Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Tagespolitik von Union und SPD
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5 ... 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Tagespolitik von Union und SPD
 
Autor Nachricht
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11564
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2015 - 08:49:58    Titel:

seit 21 Tagen in Kraft und schon reparaturbedürftig....Die SPD zeigt wieder mal ihre Qualitäten als Nachbesserungspartei. Was nichts anderes heißt, als: "Wir haben zwar keine Ahnung was wir da machen, wollen es aber trotzdem mal probieren"

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mindestlohn-merkel-stellt-aenderungen-in-aussicht-oppermann-dagegen-a-1014087.html
Multivista
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2015 - 00:42:49    Titel:

So wie Schaeuble zur EU Krise meinte:

Wir fahren auf Sicht.


Na ja - die beiden Regierungsparteien haben vor lauter Tagespolitik

nichts mehr Grosses Gemeinsames...

In der ARD meinten sie:

Es bröckelt die Fassade: Union und SPD haben zunehmend
Schwierigkeiten, gemeinsame Positionen zu finden
Bei immer mehr Themen zeigen sich die Koalitionspartner gespalten.
Beim Mindestlohn, der Vorratsdatenspeicherung und bei der Frage, ob
der Islam zu Deutschland gehöre, gibt es Streit.
cyrix42
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2015 - 01:38:20    Titel:

Ach Gott: Eine Koalition, die im ersten Jahr den Großteil ihrer Vorhaben umgesetzt hat, stellt nun offen zur Schau, dass sie aus mehreren Parteien besteht?

Wie ungewöhnlich...


Kann sich noch jemand an die "Gurkentruppe" vs. die "Wildsäue" erinnern? Das war knapp über ein halbes Jahr, nachdem sich FDP und CSU zur schwarz-gelben Koalition 2009 (die Zitate stammen aus 2010) zusammengefunden hatten.

Cyrix
Multivista
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2015 - 17:37:18    Titel:

http://www.cicero.de/berliner-republik/cdu-nach-hamburg-pech-gehabt-weitermachen/58889
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11564
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2015 - 09:26:37    Titel:

Die Steuern sprudeln wie nie, trotzdem verweigert sich die GroKo weiterhin den Leistungsträgern Lasten abzunehmen. Viel lieber wird schon wieder über die nächste soziale Segnung nachgedacht, das Wohngeld muss nun auch noch erhöht werden...

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/konjunktur-steuereinnahmen-im-januar-stark-gestiegen-a-1019458.html
cyrix42
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2015 - 11:56:45    Titel:

Ja, das nennt sich Inflation. Deshalb müssen z.B. die Freibeträge und das Existenzminimum (bzw. dessen Gegenwert in Euro und Cent) regelmäßig angepasst werden... Mein Gott, stellst du dich nur so dumm?!

Cyrix
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11564
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2015 - 12:58:44    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Ja, das nennt sich Inflation. Deshalb müssen z.B. die Freibeträge und das Existenzminimum (bzw. dessen Gegenwert in Euro und Cent) regelmäßig angepasst werden... Mein Gott, stellst du dich nur so dumm?!

Cyrix


naja, das Wohngeld wird für max. 12 Monate bewilligt und muss dann neu beantragt werden. Hätte sich in diesem Zeitraum das Einkommen reduziert oder die Miete erhöht, könnte sofort ein neuer Antrag gestellt werden. Der Hinweis auf Preiserhöhungen durch Inflation kann also nicht richtig sein. Reden wir hier nicht eher davon, durch Anhebung zum Beispiel der Maximalsätze einfach nur mal wieder den Personenkreis auszudehnen? So wie zuletzt 2009.

Und wie Du ja richtig anmerkst findet der Inflationsausgleich ja an anderer Stelle statt, indem zum Beispiel Hartz IV erhöht wird, (hier besteht sowieso kein Anspruch auf Wohngeld) oder durch Anhebung der Freibeträge.

und nee ich stell mich nicht so dumm, allerdings habe ich das Gefühl ihr Sozialdemokraten haltet den Steuerzahler für dumm.

und gern noch mal, der Arbeitnehmer ohne Wohngeldanspruch, hat neben der Inflation aber auch noch steigende Mieten (meist ja eh nur bei Neuverträgen) und die kalte Progression zu schultern. Entlastung?? Nicht wenn es die Sozis verhindern können!
cyrix42
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2015 - 13:58:59    Titel:

Die Wohngeldsätze müssen inflationsbedingt genauso steigen wie ALG II, Grund- und Kinder-Freibeträge, BAFöG-Sätze usw., weil sich dies alles mittelbar am Existenzminimum orientiert.

Sicherlich erweitert sich durch eine Anhebung der Höchstsättze der Kreis der potentiellen Bezieher. Aber das gleicht nur das "schleichende Herausfallen" aus, welches durch die inflationsbedingten Steigerung der Zahlenwerte geschieht. Das ist genau der gleiche Effekt, den du "kalte Progression" nennst.


Schaffst du es eigentlich nicht, mal mehrere Jahre am Stück zu betrachten und das gleiche Phänomen - inflationsbedingte Anpassungen vorzunehmen, ob nun in den Steuersätzen oder den Freibeträgen usw. - global wahrzunehmen; oder musst du - damit es in deine Welt passt - dir alles so zurechtbiegen, wie du es gerade brauchst - unabhängig davon, was nun wirklich passiert?


Cyrix
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11564
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2015 - 15:12:34    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Die Wohngeldsätze müssen inflationsbedingt genauso steigen wie ALG II, Grund- und Kinder-Freibeträge, BAFöG-Sätze usw., weil sich dies alles mittelbar am Existenzminimum orientiert.

Cyrix


Wohngeld orientiert sich eben nicht am Existenzminimum, sondern an der örtlichen Vergleichsmiete und dem Haushaltseinkommen. Das Haushaltseinkommen erfährt seinen Inflationsausgleich dann zum Beispiel über die Anpassung der Freibeträge und die Anpassung an steigende Mieten erfolgt über den Mietspiegel. Bei der Vergleichsmiete ist der einzige Bezug zum Existenzminimum über die dabei festgelegte Quadratmeterzahl.

Erstaunlich wie viel Kreativität von Deiner Seite aufgewendet wird, um weitere Ausgaben zu rechtfertigen und gleichzeitig Gründe zu finden, warum Arbeitnehmer bitte schön die Klappe halten sollen, denn die Rekordhaushalte sind ja immer noch nicht voll genug.
cyrix42
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24252

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2015 - 15:33:14    Titel:

Was meinst du, was der wesentliche Preistreiber der letzten Jahre (gerade in den Großstädten, wo das Phänomen Wohngeld relevant ist) innerhalb der Inflation ist?! Richtig, gestiegene Mieten.

Und jetzt denke noch mal nach...

Cyrix
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Tagespolitik von Union und SPD
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5 ... 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48  Weiter
Seite 44 von 48

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum