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schwierige Entscheidung.... Ratschläge?
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beckers32
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Anmeldungsdatum: 07.08.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 07 Aug 2009 - 23:53:40    Titel: schwierige Entscheidung.... Ratschläge?

Ausbildung oder Studium ???


Hallo,
Ich bin 20 Jahre alt und komme aus Düsseldorf.
Ich habe 2008 (also letztes Jahr) mein Abi gemacht und meinen Zivildienst bis April 2009 abgeleistet.

Ich habe mir lange die Frage gestellt was Ich wohl studieren könnte da Ich mich nicht recht entscheiden konnte in welche Richtung Ich beruflich gehe...

Da Ich sehr sportlich bin waren einige Sporthochschulen auch interessant für mich und Ich wollte mich dort bewerben (Das war Anfang diesen Jahres)

Den harten Sporttest an er Deutschen Sporthochschule Köln habe Ich dann auch geschafft und Ich konnte mich für mehrere Sport - Bachelorstudiengänge bewerben. (Leider) Stand mir doch mein schlechtes Abi von 3.3 im weg und Ich erhielt leider nur Absagen für dieses WS, da Ich auch erst 2 WS habe.

Jetzt stelle Ich mir momentan die Frage, wie es weitergehen könnte, da Ich auch jetzt mehr zweifel habe ob das Sportstudium für mich überhaupt das richtige ist.

Meine Überlegungen gehen momentan dahin,
dass Ich die möglichkeit hätte Physiotherapie noch dieses Jahr anzufangen und somit in eine 3 Jährige Berufsausbildung zu starten.
Damit hätte Ich schonmal ein Standbein und könnte danach immer noch studieren (WS wären dann wohl genug). Auch wäre der Beruf Physio sicher von Vorteil, wenn Ich etwas wie Sporttechnologie o.ä. studieren würde.

Zweitens überlege Ich, mich an der Uni Maastricht einzuschreiben und dort IB oder IBe zu studieren, das eine mehr BWL, das andere mehr VWL.
Dies ist zwar eine völlig andere Richtung als ein ,,Gesundheitsberuf" oder eine Beruf, der mit Sport (Sportfirmen) zu tun hat, aber Ich sehe dort eindeutig bessere Berufsaussichten. Ich bin mir bewusst, dass ein solches Studium besonders am Anfang sehr hart ist, da Ich auf einer ,,neuen" Sprache studiere und es einfach enorm viel Lernstoff ist, aber Ich will auch viel Energie in mein Studium stecken.

Es ist einfach auch etwas abschreckend, wenn Ich für eine Physioausbildung monatlich um die 500euro hinblättern müsste und danach eventuell nicht über 2 tausend Verdiene pro Monat. Sicherlich hat man dort auch Möglichkeiten ,,gut zu verdienen" aber Ich denke besonders als Anfänger ist es sehr mühsam und lohnt sich fast kaum, wenn man bedenkt, eine solche harte (viel Lernstoff usw) und teure Ausbildung gemacht zu haben.

Ich weiß, Ich schreibe hier ziemlich durcheinander, aber Ich bin momentan hin und hergerissen und Ich müsste mich sowohl in Maastricht als auch an einer privaten Physioschule ,,einschreiben" und Ich grübel den ganzen Tag in der Hitze vor mich hin was nun besser/sinnvoller ist.

Vielleicht hat einer den ein oder anderen Tip zu einem Studium in Maastricht oder zu einer Ausbildung als Physio bzw einem Sportstudium in Köln oder anderen Sporthochschulen.

Ich bin über jede Antwort/ Kritik an meiner Sprache Very Happy oder sonstigem erfreut!

Gruß
chris
erdbeere_
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 1357

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2009 - 11:11:37    Titel:

wenn dich holland und Physiotherapie interessieren kannst du dort auch mal nach enem Physiotherapie-studium schauen - das wird in NL als bachelor angeboten, ist mit sicherheit billiger als 500 monatlich.

allerdings hab ich keine ahnung, wie anerkannt dieses studium in dtld ist, das müsstest du selbst herausfinden.
beckers32
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Anmeldungsdatum: 07.08.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2009 - 11:43:26    Titel:

Ja danke.

Als ich mal ein kurzes Praktikum bei einer verwandten gemacht habe in einer physio-einrichtung hatte mir ein Kollege auch geraten in Holland Physio zu studieren.

Das studium ist dann halt auf englisch (schwierig, weil anatomie usw viele fachbegriffe) und etwas theoretischer, weil hier in D mehr auf Praxiserfahrung gesetzt wird... Ich werd mich mal weiter schlau machen.. danke für deine antwort
Dipl.Bio_d.NW
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Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beiträge: 616

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2009 - 13:18:40    Titel: Re: schwierige Entscheidung.... Ratschläge?

beckers32 hat folgendes geschrieben:

Es ist einfach auch etwas abschreckend, wenn Ich für eine Physioausbildung monatlich um die 500euro hinblättern müsste und danach eventuell nicht über 2 tausend Verdiene pro Monat. Sicherlich hat man dort auch Möglichkeiten ,,gut zu verdienen" aber Ich denke besonders als Anfänger ist es sehr mühsam und lohnt sich fast kaum, wenn man bedenkt, eine solche harte (viel Lernstoff usw) und teure Ausbildung gemacht zu haben.


das ist meiner meinung nach schon eine sehr überzogene ansicht!
was glaubst du denn, was du als berufseinsteiger nach einem (ebenfalls teurem und lernaufwendigem) studium verdienst?!?
und 2000 euro im monat wäre schon ein ganz gutes gehalt für einsteiger... selbst wenn das der bruttolohn wäre.... du hast ja vorstellungen... Rolling Eyes

physio ist ein berufszweig, wo man durchschnittlich verdient und wenns etwas mehr sein soll, dann kann das durch fort-/weiterbildungen und/oder selbstständigkeit erreichen.
emoguy
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Anmeldungsdatum: 08.07.2008
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2009 - 13:47:06    Titel: Re: schwierige Entscheidung.... Ratschläge?

Dipl.Bio_d.NW hat folgendes geschrieben:
beckers32 hat folgendes geschrieben:

Es ist einfach auch etwas abschreckend, wenn Ich für eine Physioausbildung monatlich um die 500euro hinblättern müsste und danach eventuell nicht über 2 tausend Verdiene pro Monat. Sicherlich hat man dort auch Möglichkeiten ,,gut zu verdienen" aber Ich denke besonders als Anfänger ist es sehr mühsam und lohnt sich fast kaum, wenn man bedenkt, eine solche harte (viel Lernstoff usw) und teure Ausbildung gemacht zu haben.


das ist meiner meinung nach schon eine sehr überzogene ansicht!
was glaubst du denn, was du als berufseinsteiger nach einem (ebenfalls teurem und lernaufwendigem) studium verdienst?!?
und 2000 euro im monat wäre schon ein ganz gutes gehalt für einsteiger... selbst wenn das der bruttolohn wäre.... du hast ja vorstellungen... Rolling Eyes

physio ist ein berufszweig, wo man durchschnittlich verdient und wenns etwas mehr sein soll, dann kann das durch fort-/weiterbildungen und/oder selbstständigkeit erreichen.


Nun, wir reden hier von 500eur pro monat (!), die man auch wieder reinkriegen will.
Für ähnliches Geld kriegt man schon fast ein BWL-Bachelor-Studium an WHU/ebs und das Gehalt danach liegt deutlich über dem Verdienst nach der Physio-Ausbildung
Microchipz
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Anmeldungsdatum: 06.05.2008
Beiträge: 173

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2009 - 18:03:37    Titel:

500 Euro monatlich für die Ausbildung zu berappen ist nicht gerade von Pappe. Ist aber auch nichts neues, das deutsche Bildungseinrichtungen ihre Kandidanten wie Weihnachtsgänse ausnehmen, Hilfe vom Staat gibt es dann auch nicht gerade viel.

Beckers, egal welche Ausbildung du auch anstreben magst, was du später verdienst, kann dir heute keiner sagen und Wunschgehälter gibt es i. d. R. schon mal gar nicht. Als Einsteiger wird dein Gehalt etwas niedriger als du es dir vielleicht erhoffst ausfallen. 2000 Brutto wie vom "Dipl.Bio" beschrieben, halte ich aber für etwas sehr pessimistisch. Das trifft vielleicht tatsächlich auf Dipl.Biologen oder Dipl.Ings zu, aber das strebst du ja nicht gerade an.

Auf mich erweckst du nicht gerade den Eindruck das du mit einem BWL-Studium bzw. einer Studium in der Richtung glücklich werden würdest.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2009 - 18:24:46    Titel: Re: schwierige Entscheidung.... Ratschläge?

Dipl.Bio_d.NW hat folgendes geschrieben:

physio ist ein berufszweig, wo man durchschnittlich verdient und wenns etwas mehr sein soll, dann kann das durch fort-/weiterbildungen und/oder selbstständigkeit erreichen.


Ja, allerdings kosten diese Fort- und Weiterbildung widerum einen Haufen Kohle...

In dieser Branche ist es nicht so, dass man mal eben für 2 Jahre auf ne kostenlose staatliche Schule marschiert und dann den Arsch vergoldet kriegt Rolling Eyes
Bobolina1978
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Anmeldungsdatum: 06.09.2007
Beiträge: 533

BeitragVerfasst am: 08 Aug 2009 - 23:33:11    Titel:

Physiotherapie kannst Du mittlerweile auch in Deutschland studieren, z.B. an der KFH in Freiburg, aber auch sonst gibts da einige Angebote an anderen Hochschulen, öffentlich wie privat.
teeri
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Anmeldungsdatum: 29.07.2009
Beiträge: 138
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2009 - 00:18:59    Titel: Re: schwierige Entscheidung.... Ratschläge?

beckers32 hat folgendes geschrieben:
Ausbildung oder Studium ???
Zweitens überlege Ich, mich an der Uni Maastricht einzuschreiben und dort IB oder IBe zu studieren, das eine mehr BWL, das andere mehr VWL.
Dies ist zwar eine völlig andere Richtung als ein ,,Gesundheitsberuf" oder eine Beruf, der mit Sport (Sportfirmen) zu tun hat, aber Ich sehe dort eindeutig bessere Berufsaussichten. Ich bin mir bewusst, dass ein solches Studium besonders am Anfang sehr hart ist, da Ich auf einer ,,neuen" Sprache studiere und es einfach enorm viel Lernstoff ist, aber Ich will auch viel Energie in mein Studium stecken.

Meiner Ansicht nach kann man in einem Beruf, für den man sich nicht begeistert, nie richtig erfolgreich sein, ob es sich nun im Gehalt oder in der gesamten Lebensqualität niederschlägt. So unglaublich toll sind die Berufsaussichten bei BWL nun auch nicht.

Ich würde mich an deiner Stelle noch mal ganz ausführlich informieren, was man alles Richtung Sport machen kann, und dann da Praktika machen.
Dr007
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Anmeldungsdatum: 27.06.2007
Beiträge: 180

BeitragVerfasst am: 09 Aug 2009 - 09:01:08    Titel:

erdbeere_ hat folgendes geschrieben:
wenn dich holland und Physiotherapie interessieren kannst du dort auch mal nach enem Physiotherapie-studium schauen - das wird in NL als bachelor angeboten, ist mit sicherheit billiger als 500 monatlich.

allerdings hab ich keine ahnung, wie anerkannt dieses studium in dtld ist, das müsstest du selbst herausfinden.


Achtung, ich kenne jemand die in Holland ihre Ausbildung zur Physiotherapeutin gemacht hat und sie sagt es sei super hart. Die erste Zeit würde dem Physikum im Medizinstudium ähneln, sie selbst hatte schon oft daran gedacht es abzubrechen, hat es aber letztendlich durchgezogen.
Ein Vorteil sei dort, dass man abschließend wohl keine zusätzlichen Scheine machen muss, wie hier in Deutschland.

Aber, wenn du dann hier nach Deutschland gehen willst, bzw. hier tätig sein willst, dann mußt du alle Scheine nochmal machen, leider wird dir nichts anerkannt. Meine Bekannte kömpft auch mit irgendwelchen Ämtern herum, damit ihr etwas anerkannt wird.

Ansonsten finde ich den Beruf auch recht interessant, da du auch sportlich bist bzw. dich ja auch Sport interessiert, kannst du auch Trainingsgruppen leiten, also du bist da recht vielseitig. Aber wie du selbst schon sagst, zu Beginn wird es recht schwierig ein angemessenes Gehalt zu bekommen, aber man kann sich ja immernoch selbstständig machen.

Schonmal daran gedacht ein Praktikum bei einem Physiotherapeuten zu machen?
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