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Abzüge in der Beamtenausbildung
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Schlangen_Mama
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Anmeldungsdatum: 23.06.2009
Beiträge: 3
Wohnort: Braunschweig

BeitragVerfasst am: 23 Jun 2009 - 19:45:31    Titel: Abzüge in der Beamtenausbildung

Moinsen,

kann mir jemand verraten, was für Abzüge ich habe, wenn ich eine Ausbildung zur Verwaltungswirtin bei der Stadt mache?

Ich weiß nur, das da anders berechnet wird, da die Ausbildung im Beamtenstatus stattfindet.

Und wie sieht es mit der Krankenversicherung aus, wenn ich verheiratet bin, ist es möglich, mich bei meinem Mann mit aufnehmen zu lassen?

Über Infos bin ich mehr als dankbar!!!


Tschö
Schlangen_Mama
AmtsträgerBasti
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Anmeldungsdatum: 15.10.2006
Beiträge: 243

BeitragVerfasst am: 24 Jun 2009 - 22:44:07    Titel:

Während deiner Laufbahnausbildung im Beamtenverhältnis auf Widerruf erhältst du so genannte Anwäterbezüge.

Davon gehen ab die Lohnsteuer, nach Tabelle B, und die Beiträge zur Pflegeversicherung.

Als Beamter/Beamtin bist du von den übrigen Zweigen der gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung) befreit.

Grundsätzlich bräuchtest du überhaupt keine Krankenversicherung, als Beamter bist du Beihilfeberechtigt. Die Beihilfe erstattet jedoch nicht die volle Höhe der Ausgaben in Krankheitsfällen sondern i.d.R. 50%. Den Rest müsstet du dann selbst zahlen.
Daher ist es ratsam eine private Krankenversicherung abzuschließen.
Alternativ kannst du aber auch auf Antrag in der gesetzlichen Krankenversicherung verbleiben. In diesem Falle unbedingt rechtzeitig einen Termin mit deiner Krankenkasse vereinbaren. Die beraten dich gerne.
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3497

BeitragVerfasst am: 25 Jun 2009 - 17:10:51    Titel: Re: Abzüge in der Beamtenausbildung

Schlangen_Mama hat folgendes geschrieben:
Und wie sieht es mit der Krankenversicherung aus, wenn ich verheiratet bin, ist es möglich, mich bei meinem Mann mit aufnehmen zu lassen?

Nein. Beamte können nicht familienversichert sein (wäre ja auch noch schöner).
Schlangen_Mama
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Anmeldungsdatum: 23.06.2009
Beiträge: 3
Wohnort: Braunschweig

BeitragVerfasst am: 25 Jun 2009 - 18:33:33    Titel:

Ja, dann erst mal vielen Dank für eure Antworten.

@quatsch: Ich weiß nicht was daran so schlimm sein soll, sich beim Ehepartner mitzuversichern?!?!

Nachdem ich nun im Web mal gegoogelt habe um mehr zu erfahren, wie es dann tatsächlich mit dem Netto dann aussieht... hm ist ja nicht gerade viel. Vor allem, wenn man sich dann selbst noch krankenversichern muss. Und da wir ja so ein tolles Gesundheitssystem in unserem schönen Staat haben...
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3497

BeitragVerfasst am: 26 Jun 2009 - 10:35:36    Titel:

Die Familienmitversicherung ist ein solidarisches System, Deine Versicherung wird vom Rest der Versicherten bezahlt. Sie richtet sich mithin an Leute, die selbst kein (ausreichendes) Einkommen haben. Wenn also jemand, der selbst verdient, familienversichert sein könnte. wäre es ein Ungerechtigkeit.
Und ja, unser Gesundheitssystem ist toll (Du wüsstest das, wenn Du jemals eine schlechte Gesundheitsversorgung genossen hättest). Du bist schon richtig als Beamtin, Anspruchsdenken, Jammern auf hohem Niveau und Weltfremdheit sind schon da.
bonni
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Anmeldungsdatum: 25.12.2007
Beiträge: 776

BeitragVerfasst am: 27 Jun 2009 - 08:38:51    Titel:

im übrigen sind die kosten einer privaten krankenversicherung in jungen jahren äußerst gering, weit kleiner als der gesetzlichen krankenversicherung

du musst keine renten oder arbeitlosen versicherungsbeiträge bezahlen, dass heißt dir verbleibt weit mehr netto als in ausbildungen im privaten sektor
Schlangen_Mama
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Anmeldungsdatum: 23.06.2009
Beiträge: 3
Wohnort: Braunschweig

BeitragVerfasst am: 06 Jul 2009 - 18:58:25    Titel:

Es wäre ja alles so viel leichter, wenn es mehr Informationen im Netz gäbe.

Lt. Aussagen des AOK-Servicecenters KANN man sich als Beamter nicht freiwillig oder privatversichern! Da bekommt man seine Beihilfe und das war's! Und im Krankheitsfall? Muss ich dann die Hälfte von den Kosten selber tragen? Das kann ja irgendwo nicht sein, wenn man z. B. im Notfall ins Krankenhaus muss.

Und im übrigen sprach ich von einer Familienversicherung IN DER AUSBILDUNG denn die Vergütung in der Ausbildung beträgt im Dienstanfängerjahr gerade mal 539,23 €. Jetzt rechne da mal die Beiträge für Pflege- und Krankenversicherung ab, da bleibt doch so gut wie nix übrig. Ok, dann gibts noch ergänzend ALG-II und das ist genau das was ich mit einer zweiten Ausbildung vermeiden möchte. Wo wir beim alten Spiel wären und sich die Katze in den Schwanz beißt.

Und zu deinem Kommentar... ich wäre schon wie eine Beamtin von wegen jammern etc. ... ey Sorry aber DU als Moderator müsstest wissen, das dies eine Beleidigung ist und Beleidigungen lt. Forenregeln zu unterlassen sind!!! Zudem möchte ich diese Ausbildung machen und währenddessen ist man nun mal im Beamtenstatus, da kann ich auch nichts für. Hat dir ein Vögelchen geflüstert, das ich danach auch Verbeamtet bin das du zu solch einer unqualifizierten Aussage kommst?? DAS Vögelchen möchte ich auch gern mal sprechen!

Ich möchte nichts weiter als Informationen und keine persönlichen Meinungen oder Beleidigungen, wenn ich daran Interesse hätte würde ich mich ans Arbeitslosen-TV wenden.

Für weitere qualitativ gute Informationen bin ich sehr dankbar!
Wodomol20
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Anmeldungsdatum: 27.01.2006
Beiträge: 277

BeitragVerfasst am: 06 Jul 2009 - 19:41:03    Titel:

Schlangen_Mama hat folgendes geschrieben:

Lt. Aussagen des AOK-Servicecenters KANN man sich als Beamter nicht freiwillig oder privatversichern! Da bekommt man seine Beihilfe und das war's! Und im Krankheitsfall? Muss ich dann die Hälfte von den Kosten selber tragen? Das kann ja irgendwo nicht sein, wenn man z. B. im Notfall ins Krankenhaus muss.

Und im übrigen sprach ich von einer Familienversicherung IN DER AUSBILDUNG denn die Vergütung in der Ausbildung beträgt im Dienstanfängerjahr gerade mal 539,23 €. Jetzt rechne da mal die Beiträge für Pflege- und Krankenversicherung ab, da bleibt doch so gut wie nix übrig. Ok, dann gibts noch ergänzend ALG-II und das ist genau das was ich mit einer zweiten Ausbildung vermeiden möchte. Wo wir beim alten Spiel wären und sich die Katze in den Schwanz beißt.



Also der AOK-Bearbeiter hat dir da ja echt en Müll erzählt. I.d.R. versichert sich JEDER Beamter privat. Gibt ja sogar ne extra Krankenkasse (DEBEKA -Deutsche Beamten Krankenkasse-) für Beamte.

Während dem Dienstanfängerjahr bist du noch keine Beamtin. Erst nach Bestehen der Dienstanfängerabschlussprüfung wird die Ausbildung im zweiten und dritten Ausbildungsjahr als Kreissekretär-Anwärter/in im Beamtenverhältnis auf Widerruf fortgesetzt.

Während dem Dienstanfängerjahr werden von deinem Bruttogehalt (wie bei jedem anderen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer) die gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge einbehalten. Erst mit bestehen der Dienstanfängerprüfung musst du dich zu 50% privat versichern. Dich bei deinem Mann mitzuversichern ist meines Wissen nicht möglich. Nur bei sog. Minijobs wäre dies möglich.
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