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Jura oder Bio-/Chemie-Studiengang..
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Schokopralinchen
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 440

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2009 - 19:25:34    Titel:

Schwer, aber interessant. Smile Und BWL ist sicher auch kein Zuckerschlecken (genauso wenig wie Jura). Aber geholfen hast du mir auf jeden Fall Smile
Ich tendiere wieder ein bisschen mehr zu Life Science.. irgendwann tendiere ich so weit in diese Richtung, dass eine Entscheidung dabei rauskommt. Laughing
Ifrit
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Anmeldungsdatum: 24.08.2005
Beiträge: 1256

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2009 - 23:52:24    Titel:

Option A: Fach, welches einen interessiert, Freude und Leidenschaft bereitet
Option B: Fach, wo man wahrscheinlich bessere Noten erzielen kann und besser zurecht kommt - "was einem mehr liegt"

für welches Fach soll ich mich entscheiden ?

hmm..., ganz ehrlich, wenn ich mich für ein Fach entscheiden müsste, dann würde ich Option A wählen.

Für mich würde sich nur ein Studium von Fach A lohnen, denn ich studiere überweigend aus der Motivation heraus, etwas Lernen zu wollen, in einem Fach das mich wirklich interessiert, Erkenntnis zu bekommen, meine Welt besser verstehen zu können, geistig herausgefordert zu werden, ...

und nicht primär um des späteren Jobs wegen.

ok, ein vielleicht schlechtes Beispiel, aber wenn es mir um Cash ginge, dann hätte ich wie so oft hier schon angesprochen Schichtarbeiter bei Kalle & Schorsch an der Drehbank werden können.

Wenn ich Option A (Interesse, Freude, Leidenschaft) wähle, ist es auch wahrscheinlich, dass zugleich Option B (ich habe gute Zensuren) eintritt.
Wähle ich Option A finde auch zwangsläufig im Studium heraus ob auch B eintritt.
Komme ich wirklich nicht zurecht, dann kann ich immer noch zu Option B wechseln.

Wähle ich allerdings Option B, dann werde ich zwar gut in einem Fach sein, aber werde wahrscheinlich weniger Spaß beim Studium gehabt haben.
Zudem werde ich nie zu Option A wechseln und vermutlich nie erfahren, ob ich nicht ein Studium mit mehr Freude am Fach und guten Zensuren machen hätte können.

Von A zu B kann man wechseln und hätte trotzdem noch ein gutes Ergebnis.
Von B zu A wird man vermutlich nie wechseln.

mfg ifrit
Wink
Schokopralinchen
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 440

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2009 - 21:23:32    Titel:

Danke für den Beitrag Smile

Heute war ich schon wieder so hin und her gerissen. Da entscheidet sich das Schokopralinchen für Life Science und schon schwirrt ihr wieder Jura im Kopf rum. Laughing

Also ich denke, dass mir beides Spaß machen könnte. Ich habe nur wirklich das Gefühl, dass Life Science, um auf dein Beispiel zurückzukommen, die Option A für mich ist. Und Jura liegt irgendwo dazwischen. Vielleicht die Option A/B. Oder so.. Laughing

Das, was mich an meiner Option A zweifeln lässt, sind eben meine Fähigkeiten. Für Mathe und Chemie musste ich eben lernen. Für Mathe mehr als für Chemie, aber Mathe hat man in BaWü auch direkt als LK, Chemie hatte ich nur 2stündig. So 11-15 Punkte waren es zwar immer in Mathe und Chemie, aber ich musste eben lernen (2-5 Tage..wenn ich im Unterricht besser aufgepasst hätte, wären es sicher weniger gewesen). Ich habe Angst, dass ich das Studium deshalb irgendwie nicht "packe". Und auch, wenn es sich blöd anhört. Die Zweifel habe ich bei Jura irgendwie (noch) nicht. Ich weiß, dass ich zum Beispiel gut auswendig lernen kann. Logisch denken..naja, keine Ahnung. Das hoffe ich eben. Aber man hörte von anderen während der Abizeit immer, dass sie heute "keinen Bock" hatten, zu lernen oder mal wieder keine Zeit und im Endeffekt hatten sie doch 13-15 Punkte. Ich hab halt schon gelernt und war halt deswegen gut bis sehr gut. Wenn man von anderen andauernd hört, dass sie nicht lernen und alles mit links machen, zweifelt man schon an sich selbst. vor allem denke ich langsam, dass ich eigentlich doch ziemlich dumm sein muss, wenn ich nicht gleich alles kann. Laughing

Außerdem beeinflussen mich noch andere, bescheuerte, Dinge, von denen ich weiß, dass sie mich nicht beeinflussen sollten. In Freiburg kenne ich schon ein paar Leute, die Uni hat mir gefallen und als ich 12 war, hab ich beschlossen, dass ich Jura studiere. Cool Außerdem hört es sich gut an, wenn man ein Staatsexamen vorzeigen kann. Ich weiß..das ist jetzt total bekloppt, aber irgendwie hat mich das schon immer "beeindruckt". Außerdem wäre das für mich irgendwie die "sicherere" Seite.
Dagegen Konstanz: Auch schöne Stadt, aber ich kenne keinen einzigen Menschen, habe noch keine Zusage, ich zweifle an meinen Fähigkeiten, habe von Studierenden gehört, dass sie nebenher kein Leben haben, aber: Es würde mich sowas von reizen. Ich hab nur sooo Schiss, dass ich mir das Falsche darunter vorstelle. Ich will Life Science studieren, weil ich etwas mit dem "Leben" zu tun haben will. Nicht unbedingt mit Menschen, sondern, weil ich ein tieferes Verständnis über die Funktionsweise des Lebens, über jedes Detail haben will. Ich habe Angst (und diesen Teilsatz habe ich nun sicher schon zum 10. Mal verwendet), dass es nachher ein trockenes Studium wird, das nur noch aus Formeln und Zahlen besteht und das am Ende nicht im geringsten etwas mit dem "Leben" zu tun hat und nicht das ist, was mir Spaß macht.

Natürlich ist es bescheuert..aber es wäre mir gar nicht recht, wenn ich nach einem halben Jahr zu Jura wechseln würde. Andererseits..wenn ich gleich Jura studiere, werde ich nie erfahren, ob ich Life Science gepackt hätte. Und nachdem ich so lese, was ich hier schreibe, weiß ich eigentlich, dass mein Interesse eher bei Life Science liegt, meine "Ich-mag-aber-lieber-Sicherheit-Seite" aber eher zu Jura tendiert. Wobei ich mir natürlich auch nicht sicher sein kann, dass ich das packe.
phantz
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Anmeldungsdatum: 24.03.2006
Beiträge: 1315

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2009 - 22:11:21    Titel:

Zitat:
Ich habe Angst (und diesen Teilsatz habe ich nun sicher schon zum 10. Mal verwendet), dass es nachher ein trockenes Studium wird, das nur noch aus Formeln und Zahlen besteht und das am Ende nicht im geringsten etwas mit dem "Leben" zu tun hat und nicht das ist, was mir Spaß macht.


Selbst wenn dieses Szenario eintreffen sollte: Nur weil Du dich für ein Fach vorläufig entschieden hast, heißt das nicht, dass deine Entscheidung endgültig sein muss. Wenn dir Life Science letztlich doch kein Spaß machen würde und deine Erwartungen nicht erfüllt wären, dann kannst Du doch immer noch aufhören und in eine andere Richtung wechseln.
Ein oder zwei Semester das "Falsche" studieren ist doch absolut kein Problem - Du bist noch so jung (mutmaßlich 18-21) - wirst wohl bis Mitte 60 arbeiten, da sind die paar Monate nicht entscheidend. (klar, ich kann verstehen, dass man gerne einen absolut flüssigen Lebenslauf hätte - aber mal ehrlich: Es gibt so viele Leute, die ein Studium abbrechen oder das Fach wechseln, so viele Leute, die erst sehr spät ihr Abitur nachholen etc.)
Und: Ein Fachwechsel ist sogesehen auch keine verlorene Zeit - weil Du halt dafür reich an Erfahrungen geworden bist!
Von daher wäre es wohl ziemlich schade, ein Fach deshalb nicht zu studieren, weil man Angst, dass der Schuss quasi nach hinten losgeht.

Zitat:
In Freiburg kenne ich schon ein paar Leute, die Uni hat mir gefallen und als ich 12 war, hab ich beschlossen, dass ich Jura studiere. Cool Außerdem hört es sich gut an, wenn man ein Staatsexamen vorzeigen kann.

Leute kennenlernen ist - gerade am Studienanfang - wohl das mit Abstand kleinste Problem. Da muss man wirklich sehr resistent sein und konsequent entgegen arbeiten, um niemanden kennenzulernen Wink
Was hat dir an der Uni in Freiburg genau gefallen?

Zitat:
Und nachdem ich so lese, was ich hier schreibe, weiß ich eigentlich, dass mein Interesse eher bei Life Science liegt, meine "Ich-mag-aber-lieber-Sicherheit-Seite" aber eher zu Jura tendiert.

Das Teuflische an der Sache ist ja: Ob Du wirklich auf der "sicheren Seite" stehst, wenn Du Jura studierst, das kannst Du jetzt nur vermuten und dir selbst einreden. Wissen kannst Du es nicht Wink
Schokopralinchen
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 440

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2009 - 16:36:27    Titel:

Stimmt. Leute kennen lernen wird kein Problem werden und bei mir geht das auch immer ziemlich schnell. Aber wenn man eben schon ein paar Leute kennt, dann hat die eine Uni doch irgendwie erst mal einen Stein im Brett. Davon werde ich meine Entscheidung aber nicht abhängig machen. Smile
In Freiburg hat mir die Uni an sich sehr gut gefallen. Hat mich ein bisschen an meine alte Schule erinnert vom Bau (ich weiß, andere würde es abschrecken) und ich fand alles irgendwie "übersichtlich". Außerdem ists ne echt schöne Stadt.
Die Uni in Konstanz war für mich sehr verwirrend, aber auch schön. Aber nach kurzer Orientierungsphase wird auch das zu meistern sein. Also ebenfalls kein Nachteil für Life Science. In der Innenstadt war ich leider noch nicht..bin nur 2 Stunden mit dem Bus drum herum gefahren. Laughing (Orientierungssinn=0)

Und mit dem Einwand zur sicheren Seite hast du Recht. Hab ja auch geschrieben, dass ich mir dabei auch nicht sicher sein kann, ob ich es schaffe. Somit sollte ich die Sicherheits-Seite nun wirklich ignorieren. Smile Aber die Angst vor einem Studienwechsel ist eben groß. Aber soweit ist es ja noch lange nicht und Angst haben, brauche ich davor eigentlich auch nicht. Wie du schon sagtest - das eine Jahr wird mir nicht zum Verhängnis werden.

Hab jetzt aber auch die Zusage für Life Science bekommen. Very Happy Jetzt schau ich mir Wohnheime an und ich denke, ich werds jetzt einfach mal probieren. Shocked (Und das aus meinem Munde Laughing )
Ifrit
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Anmeldungsdatum: 24.08.2005
Beiträge: 1256

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2009 - 17:19:09    Titel:

wenn du in eine WG willst, dann könntest du noch etwas finden in den Wohnheimen in Konstanz.
Einzelzimmer sind alle schon restlos weg, laut Studentenwerk.

noch ein Tipp: schau auf vierwaen.de vorbei
Schokopralinchen
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 440

BeitragVerfasst am: 18 Aug 2009 - 18:47:54    Titel:

Danke, Ifrit Very Happy
Crankk
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Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 119

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2009 - 14:20:39    Titel:

Schokopralinchen hat folgendes geschrieben:
Oh Gott.. jetzt muss ich bald das Geld überweisen und hab mich ja inzwischen entschieden. Aber so langsam bekomm ich Panik, ob ich das auch wirklich packe, oder ob ich nicht doch Jura studieren soll. Bin in Konstanz auf Platz 109 von 111 und so schlecht ist mein Schnitt doch gar nicht. Confused
Da haben sicher alle mehr Ahnung von Bio und Chemie als ich und ich werde ablosen Surprised Ahh.. okay, ich hab echt einfach Panik. Shocked Laughing Ich kann es (auch wenns sich blöd anhört) gar nicht ab haben, eine der Schlechtesten zu sein und es verunsichert mich schon sehr. Das hört sich so bekloppt an, aber ich bin jetzt einfach mal ehrlich. Laughing

Shocked

Sorry, musste jetzt sein. Ich weiß nicht, wie ich die Angst wegbekommen soll. Embarassed Laughing

Es ist doch gut am Anfang einer der Schlechtesten zu sein, dann kann man sich wenigstens gut hocharbeiten. Very Happy
Immerhin bist du dann ordentlich motiviert.^^
julle159
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Anmeldungsdatum: 23.08.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2009 - 16:13:19    Titel:

ich glaube, dass biotechnologie mehr mit dem gewinnen bestimmter stoffe zu tun hat und eher anwendungsorientierter ist. Dazu kommt, dass es mehr technischen anteil hat, weil man ja uch wissen muss wie all diese apparaturen funktionieren, mit denen man was filtern kann oder so.

ich habe ein praktikum in der uni gemacht und dort jmd kennengelernt, die biotechnologie studiert hat. SIe meinte halt, dass ihr die Laborarbeit viel spaß macht, sie gerne viel im Labor sein möchte und sie deshalb auch biotechnologie besser findet als z.B. Biochemie. Aber dazu sollte man sagen, dass sie bei einer FH studiert hat und die viele praktika gemacht haben.

Für mich wäre das z.B. nicht wirklich was, weil der technische Anteil doch schon beträchtlich ist und ich mich eher für das "warum ist es so" interessiere als für das " wie stelle ich es in einer großproduktion her". aber ich glaube, dass biotechnologen für die wirtschaft interessanter sind....

wie gesagt sind das nur informationen aus zweiter hand, aber ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.

Ich möchte nämlich auch etwas im bio bereich studieren, weiß aber nicht genau welchen studiengang ich nehmen soll.
Warum hast du MolMed schlussendlich doch ausgeschlossen?
und wie bist du zu deinem studienort gekommen?
ich meine Life science kann man ja auch an ganz vielen orten studieren....... =)
Schokopralinchen
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 440

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2009 - 16:28:05    Titel:

Hab mich jetzt auch endgültig für Life Science entschieden. Vor allem auch aus dem Grund, dass mich das Technische nicht so sonderlich interessiert. Zudem hats auch noch Module wie "Einführung in die Medizin" und das gibts bei L&B eben gar nicht. Dafür dann eben Prozesstechnik und ähnliches. Was mir gar nicht zusagt. Ein bisschen weniger Chemie, aber das reißts dann auch nicht mehr raus. Wink
Und nachdem, was du beschrieben hast, ist auch eher Life Science was für mich..frage mich auch eher nach dem "warum" und so weiter.

Ich hab MolMed nicht ausgeschlossen, ich wurde nicht genommen. Wink
Und ehrlich gesagt war das mit Konstanz eher Zufall. Hab mir Studiengänge von Unis in der Nähe angeschaut, stieß zum ersten Mal auf Life Science und bewarb mich. Hab mich gar nicht groß umgeschaut, wo es das noch gibt. Außerdem soll Konstanz eine tolle Uni sein und ja..die relative Nähe zu meinem Zuhause war entscheidend.

Crankk Ne, das ist für mich eigentlich ordentlich demotivierend. Wobei ich ja jetzt eingesehen habe, dass ich gar nicht wissen kann, ob ich wirklich eine der Schlechtesten bin. Die anderen 100 Leute vor mir waren ja nicht auf derselben Schule mit denselben Umständen. Es hat mich nur leicht schockiert, dass ich soweit hinten war und in meiner Schock- und Paniksituation habe ich mir eingeredet, nicht gut genug für das Studium zu sein. Aber wird schon. Laughing
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