Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Kommt der Mindestlohn?
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Kommt der Mindestlohn?
 

Brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn?
Nein
47%
 47%  [ 29 ]
Ja (~4€)
9%
 9%  [ 6 ]
Ja (~7€)
21%
 21%  [ 13 ]
Ja (~10€)
21%
 21%  [ 13 ]
Stimmen insgesamt : 61

Autor Nachricht
Marmic
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 27.07.2007
Beiträge: 192

BeitragVerfasst am: 30 Jun 2009 - 22:00:36    Titel: Re: Kommt der Mindestlohn?

WS09/10 hat folgendes geschrieben:


Ich frage mich übrigens, welche Abgaben die CDU neu einführen will bzw. welche Zuschüsse gestrichen werden. Wahrscheinlich steht der Krankassenzuschlag ganz oben auf der Wunschliste.


Und natürlich steuerliche Entlastung der Kapitalgesellschaften! Laughing
Mich würde es nicht wundern wenn zur Gegenfinanzierung die zukünftigen Mehreinnahmen aus der 25%-Mehrwertsteuer benutzt würden...
Pauker
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 30 Jun 2009 - 22:08:28    Titel:

Julius_Dolby hat folgendes geschrieben:

Also genau das, was wir in Deutschland hegen und pflegen.

genau... und derzeit sehe ich Deutschland als international wettbewerbsfähig. Es gibt eigentlich keinen Grund weitere Standards zu senken.

Julius_Dolby hat folgendes geschrieben:

Haben wir hier oder in Deutschland überhaupt ernstzunehmende und einflusswirksame Vertreter "reiner Lehre"? Wäre mir in der Politik nicht bekannt.

Ich rede auch von den Vertretern der "reinen Lehre" in diesem Forum. Da bin ich manchmal erstaunt. Die Argumentation "das ist eben der Markt" ist mir hier in diversen Posts begegnet, als ob dies eine Begründung für alles ist. Der Markt ist kein Naturgesetz. Er waltet in dem Rahmen, der ihm von der Wirtschaftsordnung vorgegeben wird. Und das wiederum ist eine politische Entscheidung, die in Deutschland zum Glück noch von Mehrheiten abhängt. Um diese Mehrheiten muss gekämpft werden. Ich bezweifle, dass man Menschen, die in Armut leben, dazu bringt, ein System zu unterstützen, bei dem es heißt: "das ist halt so, find dich damit ab".

Gruß
Pauker
Elzéard B.
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 07.12.2008
Beiträge: 1150

BeitragVerfasst am: 30 Jun 2009 - 22:36:50    Titel:

Zitat:

Nichtsdestotrotz ist die reine Lehre in den letzten Jahren wiedererstarkt!
Das ärgerliche daran ist, dass die Apologeten dieser Lehre sich nicht als solche offenbaren, sondern als Vertreter einer neuen "sozialen" Marktwirtschaft auftreten (z.B INSM)


Wo gibt es denn in Deutschland Vertreter der "reinen Lehre" ? Ich kenne keine Altliberalen, die gemäß laissez-faire Kapitalismus einen vollständigen Rückzug des Staates fordern. Die Ökonomie ist Großteils "neoliberal" bzw. ordoliberal und plädiert für Staatseingriffe, jedoch nur in begrenzter Form.
Zu der gehört auch die Sicherung eines Existenzminimums.

Zitat:

Wieviele % der britischen Bevölkerung hat der Mindestlohn damals zum Einführungszeitpunkt erfasst?


Genauso viele. Das ist ja der Trick am britischen Mindestlohn. Er wird jährlich von einer Kommission an die Marktlöhne angepasst. Somit gefährdet er keine Beschäftigung, da die gängigen Marktlöhne ohnehin darüber liegen, verhindert aber Lohndumping in einigen Ausnahmefällen.

Ich finde solch einen Mindestlohn grundsätzlich recht positiv; in Deutschland liegt er wie bereit gesagt umgerechnet bei 4 €.

Zitat:

Ich wundere mich eben etwas über die Marktgläubigkeit der Verfechter der "reinen Lehre". Der Markt ist effizient und erzeugt wohl in der Summe am meisten Wohlstand. Das bestreite ich nicht. Er gibt aber keine befriedigende Antwort auf die Verteilungsfrage, weil er billigend und ohne Moral in Kauf nimmt, dass eben viele unter die Räder kommen. In einer solchen Gesellschaft will ich nicht leben. Sie ist unmenschlich.


Wie gesagt, außer ein paar Anarchisten kenne ich hier keine Vertreter der "reinen Lehre".

Zu dem Thema Marktwirtschaft und "Naturgesetz": Der Marktmechanismus ist insofern ein natürliches Abbild des Menschen, als das er sein stetiges Streben nach dem eigenen Vorteil verkörpert.
Dass der Mensch eben nicht in erster Linie für die Gemeinschaft arbeitet, sondern primär für sich selber, wurde historisch wohl mehr oder minder bewiesen. Wer das bestreitet, sollte sein Menschenbild wohl noch einmal überdenken.

Bezogen auf die Mindestlohndebatte bedeutet das doch folgendes: Ich zahle niemandem mehr, als er für mich erwirtschaftet. Der Lohn kann gar nicht von moralischcen Standards abhängen, weil der Unternehmer sonst pleite gehen würde. Das lässt sich auch in keinem System der Welt ändern.

Man kann aber nun abseits vom Marktgeschehen hingehen und die Ungerechtigkeit, die der Markt erzeugt, abmildern, ohne direkt in seinen effizienten Mechanismus einzugreifen. Die Lösung ist hier Kombilohn, der die Knappheitsverhältnisse am Markt berücksichtigt, gleichzeitig aber auch die moralischen Standards der Gesellschaft (Ein Mensch soll von seinem Einkommen, nicht von seinem Lohn, leben können) mit einbezieht. Für mich wäre das im Sinne der "sozialen Marktwirtschaft" die wohl optimale Lösung.
Marmic
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 27.07.2007
Beiträge: 192

BeitragVerfasst am: 30 Jun 2009 - 23:17:53    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:

Die Ökonomie ist Großteils "neoliberal" bzw. ordoliberal und plädiert für Staatseingriffe, jedoch nur in begrenzter Form.


Stimmt!! Immer dann wenn man mal wieder im Spielkasino übertrieben hat! Wink

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:

Genauso viele. Das ist ja der Trick am britischen Mindestlohn. Er wird jährlich von einer Kommission an die Marktlöhne angepasst. Somit gefährdet er keine Beschäftigung, da die gängigen Marktlöhne ohnehin darüber liegen, verhindert aber Lohndumping in einigen Ausnahmefällen.


Also ich lese etwas von 2 Millionen britischen Beschäftigten, die zum Zeitpunkt der Einführung(1999) direkt vom Mindestlohn betroffen waren.
Das ist afaik schon hoher einstelliger %-Bereich an betroffenen Arbeitnehmern!
Die britische Wirtschaft ist nicht kollabiert...

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,15500,00.html
Aremonus
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 22.10.2008
Beiträge: 213

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2009 - 03:57:53    Titel:

Ich halte das Einführen eines Mindestlohnes für Symptombekämpfung. Warum ist es dann bitte nicht möglich, mit sagen wir 800 Euro im Monat über die Runde zu kommen? Nagt man mit 800 Euro im Monat am Hungertuch?
Man müsste einmal deffinieren, was für einen Lebensstandard notwendig ist - und da sind die Europäer natürlich schon extrem verwöhnt. Fernseher, Auto, Handy, Computer, 7 Mal pro Woche Fleisch, eine 100 m^2 Wohnung... all das braucht man ja zum Überleben... oder nicht? Lieber weniger Gesetze und auch weniger Steuern - wenn man die MWST absenken würde, käme das einer Lohnerhöhung gleich...

Der 2. wichtige Punkt wäre zu Fragen, warum es Menschen gibt, die so wenig verdienen. Das liegt ja daran, dass niemand für sie mehr bezahlen will, da sie nur einen gewissen, beschränkten Mehrwert erarbeiten können. Doch warum können sie nicht produktiver sein? Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass sie zu wenig Wissen über diverse Gebiete besitzen, sei es das Unternehmertum, ihre eigene Branche, Bildung, Analysierfähigkeit - oder schon die deutsche Sprache. Ich bin der Auffassung, dass man hier Ansetzen müsste und den Menschen eine Perspektive offerieren sollte, statt sie mit Geld ruhig zu stellen. Ein Mensch ist nicht glücklich, wenn er alles hat, was er braucht (wie schlachtvieh). Ein Mensch ist glücklich, wenn er sich entwicklen kann und es aufwärts geht.
Pauker
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2009 - 13:14:57    Titel:

Es gibt Menschen, die in ihren Entwicklungsmöglichkeiten stark eingeschränkt sind. Wenn du es mir nicht glaubst, nehme ich dich gerne mal in ein paar BVJ-Klassen mit. Die wirst du nicht auf das Niveau bilden können, das offensichtlich gefordert wird. Zumal der Verdrängungswettbewerb dann auch nur eine Etage höher stattfindet. Inzwischen verlangen viele Betriebe für eine Ausbildung das Abitur!

Bildung ist schön und gut. Aber sie wird - meine persönliche Prognose - am Problem wenig ändern. Die Möglichkeiten werden derzeit schon ausgeschöpft - inzwischen sogar so weit, dass das Niveau in Gefahr gerät. Wer nach der Hauptschule bis drei zählen kann, geht auf die Werkrealschule und danach auf das Gymnasium. Wer da noch hängen bleibt, muss wohl bis auf wenige Ausnahmefälle als "bildungsresistent" bezeichnet werden. Für diese Leute braucht man auch sinngebende und auskömmliche Arbeit. Dafür hat ein Sozialstaat zu sorgen.

Ob mit Kombilohn oder Mindestlohn etc... darüber kann und muss man streiten. Ich bevorzuge auch den Kombilohn. Allerdings sehe ich ihn auch als Fehlanreiz. Da werden nämlich ganz schnell produktive Mitarbeiter auf Niedrigstlohn gesetzt. Für den Mitarbeiter ändert sich ja nichts. Er bekommt jetzt eben den halben Lohn auf Kosten des Steuerzahlers. Solches Verhalten beobachten wir ja bereits im Zivildienst und bei 1-Euro-Arbeitsgelegenheiten, die ja NIE dafür gedacht waren, echte Arbeit zu ersetzen. Jetzt haben wir ein Heer von Billigarbeitskräften auf Kosten aller.

Gruß
Pauker
empty space
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 714

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2009 - 13:28:07    Titel:

Marmic hat folgendes geschrieben:
Insofern ist die Auslagerungshysterie unserer Arbeitgeber stark übertrieben!!
Die Auslagerungsthese ist bereits seit Jahren überholt und geistert nur noch in den Köpfen der Lernresistenten herum. Porsche, VW, SIEMENS, und wie sie alle heißen, haben gelernt, dass es vielleicht günstigere Lohnkosten, dafür aber eine ganze Palette anderer Kosten nicht wirklich besser machen. Und glaubt man dem Manager Magazin, wünschen sich mehr als 70% der "ausgelagerten" Unternehmen, sie hätten nie auf die Berater und Experten gehört, die ihnen erzählten, in Polen können man die Brötchen billiger backen...

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
daher : lieber eine branchenabhängige Lösung über das Entsendegesetz !
Das ist romantisch und kurzsichtig. Zunächst einmal taugt Arbeit, die nicht so hoch entlohnt werden kann, dass man davon den Lebensunterhalt bestreiten kann, nicht sonderlich viel - sieht man von Beschäftigungstherapie ab. Mithin ist eine Deckelung ALLER Einkommen nach unten - genauer: Mindestsicherung - kein realer Hemmschuh; auch wenn die Einführung einige Verwerfungen - besser: Entzerrungen - erzeugen würde.

Darüber hinaus ist es wild-romantisch, zu glauben, für die Mindestsicherungs-Deckungslücke käme niemand auf. In diesem Fall zahlst DU, werter Wirtschaftsinformatiker, dafür, dass es Unternehmen gibt, die gezielt Niedriglöhne zahlen, um die Lohnlasten zu sozialisieren. Listigerweise sind jedoch die wenigsten Eigner solcher Mindestlohn-Buden von Hartz IV-Sicherungsnotwendigkeiten betroffen, so dass man konsequenterweise schlussfolgern muss, dass der Steuerzahler eine ganze Reihe von Unternehmer-Einkommen subventioniert und somit Arbeit zum Katalysator - oder bösartiger: zur Enteignung der Steuerzahler - wird.

Pauker hat folgendes geschrieben:
Die Argumentation "das ist eben der Markt" ist mir hier in diversen Posts begegnet, als ob dies eine Begründung für alles ist. Der Markt ist kein Naturgesetz.
Passend dazu: Geburt einer Weltreligion: Und der Markt ist Gott geworden
empty space
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.05.2009
Beiträge: 714

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2009 - 13:46:12    Titel:

Zitat:
Inzwischen verlangen viele Betriebe für eine Ausbildung das Abitur!

Bildung ist schön und gut. Aber sie wird - meine persönliche Prognose - am Problem wenig ändern.
Fragwürdig, Pauker.

Ursächlich suchen die Betriebe Leute, die Lesen, Schreiben und Rechnen können. Wenn sie außerdem noch wengistens marginale Lernkompetenz besitzen, sind sie schon perfekt.

Listigerweise können zahllose Haupt- und Realschüler jedoch kaum mehr als ihren Namen schreiben; sind nicht mehr imstande, konzentriert Bücher zu lesen; und vermögen es nicht einmal mehr, das kleine Einmaleins ohne Taschenrechner (und selbst mit Taschenrechner erst nach dem dritten Vertipper) herzubeten.

IHNEN FEHLT GRUNDLAGENBILDUNG!

DESHALB sind die Betriebe GEZWUNGEN, auf Abiturienten auszuweichen, weil diese wenigstens noch leidlich Lesen, Schreiben und Rechnen können. Zahlreiche Unternehmen weichen jedoch mittlerweile auf Studienabbrecher aus, sobald sie minimal höhere Anforderungen haben.

Zitat:
Möglichkeiten werden derzeit schon ausgeschöpft - inzwischen sogar so weit, dass das Niveau in Gefahr gerät.
Das Niveau IST BEREITS verloren gegangen, Pauker. Die wenigsten Absolventen besitzen auch nur einen Hauch Lernkompetenz. Und immer wieder regt sich auch an den Hochschulen Widerstand. So kündigte, ich glaube, es war im Jahr 2001, ein namhafter Professor an der TU Dresden, weil er es satt hatte, den Studenten erst noch Lesen und Schreiben beibringen zu müssen, damit sie in die Lage versetzt wurden, eigene Aufzeichnungen zu machen.

Zitat:
Für diese Leute braucht man auch sinngebende und auskömmliche Arbeit. Dafür hat ein Sozialstaat zu sorgen.
Abgesehen davon, dass auch hier das Wundermittel "Arbeit her! Koste es, was es wolle!" drinsteckt: FULL ACK.

Zitat:
Ich bevorzuge auch den Kombilohn.
Kombilohn?! Der wirkt wie ein zusätzlicher Solidaritätszuschlag, Pauker. Er wird wahllos auf Bedürftige und Nicht-Bedürftige verteilt; wobei perfiderweise die Nicht-Bedürftigen die Höhe des Solidaritätszuschlages bestimmen.

Kurz gesagt: Kombilohn bedeutet, für Arbeit zu bezahlen. Empfindest du das nicht auch als ein bisschen am Ziel vorbeigeschossen? War es nicht früher mal so, dass Arbeit den Lebensunterhalt sicherte und sichern sollte? Wurde man nicht früher für Arbeit bezahlt, anstatt für Arbeit zu bezahlen?
WS09/10
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 20.02.2009
Beiträge: 334

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2009 - 19:25:30    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Inzwischen verlangen viele Betriebe für eine Ausbildung das Abitur!




Man sollte aber nicht daraus schließen, dass das Abitur alleine eine Ausbildungsgarantie ist.
Es gibt ja auch genug Studenten, die mit abgeschlossen Studium keine Arbeit finden, da sie
a) einen Massenstudiengang absolviert haben
b) einen brotlosen Studiengang absolviert haben


Außerdem gibt es noch genug Leute, die bereits eine Ausbildung/Berufserfahrung haben und auf dem Arbeitsmarkt nach neuen Optionen suchen.
Pauker
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2009 - 21:11:10    Titel:

empty space hat folgendes geschrieben:

Listigerweise können zahllose Haupt- und Realschüler jedoch kaum mehr als ihren Namen schreiben; sind nicht mehr imstande, konzentriert Bücher zu lesen; und vermögen es nicht einmal mehr, das kleine Einmaleins ohne Taschenrechner (und selbst mit Taschenrechner erst nach dem dritten Vertipper) herzubeten.

IHNEN FEHLT GRUNDLAGENBILDUNG!


Auch diese Leute gab es schon immer. Früher haben wir sogar Gastarbeiter angeheuert, die weder Lesen noch Schreiben (zumindest in Deutsch) konnten. War auch egal. Am Band arbeiten kann man auch ohne. Diese Arbeit gibt es nicht mehr. Und so traurig es ist. Es gibt schlichtweg Menschen, denen du einfache Dinge nicht beibringen kannst. Ich habe vor einiger Zeit meinen Chef scheitern sehen, der ein paar BVJlern mit Hilfe von ausgeschnittenen Papierformen erklären wollte wie man die Grundfläche einer Wohnung errechnet um herauszubekommen wie viele Fließen man braucht. Noch anschaulicher gings nicht.

Die Menschen sind heute auch nicht blöder als vor 50 Jahren. Die Anforderungen sind aber gestiegen.

Gruß
Pauker
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Kommt der Mindestlohn?
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12  Weiter
Seite 1 von 12

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum