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Studium und Kind
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laule
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
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BeitragVerfasst am: 03 Jul 2009 - 23:57:37    Titel: Studium und Kind

Mich würde mal interessieren, in welcher beruflichen Phase ihr an ein Kind denken würdet... Ich beende im nächsten Jahr also 2010 die FOS mit der hoffentlich FH Reife und werde dann im Wintersemester 2010 anfangen zu studieren, dann bin ich 27 Very Happy Mein Studium wird 7 Semester dauern. Da ich ein Kind plane, hatte ich überlegt, dies während des Studiums (ideallerweise nach dem Praxissemster) zu bekommen und dann eben für ein Jahr auszusetzen und danach weiter zu studieren. An der FH wäre Kinderbetreeung soweit gesichert, auch für sehr kleine Kinder (<0,5 Jahre.) Jetzt war aber auch wiederrum eine Überlegung es mit der Schwangerschaft (ja ich weiss ein Kind kann man nur bedingt planen) zwischen FOS und vor Studienbeginn zu bekommen und dann demzufolge erst ein Jahr später mit dem Studium zu beginnen. Allerdings müsste ich mich dann durch die kompletten 7 Semester mit Kind "kämpfen". Was meint ihr dazu? Nach dem Studium gleich schwanger zu werden fände ich nicht sehr sinnvoll, da ich da dann eigentlich direkt ins Berufsleben einsteigen möchte. Was findet ihr am sinnvollsten oder wie habt ihr es gemacht? Ich höre von Freunden immer wieder, das während des Studiums die beste Zeit für ein Kind ist... oder denkt ihr das ist auch Studiengangsabhängig?
Puuhbär
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Anmeldungsdatum: 05.07.2008
Beiträge: 432

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 00:27:58    Titel:

Hast du denn schon einen Mann gefunden, mit dem du ein Kind bekommen möchtest?

Ich würde ein Kind erst haben wollen, wenn ich mit dem Studium fertig wäre und gutes Geld verdienen würde. Ein Kind kann man aber nicht planen, vllt. ist es schon nächstes Jahr so weit Shocked . Als Mann habe ich aber auch keine biologische Uhr die tick-tack macht Wink
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bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 02:32:17    Titel:

Zitat:
Ich würde ein Kind erst haben wollen, wenn ich mit dem Studium fertig wäre und gutes Geld verdienen würde. Ein Kind kann man aber nicht planen, vllt. ist es schon nächstes Jahr so weit . Als Mann habe ich aber auch keine biologische Uhr die tick-tack macht


Das ist auch so eine Frage, man kann das nicht nur aus dem beschränkten Blickwinkel der Männerwelt heraus betrachten.

27 klingt ja noch sehr jung wenn man ein Mann ist aber wenn eine Frau mit anfang/mitte 30 Kinder bekommt, ist das Risiko für Komplikationen bei der Geburt oder Genfehler schon um ein vielfaches höher, als z.B. bei einer 19/20 Jährigen.

Und wenn sie dann ein Kind hat, wird das gegen Ende des Studiums so alt sein,dass sie nicht mehr in die Elternteilzeit gehen muss.

Ich kann dir nicht sagen was besser für dich sein wird. Man muss das ganzheitlich sehen. Kriegst du das Kind direkt nach der FH Reife, setzt ein Jahr aus und erziehst es dann während des Studiums, musst du während der gesamten Studienzeit auch noch Erziehungsarbeit erledigen.

Wenn du ein Kind vor dem praktischen Semester machst, hast du den Vorteil,dass du das Vordiplom mit mehr zeitlichen Einsatz und hoffentlich auch besser abschließen kannst.

Nun, das hat wie man sieht vor und Nachteile. Einmal wäre das Kind schon älter und weniger abhängig von dir, wenn das Studium endet und du arbeiten musst.

Andererseits könntest du deine Anstrengungen mehr auf dein Studium fixieren, fängst du etwas später an.

Es gibt kein richtig oder falsch, du musst wissen was dir wichtig ist.Leicht wird es auf keinen Fall aber das wird es sowieso nicht, wenn du jemals ein Kind willst. Entweder gibt es Probleme mit dem Studium oder halt damit, im Job Karriere zu machen und Geld zu verdienen.

Möglich ist alles irgendwie. Es sei denn du bist/wirst unfruchtbar, dann gibt es zumindest keine Kinder.
laule
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 05:39:05    Titel:

@Puhhbär: na an Männern sollts nicht mangeln Razz Bin seit 8 Jahren in einer Partnerschaft, also das wäre schon gegeben.

Interessieren würden mich auch Erfahrungen von anderen Studierenden mit Kind, wie sie das machen mit den Lernphasen, also mehr Lernen dann abends, oder wenn der Partner auch daheim ist um einem das Kind auch mal abzunehmen? Wie findet ihr dann tatsächlich die Ruhe, und das kann ja nie länger am Stück sein? Ist ein Kleinkind "einsichtiger", oder verlangt es genauso nach seiner Aufmerksamkeit?

Direkt vor dem Praxissemster ein Kind zu bekommen fänd ich eigentlich nicht sinnvoll, da ich dann wenn es noch sehr klein ist auch gleich Vollzeit arbeiten müsste.

Werden eure Kleinkinder oft krank und wie macht ihr das dann wenn ihr an dem Tag Prüfung schreibt, wie flexibel ist man wirklich an einer FH?

Grade wenn man sich später vielleicht noch für ein zweites Kind entschließt, denke ich sollte man als Frau schon vor 30 anfangen, und ich werde auch nicht bis zum Ende des Studiums warten wollen, weil ich dann auch warten müsste, bis ich 1 oder zwei Jahre Berufserfahrung hätte, und das ist mir einfach zu spät. Ich finde man kann gut argumentieren, wenn man nach dem Studium Personalern gegenübersteht und sagt das man seine Familienplanung schon abgeschlossen hat (obs dann stimmt, sei mal dahingestellt). Das wäre vielleicht ein kleiner Vorteil anderen jungen Absolventen gegenüber, die noch ohne Kind dastehen.
cauchy
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Anmeldungsdatum: 18.02.2009
Beiträge: 687

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 10:04:32    Titel:

@ laule:
meine Mutter bekam mich während ihres (FH) Studiums. Confused
Hier nur soviel, ein Kind ist keine "Anschaffung für´s Leben" wie z.B. ein Haus oder so.
Planen kann man auch nicht alles. Wie willst du planen, dass dein Kind nachts durchschläft? Wie Krankheiten?? Damit meine ich nicht nur Schnupfen!
Gerne mehr per pn, aber nicht hier in aller Öffentlichkeit! Denn: es kam verdammt anders als "geplant". Wink
Silverbullet23
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Anmeldungsdatum: 22.03.2007
Beiträge: 1641

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 10:35:22    Titel:

in Schmalkalden gibt es sogar so eine Arte von Kindergarten
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 10:46:53    Titel:

laule hat folgendes geschrieben:

Werden eure Kleinkinder oft krank und wie macht ihr das dann wenn ihr an dem Tag Prüfung schreibt, wie flexibel ist man wirklich an einer FH?


Wie flexibel soll man an einer FH schon sein? Du hast halt deine, in aller Regel schriftliche, Prüfungen und an diesen Terminen musst du erscheinen und die Klausur schreiben. Ich bezweifle, dass man dir nen Ausweichtermin anbieten wird, solltest du diesen Termin aus privaten Gründen nicht wahrnehmen können...
laule
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 11:27:24    Titel:

Seid ihr alle kinderlos? Mich würden natürlich auch praktische Erfahrungen interessieren, vor allem was das Lernen betrifft.
Ein Kind kann man nicht Planen - ja und nein - entweder man tut was und verhütet oder man nimmt eine Schwangerschaft in Kauf oder wünscht sie sogar, also so ganz planlos muss es nicht sein Very Happy
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 13:34:41    Titel:

Was die Termine angeht: Kommt drauf an. Bei mir an der Uni wäre das zum Beispiel die Entscheidung des Dozenten gewesen soweit ich weiß. Da kann man schonmal Glück haben. Nur: Ist halt ein kleines Fach.
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1526

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 14:56:36    Titel:

Wie ist es denn mit Anwesenheitspflichten?

Wir müssen zum Beispiel in jeder Veranstaltung mind. 80% Gesamtanwesenheit erreichen, damit wir das Fach anerkannt bekommen. Gerade kleine Kinder sind ja öfter mal krank und man muss zum Kinderarzt bzw. die Kinder pflegen.

Ich hatte übrigens zwei Kommilitoninen mit Kindern. Die haben ihr Studium nach einem Semester abgebrochen. Also ein Zuckerschlecken ist das mit Sicherheit nicht.
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B.Sc. Wirtschaftsinformatik (7 Semester)
Software-Ingenieur/IT-Consultant

Aktiver Reservist (Oberleutnant d.R.)

Forum Informatiker für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V.
Puuhbär
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Anmeldungsdatum: 05.07.2008
Beiträge: 432

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 15:21:45    Titel:

Kindererziehung ist ja heutzutage keine reine Frauensache mehr. Dein Freund/Mann wird das Kind miterziehen wollen/müssen. Da ist Arbeitsteilung angesagt, z.B. wenn du gerade in der Klausurphase steckst, wird sich dein Freund um das Kind vermehrt kümmern müssen und umgekehrt.
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laule
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 15:22:57    Titel:

Sicher sind Kinder auch mal krank, wird vorkommen. Aber sicher sind auch Studenten mal krank... wie macht man das da, man geht zum Arzt und wird krank geschrieben. Genauso verhält es sich mit Kind auch. Man kann immer das Pech haben, dass das Kind vielleicht sehr viel krank ist. Ich war bis ich zur Schule kam auch viel krank, so das meine Mama sogar ihren Job aufgabe Rolling Eyes während meiner Schulkarriere war ich keinen einzigen Tag krank *g* Aber da werden wohl auch alle Kinder unterschiedlich sein.
Meine Kollegin bekam bis 30 während ihres Studiums alle 3 Kinder Smile aber das sind heute eben andere Zeiten, dass kann man nicht mehr so unbedingt vergleichen. Wobei ich irgendwie auch immer denke, dass das jetzt mit der Kinderversorgung doch besser sein muss als früher.

Also ich fasse zusammen, wahrscheinlich ist es günstiger wenn das Kind mehr zum Ende des Studiums hin da wäre, um die Einschränkungen, welcher Art auch immer, möglichst nicht im ganzen Studium zu haben.
laule
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 15:25:43    Titel:

@Puhhbär, ja da hast du recht, er soll schon auch was tun Wink notfalls muss man sich abwechseln mit dem aufs Kind krank schreiben, oder je nachdem wer grade entbehrlicher ist im Studium/Ausbildung *g* Dennoch brauche ich zum Lernen absolute Ruhe, darum hätte mich mal interessiert, wie das andere handhaben, weil Kinder schlafen ja auch nicht unbedingt durch und man kann ja auch nicht nur nachts lernen Wink
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 15:33:37    Titel:

laule hat folgendes geschrieben:

Also ich fasse zusammen, wahrscheinlich ist es günstiger wenn das Kind mehr zum Ende des Studiums hin da wäre, um die Einschränkungen, welcher Art auch immer, möglichst nicht im ganzen Studium zu haben.


Hmm, nicht unbedingt. Dein Studium wird zum Ende hin nicht unbedingt leichter oder weniger arbeitsintensiv, ganz im Gegenteil. Gegen Ende wirst du außerdem sehr wahrscheinlich ein Praktikum und auf jeden Fall deine Bachelorarbeit schreiben. Da bist du mindestens so eingespannt wie eine normal berufstätige Frau...

Mit der Anwesenheitspflicht isses so ne Sache. Wenn 80% Anwesenheitspflicht besteht, weils dafür Credits gibt, dann ist es in der Regel vollkommen egal, warum du nur 60% geschafft hast, du kriegst dann schlicht und ergreifend deinen "Sitzschein" oder die Zulassung zur Klausur nicht. Möglicherweise lassen einige Profs mit sich reden, davon ausgehen darfst du aber auf gar keinen Fall...
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
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BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 18:59:11    Titel:

Stimmt. Bei uns darf man zum Beispiel auch entschuldigt maximal zweimal fehlen, heißt, wenn ich nachweisen kann, dass ich dreimal krank war, hab' ich trotzdem Pech gehabt. Alles andere ist Kulanz des Dozenten.
Aber: Das gilt oft nicht für Vorlesungen weil da die Anwesenheit keiner kontrolliert, prinzipiell denke ich daher, dass man ein Studium mit vielen Vorlesungen vielleicht eher mit einem Kind vereinbaren kann als eins mit vielen Seminaren.
laule
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 36

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 21:41:43    Titel:

Woher habt ihr denn gesehen ob ein Studium mehr Vorlesungen oder Seminare hat? Dann könnte ich mir das ja bei meinen Wunschstudiengängen schonmal ansehen.
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 22:05:05    Titel:

Such Dir' (stehen auf der Unihomepage meistens online bzw. als PDF) die Studienordnung (NICHT die Prüfungsordnung) des Studienganges. Da stand das zumindest bei meinen Fächern drin. Also genaugenommen stand da halt, was man alles braucht und dann muss man halt abzählen wieviel von welcher Veranstaltungssorte.
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