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Redeentwürfe -eure Meinung hierzu
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Tina00
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Anmeldungsdatum: 19.06.2009
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 01 Jul 2009 - 14:10:59    Titel: Redeentwürfe -eure Meinung hierzu

Hallo.
Ich muss auf dem Abiball eine Rede halten. Da dummerweise die allgemeinen Sachen (kurzer Rückblick auf die 3 gemeinsamen Jahre, Danksagungen...) schon von jemand anderem gemacht werden, habe ich kein Thema. Da ich die Rede wegen eines Deutschpreises (für die Interpretation der Pflichtlektüren im Abi) halten muss, bietet sich natürlich bis zu einem gewissen Punkt auch das Thema Literatur bzw. Pflichtlektüren an.
Da ich jedoch noch nie eine solche Rede gehört habe, habe ich mal drei Reden über verschiedene Themen geschrieben.

Ich würd mich freuen, wenn ich eure Meinung, Verbesserungsvorschläge, Kritik... dazu hören könnte.


Rede 1:
Ist sehr, sehr ...äh...kurz und recht locker in der Form eines Erfahrungsberichts geschrieben. Die Rede hat in diesem Sinn kein wirkliches Thema.

Ich erzähl kurz, dass ich etwas erschrocken bin als ich von dem Brauch mit der Rede erfuhr und mir den Kopf über ein passendes Thema zerbrochen habe. Ich, da es scheinbar üblich sei, Reden mit Zitaten wichtiger und bekannter Personen zu spicken, im Internet nach Zitaten zu allen möglichen Themen gesucht habe und dabei auf eines von Sir Peter Ustinov gestoßen bin (Eine Rede solle einen guten Anfang, einen guten Schluss und dazwischen möglichst wenig haben).
Dann erzähl ich, dass ich mir dachte, dass müsse machbar sein, bedanke mich bei meiner Deutschlehrerin und dem restlichen Lehrerkollegium, dass sie mich für den Preis vorgeschlagen haben, bei den Zuhörern für ihre Aufmerksamkeit und wünsche uns Abiturienten, dass wir den Weg finden, der uns glücklich macht.
Als Schluss habe ich das Zitat von Hess gewählt, dass jedem Anfang ein Zauber innewohne.


Rede 2:
ist etwas länger (etwa 5-6 Minuten) und beinhaltet eine (recht moderat formulierte) kurze Gesellschaftskritik

Ich hab wieder ne kleine Einführung (wie oben), dass ich mir den Kopf über das Thema zerbrochen habe.
Ich erzähl, dass wir viel gelernt haben und zähle ein paar Dinge (wichtige und weniger wichtige) auf und sag dann, dass sich -trotz dieser und anderer neuer Erkenntnisse- manchmal die Frage stellt, ob wir tatsächlich nicht nur für die Schule, sondern für das Leben lernen.
Daraufhin stelle ich ein paar offene Fragen (z.B. was nützt mir die Relativitätstheorie wenn ich Hunger habe...)
und kritisiere, dass sich die Schule und das darin vermittelte Wissen z.T. zu einem Selbstzweck entwickeln, was allerdings auf die Lehrpläne zurückzuführen ist --> Politik, die oft nur die Interessen der Industrie befriedige. Ich frage kurz, ob die Technik uns oder wir der Technik dienen sollten.
Ich schließe dann ab mit der Hoffnung, dass wir in der Schule nicht nur Fakten und Lösungsmethoden, sondern auch die Fähigkeit nachzudenken, nachzufragen, Entscheidungen (fremde und eigene) kritisch zu prüfen, gelernt haben.
Der Schluss ist dann ebenfalls das Hoffen, dass wir unseren Weg finden und Hesses Zitat.


Rede 3:
ebenfalls ca. 5-7 Minuten über das Thema Literatur und Pflichtlektüren

Einführung: ebenfalls gleich, kurzer Erfahrungsbericht.
Ich erzähl ein wenig von der Besonderheit von Büchern (dass sie uns in eine andere Welt und Zeit entführen können, dass sie uns traurig und nachdenklich machen, verstören, aggressiv oder einfach nur glücklich machen können...)
Als Überleitung zu den Pflichtlektüren nehme ich Kafkas Zitat (ein Meer muss die Axt für das gefrorene Meer in uns sein), erzähle, dass dies bei manchen so war, andere das Buch eher zur Verzweiflung getrieben hat, erzähle in einem Satz den Inhalt des Buches (ein Mann steht vor seinem inneren Gericht, weil er sein Leben nicht gelebt hat) und leite über zur zweiten Pflichtlektüre "Michael Kohlhaas".
Ich erzähl kurz, dass Kleists eigenartiger Stil bei niemandem von uns zu Begeisterungsstürmen geführt hat und auch die Thematik etwas herb ist.
Wieder in einem Satz eine kurze Inhaltsangabe (einem Mann geschieht Unrecht und er wird zum Mörder und Brandstifter um sein Recht zu "ertrotzen"). Dann stell ich die Fragen des Buches, die zunächst einfach zu finden sind und erzähl kurz von unserer Meinung über das Buch (=übertrieben). Daraufhin kommt die Frage, die sich (meiner Meinung nach) erst später zeigt, nämlich ob wir nicht manchmal etwas mehr wie Kohlhaas sein sollten (natürlich nicht in dem wir Städte anzünden, sondern weil wir oft darauf verzichten um Dinge die uns wichtig sind zu kämpfen).
Es folgt eine kurze Überleitung.
Und dann wieder die Hoffnung, dass wir eben nicht nur Fakten sondern die Fähigkeit selbst nachzudenken... (siehe Rede 2) gelernt haben. Und ebenfalls die Hoffnung, dass wir nicht eines Tages feststellen, dass wir unser Leben nicht gelebt haben (Bezug auf Kafkas Roman) und die Hoffnung, dass wir unseren Weg finden.




So, auch wenn der Thread etwas lang ist, hoffe ich, dass ihr euch die Mühe macht euch durchzukämpfen und mir eure ehrliche Meinung sagt, ob ihr das Thema angemessen findet, was euch gefällt oder eben nicht gefällt usw.

Grüße, Tina
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