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Elite Uni-sonst ohne Chance ?
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peter236
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Anmeldungsdatum: 24.04.2009
Beiträge: 78

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2009 - 23:07:59    Titel: Elite Uni-sonst ohne Chance ?

Man hört es ja wirklich überall, wenn man aus Münster, Heidelberg oder der Bucerius Law School kommt, ist einem der Weg zu einer Spitzen-Karriere offen. Mich würde mal gerne interessieren,wie sehr das wirklich stimmt ?
Es kann doch wohl nicht sein ,dass jemand von der Uni Bielefeld, Gießen, Marburg keine Chancen hat etwas aus sich zu machen, nur weil der Ruf nicht so gut ist ?
Wie sehr ist der Ruf der Uni eigentlich wichtig in Jura ???
Ich freue mich auf eine spannende Diskussionsrunde
mfg
emoguy
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Anmeldungsdatum: 08.07.2008
Beiträge: 640

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2009 - 23:21:35    Titel:

meine meinung (allerdings als jura-laie): Solang du einen vollbefriedigenden bis guten Abschluss machst wird es keinen so stark interessieren, ob der jetzt in Leipzig oder Heidelberg erbracht worden ist.
Aber bin mal gespannt was die anderen dazu sagen
Zzono
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Anmeldungsdatum: 25.10.2008
Beiträge: 285

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2009 - 23:47:27    Titel:

Naja..Diese Diskussion wird häufig bei VWL/BWL Forum durchgeführt.. Ich bin natürlich als Studienanfänger(BWL) einer von den Leuten, der sich ziemlich viel über die Reputation informiert hat. Aber je mehr ich mich mit der Reputation beschäftige, desto klarer ist es, dass es teilweilse eine Zeitverschwendung ist, so viel Wert auf die Reputation zu legen.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Personalchefs auch nicht viel auf die Reputation achten, sondern auf die Persönlichkeit, Aktivitäten, Noten etc. achten (Mal ehrlich, Personalchefs können eigentlich gar nicht wissen, ob "Elite-Unis" wirklich viel besser sind als andere Unis, denn sie haben nicht überall studiert. Deshalb können sie es nicht beurteilen).


Ich denke, dass es nicht nur bei VWL oder BWL Studium ist, sondern bei allen Studiengängen.

Selbst UB oder IB (Von solchen Firmen träumt man oder man stellt schon fest, dass alle Leute gar keine Chance haben, in IB oder UB zu arbeiten, wenn man nicht eine top-Uni besucht hat, was natürlich die größte Megabullshit ist) stellen auch viele Absolventinnen und Absolventen, die BWL/VWL nicht in Mannheim oder München studiert haben.

Selbst Mckinsey hat viele Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter, die BWL in Gießen studiert haben oder in Regensburg, Bielefeld etc. Die Profil kannst du bei www.mckinsey.de nachgucken.


Außerdem frag mal Leute, die wirklich in Top-Unis BWL oder Jura studieren,ob sie überhaupt mit ihrem Studium zufrieden sind.

Freiburg genießt einen Top-Ruf, was Jura angeht. Bei www.ciao.de kannst du nachgucken, dass die Uni von der Qualität der Lehre her gar nicht so überlegen ist als andere Unis. Selbst Heidelberg macht alle Jura-Studentinnen und Studenten nicht glücklich.

Was ich damit sagen will, ist nicht, dass die Top-Unis schlecht sind, sondern dass die Top-Unis selber sowohl Vorteile als auch Nachteile haben.
(Ich bin davon überzeugt, dass auch die Qualität der Lehre von Top-Unis nicht krass überlegen sind als die von "normalen" Unis).

Manchmal finde ich es hier lächerlich, dass Leute, die als Studentinnen und Studenten "krasse Erfahrungen" haben, sagen, dass man unbedingt Top-Unis besuchen muss, um später eine super Karriere aufzubauen.
Sie reden wirklich, als könnten sie die Uni-Welt erklären.

Ein Gegenbeispiel dafür: Eine Freundin von mir studiert in Cornell University, da sie durch ihre sportliche Aktivität ihr Stipendium bekommen hat. Sie macht ihr Auslandsemester in Deutschland. Sie besucht die Uni Tübingen, da sie auch Draht zu vielen Freunden und Freundinnen dort hat.
Sie selber sagt, dass das Lernniveau in Deutschland gar nicht schlecht sei und dass sie sehr viel lernen müsse und dass es fast keine Unterschiede zwischen ihrer Uni und Uni Tübingen gebe.
Sie sagt aber trotzdem, dass die Qualität der Lehre von der Uni Cornell viel besser und überschauberer sei als die Uni Tübingen, was nicht bedeutet, dass das Lernniveau von der Uni Tübingen schlecht ist.
Mit der Qualität der Lehre meinte sie Angebote. in Cornell kann man auf viele Bereiche spezialisieren. Dort gibt es z.B. Economics and Management, Business and Economics, Business and marketing innovations.
Es gibt viel viel mehr Angebote in den Staaten. Das ist nämlich der einzige Vorteil, meinte sie, was das Lernniveau angeht.

Sie studiert nämlich Economics.

Was ich auch damit sagen will, ist, dass man überall zurecht kommt, wenn man selber was drauf hat.
Wenn ich auch hier manche Beiträge lese, dann scheint alles so, als würden alle Studenten von "normalen" deutschen Unis mit einem schlechten Ruf in Top-Unis wie z.B. Oxford, Cambridge, LSE etc. das Studium überhaupt nicht packen.

Also..lege nicht so viel Wert auf die Reputation, sondern auf deine Persönlichkeit, deine Studiumentwicklung.
Wenn du in den Sachen gut bist, die du gerne magst und tust, dann bist du überall durch die fleißige Arbeit anerkannt.
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2009 - 08:03:08    Titel:

Gerade bei Jura hängen die Berufschancen ganz primär von der Note ab. Hast du dein Prädikat (= vollbefriedigend und besser) im zweiten Examen, sind deine Chancen immer gut, egal von welcher Uni du kommst.

Ohnehin spielt die Uni ja nur bis zum ersten Examen eine Rolle - danach kommen ja erstmal die zwei Jahre Referendariat, während der man mit irgendeiner Uni ja nicht mehr das Geringste zu tun hat, und dann noch das zweite Examen.
Da Referendariat und zweites Examen wesentlich wichtiger sind als Studium und erstes Examen, relativiert das die Bedeutung der Uni ganz erheblich... die Arbeitgeber wollen eben vor allem wissen, wie gut du in der Praxis bist, und dafür spielt die Uni fast keine Rolle.
CarlosII
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Anmeldungsdatum: 21.11.2008
Beiträge: 558

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2009 - 10:30:12    Titel:

Man sollte auch bedenken, dass das Staatsexamen (und darauf kommts an) zentral vom Land gestellt wird und nicht von den einzelnen Unis. Es gibt also nachher kein Gebashe à la "deine Uni ist viiieeeel leichter als meine".
wima_typ
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Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 1086

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2009 - 13:56:46    Titel: Re: Elite Uni-sonst ohne Chance ?

peter236 hat folgendes geschrieben:
Man hört es ja wirklich überall, wenn man aus Münster, Heidelberg oder der Bucerius Law School kommt, ist einem der Weg zu einer Spitzen-Karriere offen. Mich würde mal gerne interessieren,wie sehr das wirklich stimmt ?
Es kann doch wohl nicht sein ,dass jemand von der Uni Bielefeld, Gießen, Marburg keine Chancen hat etwas aus sich zu machen, nur weil der Ruf nicht so gut ist ?


Ich hab sowas noch nie gehört. Eigentlich jetzt gerade zum ersten mal. "Überall" nenn ich das nicht. Eigentlich ist doch eher das Gegenteil der Fall: Ort ist egal, Noten sind mittel wichtig, Kontakte und Praxiserfahrung am wichtigsten.
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