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Studiengang mit Zukunft - Was wähle ich?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Studiengang mit Zukunft - Was wähle ich?
 

Welche Studiengänge haben bessere Zukunft in Deutschland?
Banken und Finance
12%
 12%  [ 6 ]
Business und Marketing
4%
 4%  [ 2 ]
Business und Unternehmertum
12%
 12%  [ 6 ]
Wirtschaftsinformatik
14%
 14%  [ 7 ]
Tourismus und Managment
12%
 12%  [ 6 ]
Wirtschaft (BWL+VWL)
27%
 27%  [ 13 ]
Jura (in Unternehmen)
16%
 16%  [ 8 ]
Stimmen insgesamt : 48

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Artyom
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Anmeldungsdatum: 27.07.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 27 Jul 2009 - 22:16:24    Titel: Studiengang mit Zukunft - Was wähle ich?

Hallo sehr geehrte Uni-protokolle Benutzerinnen und Benutzer!


Ich fange gleich mit meiner Frage an. Also ich wohne außerhalb Europa, plane aber später in Deutschland entweder zu studieren oder zu arbeiten. Aber bevor muss ich eine Entscheidung treffen - was muss ich eigentlich studieren um meine Chancen auf eine Arbeitstelle oder einen Studienplatz zu steigern. Dabei hoffe ich sehr auf Ihnen!

Also, die Unis in meinem Land bieten solche Studiengänge, die auf Englisch unterrichtet werden und am Schluss wird man hier mit einem Englischen Diploma ausgezeichnet.
1. Banking und Finance - dort studiert man Bankensysteme, dazu kommt Wirtschaft, Accounting und andere notwendige Fächer.
2. Business und Marketing - man studiert größtenteils Grundlagen von Marketing
3. Business und Unternehmertum - also einfach Grundlagen von Business
4. Wirtschaftsinformatik - dabei lernt man bisschen Informatik und Ihrer andwendung an verschiedenen Unternehmen
5. Tourismus und Managment - hier ist alles klar glaube ich
6. Wirtschaft - Sowohl BWL als auch VWL wird unterrichtet
7. Jura - man konzentriert auf Jura in Untenehmen

Die Auswahl ist echt gross und ich kann mich überhaupt nicht entscheiden was ich studieren soll! Die Hauptsache ist dass von dieser Entscheidung meine ganze Zukunft abhängt. Falls ich in Deutschland mein Bachelor Studium haben werde muss ich unbedingt diesen Studiengang wählen, den ich in meinem Heimatland studier hatte. Also fallst ich hier mit Jura anfange darf ich in Deutschland nicht z.B. Medizin oder Wirtschaft wählen, also nur Jura. So sind die Regeln.
Falls ich aber mein Studium hier abschliesse, wollte ich aber unbedingt irgendwo im Ausland arbeiten. Mit einem aussichtsreichen Beruf wäre es glaube ich viel leichter einen passenden Beruf in Deutschland zu finden!

Was mich persönlich betrifft, dann kann ich sagen, dass ich sowohl Wirtschaft, als auch Jura Studiengänge studieren kann, also kein Problem mit Adaptierung. Nur vor Informatik habe ich ja bisschen Angst, da wird viel geschrieben, dass 3 Jahre überhaupt nicht reichen um einen guten Informatiker zu werden! Aber vor kurzem hatte ich darüber gedacht, dass Banking und Finance wäre am besten, ich weiss nicht genau wieso, aber mit so einem Beruf würde man grosse Karrierechancen haben, oder stimmt das überhaupt nicht?

Da ich nur wenig von Trends in Deutschland weiss, bitte ich Ihnen mir was vorzuschlagen und beraten!
1. Welche Studiengänge wurden Sie wählen, um sicher zu sein, dass sie unbedingt einen Beruf später finden?
2. Welche Spezialisten aus meiner Liste von Studiengängen werden in Deutschland gesucht?
3. Wo hat man bessere Karrierechancen, was meinen Sie?


Ich bitte um Entschuldigung für so einen langen Text und einige Fehler und ich würde mich sehr dankbar für jeden Antwort sein!

Mit vielen Grüsen,

Artyom
Goodwill
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Anmeldungsdatum: 25.06.2009
Beiträge: 828

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2009 - 00:04:01    Titel:

1. zu allererst, fernab deiner liste: studiere lieber etwas, was dich auch halbwegs interessiert. Bei dem was du hier geschrieben hast, kommt man leicht zur Schlussfolgerung, dass es dir nur auf die Arbeitsplazchancen/ Karrieremöglichkeiten ankommt. Klar ist das ein wichtiges Kriterium, es sollte aber nicht das einzige bei deienr Entscheidung sein. Leute die nur danach gehen, sorgen für die hohe Abbrecherquoten in Bwl.

Wenn es nur nach dem zukünftigen Trend ankomt, macht es wohl Sinn was techniklastiges zu studieren. Wenn man aber, so wie ich, recht wenig Interesse und einfach wenig Begabung dafür entwickelt hat, sollte man sich lieber auf seine Kernkompetenzen beschränken und dafür etwas studieren, dass vielleicht weniger zukunftsträchtig ist. Wichtig hierbei ist nämlich vor allem: Gute Leute werden überall gesucht. Ob das jetzt Maschinenbau oder Kunstgeschichte ist. Und man ist vorallem darin gut, wo das Interesse hoch ist.

2. Von den Sachen die du aufgelistet hast, würde ich mich für den allgemeinen Wirtschaftsstudiengang (Bwl/Vwl) entscheiden. Als Bachelor ist es mE wichtig eine breite Basis an vielschichtigem Wissen zu seiner Fachrichtung zu bekommen. Falls du danach siehst, dass dich der Berech Finance/Banken, Management/Marketing oder Wirtschaftsinformatik mehr interessiert, kannst du immenoch einen spezialisierten Master wählen. Die allg. Voraussetzungen dafür hättest du mit deinem WiWi Bachelor abgedeckt.

Und um wieder auf deinen zentralen Entscheidungsgrund zurückzukommen (Trend): Nach dem Bachelor sind wieder 3 Jahre vergangen und es lässt sich mehr darüber sagen. Wink
iLLumination
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Anmeldungsdatum: 31.08.2007
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 28 Jul 2009 - 21:27:00    Titel: Re: Studiengang mit Zukunft - Was wähle ich?

Artyom hat folgendes geschrieben:

1. Welche Studiengänge wurden Sie wählen, um sicher zu sein, dass sie unbedingt einen Beruf später finden?
2. Welche Spezialisten aus meiner Liste von Studiengängen werden in Deutschland gesucht?
3. Wo hat man bessere Karrierechancen, was meinen Sie?


1. Bwl+Vwl, da man hier nach dem Bachelor einfach noch die besten Möglichkeiten hat sich im Master auf etwas anderes zu spezialisieren.

2. Gar keine. Bwler und Juristen gibt es in Deutschland wie Sand am Meer. Also schließe ich mich meinem Vorsprecher an: du solltest nicht zuviel auf Karriere geben. In Deutschland hat man hohe Abbrecherquoten (Bwl) und ein abgebrochenes oder mittelmäßiges Studium ist schlechter, als ein gutes Studium mit geringeren Karrieremöglichkeiten.

3. Auf Grund der Spezialisierung und dem hohen Praxisbezug haben wohl die ersten 4 Studiengänge die besten Karrierechancen.
Prof. Dr. U. V. Strahl
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 1
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2009 - 16:43:44    Titel:

Im Prinzip ist es doch egal was man studiert. Studiere das was dir am meisten Spaß bereitet.

In 5 Jahren kann der Arbeitsmarkt schon wieder ganz anders aussehen. Vielleicht werden heute Ingeneure gesucht, und in 5 Jahren gibts davon wieder viel zu viele.

Was ist schon Karriere? Ich habe auch ewig überlegt. Letztendlich habe ich mich selbständig gemacht und das auch ohne reines BWL-Studium.
WS09/10
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Anmeldungsdatum: 20.02.2009
Beiträge: 336

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2009 - 21:27:49    Titel:

Prof. Dr. U. V. Strahl hat folgendes geschrieben:
Im Prinzip ist es doch egal was man studiert. Studiere das was dir am meisten Spaß bereitet.

In 5 Jahren kann der Arbeitsmarkt schon wieder ganz anders aussehen. Vielleicht werden heute Ingeneure gesucht, und in 5 Jahren gibts davon wieder viel zu viele.


Und Historiker eröffnen dann eigene Taxiunternehmen und fahren selbst?
verkux
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Anmeldungsdatum: 29.11.2008
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2009 - 21:37:23    Titel:

WS09/10 hat folgendes geschrieben:
Prof. Dr. U. V. Strahl hat folgendes geschrieben:
Im Prinzip ist es doch egal was man studiert. Studiere das was dir am meisten Spaß bereitet.

In 5 Jahren kann der Arbeitsmarkt schon wieder ganz anders aussehen. Vielleicht werden heute Ingeneure gesucht, und in 5 Jahren gibts davon wieder viel zu viele.


Und Historiker eröffnen dann eigene Taxiunternehmen und fahren selbst?


Es gab vor kurzem einen relativ bekannten Fall, ein Migrant, hochqualifizierter Ingenieur für Kältetechnik fand keine Anstellung und hat nach 2 Jahren erfolgloser Jobsuche als Taxifahrer angefangen, einige Jahre später haben sich viele Firmen, bei denen er sich beworben hat, gemeldet und wollten ihn um jeden Preis weil die Branche boomte und keine Ingeniere mit dieser Spezialisierung auf dem Markt waren, mittlerweile war der gute man aber erfolgreicher Taxiunternehmer und beschäftigte 8 Mitarbeiter, ging damals auch quer durch die Presse.
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