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kein guter musiklehrer
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Charmaquest
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2009 - 21:55:04    Titel:

Naja, durch den Musik-LK habe ich mich zumindest intensiv mit Harmonielehre und Akkordbestimmungen auseinander gesetzt. Dadurch hatte ich zumindest den theoretischen Teil der Prüfung zu 80% drauf. Der Rest und vor allem die Gehörbildung habe ich mir auch durch einen Kurs an der städtischen Musikschule drauf geschafft. Ich habe aber dafür ein ganzes Jahr veranschlagt, nebenbei jobben und sonst nur geübt, instrumental und halt die Theorie. Ich habe die Zeit auf jeden Fall gebraucht.
froschquiz
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Anmeldungsdatum: 20.07.2009
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 03:29:06    Titel:

Das ein Musik-LK nicht auf die Aufnahmeprüfung vorbereitet, hab ich mir schon gedacht, aber bei der Aufnahmeprüfung spielt auch Musikgeschichte auch eine Rolle, das heißt dann glaube ich musiklalische Erfahrung...

Wir bekommen im Musikkurs nur einen groben Überblick über die Epochen, oft erzählt sie uns auch nur das, was sie uns in den unteren Klassenstufen schon erzählt hat. Ich wüsst nur gern, wie genau ich bei der Aufnahmeprüfung musikgeschichtliche Kenntnisse brauche, oder ob eben so ein kurzer Überblick reicht.
Spielt dann auch die neue Musik eine Rolle, wie z.B. Zwölftontechnik und so?

Harmonie- und Akkordlehre behandeln wir überhaupt nicht, dafür hab ich mir die Harmonielehre von Diether de la Motte gekauft und ein Arbeitsheft von einer Musikschullehrerin bekommen.
Charmaquest
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 09:19:03    Titel:

Die Aufnahmeprüfungen unterscheiden sich z.T. stark an den verschiedenen Hochschulen. In meiner kam Musikgeschichte z.B. überhaupt nicht dran, das ist aber mittlerweile anders, glaube ich. Das z.B. ein Musikstück vorgespielt wird und man das dann einer Epoche zuordnen soll.
Also wenn Dir das wirklich ernst ist mit dem Studium solltest Du wirklich versuchen ein paar Kurse an einer städtischen Musikschule zu belegen. Dann wirst Du ja auch ein Instrument spielen, da solltest Du Dir auch unbedingt einen studierten Lehrer suchen. Autodidakten müssen ja keine schlechten Lehrer sein, studierte wissen aber eher was an Hochschulen gefordert wird und können Deine Fähigkeiten dahin auch besser einschätzen.
Hewp
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Anmeldungsdatum: 29.07.2008
Beiträge: 449

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 15:14:45    Titel:

Charmaquest hat folgendes geschrieben:
Die Aufnahmeprüfungen unterscheiden sich z.T. stark an den verschiedenen Hochschulen. In meiner kam Musikgeschichte z.B. überhaupt nicht dran,

Das hängt halt vor allem von der Fachrichtung ab, aber gerade bei einem instrumentalen künstlerischen Hauptfach oder auch bei den meisten IGP-Studiengängen spielt Musikgeschichte nach wie vor keine Rolle.

Zitat:
Dann wirst Du ja auch ein Instrument spielen, da solltest Du Dir auch unbedingt einen studierten Lehrer suchen. Autodidakten müssen ja keine schlechten Lehrer sein, studierte wissen aber eher was an Hochschulen gefordert wird und können Deine Fähigkeiten dahin auch besser einschätzen.

Ich bin im Instrumentalbereich noch nie einem reinen Autodidakten begegnet, der annähernd dasselbe draufgehabt hätte wie jemand, der sein Instrument studiert hat - allein was die stilistische Vielfalt und den Ausdruck betrifft.
Mag sein, dass es Autodidakten gibt, die in EINEM Bereich recht gut sind, wobei mir das allein im Bereich der klassischen Musik eher unwahrscheinlich erscheint.
- Hat man berufliche Ambitionen, sollte man die Finger davon lassen.
Charmaquest
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 10:23:09    Titel:

Kommt glaube ich ein bisschen auch aufs Instrument an. Für den klassischen Bereich würde ich Dir zustimmen, da sind oft auch die technischen Anforderungen oft sehr hoch, so dass ein Autodidakt da schon technisch nicht alles kennen können kann.
Im Jazz/Pop gibt es denke ich sehr viele Autodidakten, von denen man gerade im Ausdruck sehr viel Lernen kann. Auf jeden Fall war derjenige, der mir am Bass gezeigt hat wie man RICHTIG groovt, bei weitem kein studierter Musiker. Das ist aber auch eine Besonderheit beim E-Bass, da das Instrument ist noch relativ jung ist. Mein Dozent an der Hochschule war auch keine studierter Musiker. Er hat sich den ganzen Kram in Workshops und Masterclasses drauf geschafft, was in der Intensität dann natürlich auch schon einem Studium gleicht...
Wie auch immer, ich denke man muss bei seiner Lehrerwahl einfach sehr kritisch und (ich HASSE dieses Wort) professionell sein. Also genau gucken, liefert mir der Lehrer das was ich brauche, was fehlt mir was ich woanders suchen muss? Wie gesagt, ich hatte einen Lehrer, zu dem bin ich, ab und zu, zum Zocken gegangen. Der hatte keinen Plan von der Theorie, hatte aber einen tollen Stil der mich weiter gebracht hat.
An der städtischen Musikschule hat mich mein Lehrer dann mit Literatur und Connections zur Hochschule versorgt, spielerisch war der eigentlich Kontrabasser, und konnte mir am Instrument nicht viel beibringen.
Dann kam noch der Theorie- und Gehörbildungskurs, und dann musste ich den ganzen Kram nur noch üben. Very Happy
froschquiz
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Anmeldungsdatum: 20.07.2009
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 10:39:58    Titel:

Echt nett dass ihr mir soviel schreibt, ich wollte aber eigentlich nichts übers Musikstudium wissen, sondern nur eine kurze Stoffübersicht des Musiklehrplanes haben Very Happy
Hewp
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Anmeldungsdatum: 29.07.2008
Beiträge: 449

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 20:54:06    Titel:

@froschquiz
kann ich zwar in dem Kontext, in dem du gefragt hast, nicht so ganz nachvollziehen, aber ein kleiner Tipp:
Wirf halt mal einen Blick in nen Abi-Trainer für Musik. Wink

Da sollte eigentlich alles drinstehen, was man in der Oberstufe so gelernt haben müsste.



@Charmaquest
Du hattest an einer staatlichen Musikhochschule einen Dozenten, der NICHT Musik studiert hat...? Shocked

Dass es im Rock/Pop-Bereich beachtliche Musiker gibt, die nich studiert haben, is schon klar. Ich kenn aber trotzdem keinen erfolgreichen, der nicht bei einem Profi in Ausbildung war - ob staatlich anerkannt oder nicht, spielt in diesem Fall ja keine Rolle.
Die Frage ist, was du als "autodidaktisches Lernen" bezeichnest - wenn du damit meinen solltest "nicht auf Diplom studiert", dann geb ich dir Recht!
Charmaquest
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 132

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2009 - 09:32:41    Titel:

Wie gesagt, zum Einen gibt es einfach noch nicht soviel Ausbildungsmöglichkeiten am E-Bass, und zum Zweiten hat mein Dozent ja schon auch Jazz-Kurse belegt, war wohl auch zumindest Gasthörer an der Musikhochschule Köln, aber einen "richtigen" Abschluss hat er meines Wissens nicht. Ich wollte ihn aber daher von Anfang nicht als Auto-Didakten bezeichnen.
Ich hatte vor dem Studium aber eben auch Unterricht bei einem Auto-Didakten, und dieser Unterricht hat mich zu dem Zeitpunkt echt weiter gebracht. Er hat mich stilistisch unheimlich geformt, da er so gespielt hat wie ich es gerne können wollte, das hätte mir kein anderer geben können.
froschquiz
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Anmeldungsdatum: 20.07.2009
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2009 - 12:20:42    Titel:

Danke für den Tipp, auf die Idee bin ich auch noch nicht gekommen Wink

Ich bin beim suchen nach einem Abitrainer auf die Abiprüfungen der letzten Jahre gestoßen, wenn ich die mal irgendwann lösen kann, bin ich auf der sicheren Seite Very Happy
Hewp
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Anmeldungsdatum: 29.07.2008
Beiträge: 449

BeitragVerfasst am: 26 Jul 2009 - 16:21:18    Titel:

froschquiz hat folgendes geschrieben:
Danke für den Tipp, auf die Idee bin ich auch noch nicht gekommen Wink

Ich bin beim suchen nach einem Abitrainer auf die Abiprüfungen der letzten Jahre gestoßen, wenn ich die mal irgendwann lösen kann, bin ich auf der sicheren Seite Very Happy


Stimmt so auch nicht - an den Musikhochschulen verlangen sie, wie schon mehrmals erwähnt, noch sehr viel mehr!

Auf die Abiaufgaben allein kannst dich da nicht verlassen.
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