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Ist Regelstudienzeit verkürzen möglich?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Ist Regelstudienzeit verkürzen möglich?
 
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lambo
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Anmeldungsdatum: 12.05.2007
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 21 Jul 2009 - 22:50:05    Titel: Ist Regelstudienzeit verkürzen möglich?

Hallo an alle,

ich werde ab Oktober anfangen zu studieren.
Nun hab ich jetzt ein Problem, ich habe mich durch einen Freistellungsvertrag für eine bestimmte Zeit freistellen lassen.
Das Problem ist, dass ich nach 6 Semester wieder zurück muss. Das heißt, wenn mein Studiengang aber erst in 7 Semester vollendet ist, habe ich einen fehlenen Semester Crying or Very sad

In der Regel wird im 7.Semester ja die Thesis geschrieben.
Ich frage mal ganz dumm: Kann man dies nicht irgendwie nebenbei machen wenn man arbeitet?
Oder kann man die Regelstudienzeit verkürzen?

Würde mich echt freuen, wenn ihr mir Tipps gibt.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 12:38:33    Titel:

Wie gesagt, es ist machbar. Nur von vornherein damit rechnen und fest davon ausgehen, dass man das tatsächlich schafft sollte man auf GAR KEINEN FALL. Es braucht bloss ein einziges Semester mal nicht so toll laufen, weil man Pech mit den Klausuren hat und schon ist alles hinfällig. Auch kennt man die Zulassungsvorraussetzungen für Labore und Klausuren an seiner Hochschule, die er ausgewählt hat, nicht...

Niemand kennt seine Leistungsfähigkeit. Wenn er das erste Semester überdurchschnittlich gut hinter sich gebracht hätte, dann könnte man darüber diskutieren. Aber hier einfach ins Blaue zu tippen und zu behaupten, dass es prinzipiell jedem Studenten möglich ist, halte ich für unverantwortlich...

Einem überragenden Studenten wird man sicherlich keine Knüppel zwischen die Beine schmeissen, wenns um Ausnahmen geht oder darum ein Labor/eine Klausur vorzuziehen ohne die Zulassungsvorraussetzung zu erfüllen. Einem 3er oder 4er Studenten wird man sowas in aller Regel aber nicht ermöglichen. Es hängt also ne Menge davon ab, ob er überdurchschnittlich gut ist oder nicht...
Smutje
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Anmeldungsdatum: 19.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 12:52:07    Titel:

Ich halte ebenfalls die Taktik am vernünftigsten, dass man sich das erste Semester "ganz normal" gibt, und dann, wenn man merkt, dass man mit der Lernweise und dem Studieren gut zurecht kommt, sich im Laufe des ersten Semesters mit dem Modulkatalog hinsetzt, und einen Studienverlaufsplan erstellt. Dabei am Besten noch Kontakte zu älteren Semestern und Fachschaft knüpfen, um Know-How zu erreichen, was nicht im Modulkatalog steht (schwere der Professoren, gute Wahlpflicht, gute Vertiefung o.ä.). An meiner FH schließt grad auch jemand sein Bachelor-Studium nach 4 Semestern ab (Regelzeit: 6), aber er ist fast die einzige Ausnahme -- Regelstudienzeit ist bei uns ohne Nebenjob problemlos machbar (aufgrund der Häufigkeit der meisten Fächer), aber verkürzen nicht trivial.

PS.: @Descartes und co: 40h-Woche als Student? Das ich nicht lache! Wenn man sein Studium einigermaßen erfolgreich abschließen will, landet man locker bei 55-60h/Woche (natürlich nur in der Vorlesungszeit, in der Prüfungszeit ist's entsprechend mehr, in der vorlesungsfreien Zeit weniger). Im Bachelor sind die 40h übrigens für das ganze Jahr gerechnet, d.h. eine wöchentliche Belastung von 40h geht davon aus, dass man in der vorlesungsfreien Zeit entsprechend weniger tut, bzw. es werden auch 30 Tage "Urlaub" verrechnet (wie ein normaler Arbeitnehmer halt).
iLLumination
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Anmeldungsdatum: 31.08.2007
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 18:52:26    Titel:

Smutje hat folgendes geschrieben:
Nun, wie du meinst. Sag das den Leuten, die 8h/Tag in der Bib sitzen und lernen.. Natürlich nicht die ganze Zeit, aber einen Großteil der Zeit wohl -- und dass das so viele Studierende machen, nur um ihr Gewissen zu beruhigen, glaube ich auch nicht. Halten wir einfach fest, dass man mit beliebigem Anspruch beliebig lange Zeit aufwenden kann. Je nach Nebenjob und sonstiger Verpflichtung.


Es interessiert nicht, wielange du lernst, sondern welche Noten du in wievielen Semestern machst. Wer wirklich soviel machen muss, der lernt falsch oder hat sich für den falschen Studiengang entschieden.
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 09:40:40    Titel:

Ja, das ist genau das, was ich oben meinte Rolling Eyes .
Descartes
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Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 19:00:32    Titel:

Ich behaupte mal, dass der Unterschied von Uni zu Uni minimal ist. Es sei denn jemand behauptet, dass seine Uni im Ranking ganz oben steht und er daher für seine um Längen bessere Ausbildung auch mehr Zeit investieren muss. Rolling Eyes

Auch von Fach zu Fach ist der Unterschied gar nicht so groß wie man denkt. Ob man nun Chemie, Medizin oder Pharmazie oder Philosophie, Geschichte, Germanistik studiert, die einen haben einen volleren Stundenplan, dafür müssen sich die anderen mehr mit Literatur und Themen beschäftigen, die in der Uni gar nicht so explizit behandelt werden, um sich ein breites Wissen anzueignen. Die Pharmazeuten haben z.B. einen unheimlich vollen Stundenplan, Laborpraktika etc. Dafür muss ein Geschichtsstudent Unmengen an Büchern verschlingen, um die Vorlesungen besser nachvollziehen zu können bzw. um über den Tellerrand schauen zu können.

Ich denke, es liegt vielmehr an der Arbeitseinstellung und der Intention des Studenten. Möchte ich nur meinen Abschluss machen oder möchte ich gut sein in meinem Fach? Was bin ich bereit zu opfern, um mein Studium bestmöglich zu bestehen? Das dürfte wichtiger sein als Fach und Hochschule. Wink
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 19:06:40    Titel:

Nein...

Der Aufwand, den man betreiben muss, hängt entscheidend vom gottgebenen Intellekt, der Auffassungsgabe und dem Talent eines jeden Menschen ab. Diese Dinge sind notwendig...

Arbeitseinstellung und Intention sind (höchstens) hinreichend...
lambo
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Anmeldungsdatum: 12.05.2007
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 19:09:50    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
lambo hat folgendes geschrieben:

Hab schon nachgefragt, ob ich es evtl. verlängern dürfte um ein halbes Jahr.
Klare Antwort: Ausgenommen ich mach Zivi/Bund, NEIN!


Ich kann mich nur wiederholen und abraten, weil ich das Vorhaben, mit einer Verkürzung eines Studiums von 6 auf 7 Semester von vornherein fest zu planen, für viel zu riskant halte...

Ich weiss allerdings nicht, wie dich das Unternehmen nach 6 Semestern zwingen will, wieder an Bord zu kommen. Kriegst du finanzielle Unterstützung, die du dann zurückzahlen musst? Hast du dich für 5 Jahre verpflichtet danach? Wie läuft sowas bei euch?

PS:
Solltest du es dennoch durchziehen wollen, such dir bitte wenigstens ne FH, die den Bachelor in 6 Semestern Regelstudienzeit anbietet...


Mich zwingen die nicht, im Gegenteil, in so einer Zeit würden sie mich eher los wollen (wahrscheinlich), aber ich würde gerne dort wieder arbeiten. (Ist eine sehr große Automobilfirma Rolling Eyes )

So eine Absicherung hat man nicht alle Tage an der Backe.
Ich bekomme keine finanzielle Unterstützung von meinem Unternehmen.
Man wird für die Zeit die man möchte, mit der vernünftigen Begründung und die erforderlichen Belege wie z.B. Zusage von Schule/Uni etc., freigestellt.

Da die Bewerbungsfrist abgelaufen ist, kann ich jetzt nicht mehr viel ändern. Ausgenommen ich studieren "irgendwo" NC-freien Studiengang.
I.d.R. sind die Gänge ja 7 Semester, ist echt schwer 6-semestrigen Gang zu finden.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 19:13:45    Titel:

Ähm... Wieso stellt man dich überhaupt frei? Könntest doch genausogut kündigen und dich dann später wieder bewerben?

Unter diesen Umständen wäre es wohl keine große Gefahr, wenn du überziehst, also kein großes Risiko und einen Versuch wert...
lambo
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Anmeldungsdatum: 12.05.2007
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 19:24:05    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Ähm... Wieso stellt man dich überhaupt frei? Könntest doch genausogut kündigen und dich dann später wieder bewerben?

Unter diesen Umständen wäre es wohl keine große Gefahr, wenn du überziehst, also kein großes Risiko und einen Versuch wert...


Ich schick dir auf Wunsch per PN den Namen des Unternehmens. Dann wird es sich herauskristallisieren, ob es so einfach ist reinzukommen, vorallem wenn man schonmal gekündigt hat. Smile
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