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Thüringer Ministerpräsident
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Wer wird Ministerpräsident in Thüringen?
Dieter Althaus
44%
 44%  [ 11 ]
Christoph Matschie
24%
 24%  [ 6 ]
Bodo Ramelow
24%
 24%  [ 6 ]
Ein Anderer
8%
 8%  [ 2 ]
Stimmen insgesamt : 25

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bernadette
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Anmeldungsdatum: 02.05.2014
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 15 Dez 2014 - 22:16:00    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Was soll diese blödsinnige erlogene Unterstellung bringen?
Die Linkspartei wurde in freien, gleichen allgemeinen und geheimen Wahlen in das Thüringer Landesparlament gewählt. Die Wahl des Ministerpräsidenten erfolgt nach demokratischen, rechtsstaatlichen Prinzipien. Dass dir nichts an Rechtsstaat oder Demokratie liegt, haben wir bereits in einem anderen Thread ausführlich erörtert.

[quote[Hinter Stichworten wie niedrige Mieten und sichere Arbeitsplätze verblasst der Fakt, dass es der SED-Sozialpolitik vor allem um die Menschen ging, die als Arbeitskräfte wichtig und nützlich waren. [/quote]In heutigen Unternehmen ist das natürlich komplett anders. Denen sind die Menschen nicht in erster Linie als Arbeitskräfte wichtig.

Zitat:
Die hohe Belastung der Umwelt, Mängel in der ärztlichen Versorgung und eine ungesündere Lebensweise führten insgesamt dazu, dass die Lebenswartung in der DDR in den 1980er Jahren bei Frauen mit 75,7 Jahren um drei Jahre und bei Männern mit 69,7 Jahren um 2,5 Jahre unter dem bundesdeutschen Durchschnitt lag.
Hmhm, vergleich das mal mit Japan.

Was das Gesundheitssystem angeht: die Beispiele aus den USA werden von dir wie alles, was dir nicht in den Kram passt, gekonnt ignoriert. Wenn du schon die BRD zitierst, was ist dann mit der gesetzlichen Krankenversicherung? Wenn das private System soviel toller ist, wieso haben die USA, in denen die Gesundheitsversorgung stärker marktbestimmt ist, die höchste Säuglingssterblichkeit aus den Industrienationen?

Zitat:
Und bitte, wie Ulbricht schon 1958 erkannt, stehen sich Sozialismus und Kapitalismus in Deutschland gegenüber. Hier sollten wir bei unseren Vergleichen auch bleiben. Das mache ich zumindest. Denn hier ist zumindest die Ausgangsbasis auch die Gleiche.
Was für ein ausgemachter Schwachsinn. Unterschiedliche Politik der Besatzer wurde bereits angesprochen. Wenn du das Paradebeispiel der entwickelten Welt für entfesselte Marktkräfte anschauen willst, dann schau auf die USA. In der BRD wurden Dinge wie u.a. die Krankenversicherung eben nicht dem Markt überlassen. Der Unterschied in der Lebenserwartung liegt mit etwas über 2 Jahren in etwa bei dem zwischen BRD und DDR.

Soviel zum Gegensatz Kapitalismus/Sozialismus.

Zitat:
Diese Mentalität ist für linke Wohlstandskids zwar unerträglich und unverständlich aber auch das juckt den Ami nicht!
Keine Ahnung, was für linke Wohlstandskids du meinst, aber was der Ami will, juckt mich ehrlich gesagt nicht. Der Geifer und das Gezeter ideologisch verbohrter neoliberaler Dummschwätzer ist aber ein netter abendlicher Zeitvertreib.

Da du es ja nicht so wirklich damit hast, auf irgendwelche Argumente einzugehen oder auf irgendeinen Punkt zu kommen, mache ich mir mal die Mühre und fasse das ganze mal zusammen, sodass auch du in der Lage sein solltest, es zu verstehen:

Krankenversorgung:
- im Sozialismus gibt es eine allgemeine Krankenversicherung. Vergleicht man die Indikatoren wie Lebenserwartung oder Säuglingssterblichkeit, bringt ein markorientiertes Gesundheitssystem keine Vorteile gegenüber dem Sozialismus, trotz einiger Versorgungsenpässe.

Obdachlosigkeit:
-Im Sozialismus deutlich niedriger, dafür gibt es keine Marmorbäder oder goldene Wasserhähne.

Ernährung
- im kapitalistischen System deutlich vielfältiger. Im kapitalistischen System gelingt es trotz entsprechender Produktionskapazitäten nicht, die gesamte Bevölkerung zu ernähren.

öffentliche Sicherheit
- im Sozialismus deutlich besser

Partizipation am poltischen Prozess
- in einer Demokratie naturgemäß besser als in einer sozialistischen Einparteiendiktatur

Missbrauch staatlicher Gewalt
- gibt es in beiden Systemen.

Ich warte immer noch auf deinen Beweis für die Überlegenheit des kapitalistischen Systems.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11568
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BeitragVerfasst am: 16 Dez 2014 - 01:30:39    Titel:

>>Ich weiß auch grad nicht, warum der Stutenmilchkonsum in der Mongolei so viel höher als in Brasilien ist...Sozialis ganz doll gut! Und Bernadette mag Demokratie irgendwie.<<

Die Linkspartei hätte mit aller Kraft auch Honnecker erneut nominieren können, ohne Arschkriecher von Rotgrün wäre der alte Geist immer noch eine Randerscheinung und keine Richtlinienkompetenz. Darum geht's!

Was das Ergebnis sozialistischer Regierungen ist:

http://www.horst-koch.de/kulturrevolution-106/maos-hungertote-1958-62.html

>>Mindestens 45 Millionen Menschen kamen während Maos größenwahnsinnigern Experiment des "Großen Sprungs" ums Leben. Millionen verhungerten, doch viele wurden auch zu Tode gefoltert, fielen der Willkür lokaler Parteikader zum Opfer. 45 Millionen ‑ eine unfassbare Zahl. Sie übertrifft schlimmste Befürchtungen. Selbst Jung Chang schätzte in ihrer Mao‑Biographie die Zahl der Toten auf "lediglich" 38 Millionen.<<

http://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article122152364/Stalins-brutalstes-Mordwerkzeug-war-der-Hunger.html

>>Da die Regierung der Ukraine am Donnerstag unter starkem Druck Moskaus entschieden hat, ihre Pläne für eine Annäherung an die EU auf Eis zu legen, bekommt der Jahrestag eine zusätzliche Brisanz: Schon am Freitag demonstrierten Bürger in mehreren Städten gegen die neue Hegemonie Russlands.<<

>>Das Regime kannte keine Gnade: In den Jahren 1932/33 starb etwa ein Viertel der Dorfbevölkerung im Osten und Süden der Sowjetrepublik Ukraine. Es kam zu Kannibalismus und zur Flucht hungriger Bauern, woraufhin die Sicherheitskräfte ganze Landstriche absperrten. Historiker schätzen die Zahl der Toten heute auf drei bis sechs Millionen.<<

Hier der furchtbare unmenschliche ausbeuterische markthörige und in den Augen Bernadetts unbedingt gegen den warmherzigen Sozialismus einzutauschende Kapitalismus:

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1273620/Hunger-in-den-USA-nimmt-zu.html

>>Knapp 50 Millionen US-Amerikaner hatten im vergangenen Jahr Schwierigkeiten, sich ausreichend zu ernähren. ... Diese hätten nur "begrenzten oder nicht gesicherten" Zugang zu ausreichender Nahrung und für einen aktiven und gesunden Lebensstil nicht genug zu essen,...<<

Wieviele Menschen in den USA verhungern war nicht zu ermitteln...

Dafür ist die innere Sicherheit in Moskau vorbildlich!

Wenn Du möchtest können wir gern wieder aktiv und gesund, kapitalistisch noch wohlgenährt nach Thüringen zurückkehren.
bernadette
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Anmeldungsdatum: 02.05.2014
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2014 - 21:03:14    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Ich weiß auch grad nicht, warum der Stutenmilchkonsum in der Mongolei so viel höher als in Brasilien ist
Was du weißt, ist sehr überschauber, Majestätchen, der Rest ist Glaube.

Hast du noch irgendwelche Fakten beizusteuern? Stalin war das russische Äquivialent zu Hitler, dass in der DDR Leute verhungert sind, wär mir allerdings neu.

Dann schauen wir mal hier

https://amerika21.de/2013/12/95731/kuba-fao

Zitat:
Kuba ist nach Angaben des Vertreters der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), Theodor Friedrich, das einzige Land in der Region, das den Hunger vollständig beseitigt hat.

jaja die Bevölkerung kann nicht mehr ernährt werden, und Sozialismus führt zu Hungersnot ....

Vergleiche von 1930 mit heute sind seeeeeeehr glaubwürdig. Ich vergleiche heute mit heute bzw. mit dem Stand des letzten Experimentes von vor 25 Jahren.

Ansonsten:

http://uweness.eu/kapitalismus-toetet.html

Zitat:
Ich weiß nicht, wie viele Tote es sind. Ich habe keine Ahnung, aber ganz sicher habe ich mehr Menschenleben auf dem Gewissen als all die Generäle und Politiker, die man wegen Kriegsverbrechen vor Tribunale gestellt hat. Der Unterschied ist nur, mich wird man nie vor Gericht stellen." Eine ehemalige Managerin eines börsengehandelter Fonds (ETF), der mit Nahrungsmitteln spekuliert, bekennt Farbe und zeigt tiefe Skrupel über ihre Branche und ihr eigenes Tun in der Dokumentation Schuld


https://www.youtube.com/watch?v=rQ7cXnsCh0E&feature=player_embedded

Ja, ach so toller Kapitalismus ist nicht im mindesten für Hunger verantwortlich ....

Zitat:
Dafür ist die innere Sicherheit in Moskau vorbildlich!
Intellektuell ein Kronjuwelchen. Das heute in Russland Sozialismus herrscht, hast du als einziger erkannt...

Zitat:
Diese hätten nur "begrenzten oder nicht gesicherten" Zugang zu ausreichender Nahrung und für einen aktiven und gesunden Lebensstil nicht genug zu essen
Jup, genau. Und? Was soll mir das jetzt sagen? Da du auch gerne mal Kommentare über seelische Befindlichkeiten von Demonstranten postest, bist du dann mal wieder auf einem esoterischen Psychotrip oder was?

Ansonsten:
Zitat:
Dazu gehörten etwa der Staatsstreich in Guatemala 1954, der Putsch in Chile 1973 und die Unterstützung der Aufständischen im nicaraguanischen Contra-Krieg, wobei oft mit Unterstützung des Auslandsgeheimdienstes CIA rechtsautoritäre Regime oder Militärdiktaturen eingesetzt wurden. In den 1970er und 1980er Jahren wurde als Folge dieser Politik schließlich ein Großteil der Länder Mittel- und Südamerikas von rechtsgerichteten Militärdiktaturen regiert, die wegen ihrer antikommunistischen Ausrichtung von den USA gestützt und gefördert wurden, wobei man die massiven Menschenrechtsverletzungen durch die Regime billigend in Kauf nahm
Ach so, deren Folterungen und Morde sind natürlich im Vergleich zu Stalin das wahre Humanum....

Ich warte immer noch auf einen Beleg von dir, aber außer Schaum vorm Mund und heißer Luft kommt da nicht viel.

Zur Erinnerung, da dus ja mit Lesen und auf den Punkt kommen, nicht so hast: dies sind die Punkte, die noch offen sind

Krankenversorgung:
- im Sozialismus gibt es eine allgemeine Krankenversicherung. Vergleicht man die Indikatoren wie Lebenserwartung oder Säuglingssterblichkeit, bringt ein markorientiertes Gesundheitssystem keine Vorteile gegenüber dem Sozialismus, trotz einiger Versorgungsenpässe.

bernadette hat folgendes geschrieben:

Obdachlosigkeit:
-Im Sozialismus deutlich niedriger, dafür gibt es keine Marmorbäder oder goldene Wasserhähne.

Ernährung
- im kapitalistischen System deutlich vielfältiger. Im kapitalistischen System gelingt es trotz entsprechender Produktionskapazitäten nicht, die gesamte Bevölkerung zu ernähren.

öffentliche Sicherheit
- im Sozialismus deutlich besser

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Partizipation am poltischen Prozess
- in einer Demokratie naturgemäß besser als in einer sozialistischen Einparteiendiktatur
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##abgehakt, allerdings nicht durch deine Argumentation##
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Missbrauch staatlicher Gewalt
- gibt es in beiden Systemen.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 19 Dez 2014 - 07:25:05    Titel:

Jaja, Du vergleichst mit Heute??

Zitat:
Dazu gehörten etwa der Staatsstreich in Guatemala 1954, der Putsch in Chile 1973 und die Unterstützung der Aufständischen im nicaraguanischen Contra-Krieg, wobei oft mit Unterstützung des Auslandsgeheimdienstes CIA rechtsautoritäre Regime oder Militärdiktaturen eingesetzt wurden. In den 1970er und 1980er Jahren

Ansonsten zu Kuba:

http://de.wikipedia.org/wiki/Rationierung_in_Kuba

45 Jahre nach der Revolution immer noch Lebensmittelmarken und ganz wichtig verteilt wird dort, was aus dem Ausland (früher sozialistisch, heute kapitalistisch?) an Hilfen kommt.

http://www.deutschlandfunk.de/kubas-landwirtschaft-auf-neuen-wegen.724.de.html?dram:article_id=98021

>>Unternehmerisches Handeln ist angesagt, und zwar nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch in Industriebetrieben und im Tourismus. "Unternehmerische Perfektionierung" heißt das Motto, und damit ist gemeint: Eigenverantwortung mit dem Ziel exakter Kosten- und Nutzen-Berechnung. Produziert werden soll das, was Geld bringt. Projekte wie dieses in Alamar gibt es im ganzen Land.

Diese völlig andere Art der Bewirtschaftung erfordert Unterstützung und Schulung. Neben den Beratern vom agrarwissenschaftlichen Institut kümmern sich Mitarbeiter des Verbandes der organischen Landwirtschaft darum, die Menschen zu informieren. Dazu Eduardo Martinez Oliva, Sekretär für Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes:

Wir arbeiten hauptsächlich in der Ausbildung und Qualifikation der Mitglieder. Wir fungieren auch als Ansprechpartner für ausländische Nichtregierungs-Organisationen, die Unterstützung leisten für kubanische Projekte, im Übergangsprozess von einer konventionellen zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. Wir arbeiten in 26 internationalen Kooperationsprojekten. Diese Projekte umfassen ein Volumen von circa 2 Millionen US-Dollar, und das schließt auch die Ausbildung und Qualifikation von Führungskräften für die neue Produktionsform ein. Bis Ende 2003 haben wir über 2000 Schulungsmaßnahmen für Techniker, Studenten bis zu Hausfrauen durchgeführt. Das ist deshalb so wichtig, damit die Menschen lernen, die lokalen Ressourcen, die sie in ihrer unmittelbaren Umgebung vorfinden, zu nutzen.<<

Und wie man sieht ist das Mittel der Wahl nicht noch mehr sozialistische Zentralwirtschaft sondern kapitalistisches Unternehmertum. So konnte die Hungerkrise in den 1990ger Jahren abgewendet werden.

Gesundheitsversorgung. "Arzt mit Händen" mehr auch nicht. Und natürlich viel sozialistische "Wir sind so toll- Propaganda":

>>Für desolat hält Carro, der bereits seit seinem zwölften Lebensjahr im Exil in den USA lebt, auch die Zustände im kubanischen Gesundheitssystem. „Es ist einer von Castros Mythen, dass es erst seit der Revolution ein funktionierendes Gesundheitswesen in Kuba gibt“, erklärt der Arzt. „Dabei sind die Zustände dort jetzt teilweise schlechter als Ende der 50er-Jahre.“ Den offiziellen Statistiken glaubt Carro nicht. Sie ließen sich nicht verifizieren, sagt er. Zwar sei die Arztdichte beeindruckend für ein so kleines Land – ein Arzt versorgt theoretisch 170 Einwohner –, aber den gut ausgebildeten Ärzten fehlten die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, um ihre Patienten angemessen versorgen zu können. Es mangele an allen gängigen Medikamenten, an Decken und Nahrungsmitteln. „Oft müssen die Patienten sogar die Glühbirnen mit ins Krankenhaus bringen, damit sie dort Licht haben“, so Carro. „Der Mangel liegt in der desolaten Wirtschaftslage begründet. Außerdem fließt ein großer Teil der Einnahmen aus dem Tourismus oder der Zuckerproduktion in den Militärapparat.“ Um ihren Medikamentenbedarf decken zu können, sind viele Kubaner auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen. Zwischen 1992 und 2000 sind Carro zufolge Medikamente im Wert von vier Milliarden Dollar an Kuba gespendet worden.
Doch nicht alle leiden unter dem System. Für die politische Elite und Touristen werden Einrichtungen vorgehalten, die durchaus westlichen Standards entsprechen. „Es ist ein regelrechtes medizinisches Apartheid-System“, kritisiert Carro. <<

Innere Sicherheit bedeutet im Sozialismus keine Freiheit mehr. Möchtest Du das wirklich als Errungenschaft oder Überlegenheit verkaufen?

Und? vergleichen wir die Systeme nun weiter anhand DDR-BRD oder bleiben wir international?
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 19 Dez 2014 - 12:00:09    Titel:

Und der nächste Sozialismus hat ein problem damit, dass seine Insassen Kontakt zum Ausland haben, also Grenzen dicht.

http://www.taz.de/Venezuela-macht-die-Grenzen-dicht/!151544/

>>Gegenwärtig gibt die Regierung den Preis mit 57,53 Dollar an. Venezuela ist vom Öl abhängig, da mehr als 95 Prozent der Exporterlöse aus dem Ölverkauf stammen. Gleichzeitig muss das Land allein rund 75 Prozent seiner Nahrungsmittel importieren. Dazu kommt der Importzwang bei Medikamenten und Kapitalgütern. Das alles ist nur gegen Dollar auf dem Weltmarkt zu haben. <<

Ein Land voll mit Bodenschätzen in einer der fruchtbarsten Regionen der Erde, muß 3 von 4 Brötchen importieren.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/der-real-existierende-untergang-eines-eigentlich-reichen-landes-1.18350404

>>Nirgends auf der Welt ist das Benzin so billig wie in Venezuela, wo der Liter für 2 Cent verkauft wird. Das ist umso erstaunlicher, als dass Venezuela wegen fehlender Raffineriekapazitäten einen Drittel des benötigten Treibstoffs importieren muss. Mehr als 12,5 Mrd. $ oder rund 4% des BIP liess sich der Staat laut den Angaben des Energieministers die Treibstoffsubventionierung im vergangenen Jahr kosten. Dabei sind es nicht die Ärmsten, die davon am meisten profitieren. Gleichzeitig blüht der Schmuggel, der inzwischen einträglicher ist als der Drogenhandel. Geschätzte 100 000 Fass Benzin passieren jeden Tag die Grenze. 15% des in Kolumbien verbrauchten Benzins stammen aus Venezuela. Die Gewinne für Schmuggler – und Beamte auf deren Lohnliste – sind immens. Und das Benzin ist nur eines von zahlreichen venezolanischen Billigprodukten, die im Nachbarland landen.<<

In der DDR gab es seinerzeit mal einen Aphorismus, der da lautete, "Läge die DDR auf dem Gebiet der Sahara, würde nach kurzer Zeit selbst der Sand ausgehen."
bernadette
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BeitragVerfasst am: 19 Dez 2014 - 21:09:23    Titel:

Und wie ist Chavez seinerzeit an die Macht gekommen, hmm? Vielleicht durch die prachtvollen Resultate der präsozialistischen Wirtschaftsordnung?

Nebenbei bemerkt ist die Formel Rohstoffe=Reichtum nicht zwangläufig gültig. Ansonsten müsste die Demokratische Republik Kongo zu den reichsten Staaten der Erde gehören.

Zitat:
Jaja, Du vergleichst mit Heute??


Leugnest du jetzt auch die amerikanische Außenpolitik in Lateinamerika? Typisch...

Zitat:
Für desolat hält Carro, der bereits seit seinem zwölften Lebensjahr im Exil in den USA lebt
Was für ein Hohn. Genau die Gruppe der Exilkubaner hat durch geschickten Lobbyismus dafür gesorgt, dass Kuba von der westlichen Welt de facto bis heute mit einem Embargo belegt ist. Und ausgerechnet ein Vertreter dieser Gruppe beklagt jetzt eine schlechte medizinische Versorgung.

Ein Exilkubaner in den USA sagt, das Gesundheitswesein in Kuba sein schlecht? Jabbadabbadoo hat Fred Feuerstein gesagt, ist heir genau so wenig von Belang.

Natürlich verschweigst du auch weiter, dass sich Zucker, das Hauptprodukt der kubanischen Wirtschaft bis zum Zusammenbruch der UDSSA, der gegen andere Güter weggegeben wurde (nennt man Handel, falls du davon gehört hast) schwer handeln lässt, wenn man mit einem Embargo belegt ist und die bisherigen Handelsspartner wegfallen.

Ja, du bist wirklich sehr glaubwürdig.

Ansonsten:

Zitat:
Bis 2008 war die Anzahl der Hunger leidenden Menschen kontinuierlich rückläufig gewesen und das Millenniumsziel der UNO ...Als 2008 der exzessive Finanzkapitalismus in die sog. Immobilien- und Finanzkrise mündete, suchten die großen Anleger ein neues Betätigungsfeld für ihr Kapital: Die Spekulation mit Agrarrohstoffen und Nahrungsmitteln stieg rasant an. Phasenweise sind täglich rund eine Milliarde US-Dollar zusätzlich in den Rohstoffmarkt geflossen, so wird von Experten geschätzt. Da das Angebot an Waren gleich bleibt und auch nicht durch kurzfristige Maßnahmen gesteigert werden kann, gehen die Preise den Marktgesetzen folgend nach oben: Innerhalb von sieben Monaten stieg der Weizenpreis an der Chicagoer Warenbörse von 200 US-Dollar je Tonne auf 360 Dollar im Februar 2011 an, eine Steigerung von 80 Prozent innerhalb eines guten halben Jahres.



Menschen in den sog. Entwicklungsländern, die ihr Einkommen zu einem überwiegenden Teil für Nahrungsmittel ausgeben müssen, spüren dies besonders deutlich. In bestimmten Regionen führt diese profitgierige Preistreiberei fast zwangsläufig zu Katastrophen, wenn die periodisch wiederkehrenden Dürren nicht kompensiert werden können durch Zukäufe vom Weltmarkt. So stieg etwa der Maispreis im Süden Somalias an der Grenze zu Kenia innerhalb eines Jahres um 260 Prozent, weil die Nachfrage auf Grund des fast vollständigen Ausfalls der regionalen Ernte zusätzlich weit über das normale Maß hinaus verstärkt wurde.



Diesen Missernten, die das östliche Afrika seit Langem kennt, kann auch nicht mehr damit begegnet werden, dass die Länder eine ausgeprägte Lagerhaltung betreiben. Wegen künstlich stimulierter hoher Preise, deren Druck durch eine extreme Überschuldung verstärkt wird, können diese Länder sich eine Vorratshaltung schlicht nicht mehr leisten. Auch internationale Hilfsorganisation beklagen sich über die exorbitant hohen Lebensmittelpreise auf dem Weltmarkt, wenn diese ihre Hilfslieferungen einkaufen müssen. Große Anbauflächen in der sog. "Dritten Welt" entfallen dadurch, dass seit einigen Jahren multinationale Konzerne mit europäischen Auftraggebern große Flächen nutzen, um Pflanzen zur Energieerzeugung anzubauen[3] oder reichere Länder dort sogar Flächen erwerben.[4]



Lediglich drei Prozent der Geschäfte an den Rohstoffbörsen haben noch einen realen Hintergrund, sprich: ein Händler kauft Ware auf und lässt sich diese auch in ein Lagerhaus liefern und verarbeitet oder verkauft diese von dort aus. Alles andere sind inzwischen spekulative und optionale Geschäfte. Bei einem Mindesteinsatz von 100.000 Euro versprechen und realisierten Rohstoffonds eine jährliche Dividende von fantastischen 18 Prozent. Es besteht ein kausaler Link zwischen dem Profit hier und dem Tod dort.


In Kuba dagegen gibt es ein System, das jedem Einwohner eine bestimmte Menge an verbilligten Lebensmitteln zugesteht, sodass auch die ganz Armen nicht verhungern.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 22 Jan 2015 - 08:57:56    Titel:

Hmm nennen wir diesen Sender doch DDR1 und die Sendung mit Bodo aktuelle Kamera...

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/salve-tv-unter-aufsicht-tabubruch-13383146.html

>>Darin kommentiert Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) – von journalistischen Fragen unbehelligt – politische Ereignisse, die er mit seiner Anwesenheit aus der Einförmigkeit des Alltagsallerleis herauszuheben glaubt. Das beschäftigte jetzt auch die Thüringer Landesmedienanstalt, die für die Zulassung privater Lokalsender zuständig ist.<<

Ist ja dann nur noch eine Frage der Zeit, bis sich ein Journalist findet, die von Bodo vorbereiteten Fragen zu stellen.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 22 Feb 2015 - 17:31:19    Titel:

oh was ist denn da los?

http://www.welt.de/politik/deutschland/article137709602/Der-SPD-laufen-die-Mitglieder-davon.html

>>Mit einem Minus von 6,2 Prozent hat die SPD in Thüringen nach Berechnungen der "Welt" die relativ meisten Mitglieder aller 16 Landesverbände verloren. Diese Rate ist somit mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt, und sie dürfte eine Folge der Bildung der rot-rot-grünen Landesregierung unter Führung der Linken sein. Im Dezember 2014 war Bodo Ramelow in Erfurt zum ersten Linke-Ministerpräsidenten gewählt worden. Die Mitglieder der thüringischen SPD hatten zuvor die Bildung der rot-rot-grünen Koalition in einer Abstimmung befürwortet, daneben war jedoch heftige Kritik geäußert worden.<<
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2015 - 17:47:12    Titel:

Korrekt, gerade bei den älteren Genossen, die die SPD in der Opposition der DDR aufgebaut haben, gab es vermehrt Kritik und auch Austritte. Aber das dürfte immer noch wenig im Vergleich zur Austrittswelle nach den Hartz-Reformen sein...

Cyrix
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2015 - 18:19:57    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Korrekt, gerade bei den älteren Genossen, die die SPD in der Opposition der DDR aufgebaut haben, gab es vermehrt Kritik und auch Austritte. Aber das dürfte immer noch wenig im Vergleich zur Austrittswelle nach den Hartz-Reformen sein...

Cyrix


Und durch R2G kommen die also auch nicht wieder...
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