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Ingenieurwissenschaft ohne viel Theorie?
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sikev
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Anmeldungsdatum: 07.06.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 11:23:12    Titel: Ingenieurwissenschaft ohne viel Theorie?

Hallo,
ich habe mich hier angemeldet, weil ich mir langsam Gedanken mache, was ich später studieren soll (besuche derzeit die 11. Stufe eines Gymnasiums).

Die Fächer in denen ich gut bin sind Mathe und Physik (sind ab der 12. Stufe auch meine LKs).
Dementsprechend liegt mein Interessenschwerpunkt auch auf einer Ingenieurwissenschaft, insbesondere interessiere ich mich für Bauingenieurwesen (eventuell mit den Schwerpunkt Straßenbau).
Allerdings habe ich auch keine Lust seitenlange Formeln herzuleiten und erklären zu können. Meine Stärken in Mathe und Physik liegen nämlich darin mit ,,fertigen Formeln" zu arbeiten und diese anzuwenden.
Als Bauingenieur möchte ich auch nicht seitenlange statische Berechnungen durchführen, sondern ich möchte mich eher mit der Organisation von Baustellen beschäftigen (zum Beispiel als Bauleiter).

Meine Frage ist, ob es überhaupt Ingenieurstudiengänge gibt, in denen der Theorieanteil nicht zu hoch ist (wie gesagt: Seitenlange Rechnungen und Formeln herleiten ist eher nichts für mich).

Ich hoffe man kann mir hier weiterhelfen.
Armin Gibbs
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Anmeldungsdatum: 06.02.2008
Beiträge: 992

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 11:38:05    Titel:

Zitat:
Meine Frage ist, ob es überhaupt Ingenieurstudiengänge gibt, in denen der Theorieanteil nicht zu hoch ist


Meine Frage ist, ob es überhaupt Studiengänge gibt, in denen der Theorieanteil nicht zu hoch ist?

Was ist denn der Sinn eines Studiums?
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 14:08:06    Titel:

xerex hat folgendes geschrieben:

Der Begriff "Herleitung" wir hier etwas inflationär verwendet. In aller meisten Fällen wird bei der Lösung der Aufgaben nicht "hergeleitet" sondern "angepasst".


Nicht wirklich. Vielmehr wird der Begriff "Herleitung" von Vielen automatisch mit einer hochkomplexen Beweisführung gleichgesetzt. Eine Herleitung ist nichts Anderes, als eine bestimmte Formel aus den grundlegenden Gesetzmäßigkeiten zusammenzubauen, sodass sie nicht einfach vom Himmel fällt...

Zitat:

D.h. die vorhandene Gleichungen werden an einigen Stellen verändert/gekürtzt/erweitert. Der gesamter Lösungsumfang nimmt leicht ein Paar Seiten in folge der "Erstellung der Gesetzmäßigkeit", "Anpassung der Gleichung" und anschließender Einsetzung der Zahlen und lösen der Aufgabe. Das an sich ist keinesfalls leicht und je nach Fach und Profesor äußerst schwierig.


Auch, aber nicht nur. Wie gesagt, gibts bei uns zwei "Arten" von Professoren. Die Einen erwarten, dass man die Formeln anwendet und damit rechnet, die Anderen erwarten, dass man die Formeln aus den grundlegenden Zusammenhänge herleiten und erklären kann...


Zitat:

Die Herleitung (theoretischer Beweis einer Gesetzmäßigkeit aus dem Gedächnis zu ziehen) ist nicht das schwirigste an dem Studium.


Niemand hat gesagt, dass solche Herleitungen immer überaus kompliziert sind...

Es braucht allerdings eine gewisse Affinität zu Formeln bzw. die Fähigkeit/Bereitschaft in Formeln zu denken...

Wer vorrangig Zahlen in fertige Formeln einsetzen möchte, der ist an einer Hochschule definitiv fehl am Platz. Auch an einer FH...
Julchen87
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Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 530

BeitragVerfasst am: 07 Jun 2009 - 18:51:04    Titel: Re: Ingenieurwissenschaft ohne viel Theorie?

sikev hat folgendes geschrieben:
Seitenlange Rechnungen [...] ist eher nichts für mich.


Genau daraus besteht aber das Studium: rechnen, rechnen, rechnen.



sikev hat folgendes geschrieben:
Ich suche allerdings einen Studiengang, in den man das lernt, was man später im Beruf braucht und sich nicht so viel mit der Theorie, wie Herleitungen und deren Erklärungen beschäftigen muss.
Dass man die Formeln kennen und verstehen muss und mit diesen auch später arbeitet, ist mir schon klar.


Die beiden Aussagen sind in meinen Augen extrem widersprüchlich. Um in der Praxis irgendwelche Dingen anwenden zu können, muss man ersteinmal die Hintergründe verstanden haben, und das ist eben Theorie. Ein wissenschafltiches Studium besteht zu 95 % aus Theorie. Wenn du keine Lust darauf hast, lass es besser. Wenn ich schon sowas lese wie "Organisation" etc hört sich das für mich schon extrem gestochen an. Willst du die Karriereleiter hochkrabbeln, alles organisieren und managen? Sicherlich wird man das als Ingenieur im Laufe des Berufslebens können, aber vorher muss man sich eben mit der Theorie befassen. Wer darauf keine Lust hat sollte es in meinen Augen ganz lassen.
CP03
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Anmeldungsdatum: 25.04.2008
Beiträge: 108

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2009 - 00:59:02    Titel:

Ich studiere Bauing. an einer FH und in Mathe oder Statik macht man vielleicht ab und zu lange Beweiße für irgendeine Formel,aber im Endeffekt braucht man die nicht.Wenn man es versteht ist es auch nicht so viel zu rechnen.Und man hat natürlich nicht nur Fächer wo man rechnen muss,wenn du z.B. Bauleiter werden willst dann wären für dich Fächer wie Baustoffkunde oder Bauproduktionsplanung interessant,wobei Baustoffkunde ein schwieriges Fach ist da man sau viel auswendig lernen muss und die Prüfung ohne Hilfmittel ist,fast überall sonst darfst du alles zur Prüfung mitnehmen was du willst...
der_rofler
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Anmeldungsdatum: 23.01.2006
Beiträge: 93
Wohnort: im tiefsten bayern

BeitragVerfasst am: 09 Jun 2009 - 14:17:00    Titel:

wenn du schreibst das du formeln anwenden aber keine langen rechnungen durchführen willst, dann hast du was falsch verstanden. oftmals ist das anwenden der formeln der große teil der aufgabe.
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