Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Philosophiestudium
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Philosophiestudium
 
Autor Nachricht
Bratschek
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 11.08.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 21:56:16    Titel:

Maltodextrino hat folgendes geschrieben:
Nur zum Verständiss:
Deiner Meinung nach gibt es diejenigen, die einfach nur berühmte Philosophen lesen. Das sind diejenigen die aufgeben weil sie merken dass Philosophiestudium kein Deutsch Leistungskurs ist?


Gewissermaßen, sie sagen sich: "Ich bin so der Typ, der relativ viel nachdenkt, und Philosophie, das ist eigentich für kluge Leute, die auch relativ viel nachdenken." Aber Denken ist eben nicht gleich Denken. Es gibt ja auch in der Philosophie die verschiedensten Richtungen, für jeden Menschenschlag, auch für den selbsternannten Nichtphilosophen, was dabei. Vom Postmodernitätsessayisten bis an den Rand der Wissenschaft. Und letztlich ist der Unterschied zwischen "so relativ viel nachdenken" und Philosophie swirklich studieren, nicht außer acht zu lassen.

Maltodextrino hat folgendes geschrieben:

Dann gibt es diejenigen, die träumen, und sich in bestimmte Gedanken und Details von berühmten Philosophen verlieren und schließlich im Studium durchfallen weil Philosophie kein Geschichtskurs ist?


Du meinst hier sicher Geschichte im Sinne von "Geschichten" - ja.

Maltodextrino hat folgendes geschrieben:
Und die, die es schaffen, sind deiner Meuning nach diejenigen, die philosophieren? Ja wenn das so ist, dann ist das ja bestimmt auch gut so Very Happy


Nee, die es schaffen, verstehen vor allem, wie's in der Universität zugeht. Ob das auch etwas mit Philosophie zu tun hat, steht auf einem anderen Blatt. Rolling Eyes

Was die Schule betrifft, gebe ich dir Recht. Ich habe zwar nur Ethik, aber das hat mit einer möglichen Vorbereitung auf ein Studium sicher nichts zu tun. Ein bisschen Rhetorik reicht da leider oft genug schon aus.
Spaghettimonster
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.06.2009
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 23:04:38    Titel:

Naja, deine Charakterisierung zielt ja darauf ab, dass die Betreffenden einfach eine falsche Vorstellung von dem Philosophiestudium haben, welche mit der eigentlichen Praxis des Studiums nicht übereinstimmt. Diese Gruppe von Leuten gibt es aber wohl in jedem Studienfach, es handelt sich also nicht um ein spezifisches, nur das Philosophiestudium betreffende Problem; auch wenn es sicherlich stimmt, dass das Philosophiestudium im Gegensatz zu anderen Fächern schwerer einzuschätzen ist. Ich glaube eher, dass die hohe Abbrecherquote vor allem auf die zuvor kaum einschätzbare "Dosis" zurückzuführen ist: mag sein, dass man sich für philosophische Probleme interessiert und eine mehr oder weniger korrekte Vorstellung vom Studium hat; das heißt aber noch nicht, dass man absehen kann, wie man auf die persönliche Erfahrung, mindestens fünf Jahre seines Lebens intensiv mit dem Nachdenken über philosophische Probleme zu verbringen, reagiert. Mag sein, dass es manch einem einfach "zu viel wird" oder, dass man mit steigender Spezialisierung und Alltagsferne der Themen den Sinn und Unsinn des Philosophieren infrage stellt; vor allem eben unter dem Gesichtspunkt, dass die Berufsaussichten für Philosophieabsolventen nicht gerade atemberaubend sind. Letztlich ist das aber alles nicht gerade tragisch, da ein Studienabbruch eben durchaus kein Drama ist.
Maltodextrino
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 27.08.2005
Beiträge: 210
Wohnort: S-H

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2009 - 23:31:18    Titel:

Mir kommt da grad ein Gedanke...

Wie wäre es eigentlich, wenn es eine Art von "Orientierungssemestern" geben würde? In unserer Zeit mit den "schnell-schnell-fertig-werden-bachelors" sicherlich politisch schwer durchzusetzen, aber: Viele Studenten, der unterschiedlichsten Fächer, kriegen ja nicht unbedingt Probleme weil sie "nichts können", sondern weil sie kurz nachm Abi, ohne zu wissen zwischen was sie die Wahl haben, die falsche Richtung eingeschlagen haben. Es soll ja Studenten geben, die mitten im Studium z.B. gesagt bekommen: Du hättest mal lieber etwas künstlerisches, anstatt technisches studiert. Oder umgekehrt. Oder wenn dem Philosophiestudent gesagt wird:"Nee junge, Wenn du nur auswendiglernen willst, dann studier lieber ... " Dann studieren die dann doch zu Ende, kriegen aber Probleme. Das liegt dann aber nicht daran, dass die "zu doof" sind, sondern weil sie etwas gewählt haben, was ihren Fähigkeiten nicht so richtig entspricht.

Also in den ersten zwei Semestern studieren die Studenten "Alles", und in diesem Jahr wird sich dann ja herausstellen, ob derjenige am Besten bei der Philosophie, beim Maschinenbau, oder bei der Biologie aufgehoben ist... Um mal eine Utopie zu formulieren.

Aber wie gesagt: Das sollte ja eigentlich die Schule leisten. Kann sie aber offenbar leider nicht.
Bratschek
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 11.08.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2009 - 00:17:17    Titel:

@S'monster

Die Sinnlosigkeit ist sicherlich auch nicht zu verkennen. Ich meine, die drüben in den Wirtschaftswissenschaften haben die Tagesthemen auf ihrer Seiten, von denen sie ihren Stoff ziehen können. Es betrifft die Lebenswelt, wohingegen die Philosophie vor allem vom eigenen Antrieb lebt. Ist schon gut, wenn man motivierte Mitstudenten findet, die "es wirklich ernst nehmen". Doch letztlich muss man es selber WOLLEN, gerade in Hinblick auf den Arbeitsmarkt, sonst ...


@Malto

Ich denke, dass ich doch gerade der Sinn des Abiturs - auf ein Studium vorzubereiten. Das heißt nicht, dass alle Fächer auf Studienniveau unterrichtet werden sollten. Aber vielleicht sollte man zwischen studiennahen und eher allgemeinbildenden Kursen wählen können, so als Idee. Die LK/GK reicht mE nicht aus. "Orientierungssemester" - das klingt nach Studieren aus Prinzip, find ich..
johnruizone
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 736

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2009 - 12:40:24    Titel:

@Maltodextrino
Zitat:
nur von "Sein oder nicht Sein" gefaselt wird...

An der Stelle fragt sich Hamlet, ob er sicher umbringen sollte oder nicht. Diese Frage ist mit die Wichtigste überhaupt.

@Sani_Toeter
Zitat:
Hey, philosophie is doch was lässiges und entspanntes! Gesagt, getäuscht.

Korrekt. es käme auch niemand auf die Idee, Mathematik zur Entspannung zu studieren.

@Bratschek
Zitat:
Die Sinnlosigkeit ist sicherlich auch nicht zu verkennen. Ich meine, die drüben in den Wirtschaftswissenschaften

Grosse Teile des Philosophiestudiums sind nicht sinnlos, sondern nutzlos. Das ist ein wichtiger Unterschied. Wirtschaftswissenschaften hingegen sind nützlich, lösen aber nicht das Problem der potentiellen Sinnlosingkeit eines Lebens, das nur aus Arbeit und Freizeit besteht. (siehe oberstes Zitat)
Maltodextrino
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 27.08.2005
Beiträge: 210
Wohnort: S-H

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2009 - 13:52:55    Titel:

johnruizone hat folgendes geschrieben:
@Maltodextrino
Zitat:
nur von "Sein oder nicht Sein" gefaselt wird...

An der Stelle fragt sich Hamlet, ob er sicher umbringen sollte oder nicht. Diese Frage ist mit die Wichtigste überhaupt.



Und wie entscheiden sich die meisten Menschen wenn es drauf an kommt? Komischerweise meist gegen das Sein und für das Geld. Lieber Herzkasper mit 40 als 200 Euro weniger Gehalt. So ein Widerspruch ist mir zumindest in der Schule aufgefallen. Im Philosophieunterricht schöne Sonntagsreden über den Sinn des Lebens. Und sobald die Glocke geklingelt hat: So jetzt Abi, studieren, Geld, ist halt so.

Außnahme: Ein ganz nüchterner Wirtschaftslehrer, der immer wieder den Bogen von Popper, Marx, Keynes, Helmut Schmidt bis zu den alltaglichen Geschäften im Betrieb gespannt hat. Da hat man wirklich gemerkt wie die Philosophie in die Gesellschaft eingebettet ist , oder sein sollte. Und dass die Fragestellungen der Philosophie zu ganz alltäglich nützlichen Dingen führen können. Die ganze Marktwirtschaft, die uns so selbstverständlich erscheint, beruht ja auf ganz ausgeklügelten und scheinbar abgehobenen Philosophien. Man geht davon aus, dass wenn jeder Mensch nur sein eigenes Wohl im Blick hat, automatisch alle anderen Menschen von diesem "Egoismus" des Einzelnen profitieren... etc. (Stichwort: unsichtbare Hand)

Vielleicht kommt diese Verbitterung immer zu Stande wenn man mit der Einstellung an die Sache geht: "Hach , die schöne dynamische Philosophie ist ja viel aufregender als die spröde, trockene, statische Physik oder Wirtschaftswissenschaft." Also so ein entweder oder. "Ich wende mich von der trockenen Naturwissenschaft ab und begebe mich ins schöngeistige, um die Gefühle der Menschen..."

Da find ich die Haltung meines Wirtschaftslehrers von früher schon besser. Das alles hängt miteinander zusammen. Es kommt halt nur auf das Niveau an auf dem man das ganze bearbeitet. Trotzdem war er übrigens dafür, dass mehr Leute Ingenieur werden anstatt Geisteswissenschaften zu studieren...
Lilith05
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 15.04.2008
Beiträge: 557
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2009 - 18:16:49    Titel:

Hallo!

Also ich persönlich denke, dass da natürlich verschiedene Gründe mit reinspielen. Einer der wichtigsten scheint mir zu sein, dass viele Leute verkennen, dass Philosophie tatsächlich Ansprüche stellt - wie viele Leute sind mir schon begegnet, die zugeben (was nicht heißen soll dass ich es moralisch verwerflich finde oder so!), dass sie Philosophie als Studienfach gewählt haben, weil sie noch ein zweites Fach brauchten, in einem anderen Fach den NC nicht geschafft haben und dachten, dass Philosophie doch ganz locker und vielleicht sogar interessant weil etwas verrückt sei. Eben genau das:
Zitat:
Gewissermaßen, sie sagen sich: "Ich bin so der Typ, der relativ viel nachdenkt, und Philosophie, das ist eigentich für kluge Leute, die auch relativ viel nachdenken."

Nun, dass man sich damit vertut wird einem wohl bald klar werden, denn Philosophie ist kein Fach in dem man weit kommt wenn man sagt "Ich denke gerne nach und glaube auch nicht an Gott weil das dumm ist". Es geht tatsächlich um begründete (oder zumindest begründbare) Argumente und der Studienalltag besteht nicht in erster Linie darin über seine eigene Einstellung zum Sinn des Lebens zu diskutieren, sondern komplexe Gedankenkonstrukte zu verstehen. Wenn man das erstmal geschafft hat kann und soll man die natürlich auch anwenden.
Aber solche Diskussionen wie sie zum Beispiel hier in diese Forum geführt werden sollte man besser nicht erwarten, sonst wird man eindeutig enttäuscht (oder sagen wir eher: Eines besseren belehrt) Smile

Ein zweiter wichtiger Punkt:
Zitat:
vor allem eben unter dem Gesichtspunkt, dass die Berufsaussichten für Philosophieabsolventen nicht gerade atemberaubend sind.

Denen die sich bewusst für das Philostudium entschieden haben dürfte das wohl von Anfang an klar gewesen sein, aber gerade denen die es aus oben bereits erläuterten Motiven wählen wird eben dies irgendwann ein Grund sein, doch zu etwas "vernünftigem" zu wechseln (entweder wenn sie endlich mal den entsprechenden Schnitt haben oder wenn sie eine andere Alternative gefunden haben. Kann ich auch niemandem verdenken, aber ein wichtiger Punkt ist es bestimmt, wenn man sich fragt, weshalb viel Leute das Studium nicht zu Ende bringen.

Zitat:
Schade find ich nur, dass einem an der Schule und im sonstigen Leben ein so merkwürdiges Bild von Philosophie vermittelt wird/wurde. Wie soll man denn als 20 jähriger daruaf kommen, dass in der Philosophie mitunter auch wirklich interessante Themen bearbeitet werden/wurden wenn in der Schule im Philosophieunterricht nur von "Sein oder nicht Sein" gefaselt wird...

Das ist ja nun schon von zwei Usern in dem Thread angemerkt worden und ich finde es erschreckend - ich hatte eindeutig einen super Philounterricht in der Schule, wir haben verschiedenste Themen behandelt (von Religionsphilosophie über Ethik über Staatsphilosophie über Wissenscahftstheorie über Erkenntnistheorie über Ästhetik usw. So hat man einen tollen Einblick in die Philosophie bekommen und ich finde mich hat der Unterricht hervorragend auf die Uni vorbereitet. Wirklich schade, wenn das im Allgemeinen eher nicht der Fall ist!! Ich hoffe ja, dass der Philosophieunterricht an Schulen kurz- und mittelfristig ausgebaut wird, so dass mehr Schüler in den Genuss einer gewissen philosophischen Allgemeinbildung gelangen.

Zitat:
Wie wäre es eigentlich, wenn es eine Art von "Orientierungssemestern" geben würde? [...] Also in den ersten zwei Semestern studieren die Studenten "Alles", und in diesem Jahr wird sich dann ja herausstellen, ob derjenige am Besten bei der Philosophie, beim Maschinenbau, oder bei der Biologie aufgehoben ist... Um mal eine Utopie zu formulieren.

Die Idee hat ihre Reize, andererseits: Es gibt auch viele Leute, die nach dem Abi schon genau wissen, was sie studieren wollen und sich während der Oberstufenzeit gründlich damit auseinandergesetzt haben, wa sie im Studium erwarten wird, so dass diese zwei Semester für solche Leute eine ungemeine (und ärgerliche...) Zeitverschwendung wären. Ich meine, im Grunde sind sie nichts weiter als eine verlängerte Oberstufe mit etwas anderen (eben universitären) Rahmenbedingungen. Wenn du wirklich alles studieren willst, kannst du von all diesen Fächern nicht mehr viel mitbekommen, ergo würde es dir für deine letztendliche Studienwahl nicht viel bringen (inhaltlich).
Für total unentschlossene Abiturienten die nur wissen, dass sie gerne studieren möchten ist die Idee aber gut, wie ich finde!

Zitat:
Grosse Teile des Philosophiestudiums sind nicht sinnlos, sondern nutzlos.

Das Zitat des Tages für mich!
Zwar mit traurigem Beigeschmack, aber durchaus zutreffend!

Zitat:
Wobei ich mich grad frage ob in diesem Forum wirklich Philosophiestudenten zu finden sind...

*meld* Laughing

Liebe Grüße![/quote]
johnruizone
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 736

BeitragVerfasst am: 06 Jul 2009 - 07:52:51    Titel:

Zitat:
Und wie entscheiden sich die meisten Menschen wenn es drauf an kommt? ... Und sobald die Glocke geklingelt hat: So jetzt Abi, studieren, Geld, ist halt so.

Ok, aber was Menschen tun ist vollkommen irrelevant dafür, was richtig und was falsch ist. Natürlich denken die wenigsten Menschen wirklich nach. Es sind evtl. unter 10%. Aber sie sollten ist tun.

Zitat:
Die ganze Marktwirtschaft, die uns so selbstverständlich erscheint, beruht ja auf ganz ausgeklügelten und scheinbar abgehobenen Philosophien.

Korrekt. Adam Smith war Professor für Moralphilosophie in Schottland.

Zitat:
Da hat man wirklich gemerkt wie die Philosophie in die Gesellschaft eingebettet ist , oder sein sollte.

Sein sollte!

@Lilith05
Zitat:
Grosse Teile des Philosophiestudiums sind nicht sinnlos, sondern nutzlos.

Das Zitat des Tages für mich!
Zwar mit traurigem Beigeschmack, aber durchaus zutreffend!


Mach dich frei von dem traurigen Beigeschmack! Es ist ein absoluter Luxus, nutzlose Dinge tun zu können. Es ist das bestmöglich Leben nach Aristoteles.
Wenn alles nur nützlich wäre, und es nichts gibt, wofür das alles gut ist, (etwas, dass aber selbst vollkomen nutzlos ist), dann ist auch alles Nützliche am Ende nutzlos.
Kratzi
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 22.10.2008
Beiträge: 80

BeitragVerfasst am: 07 Jul 2009 - 02:28:08    Titel:

tja ja da is ja was dran... ich bin tatsächlich eine alte deutsch lk- lerin , die nicht direkt einen platz für deutsch bekommen hat und dann ohne jegliche vorkenntnisse erstmal philo genommen hat...(zwar nie unterschätzt aber trotzdem völlig ahnungslos...). hab dann später nen platz bekommen und abgelehnt weil mir die philosophie so viel spaß macht. studiere jetzt philosophie und geschichte. es ergänzt sich ganz gut. der größte sprung den ich für mich machen mußte war der vom singular zum plural. die philosophie also nicht als ein komplexes konstrukt zu sehen sondern als komplexes konstrukt von komplexen konstrukten... Laughing ,verschiedene spielregeln für verschiedene philosophien.und da ist die formale logik die jeder philosoph lernen muß echt mal herzerfrischend ,auch wenn es da genau die 80% durchfallquote gibt.an platons haus , der "akademie" stand ja schließlich sowas wie :wer kein mathe mag soll draußenbleiben.... Smile , naja mal gucken ob mich diese einsichten denn auch wirklich weiterbringen, stehe ja auch noch ganz am anfang...aber mein prof sagt immer das die grundlage zum philosophieren ja sowieso neugier und ein gutes stück verbissenheit ist.ich denke es ist die selbe verbissenheit die jeden forscher dazu treibt unbedingt etwas herausfinden zu wollen.ich glaube wirklich so viele leute brechen ab weil das verb "philosophieren" algemein so schwammig -lebenskünstler-ich-bau -mir-n-baumhaus-und -trink -gern-rotwein-mäßig bestzt ist und viele den schreck nicht verwinden .und um auf den letzten beitrag zurückzukommen, nützt mir die philosophie viel mehr für das fach geschichte als andersherum.man bedenke nicht nur die griechen sondern auch marx und was aus seinen philosophien gemacht wurde..., lg
Maltodextrino
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 27.08.2005
Beiträge: 210
Wohnort: S-H

BeitragVerfasst am: 08 Jul 2009 - 00:20:33    Titel:

Kratzi hat folgendes geschrieben:
... an platons haus , der "akademie" stand ja schließlich sowas wie :wer kein mathe mag soll draußenbleiben.... Smile , ...


"Wer nicht die Geometrie beherscht..." heißt es richtiger.

Wobei wir wieder bei diesem Thema wären: http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/238525,0.html

hängt halt alles miteinander zusammen...
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Philosophiestudium
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum