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Ingenieurwissenschaft ohne viel Theorie?
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Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 12:35:08    Titel:

Dann mach BauIng auf ner FH. Vielleicht findest du sogar eine, wo man Projektmanagement/Baubetriebswirtschaft stark vertiefen kann.
xerex
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Anmeldungsdatum: 03.12.2008
Beiträge: 421

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 12:48:07    Titel:

Zu erst will ich dich beruhigen. Du bist als Student nicht gezwungen die Herleitung von math- und physikalischen Formeln auswendig zu lernen. Zwar wird das in der Theorie angeschnitten, aber auswendiglernen ist nicht drin. Unter Umständen kann ein Prof der Meinung sein, dass du zumindest ein kleine und recht leichte Herleitung beherrschen muss, aber daran soll ein intelligenter Mensch nicht scheitern.

In erster Linie muss du die relevanten Gleichungen und Gesetzmässigkeiten kennen, sowie deren Zusammenhänge, UND die daraus entstehende physikalische Wirkung begreifen.
sikev
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Anmeldungsdatum: 07.06.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 12:48:20    Titel:

Armin Gibbs hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Meine Frage ist, ob es überhaupt Ingenieurstudiengänge gibt, in denen der Theorieanteil nicht zu hoch ist


Meine Frage ist, ob es überhaupt Studiengänge gibt, in denen der Theorieanteil nicht zu hoch ist?

Was ist denn der Sinn eines Studiums?


Ok hab mich etwas falsch ausgedrückt.
Habe schon von vielen, die eine Ingenieurwissenschaft studiert haben, gehört dass man im Studium seitenlange Formeln herleiten und erklären muss und stundenlang an einer Rechnung sitzt. Das liegt mir eher nicht, sondern ich möchte lieber lernen, wie man mit ,,fertigen Formeln" arbeitet und (im Breich Bauingenieurwesen) organisatorische Aufgaben übernimmt.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 12:58:36    Titel:

Seitenlange Rechnungen führst du auch an der FH zur Genüge durch. Das lässt sich bei einem Studium der Ingenieurswissenschaften nicht vermeiden...

Je nachdem, worauf dein Professor wert legt, musst du dich auch darauf einstellen, dass du Dinge herleiten musst. Wir haben Professoren, bei denen gehts nur darum irgendwelche Aufgaben durch geschicktes Anwenden der Formeln zu lösen, aber auch Professoren, die wert darauf legen, dass man die Grundformeln selbst herleiten kann und dies auch in der Klausur erwarten...

Fazit:

Wenn du keine Lust hast, dich mit Formeln auseinanderzusetzen, dann lass die Finger vom Ingenieurswesen. Später im Beruf wirst du zwar auch ohne auskommen, jedoch wirst du das Studium mit dieser Abneigung niemals schaffen...
sikev
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Anmeldungsdatum: 07.06.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 13:15:20    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Wenn du keine Lust hast, dich mit Formeln auseinanderzusetzen, dann lass die Finger vom Ingenieurswesen. Später im Beruf wirst du zwar auch ohne auskommen, jedoch wirst du das Studium mit dieser Abneigung niemals schaffen...


Dass ich keine Lust habe mich mit Formeln auseinanderzusetzen, habe ich nirgends geschrieben.
Ich suche allerdings einen Studiengang, in den man das lernt, was man später im Beruf braucht und sich nicht so viel mit der Theorie, wie Herleitungen und deren Erklärungen beschäftigen muss.
Dass man die Formeln kennen und verstehen muss und mit diesen auch später arbeitet, ist mir schon klar.
Gruwe
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 13:20:16    Titel:

Dann geh halt an ner FH studieren!
Oder evtl. noch an ne BA.

Wie hoch der "praxisnahe" Theorieanteil ist, hängt eher mit der Hochschulart zusammen als mit dem Studiengang.

Aber auch sonst wirst du überall ein wenig Theorie lernen müssen, die eigentlich kaum was mit der Praxis zu tun hat...einfach um Verständnis für die Physik zu entwickeln, um nachher die "Systeme" als Ganzes sehen zu können.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 13:24:22    Titel:

sikev hat folgendes geschrieben:

Ich suche allerdings einen Studiengang, in den man das lernt, was man später im Beruf braucht und sich nicht so viel mit der Theorie, wie Herleitungen und deren Erklärungen beschäftigen muss.
Dass man die Formeln kennen und verstehen muss und mit diesen auch später arbeitet, ist mir schon klar.


Dann mach ne Berufsausbildung und danach eine Weiterbildung zum staatl. gepr. Techniker...

Sorry, aber auch an einer FH machst du Theorie und Herleitungen. Die Formeln fallen auch dort nicht einfach vom Himmel und deine Aufgabe besteht nicht ausschließlich darin ein paar Werte darin einzusetzen und irgendwas auszurechnen...

Auch ein FH-Studium ist ein Studium und keine Berufsausbildung...
Gruwe
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Anmeldungsdatum: 24.03.2004
Beiträge: 5286
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 13:28:43    Titel:

Ja,

das wär dann wohl der beste Weg für das, was du suchst.
Ausbildung zum Facharbeiter/Geselle und danach dann den Techniker.

Da musst du dann auch nur wenig herleiten (bzw. garnix, kA).

Ist auch net das Schlechteste, was man machen kann!
xerex
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Anmeldungsdatum: 03.12.2008
Beiträge: 421

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 14:23:53    Titel:

Ich muss an dieser Stelle folgendes klarstellen:

Der Begriff "Herleitung" wir hier etwas inflationär verwendet. In aller meisten Fällen wird bei der Lösung der Aufgaben nicht "hergeleitet" sondern "angepasst".
D.h. die vorhandene Gleichungen werden an einigen Stellen verändert/gekürtzt/erweitert. Der gesamter Lösungsumfang nimmt leicht ein Paar Seiten in folge der "Erstellung der Gesetzmäßigkeit", "Anpassung der Gleichung" und anschließender Einsetzung der Zahlen und lösen der Aufgabe. Das an sich ist keinesfalls leicht und je nach Fach und Profesor äußerst schwierig.

Die Herleitung (theoretischer Beweis einer Gesetzmäßigkeit aus dem Gedächnis zu ziehen) ist nicht das schwirigste an dem Studium. Dagegen die Lösung der math- und physikalischen Aufgaben ist weit aus komplizierter.
Ich denke, genau das haben deine Freunde gemeint.
xerex
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Anmeldungsdatum: 03.12.2008
Beiträge: 421

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 17:38:19    Titel:

Da waren meine Profesoren aber anderer Meinung.

Ich will jedoch diesen Thread nicht zu einer Diskussion über den Sinn des Begriffes "Herleitung" verkommen lassen, daher ziehe ich hier eine Linie.


@sikev: Da du noch nie die Möglichkeit gehabt hast die Materie eines Ingenieurstudiums nachzuvollziehen, solltest du dich nicht von vorne rein davon abgrenzen. Andererseits wäre es ein Irrtum zu denken, dass ein Ingenieurstudium mit einem Minimum an Theorie zu bewältigen sei. Viel mehr ist der theoretischer Teil das Grundstoff mit dem du dein Fachwissen aneignest. Ohne diesen wirst du garnicht in der Lage sein einen Ingenieur-Abschluss zu bekommen.
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