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kleine Hausarbeit Zivilrecht Osnabrück SS09 Fragenkatalog
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Aislinn
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Anmeldungsdatum: 06.08.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2009 - 12:06:19    Titel: kleine Hausarbeit Zivilrecht Osnabrück SS09 Fragenkatalog

R: Gebrauchtwagenhändler
T: Tischler
B: Bank
H: 2. Käufer
M: Mitarbeiter des R

T kauft bei R am 20.04.2008 einen gebrauchten VW – Passat – Kombi (15.000€).
T soll den Wagen am 20.06.2008 abholen und bezahlen
R tritt die Forderung gegen T am 22.04.2008 an die Bank ab.
B teilt dies dem T am 30.04.2008 mit.

Am 18.06.2008 verkauft M den Passat (s.o.) an H, R hatte versäumt den Passat als verkauft zu kennzeichnen. H soll den Wagen am 30.06.2008 abholen und bezahlen.

T erscheint nicht am 20.06.2008.

Am 21.06.2008 wird der gegen Diebstahl versicherte und verschlossene Wagen gestohlen.

T verlangt die Lieferung eines gleichwertigen Wagen.
Die B nimmt den T am 01.09.2008 auf Zahlung in Anspruch.

T möchte nicht zahlen, da er den Wagen nicht erhalten hat und macht außerdem geltend R habe 2003 in seinem Haus durch Besprühen von Wänden einen Schaden von 3000€ verursacht.
Desweiteren hat T vom 10.04.2008 – 15.04.2008 im Haus des R gearbeitet und die Rechnung in Höhe von 5000€ wurde noch nicht bezahlt, R sollte das Geld bis zum 05.06.2008 überweisen.
Die beiden Summen sollen von der Forderung des R abgezogen werden, wenn T überhaupt zahlen muss.

T möchte von ihnen über seine Rechte informiert werden.

Zunächst interessiert ihn, ob er von R noch Lieferung eines Passat – Kombi Bj. 2007, zum Preis von 15.000€ verlangen kann.

Außerdem möchte er wissen, ob er an B auch zahlen muss, wenn er keinen PKW von R bekommt und ob er in diesem Fall zumindest die ihm seiner Meinung nach gegen R zustehenden 5.000€ abziehen kann.


vollständiger Sachverhalt: http://www.stoffels.jura.uni-osnabrueck.de/


Dazu einige Fragen:
1. Also meiner Ansicht nach ein Fall des Leistungsstörungsrecht im Semester hat sich die Meinung gebildet das es durch den Gläubigerverzug des T zu einer Übergabe kam (§446 S.3). Sie wollen deshalb Mängelrecht anwenden obwohl m.E. kein Mangel bei Gefahrenübergang vorliegt.

2. Wie ist die Tatsache zu behandeln, dass der Wagen versichert ist, im Sachverhalt ist keine Versicherungssumme genannt.

3. Was spielt H (der Doppelverkauf) für eine Rolle.

4. Liegt wirklich Unmöglichkeit vor. R könnte ja immer noch den Besitzanspruch gem. §931 an T abtreten.

Ich würde mich sehr freuen wenn ihr euch kurz Zeit nehmt und versuchen würdet mir zu helfen. Über Hilfestellungen und Anregungen würde ich mich sehr freuen.

Gruß Aislinn
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