Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Vergleich US-Bachelor und DE-Bachelor
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Vergleich US-Bachelor und DE-Bachelor
 
Autor Nachricht
someDay
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2009 - 20:54:17    Titel:

mol_muse hat folgendes geschrieben:
Jep. Bin gerade dort. Absolviere auf der Boston Uni mein Praktikum. Da bekomme ich so einiges mit.


Du machst also dein Praktikum dort und "bekommst einiges mit". Wenn das so ist, dann ziehe ich meinen Hut - denn als Praktikant, der einiges mitbekomt ist man offensichtlich prädestiniert, die Arbeit von Doktoranten und Postdocs zu beurteilen und hat einen fundierten Einblick in Publikationen.

Hast du eigentlich jemals in deinem Leben ein paper gelesen?

sD.

ps: Es gibt mehrere Unis in Boston.
mol_muse
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 25.04.2009
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2009 - 21:06:39    Titel:

Zufälligerweise habe ich ein paar Postdocs und Docs außerhalb meines Arbeitsplatzes kennengelernt und die meisten am MIT sind. Und oh ja ich habe schon Papers gelesen. Ich habe auch nicht geschrieben, dass alle nichts aussagen. Es gibt sehr gute Papers und andere, die zu keinem Ergebniss führen, sondern einfach nur eine Wiederholung sind von vorherigen Untersuchungen auf 3 Seiten zusammengekürzt. Und außerdem habe ich einen sehr netten Boss, der uns viel erzählt was so im Umfeld herum passiert. Hier geht nicht alles so straff runter, wie man sich das sonst so vorstellt.

Die Welt ist nun mal nicht gerecht.

Ja das weiß ich, dass es mehrere Unis in Boston gibt. Und eine davon heißt Boston University(BU)[private Uni]. Auf Deutsch Boston Uni. Dann gibt es noch die MA Uni benannt auch als JFK/MA University(öffentlich), Northeast Uni und Harvard.

So das ist meine Meinung dazu. Ich habe diese Erfahrung gemacht.
someDay
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2009 - 21:19:58    Titel:

Fassen wir zusammen: Du hast de fakto eigentlich gar keine Ahnung von Forschung und redest hier deinen Boss und MIT Kumpels nach, ohne deren Statements einschätzen zu können.

sD.
mol_muse
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 25.04.2009
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2009 - 21:43:38    Titel:

Ach, wer sagt denn, dass ich das hier so verallgemeinert habe. Ich habe auch nicht behauptet, dass ich es am besten weiß.

Und was hast du entegegenzubringen? Dann kläre doch alle hier auf, wenn du es schon am besten weißt und an großartigen Forschungsprojekten arbeitest.
someDay
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2009 - 22:01:32    Titel:

Leider muss ich dich enttäuschen, ich weiss es nicht am besten. Beim Lesen deines Postings hoffte ich aber, dass du einfach keine Ahnung hast und irgendetwas nachplapperst und glücklicherweise war das offensichtlich der Fall.

Auch bin ich nicht fähig, die Güte des Durchschnittspapers in den Staaten mit dem in Europa zu vergleichen. Obwohl, das wage ich zu behaupten, schätzungsweise näher als du im Kontakt mit ernsthafter Forschung bin.

sD.
mol_muse
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 25.04.2009
Beiträge: 136

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2009 - 23:10:30    Titel:

So vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt.

Mit denen ich gesprochen habe, die auch aus Europa kommen und hier in Boston deren Doc und Postdoc machen, meinten, dass der Hauptgrund der sei, dass es hier viele Stellen für Docs und Postdocs gibt. z.B.: das MIT ist wriklich riesig. Da finden viele Wissenschaftler Platz. Hingegen in deren Heimatland haben sie keine Stelle gefunden. Inweit das stimmt und wie sehr sie nach einer Stelle gesucht haben, kann auch ich nicht beantworten. Mich hat das etwas schockiert, da ich mit diesem Praktikum erst so richtig in diese Materie hineinkomme. Vorher haben uns nur die Profs schöne Augen gemacht und wie toll doch alles sei. (Mal so übertrieben geschrieben)
Ein zweites Argument was mir gesagt wurde, war das, dass sie hier nicht schlecht bezahlt werden. Oft sogar mehr als in Europa. Klar das wurde hier in diesem Theard auch schon früher erwähnt, dass es viele gute Leute wegem dem Gehalt dort hin zieht, aber nicht alle.

Nach den Gesprächen habe ich mich gefragt, ob es wirklich so schlimm ist. Ich muss diese Erfahrung machen, aber die bisherige Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich nicht wegem dem Geld dort hinziehen möchte. Wie schon geschrieben, ich persönlich komme mit dem American Way of Life nicht klar. Aber das war auch der Grund, warum ich mich für ein Praktiukum in Amerika auch beworben habe. Einfach mal zu sehen, wie es in diesem Land so zu geht. Wie die Leute drauf sind usw. Die Amis sind ja ganz nett, zu mir halt.

Und ich weiß wie es sonst in der Forschung zu geht. Es ist ein hartes Brot. Und hinter einem Paper viel Arbeit steckt. Das spüre ich am eigenem Leibe. Ich arbeite 7 Tage die Woche im Labor. Und bin um jede Pause froh, wie hier jetzt, aber die Arbeit macht mir Spass, da ich schon viel gelernt habe, was dem praktischem Teil betrifft.

Und meiner Meinung nach gibt es keinen Unterschied zwischen einem Paper aus Europa und Amerika. Aber ich habe leider schon ein Paper gelesen, das nur 3 Seiten hatte und am Ende dabei nichts herauskam. Es war nur leere Luft. Ganz unabhängig ob es jetzt aus Amerika oder aus Europa stammt.

So jetzt mache ich Schluss, weil sonst schweife ich noch zu sehr vom eigentlichem Thema ab.
Ich 3.0
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 16.06.2009
Beiträge: 673
Wohnort: Sowjet-Europa

BeitragVerfasst am: 14 Sep 2009 - 12:36:52    Titel:

mol_muse hat folgendes geschrieben:
Jep. Bin gerade dort. Absolviere auf der Boston Uni mein Praktikum. Da bekomme ich so einiges mit. Vergleiche jeden Tag die Pros und Contras zwischen den zwei Kontinenten. Für mich kann ich sagen, dass ich nacher lieber in Europa bleiben möchte. Klar es ist mir vertrauter, aber ich komme mit deren Mentalität und Lifestyle in Amerika einfach nicht zurecht. Aber das gilt jetzt nur für mich. Für andere kann das wieder nicht zutreffen.

Wäre ich nicht in Amerika oder war, dann hätte ich den vorherigen Post nicht schreiben können.

So mehr muss man von mir jetzt nicht wissen.


Mentalität und Lifestyle ? Was meinst du damit? Wie sind die?
testest
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 13.07.2007
Beiträge: 372

BeitragVerfasst am: 14 Sep 2009 - 17:36:15    Titel:

Was mich einmal interessieren würde: Studium generale und viele Wahlmöglichkeiten ist ja schön und gut, aber inwiefern wid das dann z.B. von Studenten genutzt, die einen PhD anstreben? Oder anders gesagt: Wird es Studenten bei der Aufnahme an Graduate Schools eher zum Vorteil oder Nachteil ausgelegt, wenn sie relativ breit studiert haben?
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Vergleich US-Bachelor und DE-Bachelor
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6
Seite 6 von 6

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum