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HA Große Übung BGB Uni Mainz (Mülbert)
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> HA Große Übung BGB Uni Mainz (Mülbert)
 
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Siniver
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Anmeldungsdatum: 15.05.2006
Beiträge: 252

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2009 - 15:27:12    Titel:

Zitat:
Ich habe gelesen, dass die Übernahme einer Garantie sich insbesondere aus Zusicherung einer Eigenschaft ergeben kann.

Demgegenüber ist eine Garantie zu verneien, wenn der Schuldner lediglich die Beschaffenheit der Kaufsache beschreibt.
M.E. hat hier V nur die Beschaffenheit des Pferdes beschrieben.


Aber kann man in der öffentlichen Betonung nicht auch eine konkludente Zusicherung sehen? Ok, ich komme zu dem Schluss, dass man sowohl ja als auch nein sagen kann.

Vergleichbarer Fall, bei dem eine Beschaffenheitsgarantie angenommen wurde: Gebrauchtwagenverkäufer antwortet auf ausdrückliche Nachfrage des Käufers im Hinblick auf die tatsächliche Gesamtkilometerzahl ins Blaue hinein mit "Ja".
Ich finde, unser Fall ist damit vergleichbar. Aber ok, meine Meinung.

Zitat:

Kann es sein, dass er die psychische Untersung des Pferdes unterlassen und daher die PV zu vertreten hat????????


Eine Untersuchungspflicht habe ich auch in Erwägung gezogen, aber verneint. Vertretbar ist auch hier wohl beides.
Apoll
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Anmeldungsdatum: 20.09.2008
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2009 - 11:35:21    Titel:

Ich komme einfach total durcheinander mit den SE- Ansprüchen!
Was habt ihr in der ersten Frage gegen V alles an SE- Ansprüchen geprüft?
meine Skizze sah mal so aus:

1. 437 Nr.3 iVm 433 I 2, 434, 440, 280I, 281 III
2. 437 Nr.3 iVm 433 I 2, 434, 440, 280 I, 281 III iVm 284
3. was ist mit 311 a II?
4. 434, 437 Nr. 3 280 I für Behandlung 1000 €?
5. was ist mit Mangelfolgeschaden wegen Zaumzeug?

Was für nen Verwendungsersatz habt ihr hinsichtlich der 600 € geprüft?

und hinsichtlich dieser Gefälligkeitsleistung bin ich mir noch nicht sicher, ob ich reine gefälligkeit oder gefälligkeitsvertrags oder auftrag oder unentgeltiche verwahrung(,.....) annehmen soll und nach was das ersatzfähig ist.
812: bin ich nach wie vor nicht von überzeugt

bei der Abwandlung gehe ich von einer Bringschuld aus- halte den Hinweis mit der Bezahlung bei ABlieferung für zu wichtig

wie macht ihr es?==>Nehmt ihr die Preisgefahr als übergeganen an oder
nicht?


Zuletzt bearbeitet von Apoll am 06 Okt 2009 - 18:53:39, insgesamt 2-mal bearbeitet
braunschweiger22
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Anmeldungsdatum: 16.02.2007
Beiträge: 65
Wohnort: Hessen

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2009 - 16:17:47    Titel: Nacherfüllung

EIne Nachfrage zur Nacherfüllung

Im Sachverhalt wird nicht erwähnt, daß V die Nacherfüülung verweigert oder die Einrede nach 275 I (Unmöglichkeit) oder 275 II macht

Kannman trotzdem davon ausgehen, daß V sich diesbezüglich geäißert hat, wenn nicht wie kommt man dann zur Unmöglichkeit /Unzumutbarkeit ?
Apoll
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Anmeldungsdatum: 20.09.2008
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2009 - 18:51:42    Titel:

@ braunschweiger:
(die unmöglichkeit der ersatzlieferung wurde ja oben schon klargestellt.)
läuft also nach 275 I, soweit du mit der Ansicht gehst, die eine ersatzlieferung beim stückkauf ausschließt.da brauchst du also keine Verweigerung o.ä.

die nachbesserung läuft nicht über 275, sondern im Sinne des 323: Unzumutbarkeit besteht nach 440 für den Käufer (A) und da wird damit argumentiert, dass es dem A nicht zuzumuten ist, so lange zu warten und das noch ohne die Sicherheit einer erfolgreichen Therapierung.

So hab ich es verstanden.
Woda
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Anmeldungsdatum: 03.04.2009
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 06 Okt 2009 - 20:50:54    Titel:

Apoll hat folgendes geschrieben:

1. 437 Nr.3 iVm 433 I 2, 434, 440, 280I, 281 III


Hinsichtlich was prüfst du das?

Apoll hat folgendes geschrieben:
2. 437 Nr.3 iVm 433 I 2, 434, 440, 280 I, 281 III iVm 284


Hinsichtlich 25 € - bei mir (-), da er die Aufwendungungen nicht im Vertrauen auf den Erhalt der Leistung gemacht hat.

Apoll hat folgendes geschrieben:
3. was ist mit 311 a II?
Prüfe ich nicht.

Apoll hat folgendes geschrieben:
4. 434, 437 Nr. 3 280 I für Behandlung 1000 €?
Geht bei mir durch.

Apoll hat folgendes geschrieben:
5. was ist mit Mangelfolgeschaden wegen Zaumzeug?
Prüfe ich nicht, weil A dies im SV nicht geltend gemacht hat.

Apoll hat folgendes geschrieben:
Was für nen Verwendungsersatz habt ihr hinsichtlich der 600 € geprüft?
A gegen V aus § 347 II 1 (+)

Apoll hat folgendes geschrieben:
und hinsichtlich dieser Gefälligkeitsleistung bin ich mir noch nicht sicher, ob ich reine gefälligkeit oder gefälligkeitsvertrags oder auftrag oder unentgeltiche verwahrung(,.....) annehmen soll und nach was das ersatzfähig ist.
812: bin ich nach wie vor nicht von überzeugt


Ich prüfe §§ 670, 622: Auftrag (Abgrenzung von Gefälligkeit), aber V hat es freiwillig unentgeltlich gemacht, daher kein Ersatz.
Wegen § 812 weis ich nicht, ob das richtig ist. Ansprechen kann man - M.E.

Apoll hat folgendes geschrieben:
bei der Abwandlung gehe ich von einer Bringschuld aus- halte den Hinweis mit der Bezahlung bei ABlieferung für zu wichtig

wie macht ihr es?==>Nehmt ihr die Preisgefahr als übergeganen an oder
nicht?
S. O.
Spongebob85
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Anmeldungsdatum: 03.03.2009
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2009 - 00:33:04    Titel:

Ich denke die Abwandlung ist ein eindeutiger Versendungskauf mit den üblichen Problemen und evtl.mit DSL.
Woda
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Anmeldungsdatum: 03.04.2009
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2009 - 11:20:52    Titel:

Wie prüfst du dann die Abwandlung?

Zuletzt bearbeitet von Woda am 12 Okt 2009 - 10:53:41, insgesamt einmal bearbeitet
Nanette
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Anmeldungsdatum: 09.03.2009
Beiträge: 308

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2009 - 17:10:57    Titel:

Ich gehe auch von einer Schickschuld aus. Aber T gehört nicht mehr zum Pflichtenkreis des V, weil eine Schickschuld vorliegt, reicht es aus, dass V das Pferd nur der Person übergibt. Mit dem Transport mit eigenen Leuten bin ich dann darauf nicht mehr eingegangen.
Nanette
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Anmeldungsdatum: 09.03.2009
Beiträge: 308

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2009 - 17:13:40    Titel:

Wie habt ihr die AGB-Prüfung gemacht? Man kann bei Belladonna ausgehen, das sie eine neue Sache ist oder eine gebrauchte Sache. Da Belladonna schon 10 Jahre alt ist, bin ich von einer gebrauchten Sache ausgegangen. Anders würde ich argumentierten, wenn Belladonna nur 2 Wochen oder so alt wäre.
Bei den 250,00 EUR die V dann doch noch von A verlangt, bin ich zwischen § 670 und § 347 noch am überlegen. Im Endeffekt geht beides nicht und V bekommt die 250 EUR nicht.
Woda
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Anmeldungsdatum: 03.04.2009
Beiträge: 60

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2009 - 17:39:33    Titel:

ich behandele Belladonna als gebrauchte Sache.

250 € - ich prüfe § 670 (-), weil bei § 347 II müsste V wirksam vom Vertrag zurückgetreten sein. Hier aber ist A und nicht V zurückgetreten.

Wiese gehört T nicht mehr zum Pflichtenkreis des V? Meiner Meinung nach gehört T dazu. Anders wäre nur dann, wenn T ein Frachtunternehmer wäre.

Meine Lösung ist: transport durch eigene Leute - § 447 Anwendbar, da aber die Sache nicht durch Zufall, sondern aufgrund einer Unachtsamkeit seitens des T, beschädigt wird - Zurechnung über § 278 für V - § 447 nicht gilt. Schaden - eigentlich (+), aber Ausschluss § 377 HGB. Daher (-)
Korrigiere mich, wenn ich falsch sehe.
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