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Mensch oder Tier?-Was ist wertvoller
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Foren-Übersicht -> Philosophie-Forum -> Mensch oder Tier?-Was ist wertvoller
 
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Gardner
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Anmeldungsdatum: 07.01.2009
Beiträge: 144

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2009 - 02:20:37    Titel: Mensch oder Tier?-Was ist wertvoller

Folgendes Problem lässt mir selbst um 3 Uhr nachts keine Ruhe:
In den USA wurde vor 2 Jahren ein prominenter Footballspieler zu 2 Jahren wegen Führen eines Hundekampfringes mit allen Grausamkeiten. die man sich nur vorstellen kann, zu 2 Jahren HAft verurteilt. Dies löste innerhalb der USA ein Aufschrei des Entsetzens los, und es ist fraglich ob diese Spieler je wieder eine Chance kriegt in der NFL Football zu spielen, eben wegen des MArketingschadens, der entstehen würde bei einer Verpflichtung dieses Tiermörders.
Ein anderer Spieler wurde zu 30 Tagen Knast, Führerscheinentzug und 1000 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt, weil er zugekifft und betrunken autofahrend einen um die ecke auf die Straße rennenden Mann totfuhr(Totschlag unter Drogeneinfluss war glaube ich der Richterspruch)

Nun regt sich ein Teil auf, dass letzterer längst nicht so schlimm davon kam, wie der erste, obwohl Vick(der 1.) "nur" ein paar Hunde quälte undtötete, wohingegen der andere relativ sanft davon kam, obwohl er einen Menschen tötete.
Vorweg, ich bin kein Vegitarier, bitte aber dieses Kriterium in der hoffentlich aufkommenden Diskussionen zu vernachlässigen, immerhin gibt es einen ziemlich großen Gemüsethread;) Jedenfalls stellt sich mir die Frage, inwiefern das menscliche LEben denn wirklich mehr wert ist als das eines Hundes oder einer Katze. Und wenn man noch weiter geht, wo zieht man die Grenze? In nem anderen Thread berichtete jemand stolz Nachtfalter in der Mikrowelle zu schmoren. Ich erwiderte, dass man ja auch kkeine Katzen reinstecken würde, worauf er sagte er sehe einen Unterschied in der Wertigkeit zwischen Säugetier und Insekt.
Biologisch betrachtet sind denke ich alle gleichgestellt, Mutter NAtur hätte sicher nichts dagegen ein paar Millionen Menschen zu töten, um sich zu regenerieren, würde man allerdings woander ein paar Millionen seiner Art töten, könnte das doch großen Schaden für das empfindliche Ökosystem nach sich ziehen.
Warum also ist das menschliche Leben so schützenswert? Ich finde im Moment einfach keine Antwort, außer irgendwelche oberflächlichen, wie zum Beispiel, dass der Mensch das einzige Lebewesen mit Verstand sei. Mehr fällt mir wirklich nicht ein
nanobaer
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Anmeldungsdatum: 28.09.2008
Beiträge: 44
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2009 - 08:00:09    Titel:

Zitat:
Warum also ist das menschliche Leben so schützenswert?


So ganz nüchtern betrachtet, weil die eigene Art immer die "wichtigste" ist.

[persönliche Meinung]
Aber ehrlich gesagt, ich kann Menschen nicht so ganz verstehen, die sinnlos anderes Leben, auch wenn es sich hierbei nur um Insekten handelt, töten oder nicht respektieren.

Gerade ein "überlegenes" Wesen, wie der Mensch, der nicht mehr zwingend zur seiner Ernährung anderes Leben töten muss, sollte ehr durch Nachsicht auffallen und nicht Gleichgültigkeit.
[/persönliche Meinung]
können.of.what
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Anmeldungsdatum: 05.08.2009
Beiträge: 161

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2009 - 22:05:21    Titel:

weil es anderes ist als in ihren tread dargestellt ist
Inevitable
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Anmeldungsdatum: 27.10.2007
Beiträge: 1166

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2009 - 18:36:39    Titel:

Das kann man so pauschal nicht sagen.
Aber, wie Gandi sagte:
Je kleiner ein Lebewesen, desto höher ist sein Anspruch auf menschliche Fürsorge (oder so ähnlich!!!)
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2009 - 20:49:39    Titel:

ein entscheidender aspekt ist, dass der autofahrer fahrlässig und nicht vorsätzlich gehandelt hat. er wollte keineswegs einen menschen töten, es war lediglich ein unfall, den er natürlich zu vertreten hat aufgrund der alkoholisierung.
Aber der Straßenverkehr birgt nunmal Gefahren und dies kann nicht mit einer vorsätzlichen Tötung und dem zu Tode quälen von "Lebewesen" verglichen werden.

DAher falls der Hund dem mensch gleichberechtigt sein sollte, dann wäre der Hundequäler auf jeden Fall viel stärker zu bestrafen.

Imho jedoch darf der Mensch durchaus Tiere töten, denn andersherum würden diese keinen Moment zögern ein Mensch zu töten, wenn sie es denn nur könnten. Natürlich kann man da jetzt ein moralisches Faß drum aufmachen, aber zu einer Lösung kommt man eh nicht.
Eins ist jedenfalls klar: Kein Tier würde dieses Faß aufmachen;)
Neochronist
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Anmeldungsdatum: 21.11.2008
Beiträge: 117

BeitragVerfasst am: 14 Aug 2009 - 20:26:13    Titel:

Gedankenfetzen:
Nun, viele von uns haben schon mal eine Mücke erschlagen, jeder von uns hat schon zig Millionen Bakterien das Leben gekostet. Tagtäglich ist unser Körper mit der Beseitigung von Viren beschäftigt. Aber sagt der Narr: " Viren sind doch keine Lebensformen!" So antwortet der Weise: " Der Wille zeigt seine Fratze nie im gleichen Gewand"
Wäre nicht die einzige Möglichkeit nichts zu töten, sich selbst und damit doch etwas zu töten?
Tiere zu töten und quälen sei verboten, aber sie ein Leben lang zu züchten in einem begrenzten Raum, mit dem Endziel sie zu verzehren sei erlaubt.
Hat uns nicht Gott zum Herrscher über Natur und Tier gemacht?
Ist nicht das einzig wahre Kriterium Schmerz, und ob ein Wesen dieses empfinden kann?


Herr von Briest unterbindet jedoch die weitere Diskussion mit den Worten „Ach, Luise, laß … das ist ein zu weites Feld“.
greenfish
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Anmeldungsdatum: 16.08.2009
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2009 - 20:07:42    Titel:

Zuerst würde ich den Menschen mit den Tieren gleichstellen, außer dass der Mensch die Natur und die Tierwelt missbraucht und zerstört und etwas intelligenter ist.

Ich finde es genau so schlimm Tiere zu misshandeln oder quälen wie wenn man es mit Menschen tun würde. Deshalb finde ich die erste Strafe gerecht.
Problem ist wie du es sagtest. Was ist denn mit den tausend Ameisen, Mücken usw... die man aus versehen platt macht. (freiwillig töte ich auch keine Insekten und sage auch anderen sie sollen es lassen) . Für mich ist es eben schicksal, oder Pech gehabt. Aber freiwillig Leben zu zerstörung, wenn es keinen Nutzen hat oder qualvoll ist, finde ich immer schlecht.


Fragt sich dann: Muss man Menschen bestrafen wenn sie Bienen töten?

Ist es schlimmer ein Menschenleben oder ein Tierleben zu beenden?

Auf der anderen Seite kann man auch denken, die Natur ist nunmal so gemacht, der stärkere gewinnt, und das ist der Mensch.


Ich denke da wird es immer Meinungsunterschiede geben, aber Fakt ist dass es der Mensch im Moment übertreibt...
Gardner
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Anmeldungsdatum: 07.01.2009
Beiträge: 144

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2009 - 00:08:09    Titel:

Ich komme da immernoch auf keinen grünen Zweig. Das ist wie ein gewaltiger Knoten in meinem Kopf den ich einfach nicht lösen kann. Kennt jmd. vielleicht irgendwelche philosophischen Stellungnahmen dazu?
Z-Video
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Anmeldungsdatum: 22.08.2009
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2009 - 20:52:26    Titel:

Jedes Wesen ist nun mal dazu verpflichtet zu überleben und sich fortzupflanzen um seine Art, seien es Mücken, Elefanten oder Menschen, zu erhalten. Jede Art hat dazu seine eigenen Strategien entwickelt. Irgendwann passierte in der Urzeit ein genetisches Unglück. Dabei hat der Mensch neben dem Ueberleben die Pflicht erhalten sich weiterzuentwickeln um letztendlich die Macht über alles zu haben(für mich ist dieses "Unglück" der Sündenfall der in der Bibel beschrieben ist). Tiere zu töten als Nahrungsquelle oder zur Selbstverteidigung im Sinne der "alten" Ueberlebenspflicht ist somit unbedenklich, auch wenn das am Fliessband geschieht. Alles was der Mensch mit seinem Machthunger tut (Tiere, Menschen oder die Natur quälen) ist aber verwerflich. Eine Biene zu töten nur weil man "mächtiger" ist, ist falsch. Eine Wespe die droht mich zu stechen kann ich im Sinne der Selbstverteidigung töten.

Gruss Erich
Sani_Toeter
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Anmeldungsdatum: 04.07.2009
Beiträge: 27

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2009 - 23:04:27    Titel:

Nicht warum menschen wertvoller sind, warum menschen für menschen wertvoller sind. Also vom Materiellen wert sind Elefanten, Nashörner und so weiter mehr wert, und hunde Weniger. (weniger Materie) eine Andere Erklärung wäre nicht Objektiv;)
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