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Guter Abschluss
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freedom
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 23
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2009 - 20:11:48    Titel: Guter Abschluss

Hallo Leute,

ich wollte mal fragen, was ein "guter Abschluss" oder "sehr guter Abschluss" bedeutet (Bachelor)?

Bedeutet "gut" ein Notendurchschnitt unter 2.0 oder unter 1.8? Ab wann fängt ein "sehr guter Abschluss" an?

Welche Bedeutung hat dies dann später für den Master-Abschluss?

Viele Grüße
freedom
sidi
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Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 1708

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2009 - 20:15:25    Titel:

Normaler ist kleiner oder gleich wie 1,5 "sehr gut". Bis 2,5 "gut".
WauMiau
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Anmeldungsdatum: 04.08.2009
Beiträge: 427

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2009 - 20:30:13    Titel:

dann hat das hier keine Bedeutung Razz

Zuletzt bearbeitet von WauMiau am 06 Aug 2009 - 20:35:21, insgesamt einmal bearbeitet
freedom
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Anmeldungsdatum: 05.05.2006
Beiträge: 23
Wohnort: Bonn

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2009 - 20:33:20    Titel:

Hm...ich wollte es bezüglich VWL wissen Wink
Pacifico
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Anmeldungsdatum: 03.07.2007
Beiträge: 551
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2009 - 20:38:26    Titel:

Die Notenskala gilt für alle Bachelorstudierende.
Bis 1.5 = sehr gut. Bis 2.5 = gut.
mark_us
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Anmeldungsdatum: 21.02.2009
Beiträge: 131

BeitragVerfasst am: 06 Aug 2009 - 22:55:00    Titel:

die note ist egal.

die zahl ist völlig wumpe.
an welcher uni man welche note gemacht hat, dass ist wichtig.

neben der eigentlichen note kann man noch eine verhältnisnote beantragen.

A = beste 10%
B = nächste 10%
C
D


an der einen uni kann eine 2,5 nach ein A sein, an der anderen hat man mit 1,9 ein B. und das wissen die personaler.

für die sog. topjobs brauchste entweder ein A oder B plus echt überzeugende argumente für dich.

für viele promotionsprogramme ist z.b. eine 2,0 vorgeschrieben.
wenn du nun aber eine 2,3 hast und trotzdem ein A, wird das oft kein ausschlusskriterium sein.
usw.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2009 - 09:10:43    Titel:

mark_us hat folgendes geschrieben:
die note ist egal.

Jain...

Da a) nicht jede Hochschule Verhältnisberechnungen mitgeben und b) diese nur von den wenigsten Arbeitgebern verlangt werden ist für Arbeitgeber erst einmal die Note an sich ausschlaggebend. Eine Relation zu anderen Studenten ist für die AG meistens nicht wichtig, sondern lediglich, dass jemand die Mindestanforderungen eines Studiums mit gut oder sehr gut gemacht hat.

Hingegen kann es für z.B. Forschungsinstitute oder für Promotionen extrem wichtig sein die Verhältnisse beizulegen.

Wenn aber jemand nach "gutem" oder "sehr gutem" Abschluß fragt, will er in aller Regel nicht das Verhältnis zu den restlichen Absolventen wissen, sondern die Note des Abschlusszeugnisses und die ist fächerübergreifend und an jeder Hochschule (nahezu) gleich.

</= 1,5 -> sehr gut (wobei manche auch erst ab </= 1,4 ein sehr gut verteilen)
2,5>/= Note > 1,5 --> gut



Zitat:
an der einen uni kann eine 2,5 nach ein A sein, an der anderen hat man mit 1,9 ein B. und das wissen die personaler.
...wobei "A", "B" etc. nicht mit "sehr gut" oder "gut" z.B. einer Stellenanzeige übereinstimmt.

Theoretisches Problem ist... Jemand kann dir mit einer 3,0 ein A hinlegen. In dem Moment wissen die Personaler nicht, ob es an der Schwierigkeit des Studienganges lag oder weil sonst nur Hohlbrote den Studiengang besucht haben.

Umgekehrt genauso...du brauchst als Personaler jemanden, der ein durchschnittliches Bio-Studium (als Beispiel, weil es dort soviele einsen gibt) mind. mit 2,0 abgeschlossen hat. Das reicht für den Job völlig aus. Eine 2,0 in Bio kann aber schon C oder D sein. Nicht für jeden Job sind zudem richtige 1,0 - A -Absolventen gefragt, dort ist häufig dann das Problem, dass sie auch zu schnell wieder weg sind.

Wie gesagt - es kommt allerdings sehr darauf an, wofür Du Dich bewirbst. Meist ist allerdings die Note entscheidender als das Verhältnis zu den anderen, wer dort schon augenscheinlich überdurchschnittlich abschneidet, würde auch bei der A, B, C Skala kein "Problem" bekommen.

Grüße,
gozo
CarlosII
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Anmeldungsdatum: 22.11.2008
Beiträge: 558

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2009 - 16:45:27    Titel:

Gozo hat folgendes geschrieben:
Theoretisches Problem ist... Jemand kann dir mit einer 3,0 ein A hinlegen. In dem Moment wissen die Personaler nicht, ob es an der Schwierigkeit des Studienganges lag oder weil sonst nur Hohlbrote den Studiengang besucht haben.


Genau da liegt das Problem an relativen Noten - es wird der bestraft, der sich eine Hochschule mit gutem Ruf und entsprechend vielen guten Mit-Studenten aussucht, während jemand an einer Uni ohne irgendeinen Ruf dadurch "glänzen" kann, dass seine Kommilitonen dumm oder faul sind. So wird das Problem bei den absoluten Noten einfach durch ein neues Problem ersetzt Wink
BWWB
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Anmeldungsdatum: 29.03.2008
Beiträge: 170

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2009 - 18:12:52    Titel:

CarlosII hat folgendes geschrieben:
Gozo hat folgendes geschrieben:
Theoretisches Problem ist... Jemand kann dir mit einer 3,0 ein A hinlegen. In dem Moment wissen die Personaler nicht, ob es an der Schwierigkeit des Studienganges lag oder weil sonst nur Hohlbrote den Studiengang besucht haben.


Genau da liegt das Problem an relativen Noten - es wird der bestraft, der sich eine Hochschule mit gutem Ruf und entsprechend vielen guten Mit-Studenten aussucht, während jemand an einer Uni ohne irgendeinen Ruf dadurch "glänzen" kann, dass seine Kommilitonen dumm oder faul sind. So wird das Problem bei den absoluten Noten einfach durch ein neues Problem ersetzt Wink


So dramatisch ist das Problem auch wieder nicht. Wenn ein Absolvent aus Münster, Mannheim oder Köln das Studium mit einer 2,6 oder so und einem ECTS-Grad von A absolviert hat und sich bei einem Unternehmen bewirbt, dann wird sich ein anständiger Personaler schon die richtigen Gedanken machen.
CarlosII
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Anmeldungsdatum: 22.11.2008
Beiträge: 558

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2009 - 17:52:26    Titel:

Und was, wenn ein Mannheimer mit 2,7 und B gegen einen Absolventen einer "schlechten" Uni mit 2,0 und A zur Auswahl steht, obwohl letzterer lediglich von geringen Anforderungen und schlechten Mitstudenten profitiert hat?
So werden Fehlentscheidungen nicht korrigiert, sondern durch die neue Notenskala nur noch weiter zementiert. Ich bin fest überzeugt, dass es in wenigen Jahren in Deutschland weitverbreitet GMAT/GRE geben wird (bzw. geben muss), da die Noten aus dem Bachelor den Unis nicht als Qualitätsnachweis für den Masterzugang reichen werden. Wenn es dann noch Wechsel zwischen den Hochschularten (Uni, FH und neuerdings DH-BW) und Studiengängen (Bachelor WInfo zu Master BWL, Bachelor Mathe zu Master VWL etc.) gibt ist das Bachelorzeugnis fast wertlos, da nicht vergleichbar.
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