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svhde Newbie


Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 11
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Verfasst am: 25 Jun 2009 - 18:34:02 Titel: Fragen zur Berrechnung des indirekten Cashflow |
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Guten Abend,
Ich sitze gerade über einer Aufgabe zur Berechnung des Cashflow.
Die laut Buch am häufigsten verwendete Formel ist:
Jahresüberschuss nach Steuern
+ verdiente Abschreibungen
+ Erhöhung/ - Minderung langfristiger Rückstellungen
+ Erhöhung/ - Minderung Sonderposten mit Rücklagenanteil
= Cashflow
In der Aufgabenstellung hatte das Unternehmen gerade immaterielle Vermögenswerte in Form von Goodwill akquiriert. Dieser wird nun abgeschrieben.
Ausserdem zeigt die GuV auch Abschreibungen auf Wertpapiere.
Sind sowohl die Abschreibung auf Goodwill als auch die auf Wertpapiere verdiente Abschreibungen?
In meinen Lexika und Lehrbüchern habe ich keine Definition der verdienten Abschreibung gefunden. Dem Internet entnahm ich die Erklärung, dass die Verkaufserlöse, die dem Abschreibungsbetrag entsprechen, sogenannte verdiente Abschreibungen sind. Versteh ich aber immer noch nicht.
Ich hoffe, Ihr wisst Rat.
Danke im Voraus!
Sabine |
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berniebaerchen Senior Member


Anmeldungsdatum: 09.04.2007 Beiträge: 1859
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Verfasst am: 25 Jun 2009 - 19:02:55 Titel: |
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Kann man so auch nicht verstehen, weil da gibts unterschiedliche Meinungen zur indirekten Herleituelng des Cash Flow, und das vermischt sich hier ein bisschen.
Das mit den verdienten Abschreibungen würde ich erstmal weg lassen. Das hast du wahrscheinlich nicht umsonst nicht gefunden.
Ich würde nur von Abschreibungen reden. Der Cash Flow ist eine Zahlungsgröße , die GUV eine Ertragsgröße. Abschreibungen sind nicht zahlungswirksam, also mußt du sie eliminieren. Da du sie in der GUV subtrahiert hast, mußt du sie also wieder dazu rechnen.
Kleines Beispiel :
Ein Unternehmen hat keine Geschäftstätigkeit, und schreibt nur ihre Immobilien ab, sagen wir mal mit 1 Millionen.
Der Cash Flow ist also null. Da ist ja kein Geld geflossen.
In der GUV hast du mit den Abschreibungen als Aufwand 1 Millionen Verluste gemacht. Cash Flow: - 1 Millionen + 1 Millionen Abschreibungen = 0
Der Begriff verdiente Abschreibungen kommt daher, dass man den Abschreibungen eine Finanzierungsfunktion unterstellt.
Unter gewissen Umständen führt das ganze später zu Finanzierungseffekten, z.B. dass man die Abschreibungen in der Kalkulation berücksichtigt, und durch entsprechendes Umsatzerlöse wieder Geld in die Kasse kommt. |
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Goodwill Senior Member


Anmeldungsdatum: 25.06.2009 Beiträge: 828
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Verfasst am: 25 Jun 2009 - 19:07:07 Titel: |
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mit Abschreibungen sind alle Abschreibungen gemeint, d.h. sowohl auf materielle wie immaterie Vermögegensgegenstände.
Aber mal zu deiner grds. Formel. Die erscheint mir etwas ungewöhnlich. Einerseits der Sopo und andererseits die Nichtberücksichtigung der Working Capial Größen (Forderungen, Vorräte, Lieferantenverbindlichkeiten). Da würde ich nochmal nachgucken, denn die gehören definitiv noch zum Ansatz des operativen Casf Flows dazu. |
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svhde Newbie


Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 11
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Verfasst am: 25 Jun 2009 - 19:30:35 Titel: |
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Danke Ihr beiden!
Ich werde eine der anderen Formeln verwenden. Je nach Buch scheint es ja verschiedene zu geben.
Schönen Abend noch! |
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