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StrafrechtIII Hausarbeit Fabricius Ffm.
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> StrafrechtIII Hausarbeit Fabricius Ffm.
 
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Amy*
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 30 Aug 2009 - 16:23:37    Titel:

Ich denke auch es ist ganz klar dass er beides zurücklegt, wollte es nur getrennt prüfen um es ordentlicher darzustellen. Und den Vorsatz sehe ich so wie DC. unprobl. als gegeben.

Ich hänge nach wie vor beim Betrug des B fest, und zwar schon ganz am Anfang, beim Irrtum.
@DC.:
Deine Idee den Brief dahingehend einzubauen, dass schon alles ok ist, finde ich gut! Aber warum für "die Diskussion zum Zweifel"? Bzw. warum überhaupt eine Diskussion?
Ich kann das nicht aus dem SV rauslesen. Da steht zwar dass er "kein Freund von Gewinnspielen" sei, aber ich finde wenn man diese Feststellung als Zweifel auslegt interpretiert man zu weit...
Also nicht böse gemeint, ich bräuchte auch mal eine Diskussion und hab jetzt auch keinen tollen Gegenvorschlag, aber mir leuchtet das einfach nicht so ganz ein!
Hast du die Täuschulng denn nun als ausdr. oder konkl. behandelt?

Danke und Gruß!
DC.
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Anmeldungsdatum: 22.08.2007
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 30 Aug 2009 - 16:42:41    Titel:

@Amy*
Die Diskussion zum Zweifel ist das einzige was mir problematisch erscheint. Sonst habe ich nichts gefunden. Ich denke, dass wegen folgender Gründe Zweifel vorhanden sind (sein könnten):
- A wurde angeschrieben, obwohl er nicht an einem Gewinnspiel teilnahm
- Die Summe 15.000 € ist relativ hoch und damit auch relativ unwahrscheinlich
- Das Schreiben ging an eine große, unbestimmte Personenzahl ("Abec u.a.)
- Zumindest nach dem 1. Anruf der Nummer aufgrund der Warteschleife

Letzlich bin ich überzeugt, so auch die h.M., das Zweifel den Irrtum nicht ausschließen, was sich gerade an diesem Sachverhalt auch sehr gut begründen lässt. Gerade auch, weil sich nur schwer festmachen lässt, wann ein Zweifel stark genaug ist.

Aber ich kann auch falsch liegen. Ich freue mich sehr, wenn jemand ein anderes Problem gefunden hat.
salomon233
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Anmeldungsdatum: 09.08.2008
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 31 Aug 2009 - 06:13:41    Titel:

das mit dem zweifel sehe ich ebenso...und die hM auch...ein anderes problem kann man auch bei der stoffgleichheit diskutieren...der erstrebte vorteil fliesst zunaechst der telefongesellschaft zu und danach erst dem B...aber sie ist auch nach hM zu bejahen.
hat jemand eine urkundenfaelschung geprueft bei dem eintragen der daten des bruders in den mietvertrag? als herstellen einer unechten urkunde?
Amy*
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 81

BeitragVerfasst am: 31 Aug 2009 - 11:40:04    Titel:

Danke für eure Antworten!

Letztlich werde ich mich dann wohl der Mehrheit beugen und auch darauf eingehen, auch wenn ich immer noch finde dass sich im Sachverhalt einfach keine Hinweise auf einen Zweifel des A finden... Wink
Persönlich bin ich natürlich auch der Meinung "der denkt jetzt doch nicht ernsthaft jemand schenkt ihm 15.000€", aber ich will halt nicht zu weit interpretieren (hab aus diesem Grund schon mal kräftg Abzug in einer HA bekommen).

Aber ich versteh das richtig dass ihr dann "nur" die Ansichten bzgl. der Relevanz von Zweifeln darstellt, diese dann am Ende bejaht und fertig?
Also das ganze Thema "Bewusstseinsformen des Irrtums" dann weglässt?

Ich bearbeite leider alles durcheinander, aber die Urkundenfälschung am Mietvertrag werde ich auch auf jeden Fall noch anprüfen!
maierhof
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Anmeldungsdatum: 23.06.2009
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 31 Aug 2009 - 20:06:13    Titel:

an Amy:

ich sehe das so wie Du: für die Annahme von Zweifeln gibts keinen Anhaltspunkt. Ich finde sogar, das Gegenteil ist der Fall: der Brief kommt ihm gerade recht...er ruft sofort an....er ist ja doch eher vollkommen naiv. Die Tatsache, dass er kein Freund von Gewinnspielen ist, rechtfertigt zudem nicht die Annahme von Zweifeln.

[/quote]
jamois
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Anmeldungsdatum: 26.09.2008
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 31 Aug 2009 - 22:18:29    Titel:

@salomon: das mit der stoffgleichheit kam mir auch in den sinn. hast du da zufällig einschlägige literatur zu einer solchen konstallation gefunden?

zur betrugsprüfung im 2 tatkomplex bzgl. vertrag. ich bin gerade dabei das zu prüfen. kann morgen näheres dazu berichten.

nochmal zum ersten tatkomplex:
prüft ihr dort wirklich urkundenfälschung bzgl. der kopie des schecks? ich glaube am anfang der diskussion hatte jmd sowas erwähnt. was ist mit scheckfälschung nach §152a StGB. das ist meiner ansicht nach spezieller. aber irgendwie ist das alles problematisch denke ich und wird auch wohl nicht durchgehen. es handelt sich ja lediglich um eine kopie... was meint ihr dazu?
DC.
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Anmeldungsdatum: 22.08.2007
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 01 Sep 2009 - 15:23:45    Titel:

ich habe mich jetzt auch mit der stoffgleichhiet befasst und finde absolut nichts was man in unseren Fall problematisieren könnte. Das geht auch aus dem oben angegebenen Urteil hervor (Az:2 KLs 16 Js 674/03 2 AK 1/08) So etwas wie in den Fällen des Provisionsvertreter-Betrugs ist hier nicht gegeben.

allerdings frage ich mich, ob die Möglichkeit des Brieabrufs nicht zu einem Problem beim Vermögensbegriff führt (ähnl. wie wenn den Opfern die Möglichkeit des Rücktritts gegeben wird)
jamois
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Anmeldungsdatum: 26.09.2008
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 01 Sep 2009 - 20:31:35    Titel: urkundenfälschung tatkomplex II

bei der urkundenfälschung im zweiten tatkomplex ergeben sich wohl problem hinsichtlich der täuschungsabsicht bzw unechtheit des Vertrags (je nachdem welcher Ansicht man folgt). Schließlich kommt der A seinen vertraglichen Pflichten nach (sprich: er verwendet die Daten seines Bruders nicht zwingend um sich den vertraglichen Pflichten zu entziehen, er zahlt bei rückgabe des autos in bar..)Die Abgrenzung zwischen Namenstäuschung und Identitätstäuschung spielt dabei ein Rolle. Ich persönlich bejahe die unechtheit des Vertrags und gehe auf die Problematik i.R.d. Täuschungsabsicht im subj. TB ein. erscheint mir logischer. wenn dazu jemand schon was hat bzw sich gedanken gemacht hat, kann derjenige sich ja mal zu wort melden.
juraknecht
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Anmeldungsdatum: 01.03.2007
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2009 - 12:12:45    Titel:

Hi, bin eigentlich fertig mit der HA, kann leider keine neuen Erkenntnisse beisteuern Sad Mich beschäftigt aber noch eine Frage, nämlich wofür im SV erwähnt wurde, dass der A seinen Führerschein nur noch nicht wieder abgeholt hat... schien mir bei keinem Tatbestand ein Problem zu sein. Vielleicht habt ihr da ja noch was gefunden!
VickyMitV
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Anmeldungsdatum: 28.08.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2009 - 19:10:28    Titel:

Das ist eine gute Frage. Ich könnte mir vorstellen, dass man das in der Rechtswidrigkeit des § 281 ansprechen soll. Klar ist, dass es kein Rechtfertigungsgrund ist, aber da passt es doch am besten hin, meine ich. Allerdings bin ich da schon im obj. Tatbestand rausgeflogen, weil ja nicht im SV steht, dass A den fremden Führerschein vorzeigt...
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