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Mündliche
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Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2010 - 14:37:34    Titel:

Eine Frage an alle, die die Mündliche schon hinter sich haben: Wie wichtig sind ungefähr aktuelle Entscheidungen?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2010 - 15:39:56    Titel:

ich war als zuhörer dabei und im staatsteil kam überhaupt nichts aktuelles
aber ich glaube nicht, dass man da irgendwelche schlüsse draus ziehen kann

ich war aber jedenfalls überrascht, dass gar nix aktuelles dran war
aber wmgl haben die prüfer das schon in anderen prüfungen drangebracht und wollten nicht immer dasselbe machen
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2010 - 16:06:17    Titel:

Deshalb wäre es toll, wenn hier noch einige schreiben könnten, die es schon hinter sich haben... Dann hat man vielleicht einen Überblick, wie wahrscheinlich sowas generell ist. Ich weiß nicht, was ich lernen soll Confused .
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2010 - 16:33:45    Titel:

Es werden i.d.R. schon gerne aktuelle Themenbezüge abgeprüft. Gleichwohl lohnt es sich m.E. nicht, deswegen auf irgendwas zu spekulieren. Einfach ein wenig die Methodik schulen und Grundlagen wiederholen. Viel mehr kann man eh nicht machen, solange man nicht weiß, wer einen prüft.
hani125
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Anmeldungsdatum: 24.01.2006
Beiträge: 1205
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2010 - 18:38:07    Titel:

@Marina

Hab's hinter mir. Smile Alles gar nicht so schlimm. Ich meine, was sollte man sich in den zwei Wochen auch noch groß mehr beibringen können, was man die Jahre vorher nicht ohnehin gelernt hat oder hätte lernen können.

Ne, du kannst eigentlich nur die aktuelle Rechtsprechung beobachten, maln bisschen in den Protokollen gucken, welche Frage man so erwarten kann und VOR ALLEM den mündlichen Vortrag üben. Neben dem Wissen schien vor allen Dingen auch die Art und Weise des Vortrags erheblich in die Wertung miteingeflossen zu sein. Also schnapp dir mal'n paar Mitstudenten, die Zeit haben, und üb' den mündlichen Vortrag.
Hab das so gemacht, dass ich abwechselnd mit jemand anderen nen halben Examensklausurensachverhalt (sind ja oft in mehrere HAndlungsstränge unterteilt) einen Tag vorher genommen hab und den gewissenhaft mit Durchschau der Musterlösung angeschaut habe und man dann den anderen diesen halben Sachverhalt jeweils eine Stunde zur Durchschau und Vorbereitung gegeben hat und sich danach den Vortrag angehört hat. (hab's irgendwie heut mit dem und dann)
Dann kannst de auf Blatt, was de am Tag vorher vorbereitet hattest, abhaken, was der andere richtig gemacht hat, Bemerkungen und Kritik zu seinem Vortrag machen. Dann kriegt man am Ende genau mit, was man falsch oder haette besser machen können.



Man sollte nicht ganz so angespannt in die Prüfung gehen (jaja .. ist alles leicht gesagt Wink ); die Prüfer wollen ja auch nen entspannten Tag haben. Hin und wieder geben die'n paar Stichworte ab, auf die man dann dankend eingehen kann.


Zuletzt bearbeitet von hani125 am 18 Jul 2010 - 18:59:48, insgesamt 4-mal bearbeitet
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2010 - 18:41:49    Titel:

Ich bin auch nicht "angespannt", noch nicht Wink . Ich habe auch noch mehr als 2 Wochen, die Mündliche ist erst im September. Naja, an den Vortrag mag ich gar nicht denken Crying or Very sad
pe
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Anmeldungsdatum: 03.03.2006
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2010 - 23:03:27    Titel:

Aktuelle Entscheidungen kommen immer wieder dran. "Aktuell" sind aber nicht nur die letzten 2 Wochen. Was an aktueller Rspr. drankommen kann hängt vielmehr ua von folgenden Faktoren ab: Welche Zeitschriften liest der Prüfer? Wann liest der Prüfer die Zeitschriften (Urlaub)? Wie oft prüft der Prüfer?

Viele Prüfer die aktuelle Entscheidungen prüfen, dürften eine Sammlung mit Entscheidungen haben, die sie gelesen und als besonders geeignet für die mündliche Prüfung beiseite gelegt haben. Am Tag vor der Prüfung sucht der sich dann eine Entscheidung aus seiner Sammlung aus. Die kann dann zwar 3 Wochen, genauso gut aber auch zwei Jahre alt sein.

Daraus ergibt sich, dass die Entscheidungen der vielleicht etwa letzten 12 Monate als besonders prüfungsrelevant einzustufen sind. Auf alle relevanten Rechtsgebiete bezogen, dürften dass weit über 100 oberinstanzliche Entscheidungen sein, die besonders geeignet für eine mündliche Prüfung sind.

Den meisten Kandidaten dürfte es sehr schwer fallen, in der Prüfungssituation einen Fall zu erkennen, sich ins Gedächtnis zu rufen, die entscheidenden Unterschiede zu erkennen und dann auch noch den Fall juristisch sauber zu lösen. Viele Kandidaten die eine Entscheidung kennen sind nicht in der Lage die Entscheidung sauber und inbs. methodisch korrekt auf den Fall zu subsumieren und machen sich damit vieles kaputt.

Ich würde deshalb immer dazu raten, nur die Rspr. als Vorbereitung für die mündliche Prüfung zu erarbeiten, bei denen der Prüfer nachher sagen könnte: "Die Entscheidung hätten sie aber kennen müssen." Das sind dann vielleicht 10 Entscheidungen, insgesamt aus allen Rechtsgebieten
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2010 - 08:49:11    Titel:

Danke, das hilft mir weiter!
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