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Ist Regelstudienzeit verkürzen möglich?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Ist Regelstudienzeit verkürzen möglich?
 
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lambo
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Anmeldungsdatum: 12.05.2007
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BeitragVerfasst am: 21 Jul 2009 - 22:50:05    Titel: Ist Regelstudienzeit verkürzen möglich?

Hallo an alle,

ich werde ab Oktober anfangen zu studieren.
Nun hab ich jetzt ein Problem, ich habe mich durch einen Freistellungsvertrag für eine bestimmte Zeit freistellen lassen.
Das Problem ist, dass ich nach 6 Semester wieder zurück muss. Das heißt, wenn mein Studiengang aber erst in 7 Semester vollendet ist, habe ich einen fehlenen Semester Crying or Very sad

In der Regel wird im 7.Semester ja die Thesis geschrieben.
Ich frage mal ganz dumm: Kann man dies nicht irgendwie nebenbei machen wenn man arbeitet?
Oder kann man die Regelstudienzeit verkürzen?

Würde mich echt freuen, wenn ihr mir Tipps gibt.
rOYAL.
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Anmeldungsdatum: 19.06.2008
Beiträge: 2099
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 00:45:11    Titel:

Kölner_VWLer hat folgendes geschrieben:
fakt ist es geht ceterus paribus immer auf die qualität.

Na, wenn man schon mit Fachbegriffen um sich schmeißt, dann sollte man deren Schreibweise auch beherrschen Wink Gerade als VWLer muss man ceteris paribus doch im Schlaf buchstabieren können^^ No offence.
erdbeere_
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 1357

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 10:40:16    Titel:

lass dir keine angst machen, ein semester verkuerzen ist ohne weiteres moeglich wenn du auf keinen grossartigen nebenjob angewiesen bist. nicht wenige studis schaffen regelstudienzeit + 10-20 stunden arbeit die woche, ohne nebenjob machst du halt die eine vorlesung mehr und kommst am ende auch auf die gleiche zeit wie die arbeitenden studenten ...

wenn du einen nebenjob von 20h/woche hast oder aehnliches wird es hingegen schwer.

klar gibts generell beim bachelor viele studenten die rumjammern, von wegen regelstudienzeit ist nicht zu schaffen, aber die gabs auch beim diplom schon immer. es IST zu schaffen, wenn man sich von vornherein organisiert und im stoff mitzieht. eine verkuerzung um ein semester ist ebenfalls moeglich, wobei man hier vielleicht auch noch auf die faecherwahl achten sollten - gerade in den wahlpflichtfaechern ist nicht jedes fach gleich schwer, viel haengt vom professor ab, manche geben scheine raus wenn man ein paar uebungsaufgaben loesst, andere verlangen klausur + bearbeitetes projekt. da gilt es ebenfalls sich in den hoeheren semestern zu informieren und wenn moeglich 1-2 von den wahlfaechern zu nutzen, die nicht so schwierig zu bestehen sind.
Descartes
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Anmeldungsdatum: 22.01.2008
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 10:45:48    Titel:

Ich schließe mich erbeere_ an. Eine 50-Stunden-Woche ist für einen Studenten doch völlig normal. Entweder man investiert die Zeit in einen Nebenjob oder man investiert die Zeit, um das Studium schneller beenden zu können. Mit Nebenjob sieht das schon wieder ganz anders aus. Dann könnte das doch recht eng werden.

Probieren geht bekanntlich über studieren Wink

Liebe Grüße
Descartes
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 12:38:33    Titel:

Wie gesagt, es ist machbar. Nur von vornherein damit rechnen und fest davon ausgehen, dass man das tatsächlich schafft sollte man auf GAR KEINEN FALL. Es braucht bloss ein einziges Semester mal nicht so toll laufen, weil man Pech mit den Klausuren hat und schon ist alles hinfällig. Auch kennt man die Zulassungsvorraussetzungen für Labore und Klausuren an seiner Hochschule, die er ausgewählt hat, nicht...

Niemand kennt seine Leistungsfähigkeit. Wenn er das erste Semester überdurchschnittlich gut hinter sich gebracht hätte, dann könnte man darüber diskutieren. Aber hier einfach ins Blaue zu tippen und zu behaupten, dass es prinzipiell jedem Studenten möglich ist, halte ich für unverantwortlich...

Einem überragenden Studenten wird man sicherlich keine Knüppel zwischen die Beine schmeissen, wenns um Ausnahmen geht oder darum ein Labor/eine Klausur vorzuziehen ohne die Zulassungsvorraussetzung zu erfüllen. Einem 3er oder 4er Studenten wird man sowas in aller Regel aber nicht ermöglichen. Es hängt also ne Menge davon ab, ob er überdurchschnittlich gut ist oder nicht...
Smutje
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Anmeldungsdatum: 19.07.2008
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 12:52:07    Titel:

Ich halte ebenfalls die Taktik am vernünftigsten, dass man sich das erste Semester "ganz normal" gibt, und dann, wenn man merkt, dass man mit der Lernweise und dem Studieren gut zurecht kommt, sich im Laufe des ersten Semesters mit dem Modulkatalog hinsetzt, und einen Studienverlaufsplan erstellt. Dabei am Besten noch Kontakte zu älteren Semestern und Fachschaft knüpfen, um Know-How zu erreichen, was nicht im Modulkatalog steht (schwere der Professoren, gute Wahlpflicht, gute Vertiefung o.ä.). An meiner FH schließt grad auch jemand sein Bachelor-Studium nach 4 Semestern ab (Regelzeit: 6), aber er ist fast die einzige Ausnahme -- Regelstudienzeit ist bei uns ohne Nebenjob problemlos machbar (aufgrund der Häufigkeit der meisten Fächer), aber verkürzen nicht trivial.

PS.: @Descartes und co: 40h-Woche als Student? Das ich nicht lache! Wenn man sein Studium einigermaßen erfolgreich abschließen will, landet man locker bei 55-60h/Woche (natürlich nur in der Vorlesungszeit, in der Prüfungszeit ist's entsprechend mehr, in der vorlesungsfreien Zeit weniger). Im Bachelor sind die 40h übrigens für das ganze Jahr gerechnet, d.h. eine wöchentliche Belastung von 40h geht davon aus, dass man in der vorlesungsfreien Zeit entsprechend weniger tut, bzw. es werden auch 30 Tage "Urlaub" verrechnet (wie ein normaler Arbeitnehmer halt).
emoguy
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 14:48:00    Titel:

Smutje hat folgendes geschrieben:

PS.: @Descartes und co: 40h-Woche als Student? Das ich nicht lache! Wenn man sein Studium einigermaßen erfolgreich abschließen will, landet man locker bei 55-60h/Woche (natürlich nur in der Vorlesungszeit, in der Prüfungszeit ist's entsprechend mehr, in der vorlesungsfreien Zeit weniger). Im Bachelor sind die 40h übrigens für das ganze Jahr gerechnet, d.h. eine wöchentliche Belastung von 40h geht davon aus, dass man in der vorlesungsfreien Zeit entsprechend weniger tut, bzw. es werden auch 30 Tage "Urlaub" verrechnet (wie ein normaler Arbeitnehmer halt).

60h pro Woche?
Das wäre ja jeden Wochentag von 9.15 bis 20 uhr uni (mittagspause mitgerechnet, dazu noch An+Abfahrt) und dann am Samstag / Sonntag nochmal je 5 Stunden. Dazu kommen dann noch andere Aktivitäten, wie Gremienarbeit, Sport, posten in Foren, Aufräumen, etc.
Klingt etwas utopisch, aber vielleicht ist dein Studienfach ja echt soooo anspruchsvoll Wink
Smutje
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Anmeldungsdatum: 19.07.2008
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 14:52:51    Titel:

Hab ja nicht gesagt, dass ich die ganzen Zeit in der Vorlesung sitze, aber sieh's mal so: 24 SWS Vorlesung/Übung/Praktika und für ein 5 CrP-Fach setzen die Prof's bei uns 6h/Woche Eigenarbeit an. Ergo 24 SWS + 5-6*6h. Natürlich braucht nicht jeder 40 und nicht jeder 60h, aber irgendwo in der Mitte wird sich das dann einpendeln -- und manche Fächer brauchen dann mehr Aufwand als andere. Z.b. wenn ich Mo-Fr von 8 an Vorlesung hab und um 5 Schluss (quasi fast wie ein normaler Arbeitnehmer), sind das schon 8-9h/Wochentag. Dann noch am Wochenende 2x am Nachmittag was gemacht und fertig.
Merle23
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Anmeldungsdatum: 29.05.2007
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 15:21:15    Titel:

Ich find's interessant, dass die meisten hier behaupten, dass man ein Studium einfach mal so ein Semester schneller hinter sich bringt.

Ok, viele von euch versuchen es dann noch zu relativieren, dass man dafür viel arbeiten müsste, und schmeissen auch noch irgendwelche fiktiven Wochenstunden durch die Gegend.

Aber mal im Ernst: Viele sind ja schon mit der normalen Regelstudienzeit überfordert. Und viele schaffen es gar nicht.

Jaja, ich weiss, Nebenjob, etc. blabla. Gibt viele Ausreden.
Aber erstens haben nicht alle einen Nebenjob, und zweitens gibt's auch genug, bei denen auch 20 Stunden lernen mehr die Woche nix bringt/bringen würde, weil sie es einfach nicht können oder sich nicht dafür interessieren, oder blablabla...

Lange Rede, kurzer Sinn: Sofern er nicht gerade ein Genie ist oder ein übelstes Arbeitstier, wird er es NICHT schaffen!
Und an deiner Stelle würde ich es mir gut überlegen, ob ich es wirklich schaffe drei Jahre lang eine, sagen wir mal, 50-Stunden Woche zu pflegen.

edit: Jaja, ich weiss, ich schmeiss auch gerade fiktive Wochenzahlen durch die Gegend.
erdbeere_
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 15:42:33    Titel:

man muss ein genie sein um die regelstudienzeit zu schaffen????? zeig mir mal bitte deine statistik Rolling Eyes

nur weil die durchschnittliche studiendauer etwas laenger als die regelstudienzeit ist, bedeutet es noch lange nicht, das alle, die es schneller schaffen "arbeitstiere" sind, die wahrscheinlich kein sozialleben, keinen freundeskreis etc haben Rolling Eyes

mal ein 2 links:

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-11256.html (mittlere studiendauer)
-> wie man sieht, die mittlere studiendauer ist von uni zu uni unterschiedlich; an der "richtigen" uni weicht sie wenig von der regelstudienzeit ab. und MITTLERE bedeutet, das 50% der studis under dem wert liegen .... mehr als eine handvoll auch unter der regelstudienzeit.

http://www.wissenschaftsrat.de/texte/6825-05.pdf (eine nette studie vom wissenschaftsrat mit vielen tabellen und analysen)
-> auch hier deutet nichts darauf hin, das man ein genie sein muss, um sein studium in/unter der regelstudienzeit zu schaffen ....

ja ich weiss, die studien sind auf diplom gebuerstet (bevor jemand mit dem argument kommt).
Merle23
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Anmeldungsdatum: 29.05.2007
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 15:49:26    Titel:

erdbeere_ hat folgendes geschrieben:
man muss ein genie sein um die regelstudienzeit zu schaffen????? zeig mir mal bitte deine statistik Rolling Eyes


Ich rede ja auch nicht von Regelstudienzeit, sonder von "ein Semester schneller".

Und im Bachelor ist das schwerer als im Diplom. Und das hat einen ganz einfachen Grund: Statt 10 Semester in 9 zu packen, muss man jetzt 7 in 6 machen (um mal dabei zu bleiben, dass der Fragende einen Bachelor mit 7 Semestern am Wickel hat - bei einem (eher üblichen) Bachelor von 6 Semestern ist es noch schwieriger).
xmisterDx
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 15:54:20    Titel:

Tolle Studie. Wo sind die Studienfächer Physik, Mathematik, Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau?

Es ist übrigens ziemlich interessant, dass du davon ausgehst, der Threadersteller gehöre zu den besten 1-2% eines Jahrganges, denn mehr schaffen den Abschluss nicht unter Regelstudienzeit, oder zu den besten 10-20%, die ihren Abschluss in der RSZ packen. Und das sogar ohne jedwede Information über Studienfach, Schulnoten und sonstige Leistungen...

Das ist unverantwortliche Glaskugelreiberei, aber sicherlich kein vernünftiger, verantwortungsvoller Rat, den ein junger Studieninteressant in dieser Situation dringend bräuchte...
Descartes
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 17:01:59    Titel:

Smutje hat folgendes geschrieben:

PS.: @Descartes und co: 40h-Woche als Student? Das ich nicht lache! Wenn man sein Studium einigermaßen erfolgreich abschließen will, landet man locker bei 55-60h/Woche (natürlich nur in der Vorlesungszeit, in der Prüfungszeit ist's entsprechend mehr, in der vorlesungsfreien Zeit weniger).


In der Prüfungszeit mehr als 60 Stunden / Woche. Ich glaube, du überschätzt das ein wenig. 40 Stunden waren meinerseits ebenfalls sehr optimistisch, aber wesentlich realistischer als 60+ Wink
Smutje
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 17:15:00    Titel:

Mit Prüfungszeit meine ich die Zeit kurz vor den Prüfungen. Meinst du als gerade frischgebackener Studierender, das man da eher weniger macht, als im laufenden Semester? Oder anders gefragt, wie schaffe ich es im Semester auf 40 SWS zu kommen, wenn bei 30 CrP immerhin 24 SWS bereits reine Anwesenheit sind?
Descartes
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 17:18:57    Titel:

Ich weiß ja, dass vor der Prüfungszeit die Arbeitsintensität zunimmt. Doch du sprichst davon, dass man während des Semesters auf 55-60 Stunden pro Woche kommt und vor den Prüfungen sogar auf mehr. Das klingt gerade so als habe man vor den Prüfungen eine 70-80-Stunden-Woche und das ist definitiv nicht (oder sehr selten) der Fall, selbst bei den zeitaufwändigen Studiengängen wie Medizin, Chemie, Physik, Pharmazie etc.
Smutje
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 17:26:30    Titel:

Nun, wie du meinst. Sag das den Leuten, die 8h/Tag in der Bib sitzen und lernen.. Natürlich nicht die ganze Zeit, aber einen Großteil der Zeit wohl -- und dass das so viele Studierende machen, nur um ihr Gewissen zu beruhigen, glaube ich auch nicht. Halten wir einfach fest, dass man mit beliebigem Anspruch beliebig lange Zeit aufwenden kann. Je nach Nebenjob und sonstiger Verpflichtung.
CarlosII
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 17:39:00    Titel:

Eventuell könnte jeder dazuschreiben, was und seit wann er studiert. Das würde einen guten Überblick geben, was wo verlangt ist. Man hat ja auch in etwa im Blick, was die Mit-Studenten machen.
iLLumination
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Anmeldungsdatum: 31.08.2007
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 18:52:26    Titel:

Smutje hat folgendes geschrieben:
Nun, wie du meinst. Sag das den Leuten, die 8h/Tag in der Bib sitzen und lernen.. Natürlich nicht die ganze Zeit, aber einen Großteil der Zeit wohl -- und dass das so viele Studierende machen, nur um ihr Gewissen zu beruhigen, glaube ich auch nicht. Halten wir einfach fest, dass man mit beliebigem Anspruch beliebig lange Zeit aufwenden kann. Je nach Nebenjob und sonstiger Verpflichtung.


Es interessiert nicht, wielange du lernst, sondern welche Noten du in wievielen Semestern machst. Wer wirklich soviel machen muss, der lernt falsch oder hat sich für den falschen Studiengang entschieden.
Brand-Ing
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 19:03:53    Titel:

Naja ... leider hat nicht Jeder das Glück gerade in dem Studienfach für das man sich interessiert mit viel Talent ausgestattet zu sein.
Ich war durchaus so Jemand, der in der Vor-Prüfungszeit bis zu 10 Stunden täglich in der Bib sitzt (gerade in Semestern wo so tolle Klausur-Kombis wie Thermo und Strömung anstanden) und trotzdem nur mit Mühe ne 3 hinbekommen hat ... und ich war bei Weitem nicht der Einzige.

Ich hatte hier schon öfter das Gefühl, dass Leute, die im Studium gut zurechtkommen nicht wirklich verstehen können, dass es bei Anderem eben anders läuft ... und das nicht weil sie faul sind.
xmisterDx
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Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 20:55:40    Titel:

Descartes hat folgendes geschrieben:
In der Prüfungszeit mehr als 60 Stunden / Woche. Ich glaube, du überschätzt das ein wenig. 40 Stunden waren meinerseits ebenfalls sehr optimistisch, aber wesentlich realistischer als 60+ Wink


Nein, er überschätzt das keinesfalls. In der Prüfungszeit tust du nicht viel mehr als essen, schlafen und lernen...

Je nach Semester verbringt man bei uns auch schonmal 4-5 Wochenenden ausschließlich damit Laborberichte/Protokolle anzufertigen oder sich mit Projektarbeiten zu beschäftigen. Und da ist dann noch keine einzige Vorlesung nachbereitet, Klausur gerechnet oder ein Blick ins Buch geworfen...

Sprich bitte nicht laufend von Dingen, von denen du noch keine Ahnung hast Wink

Elektrotechnik 5. Semester FH, mit nem Schnitt im sehr guten Bereich...
Descartes
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 20:59:04    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Descartes hat folgendes geschrieben:
In der Prüfungszeit mehr als 60 Stunden / Woche. Ich glaube, du überschätzt das ein wenig. 40 Stunden waren meinerseits ebenfalls sehr optimistisch, aber wesentlich realistischer als 60+ Wink


Sprich bitte nicht laufend von Dingen, von denen du noch keine Ahnung hast Wink


Würde ich nie machen.
Bei 30 CP hast du während des Semesters (vielleicht ausgenommen die Prüfungsphase) keine 60-Stunden-Woche oder mehr. Ich halte das für großen Unsinn. Zu Zeiten der BA-Arbeit und von mir aus auch vor den Klausuren, aber nie im Leben zu den normalen Zeiten. In diesem Falle wäre ein Nebenjob in 90% aller Fälle nicht zu bewältigen und ich kann dir die Statistik gerne zeigen, wieivele Studenten wie lange nebenher arbeiten. Wink

PS: Im Bereich der E-Technik kenne ich recht viele Studenten und selbst die Uni-Studenten haben im Leben keine 60-70-Stunden-Woche. Ich spreche hier von 30 CP und nicht etwa von 50.
xmisterDx
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BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 21:01:58    Titel:

Weisst du Descartes, es hat keinen Sinn mit dir darüber zu diskutieren. Ich studiere ziemlich erfolgreich seit 5 Semestern, du nicht...
Descartes
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Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 21:09:34    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Weisst du Descartes, es hat keinen Sinn mit dir darüber zu diskutieren. Ich studiere ziemlich erfolgreich seit 5 Semestern, du nicht...


Nein, 5 Semester studiere ich tatsächlich noch nicht, aber ich habe in früherem Alter angefangen und studiere unterschiedliche Fächer. Ich habe sogar Vergleichsmöglichkeiten. Willst du deine "Lebenserfahrung" weiterhin über alles andere stellen?
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 21:11:39    Titel:

Du hast vielleicht hier und da mal eine Vorlesung gehört oder ein Modul aus Jux an einer Fernhochschule mitgemacht. Nenne das bitte nicht ernsthaft studieren...

Das wars zu dem Thema...
Descartes
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Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 21:14:47    Titel:

Muss ich mich jetzt wirklich schon wieder mit dir darüber streiten? Ich denke, mit Schule, Ausbildung und Studium zur selben Zeit (ich bin immatrikuliert, kein Spaßstudium) habe ich mich nicht hinter einem FH-Student, der vermeintliche 70-Stunden pro Woche investieren muss, um adäquate Ergebnisse zu erzielen, zu verstecken Wink

Schönen Abend

Descartes
erdbeere_
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 1357

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2009 - 23:47:27    Titel:

wer 60h die woche für sein in der regelstudienzeit ablaufendes FH studium braucht, macht eindeutig was falsch! ausser den medizinern, die wirklich oft 60h wochen haben, weil auswendiglernen eben enorm viel zeit frisst, braucht das kein ORGANISIERTER student. wer natürlich kein plan hat und einfach so drauf los lernt/arbeitet macht sich das leben freiwillig schwer.

ach ja: ich habe studiert, bin in der regelstudienzeit geblieben, war im ausland, hatte einen nebenjob, hab 1.x noten geschrieben und war bei weitem nicht der einzige studi, dem das gelungen ist. macht doch den leuten keine angst hier! ein studium ist IMMER zu packen, wenn man organisiert und zielstrebig an die sache rangeht, diese ammenmärchen von den ach so schlimmen (anscheinend mehrheitlich FH)-studiengängen sind doch absolut unterstes niveau Rolling Eyes
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
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BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 09:40:40    Titel:

Ja, das ist genau das, was ich oben meinte Rolling Eyes .
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 10:17:53    Titel:

Es geht nicht darum, den Leuten hier Angst zu machen. Es geht lediglich darum, dass man nicht aufgrund der besten 10% auf die Allgemeinheit schließen sollte...

Welche ernsthafte Absicht verfolgst du hier eigentlich Erdbeere? Möchtest du dich profilieren? Oder möchtest du ernsthafte Ratschläge abgeben?

Es geht hier um die Zukunft eines jungen Menschen, der möglicherweise ziemlich tief in die Scheisse gerät, wenn er sein Studium eben NICHT unterhalb der Regelstudienzeit packt und den du weder kennst, ja noch nicht einmal gesehen, geschweige denn mal nach seinen bisherigen Leistungen gefragt hast...

Ich kenne mehr als genug Leute, die sich ihren Arsch aufreißen, nicht nebenbei arbeiten und trotzdem nicht in Regelstudienzeit fertig werden, weil sie alle Nase lang durch Klausuren fallen. Nicht Jeder fliegt der Stoff einfach so zu. Aber das scheinen nach deiner Ansicht ja alles dumme, dumme Menschen zu sein...

Du bist offensichtlich sehr intelligent und begabt. Das ist wirklich toll und du solltest dich darüber freuen. Aber unterstelle bitte nicht, dass es jedem Menschen so ergeht...

Es kann eben nicht Jeder Konzertpianist, Opernsänger oder Bildhauer werden. Das ist nicht nur eine Frage des Fleißes und der Organisation Rolling Eyes
Smutje
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Anmeldungsdatum: 19.07.2008
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BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 12:25:19    Titel:

erdbeere_ hat folgendes geschrieben:
wer 60h die woche für sein in der regelstudienzeit ablaufendes FH studium braucht, macht eindeutig was falsch! ausser den medizinern, die wirklich oft 60h wochen haben, weil auswendiglernen eben enorm viel zeit frisst, braucht das kein ORGANISIERTER student. wer natürlich kein plan hat und einfach so drauf los lernt/arbeitet macht sich das leben freiwillig schwer.

ach ja: ich habe studiert, bin in der regelstudienzeit geblieben, war im ausland, hatte einen nebenjob, hab 1.x noten geschrieben und war bei weitem nicht der einzige studi, dem das gelungen ist. macht doch den leuten keine angst hier! ein studium ist IMMER zu packen, wenn man organisiert und zielstrebig an die sache rangeht, diese ammenmärchen von den ach so schlimmen (anscheinend mehrheitlich FH)-studiengängen sind doch absolut unterstes niveau Rolling Eyes


Wer nicht mal richtig lesen kann, macht auch was falsch. Razz

Niemand hat geschrieben, das so viel Aufwand nötig ist, nur das manche Leute vielleicht aus Interesse mehr Aufwand in ihr Studium stecken, auch Sachen links und rechts des Wegesrandes lernen, und auch lernen, damit sie am Ende nicht nur "irgendwo" im Mittelfeld platziert sind, sondern an der 1,0 kratzen. Und diese herabwürdigenden Vergleiche zwischen FH und Uni beweisen mir mal wieder, dass manche Universitätsabsolventen ihre Nase scheinbar doch zu hoch tragen... Rolling Eyes
lambo
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Anmeldungsdatum: 12.05.2007
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BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 13:12:08    Titel:

nochmals,

ich kann mich nicht erinnern, dass ich "Fight" gesagt habe Smile

Ich könnte evtl. wie schon Descartes geschrieben hat echt in der Scheiße stecken, wenns net klappen sollte.

Ich weis, ich könnte meine Thesis im Unternehmen schreiben...
ich könnte mein Praxissemester dort verbringen...

Das Problem ist nur, was ist wenn es so klappt, aber dennoch mitgezählt wird weil es während des Freistellungszeitraums gemacht wurde?

Hab schon nachgefragt, ob ich es evtl. verlängern dürfte um ein halbes Jahr.
Klare Antwort: Ausgenommen ich mach Zivi/Bund, NEIN!


PS: Werde an einer FH studieren.
erdbeere_
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 1357

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 13:20:28    Titel:

@Smutje: verlgeiche mal die anzahl der uni und FH jammerer in diesem forum .... da liegen eindeutig die FHler (ja, eingeschlossen dir) im jammern vorn. das NERVT. uni und FH haben unterschiedliche ausrichtung, aber solchen mist von 60h die woche loszulassen um leuten angst zu machen IST NERVIG! lass es gut sein, FH ist nicht schlimmer als uni, aber irgendwie leuchtet dir das nicht ein!
Smutje
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Anmeldungsdatum: 19.07.2008
Beiträge: 3004
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 13:34:06    Titel:

Wie du meinst, aber ich nenn das nicht jammern (wenn ich jammern würde, würde ich das studieren lassen), sondern eine von meiner Seite aus realistische Einschätzung der Situation in meinem Bekanntenkreis. Außerdem denke ich, dass der Threadersteller intelligent genug ist, aus den sog. "FH-jammerer"-Aussagen herauszulesen, das 60h nicht für jeden nötig sind. Aber anders herum musst du schließlich auch nicht die Verantwortung dafür übernehmen, falls jemand sich einen mehr oder weniger großen Teil seiner Zukunft verbaut, weil er eben sein Studium nicht in einem Semester weniger schafft. Und genau das ist der Punkt, der von uns "FH-jammerern" angemerkt wird.
Maxel6669
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 622

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 14:39:13    Titel: Re: Ist Regelstudienzeit verkürzen möglich?

lambo hat folgendes geschrieben:
Hallo an alle,

ich werde ab Oktober anfangen zu studieren.
Nun hab ich jetzt ein Problem, ich habe mich durch einen Freistellungsvertrag für eine bestimmte Zeit freistellen lassen.
Das Problem ist, dass ich nach 6 Semester wieder zurück muss. Das heißt, wenn mein Studiengang aber erst in 7 Semester vollendet ist, habe ich einen fehlenen Semester Crying or Very sad

In der Regel wird im 7.Semester ja die Thesis geschrieben.
Ich frage mal ganz dumm: Kann man dies nicht irgendwie nebenbei machen wenn man arbeitet?
Oder kann man die Regelstudienzeit verkürzen?

Würde mich echt freuen, wenn ihr mir Tipps gibt.


Wird sehr schwierig werden...der wichtige Dominostein liegt denke ich im ersten Semester, wenn du die Umstellung gut hinbekommstn, dann wird es die anderen Semester auch klappen. Informiere dich im ersten Semester genau darüber, wie man überhaupt studiert, wie das mit den Klausuren läuft, sprich mit höheren Semestern über dein Vorhaben, mit Profs, etc.
_________________
http://inflationaer.wordpress.com/
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 14:44:18    Titel:

lambo hat folgendes geschrieben:

Hab schon nachgefragt, ob ich es evtl. verlängern dürfte um ein halbes Jahr.
Klare Antwort: Ausgenommen ich mach Zivi/Bund, NEIN!


Ich kann mich nur wiederholen und abraten, weil ich das Vorhaben, mit einer Verkürzung eines Studiums von 6 auf 7 Semester von vornherein fest zu planen, für viel zu riskant halte...

Ich weiss allerdings nicht, wie dich das Unternehmen nach 6 Semestern zwingen will, wieder an Bord zu kommen. Kriegst du finanzielle Unterstützung, die du dann zurückzahlen musst? Hast du dich für 5 Jahre verpflichtet danach? Wie läuft sowas bei euch?

PS:
Solltest du es dennoch durchziehen wollen, such dir bitte wenigstens ne FH, die den Bachelor in 6 Semestern Regelstudienzeit anbietet...
Descartes
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BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 16:17:35    Titel:

Was möchtest du denn eigentlich studieren? Es gibt ja auch Studiengänge, die nur mit 7 Semestern angeboten werden.
alijan
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BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 18:24:23    Titel:

Ihr redet glaube ich alle einander vorbei..

Wie lange man die Woche für das Studium brauch hat mit folgenden Dingen zu tun:

- an welcher Uni
- welches Fach
- welche Zielnote
- Lerneffektivität und Disziplin
- Talent (gehört m.E. aber zur Lerneffektivität, also ein Part davon..Man ist talentiert etwas bestimmtes schneller zu lernen)
- Stand


Die einen können zur Schule, ne Ausbildung und ein Studium zur gleichen Zeit schaffen (Es gibt wirklich solche Leute..), während die anderen BWL an einer FH (trotz Abi 1,0) verkacken...


Ich kann das selbst nicht urteilen, jedoch habe ich von genügend Studenten mitbekommen, dass es in bestimmten Fächern größere Untershciede von Uni zu Uni gibt als bei anderen Fächern..

Wenn man so oder so nur 2,7 oder so möchte/braucht, lernt man anders als wenn man das beste erreichen möchte, was mit einem selbst möglich ist.

Es gibt einige für die heißt Lernen: 30Min damit zu verbringen sich selbst zu überzeugen, seinen Arbeitsplatz erstmal zu finden und einzurichten (auf der Couch, oder doch lieber auf dem Bett? Coke und Packung Chips holen) und dann erstmal nachdenken, was genau sie lernen möchten. Dann lernen sie 30 min und werden von einem Anruf abgelenkt.. Huch, nochmal 15 min um.. man stellt fest die Coke ist alle und auf dem Weg zu Kühlschrank guckt man nochmal kurz bei ICQ/MSN oder so, checkt seine Emails.. dann geht man sich wieder hinsetzen und nochmal ne halbe STunde um, dann lernt man wieder.. nach ner halben Stunde kommt die Lieblingsserie...

Und dann gibt es wieder welche, die sich wirklich 2h die letzte Vorlesung nachbereiten und dann 2h die nächste Vorlesung vorbereiten und danach noch an einigen Übungen arbeiten etc..
emoguy
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Anmeldungsdatum: 08.07.2008
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 18:32:07    Titel:

alijan hat folgendes geschrieben:

Es gibt einige für die heißt Lernen: 30Min damit zu verbringen sich selbst zu überzeugen, seinen Arbeitsplatz erstmal zu finden und einzurichten (auf der Couch, oder doch lieber auf dem Bett? Coke und Packung Chips holen) und dann erstmal nachdenken, was genau sie lernen möchten. Dann lernen sie 30 min und werden von einem Anruf abgelenkt.. Huch, nochmal 15 min um.. man stellt fest die Coke ist alle und auf dem Weg zu Kühlschrank guckt man nochmal kurz bei ICQ/MSN oder so, checkt seine Emails.. dann geht man sich wieder hinsetzen und nochmal ne halbe STunde um, dann lernt man wieder.. nach ner halben Stunde kommt die Lieblingsserie...
.

das haben dir die besagten Studenten, die du kennst, in der Mittagspause so erzählt oder wie kommst du auf sowas? Wink
Descartes
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Anmeldungsdatum: 22.01.2008
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BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 19:00:32    Titel:

Ich behaupte mal, dass der Unterschied von Uni zu Uni minimal ist. Es sei denn jemand behauptet, dass seine Uni im Ranking ganz oben steht und er daher für seine um Längen bessere Ausbildung auch mehr Zeit investieren muss. Rolling Eyes

Auch von Fach zu Fach ist der Unterschied gar nicht so groß wie man denkt. Ob man nun Chemie, Medizin oder Pharmazie oder Philosophie, Geschichte, Germanistik studiert, die einen haben einen volleren Stundenplan, dafür müssen sich die anderen mehr mit Literatur und Themen beschäftigen, die in der Uni gar nicht so explizit behandelt werden, um sich ein breites Wissen anzueignen. Die Pharmazeuten haben z.B. einen unheimlich vollen Stundenplan, Laborpraktika etc. Dafür muss ein Geschichtsstudent Unmengen an Büchern verschlingen, um die Vorlesungen besser nachvollziehen zu können bzw. um über den Tellerrand schauen zu können.

Ich denke, es liegt vielmehr an der Arbeitseinstellung und der Intention des Studenten. Möchte ich nur meinen Abschluss machen oder möchte ich gut sein in meinem Fach? Was bin ich bereit zu opfern, um mein Studium bestmöglich zu bestehen? Das dürfte wichtiger sein als Fach und Hochschule. Wink
xmisterDx
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BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 19:06:40    Titel:

Nein...

Der Aufwand, den man betreiben muss, hängt entscheidend vom gottgebenen Intellekt, der Auffassungsgabe und dem Talent eines jeden Menschen ab. Diese Dinge sind notwendig...

Arbeitseinstellung und Intention sind (höchstens) hinreichend...
lambo
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Anmeldungsdatum: 12.05.2007
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 19:09:50    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
lambo hat folgendes geschrieben:

Hab schon nachgefragt, ob ich es evtl. verlängern dürfte um ein halbes Jahr.
Klare Antwort: Ausgenommen ich mach Zivi/Bund, NEIN!


Ich kann mich nur wiederholen und abraten, weil ich das Vorhaben, mit einer Verkürzung eines Studiums von 6 auf 7 Semester von vornherein fest zu planen, für viel zu riskant halte...

Ich weiss allerdings nicht, wie dich das Unternehmen nach 6 Semestern zwingen will, wieder an Bord zu kommen. Kriegst du finanzielle Unterstützung, die du dann zurückzahlen musst? Hast du dich für 5 Jahre verpflichtet danach? Wie läuft sowas bei euch?

PS:
Solltest du es dennoch durchziehen wollen, such dir bitte wenigstens ne FH, die den Bachelor in 6 Semestern Regelstudienzeit anbietet...


Mich zwingen die nicht, im Gegenteil, in so einer Zeit würden sie mich eher los wollen (wahrscheinlich), aber ich würde gerne dort wieder arbeiten. (Ist eine sehr große Automobilfirma Rolling Eyes )

So eine Absicherung hat man nicht alle Tage an der Backe.
Ich bekomme keine finanzielle Unterstützung von meinem Unternehmen.
Man wird für die Zeit die man möchte, mit der vernünftigen Begründung und die erforderlichen Belege wie z.B. Zusage von Schule/Uni etc., freigestellt.

Da die Bewerbungsfrist abgelaufen ist, kann ich jetzt nicht mehr viel ändern. Ausgenommen ich studieren "irgendwo" NC-freien Studiengang.
I.d.R. sind die Gänge ja 7 Semester, ist echt schwer 6-semestrigen Gang zu finden.
xmisterDx
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BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 19:13:45    Titel:

Ähm... Wieso stellt man dich überhaupt frei? Könntest doch genausogut kündigen und dich dann später wieder bewerben?

Unter diesen Umständen wäre es wohl keine große Gefahr, wenn du überziehst, also kein großes Risiko und einen Versuch wert...
lambo
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Anmeldungsdatum: 12.05.2007
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 19:24:05    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Ähm... Wieso stellt man dich überhaupt frei? Könntest doch genausogut kündigen und dich dann später wieder bewerben?

Unter diesen Umständen wäre es wohl keine große Gefahr, wenn du überziehst, also kein großes Risiko und einen Versuch wert...


Ich schick dir auf Wunsch per PN den Namen des Unternehmens. Dann wird es sich herauskristallisieren, ob es so einfach ist reinzukommen, vorallem wenn man schonmal gekündigt hat. Smile
xmisterDx
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Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 19:42:58    Titel:

Ich vertrete ja die Ansicht, dass man bei entsprechenden Noten in jedes Unternehmen reinkommt. Und wenn du das Studium in 6 Semestern packen willst, dann musst du das Potenzial für gute bis sehr gute Noten ohnehin haben Wink

Aber mal was Anderes:

Hat man dir denn schriftlich bzw. vertraglich zugesichert, dass du nach dem Ablauf der drei Jahre auch eine adäquate Stelle bekommst bzw. unabhängig von der Abschlussnote wieder eingestellt wirst?

Da ist nämlich eine nicht zu unterschätzende Gefahr:

Du ziehst das Studium schnell durch, die Noten leiden darunter und später sagt man dir:
"Schade, bei Ihren Noten können wir sie als Ingenieur nicht gebrauchen, aber ne Technikerstelle für 2500 Euro Brutto wäre frei..."

Oder man nimmt dich am Ende gar nicht mehr zurück. Dann stehst du mit nem schlechten Abschluss da, der deutlich besser wäre, hättest du ein Semester länger gemacht...

Auf mündliche Aussagen deines Chefs wie
"Jaja natürlich nehmen wir Sie nach dem Studium wieder zurück..."
sollte man sich meines Erachtens nicht verlassen...
lambo
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BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 19:52:27    Titel:

Ich bin nicht deiner Meinung Very Happy

Spaß bei Seite, ich habe selbstverständlich eine schriftliche Vereinbarung.
Also so jung und unerfahren bin ich auch wiederum net, dass ich mich auf mündliche Aussagen verlasse, vorallem bei sowas.

Mir wurde versichert, dass ich bei Rückkehr eine gleichwertige- oder höherwertige Arbeitsstelle bekommen werde.

Ich habe auch nicht die Intention, werde es auch nicht nachm Studium haben, gleich nach dem Abschluss 80k im Jahr zu verdienen.

PS: Ich habe damals als Facharbeiter 2200€ netto verdient. St.Kl. 1 ...
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7573

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 20:01:54    Titel:

lambo hat folgendes geschrieben:

Mir wurde versichert, dass ich bei Rückkehr eine gleichwertige- oder höherwertige Arbeitsstelle bekommen werde.


Das heisst allerdings, dass man dich nach deinem Studium auch wieder als Facharbeiter anstellen könnte, wenn man für dich (aus welchem Grund auch immer) als Ingenieur keine Verwendung hat...

Ich rate dir daher:

Lass das erste Semester ruhig angehen und versuch nicht sofort 50% ausm zweiten Semester vorzuziehen. Hör hier und da mal rein und entscheide dann wie du zurechtkommst. Schreibe höchstens 1-2 Klausuren aus dem zweiten Semester mit, wenn du im Stoff des ersten Semesters so sattelfest bist, dass du die Prüfungen alle bestehen kannst...

Wenn du dann das erste Semester gut hinter dich gebracht hast (und vielleicht auch 2 Klausuren ausm 2.) und nicht kurz vorm Burn-Out stehst, dann kannst du drüber nachdenken das Studium zu verkürzen...

Fällst du in den Grundlagenfächern durch, hast tierische Probleme Schritt zu halten oder haust eine 4 nach der anderen raus, dann lass es lieber und mach lieber langsamer...
lambo
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BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 20:10:24    Titel:

Gleichwertig dafür, dass wenn ich wieder "nur" als Facharbeiter zurück komme;
Höherwertig dafür, dass wenn ich als Ingenieur zurück komme.

Oder würdest du jemanden ohne Hochschulabschluss als Ingenieur einstellen?

Nicht so pessimistisch denken.

Wenn wir es doch so schlimm nehmen sollten...

Ich hätte kein Problem damit, ein paar Wochen/Monate als Facharbeiter zu arbeiten, bis ich eine innerbetrieblich passende Stelle finde.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
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BeitragVerfasst am: 23 Jul 2009 - 20:16:30    Titel:

Nun, wenn man die Dinge eher von der negativen Seite betrachtet, dann hat eine gewisse Sicherheit. Betrachtet man nur den "Best Case" kanns eigentlich nur schlechter ausgehen...

Es kommt alles darauf an, wie du dich an der Hochschule schlägst...

Nicht wieder bei deiner alten Firma anzufangen ist sicherlich immer noch deutlich besser, als ein schlechter Abschluss im Bereich 3,x oder eine Zwangsexmatrikulation weil du dich mit einem 7in6-Vorhaben völlig überladen und überfordert hast...

Ich bezweifle jedenfalls, dass ein namhaftes Unternehmen, das jährlich tausende Bewerbungen von ausgezeichneten Absolventen bekommt, einen 3er-Kandidaten mit Kusshand auf einen heißbegehrten Posten setzt, nur weil der in der Firma Facharbeiter war...

Möglicherweise ist das zu pessimistisch gedacht, gebe ich zu. Trotzdem lohnt es sich mal darüber nachzudenken...

Versteh das nicht falsch, versuchen sollst du es auf jeden Fall. Aber du solltest auch die Notbremse ziehen, wenn du merkst, dass es nicht geht. Und nicht mit dem Hintergedanken "Ich muss aber in 6 Semestern fertig werden, sonst kann ich nicht zurück" auf Biegen und Brechen in die Katastrophe schlittern...

Vielleicht willste ja nachm Studium noch nen Master machen. Da brauchste dann nen guten Schnitt für Wink
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BeitragVerfasst am: 24 Jul 2009 - 16:43:50    Titel:

Es gibt doch Leute, die parallel 2-3 Studiengänge auf einmal studieren.
Wie machen den die das ?
Descartes
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Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2009 - 16:59:52    Titel:

Wenn du den Studiengang von Smutje studierst, wird das wohl kaum möglich sein (nichts für ungut). Ansonsten ist das durchaus möglich, aber dabei geht man wirklich nicht vom Mittelmaß aus. Der absolute Großteil studiert nur ein Fach Wink Und wir reden hier ja von jemandem, der selbst meint, dass er definitiv nicht zu den 2-3% zählt, die zwei Studiengänge parallel studieren (die Zahl ist jetzt aus der Luft gegriffen - ich habe keine Statistik).

Liebe Grüße
Descartes
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2009 - 18:04:11    Titel:

Nun, immerhin ist es doch schonmal ein Vorteil,dass der TE für 6 Semester freigestellt wird.

Das heißt wenn er im Studium versagt, kann er immer noch zu seinem Betrieb als Facharbeiter zurückkehren.

Wer 6 Semester durchhält, der schließt meist auch sein Studium erfolgreich ab.

Wenn er jetzt ein Semester länger braucht, dann hat er halt keine Garantie mehr,dass er in diesem Unternehmen einen Job bekommt.

Aber so schwarz muss man das auch nicht sehen, er hat dann ja einen Gesellenbrief, Berufserfahrung UND ein abgeschlossenes Studium.

Er kann sich dann immer noch bei seinem alten Unternehmen bewerben, die werden ihn ja wohl kaum vergessen, nur weil er ein halbes Jahr länger auf sich warten lässt.

Und wenns nicht in diesem Betrieb klappt, dann halt in einem anderen, deswegen sollte man das jetzt auch nicht sooo schwarz sehen. Vielleicht kann er ja sein praktisches Semester mit der Thesis im Betrieb machen.

Also erstmal gucken wie es im Studien läuft, ohne jetzt Extrawürstchen zu braten.
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