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bum
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Onforest
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Anmeldungsdatum: 19.07.2009
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2009 - 21:46:26    Titel: bum

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Zuletzt bearbeitet von Onforest am 12 Jun 2010 - 10:26:50, insgesamt einmal bearbeitet
maierhof
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Anmeldungsdatum: 23.06.2009
Beiträge: 22

BeitragVerfasst am: 20 Jul 2009 - 09:57:58    Titel:

Hallo,

studiere auch Jura und habe zwei Kinder. Ob es schließlich zum Prädikatsexamen führt, kann ich natürlich nicht sagen.

Ohnehin gibt es auf Deine Frage keine allgemeine Antwort. Es kommt darauf an, wie alt Dein Kind ist, wieviele Babysitterkapazitäten Du hast und wieviele Du dann auch letztendlich nutzen möchtest, um zu lernen.

Ich kann nicht sagen, wieviele Stunden ich täglich lerne. Es gibt Phasen, da lerne ich gar nicht (keine Zeit, keine Kraft). Wenn dann eine Klausur oder Hausarbeit ansteht, dann lerne ich eben so viel, wie es zeitlich möglich ist.

Ich bin nun fast scheinfrei. Das Examen were ich aber definitiv erst dann in Angriff nehmen, wenn ich sicher täglich fünf Stunden lernen kann.

Es geht hier ohnehin immer um Kompromisse. Ich kann nicht erwarten, mein Studium in Regelstudienzeit durchzuziehen, mit Prädikat und außerdem noch ganz viel Zeit mit meinen Kindern zu verbringen. Es muss also vorher klar sein, dass man Abstriche machen muss. Da ich diese aber nicht bei den Kindern machen möchte, muss das Examen eben warten.

Fazit: meiner Meinung nach ist es machbar, wenn man sich über die Schwierigkeiten im Klaren und bereit ist, Kompromisse zu machen: bei den Kindern, bei den Noten oder eben bei der Dauer des Studiums.

Viele Grüße
heysen
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Anmeldungsdatum: 21.05.2006
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2009 - 20:41:22    Titel:

ich stimme da meinem vorredner vollkommen zu. ich hab während des studiums meinen sohn bekommen. er wird nun 2, ich bin scheinfrei, hab heute mein examen im schwerpunkt geschrieben und bereite mich auf das examen beim jpa vor. das erste jahr mit kind war sehr schwer. ich musste viele abstriche bezüglich des lernens machen. seit der kleine in die kita geht, läuft alles super. jedoch habe ich auch große unterstützung von meinem mann und meinen eltern. an den tagen, an denen ich 6-8 std in der uni bin zum lernen, weiß ich, dass der kleine in guten händen ist.
ich denke, wenn du familiäre unterstützung hast, auf die du dich verlassen kannst, dann ist auch ein gutes examen durchaus möglich. ich wurde durch das studium mit kind richtig ehrgeizig: die "kurze" zeit zum lernen hab ich dafür umso effektiver genutzt und natürlich wollte ich schnell dass studium beenden. nun, kurz vor dem ende, kann ich sagen: es war nicht immer leicht, aber ich bereue keinesfalls während des studiums meinen sohn bekommen zu haben. mit etwas disziplin und guter planung schafft man das examen auch mit prädikat Smile... viel erfolg für dein studium (falls du dich dafür entscheidest!...)
Onforest
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Anmeldungsdatum: 19.07.2009
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2009 - 21:15:27    Titel: bum

gelöscht


Zuletzt bearbeitet von Onforest am 12 Jun 2010 - 10:25:53, insgesamt einmal bearbeitet
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 08:05:35    Titel: Re: danke schon mal für eure Antworten

Onforest hat folgendes geschrieben:

Der Knackpunkt ist, dass man im Prinzip kein Jura studieren sollte wenn man nicht auch das Ziel hat zwei Prädikatsexamina abzulegen.


Man sollte aber auch kein Jura studieren, wenn man mit allem anderen nicht leben könnte Wink , denn Prädikat erreichen die allerwenigsten.

Im Übrigen hat man auch mit mittelmäßigem Examen im befriedigend-Bereich Perspektiven, davon bin ich überzeugt.
Mit Kindern halte ich es allerdings auch für sehr schwierig, aber als Mann ist es immernoch etwas anderes als als Frau (mal abgesehen von den möglicherweise dann vorhandenen finanziellen Problemen, wenn die Frau nicht arbeitet).
heysen
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Anmeldungsdatum: 21.05.2006
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 21:52:19    Titel:

wenn du wirklich alles durchziehst und alle scheine auf anhieb schaffst,dann bist du mit dem 1.staatsexamen so nach 4 jahren fertig...anschließend zwei jahre referendariat und dann das zweite examen. wenn du also sehr sehr gut bist, dann bist du frühstens nach 6 jahren fertig. ob du dein erwünschtes prädikat erreichst, kann man wohl nicht sagen. dieses ziel zu erreichen oder nicht, wird jedoch nicht nur an deinen 3 kindern liegen. ich, mit einem kind, geh stark davon aus, dass ich das examen mit prädikat schaffe, da ich bisher immer gut war. aber ich weiß natürlich nicht, wie im endeffekt die klausuren laufen,auf die es dann wirklich ankommt. da kann man das ganze studium über klausuren im schnitt mit 13/14 punkten geschrieben haben und im examen "versagt" man dann...wer weiß das schon...! wenn du einplanen kannst, täglich ca 4 std. für das studium zu investieren und wenn dir die materie generell "liegt", du schnell aufnahmefähig bist und dazu noch spaß an der ganzen sache hast, dann sollte einem guten abschluss nichts im wege stehen. du musst es einfach wirklich wollen, konsequent sein und deine zeit, die du zum lernen hast effektiv nutzen...
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