Monaten (akt. über 5000), der Geschäftsklima-Index wurde bereits nach oben korrigiert, usw.

Dass einzelne Absolventen hier, die zudem das letzte Exotenfach studiert haben, über die schlechte Arbeitsmarktsituation klagen, ist etwas verwunderlich.
Eine extreme Spezialisierung kann eben auch ein Bumerang sein, wenn die entsprechende Branche stärker von der Krise betroffen ist.

Im Großen und Ganzen glaube ich, dass MaschBau-Ingenieuren eine goldene Zukunft bevor steht.
Denn die bereits erwähnte Rentner-Problematik kommt in den nächsten Jahren voll und ganz zum Tragen, auch wenn die gesamte MaschBau-Branche etwas "tief-touriger" läuft.
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2009 - 15:08:23    Titel:

baco hat folgendes geschrieben:
wiing ist doch winfo



ne, kannst gerne unsere ips überprüfen lassen
xerex
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beiträge: 421

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2009 - 15:28:23    Titel:

was_geht_ab hat folgendes geschrieben:
dann wandern wir halt alle nach indien oder brasilien, vll. auch china - russland ist mir zu kalt Cool Laughing


Russland ist groß. Es gibt da auch Regionen, die durchaus klimatisch mit Süd-Frankreich zu vergleichen sind. Wink

Aber wieso denken so viele hier, dass wir uns verbilligen sollen ? Es es nicht sinnvoller auf fortschrittliche Technologie zu setzen ? Vor allem weil wir nie im Leben unsere Kosten soweit runterdrücken können, um mit den Drittweltländer zu konkurieren. Wer das denkt, hat noch nicht begriffen wie das System funktioniert.

Wir haben fortschrittliche Technologien. Wir können diese weiterhin entwickeln. Keiner kann uns daran hindern. Auch wenn wir von anders wo Konkurenz bekommen, steht weiterhin fest, wenn freies Unternehmentum frei arbeiten kann, werden auch in Deutschland die qualifizierte Fachkräfte benötigt.
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2009 - 15:40:09    Titel:

Bislang sind auch die Russen eher zu uns ausgewandert (mehrere Mio. Spätaussiedler seit Anfang der 90er), naja aber wer Putins Regierungsstil und Plattenbauten mag, der könnte dort durchaus sein Glück finden! Wink
Smutje
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Anmeldungsdatum: 18.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2009 - 16:04:23    Titel:

Das wär's doch: anstatt Arbeitnehmer, die keine Arbeit mehr finden, innerhalb Deutschlands umsiedeln zu lassen, schickt man sie in ganz andere Länder, wo sie dann für die ortsüblichen Tarife arbeiten und hier keinen mehr auf den sowieso schon viel zu leeren Taschen liegen. Wär' doch nur die logische Fortführung dessen, was immer gefordert wird.
JohnnyD
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Anmeldungsdatum: 06.03.2009
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2009 - 16:13:14    Titel:

Wir müssen bei den Erneuerbaren Energie weiterhin die Marktführerschaft haben, da steckt in Zukunft, vor allem wenn das Oel wirklich knapp wird, ne Menge Geld drin und vor allem neue Technologien können die Chinesen net einfach nachmachen.
wiing701823
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Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2009 - 16:24:29    Titel:

Smutje hat folgendes geschrieben:
Das wär's doch: anstatt Arbeitnehmer, die keine Arbeit mehr finden, innerhalb Deutschlands umsiedeln zu lassen, schickt man sie in ganz andere Länder, wo sie dann für die ortsüblichen Tarife arbeiten und hier keinen mehr auf den sowieso schon viel zu leeren Taschen liegen. Wär' doch nur die logische Fortführung dessen, was immer gefordert wird.


http://www.tarife-verzeichnis.de/nachrichten/2238-furcht-altersarmut-treibt-akademiker-junge-angestellte-ausland.html

Die Akademiker verhalten sich da schon vorbildlich.

"Hingegen sank die Zahl der Deutschen mit einfacher Schulausbildung, die ins Ausland abwandern möchten, von 18 Prozent auf aktuell 11 Prozent"

Ist doch klar, die soziale Hängematte hat halt seinen Anreiz hier zu bleiben. Das treibt das Land in Schulden für die nachfolgenden Generationen.

"Besonders im Bundesland Bayern ist die Angst vor Altersarmut groß. Lag der Wert in dieser Region im Vorjahr noch bei 18 Prozent, kletterte er binnen zwölf Monate auf 26 Prozent."

Alleine bin ich mit meiner Einstellung und meinen Befürchtungen also nicht.
baco
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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
Beiträge: 338

BeitragVerfasst am: 01 Jun 2009 - 16:26:37    Titel:

von nichts kommt nichts.....unser bildungssystem ist nicht in allerbester verfassung und selbst die forschung verkrustet langsam aber sicher von der ausufernden bürokratie....ob wir hier in 10 jahren noch immer so einen vorsprung in manchen bereichen gegenüber anderen nationen haben, bleibt abzuwarten....mutige investitionen müssten getätigt werden. die werden jedoch oft mit den begründungen "kein geld" oder "politisch nicht vermittelbar" abgeschmettert...wir kochen im endeffekt auch nur mit wasser und sind keine eierlegende wohlmilchsau, die alle 2 wochen geniales produziert...naja die option "auswandern" sollte man immer in betracht ziehen...es gibt auch andere orte als die hier bisher genannten
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