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Universitätsstudium oder duales Studium (Automobilbranche)
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MaveL888
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Anmeldungsdatum: 13.08.2009
Beiträge: 53

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2009 - 17:28:29    Titel: Universitätsstudium oder duales Studium (Automobilbranche)

Zu meiner Situation:

Ich habe dieses Jahr mein (Wirtschafts-) Abitur mit 1,8 abgeschlossen. Momentan leiste ich meinen Zivildienst ab und werde voraussichtlich im April fertig sein. Ganz klar für mich ist, dass ich nach dem Zividienst studieren möchte und das in die Richtung Wirtschaft (BWL).

Deshalb habe ich mich dieses Jahr bereits für das WS BWL in Münster beworben, weil diese Uni mein absoluter Favorit ist/war. Leider wurde ich nicht genommmen. Nächstes Jahr werde ich es auf jedenfall wieder versuchen, aber der Umstand der Absage hat mir klar gemacht, dass ich mir auch Alternativen überlegen muss.

Heute bin ich deshalb auf den Gedanken gekommen, dass vll ein duales Studium was für mich wäre. Bisher hab ich mir allerdings gedacht, dass ein Studium ohnehin schon anstrengend/ schwer ist und ich dann nicht unbedingt die Doppelbelastung eines dualen Studiums brauche.

Aber ich finde inzwischen den Gedanken eines dualen Studiums in einem Automobilkonzern sehr interessant. Automobile sind eine Leidenschaft von mir und gekoppelt mit einem betriebswirtschaftlichen Studium klingt es sehr verlockend.
Allerdings mache ich mir ein wenig Sorgen darüber, dass ein duales Studium nicht den selben guten Ruf hat wie ein Universitäts Studium.
Es klingt vll jetzt ein bisschen naiv und blöd, aber ich will doch schon ein wenig die Karriereleiter empor klettern und höhere Positionen beleiden und gutes Geld verdienen wenn ich dann mal im Beruf bin.

Um dafür die nötigen Voraussetzungen zu schaffen habe ich eigentlich ein Masterabschluss in Münster angestrebt, aber da leider viel zu viele BWL studieren ist dieses Jahr mir der NC zum Verhängnis geworden und ich hätte mir keine Gedanken über Alternativen machen müssen.

Nach diesem ellenlangen Text meine ersten konkreten Fragen.

1. Finde ich nach dem dualen Studium ein ebenso guten (interessante, gut bezahlten usw) Job wie mit einem Masterabschluss einer Uni (z.B. Münster)?
2. Wenn es hier Leute gibt mit Erfahrung bezüglich eines dualen Studiums, habt ihr euren Schritt bereut, dass ihr euch nicht für ein "normales" Uni Studium entschieden habt?
3. Ich schätze meine Freizeit sehr, aber wenn was getan werden muss für Schule/Studium oder ähnliches packe ich die Sache an und erledige es gewissenhaft. Reicht diese Einstellung um den Druck eines dualen Studiums gerecht zu werden?
4. Ist vll sogar jmd hier der in der Automobilbranche eine duales Studium macht (Erfahrungen?)


So genug vorerst, mir werden sicherlich noch einige Fragen während der hoffentlich entstehenden Konversation einfallen.

Vielen Dank bereits im Voraus & liebe Grüße
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1618

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2009 - 21:48:13    Titel:

Doppelbelastung eines dualen Studiums ist wohl eher ein Mythos, denn akademisch läuft bei einem dualen Studium nunmal nicht viel.

Zitat:
1. Finde ich nach dem dualen Studium ein ebenso guten (interessante, gut bezahlten usw) Job wie mit einem Masterabschluss einer Uni (z.B. Münster)?
2. Wenn es hier Leute gibt mit Erfahrung bezüglich eines dualen Studiums, habt ihr euren Schritt bereut, dass ihr euch nicht für ein "normales" Uni Studium entschieden habt?
3. Ich schätze meine Freizeit sehr, aber wenn was getan werden muss für Schule/Studium oder ähnliches packe ich die Sache an und erledige es gewissenhaft. Reicht diese Einstellung um den Druck eines dualen Studiums gerecht zu werden?
4. Ist vll sogar jmd hier der in der Automobilbranche eine duales Studium macht (Erfahrungen?)


1. Nein, das durchschnittliche Gehalt liegt selbstverständlich niedriger als von UNi Master Absolventen. DIe Varianz ist allerdings kleiner.
3. Wer ein Uni Studium in Regelstudienzeit und mit guten bis sehr guten Noten abschließt der kann in einem dualen Studium gar nicht scheitern. Die Stofftiefe ist überhaupt nicht vergleichbar, selbst mit einem Uni bachelor schon nicht, vom Master brauchen wir gar nicht reden, also in der Hinsicht brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Argi
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1404

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2009 - 22:44:52    Titel:

Ein Problem in deinen Annahmen scheint mir zu sein, dass du einen Uni-Masterabschluss mit einem dualen Bachelorabschluss vergleichst.

Um eine gewisse Vergleichbarkeit zu gewährleisten, müsstest du an das duale Studium - vorausgesetzt, der Abschluss ist als akademisch anerkannt, wie meines Wissens nach in den dualen Hochschulen in BW, andere mag es auch geben - ein Masterstudium anschließen. Hier stünde dir grundsätzlich wieder ein universitäres Studium offen, wenn du die Aufnahmekriterien des Studiengangs an der gewählten Uni erfüllst (meist wohl der Bachelorschnitt und gewisse fachliche Voraussetzungen, die möglicherweise erst durch das Absolvieren zusätzlicher Module abgegolten werden). In diesem Fall kämst du zu zwei vollkommen gleichwertigen Abschlüssen in etwa der gleichen Zeit, wiewohl der Masterstudiengang einem dualen Absolventen möglicherweise mehr abverlangt.

Mit der zunächst geringeren akademischen Tiefe - deren Sinnhaftigkeit für 80% aller Stellen durchaus in Frage zu stellen ist - hättest du dir allerdings tieferen Einblick in die praktischen Abläufe im Unternehmen erkauft. Dazu kommt, dass du zumindest die Gelegenheit gehabt hättest, dir ein relevantes Netzwerk an Personen im unternehmerischen Umfeld aufzubauen, was den Einstieg als Absolvent wie auch das berufliche Weiterkommen durchaus erleichtern sollte. Die für das Ausfüllen einer normalen Stelle nötigen Kenntnisse wirst du auch hier erlangt haben, in Bezug auf das ausbildende Unternehmen sicherlich mit einem ordentlichen Vorsprung.

Das Unternehmen, in dem ich drei Semester als Werkstudent gearbeitet und meine Abschlussarbeit verfasst habe, hat eine eigene Klasse an einem dualen FH-Studiengang (Wirtschaftsinformatik). Dadurch kann es gewährleisten, dass die Absolventen sehr genau den Ansprüchen des Unternehmens entsprechen. Dieses Jahr, in dem normale Absolventen kaum eine Chance auf Anstellung dort hatten, wurden alle Absolventen aus dualen Studiengängen im gesamten Konzern der allgemeinen Wirtschaftslage zum Trotz übernommen.

Ob diese Absolventen eine einem normalen FH- oder Uniabsolventen entsprechende Chance auf die Anstellung als Absolvent bei einem anderen Unternehmen haben, kann ich nicht sagen. Mit zwei oder mehr Jahren Berufserfahrung hätte ich in dieser Hinsicht aber keine Zweifel.

lg
CarlosII
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Anmeldungsdatum: 21.11.2008
Beiträge: 558

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2009 - 00:41:31    Titel:

Argi hat folgendes geschrieben:
Ein Problem in deinen Annahmen scheint mir zu sein, dass du einen Uni-Masterabschluss mit einem dualen Bachelorabschluss vergleichst.


Der Threadöffner hat gefragt, ob ein dualer Studienabschluss so gut ist ist wie ein Master einer guten Uni, und Kölner hat eine meiner Meinung nach sinnvolle Antwort gegeben.

Argi hat folgendes geschrieben:
Das Unternehmen, in dem ich drei Semester als Werkstudent gearbeitet und meine Abschlussarbeit verfasst habe, hat eine eigene Klasse an einem dualen FH-Studiengang (Wirtschaftsinformatik). Dadurch kann es gewährleisten, dass die Absolventen sehr genau den Ansprüchen des Unternehmens entsprechen. Dieses Jahr, in dem normale Absolventen kaum eine Chance auf Anstellung dort hatten, wurden alle Absolventen aus dualen Studiengängen im gesamten Konzern der allgemeinen Wirtschaftslage zum Trotz übernommen.


Dieser Vorteil eines praxisnahen Studiums dreht sich leider dann ins Negative um, wenn man nicht mehr in dem Konzern arbeiten will/entlassen wird, da sich unternehmensspezifische Fertigkeiten oft nicht anderweitig anwenden lassen.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2009 - 00:49:55    Titel:

CarlosII hat folgendes geschrieben:

Dieser Vorteil eines praxisnahen Studiums dreht sich leider dann ins Negative um, wenn man nicht mehr in dem Konzern arbeiten will/entlassen wird, da sich unternehmensspezifische Fertigkeiten oft nicht anderweitig anwenden lassen.


Oh bitte Laughing

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass bei Porsche eine andere Physik gilt, als bei VW oder BMW? Auch die Abläufe dürften sich zumindest ähneln. Man wird sowohl bei VW als auch bei Porsche in etwa dieselbe Organisation und einen ähnlichen Arbeitsablauf oder Entwicklungsverlauf vorfinden...

Auch die Programme sind sich sicherlich ähnlich. Möglicherweise arbeitet man in Firma X mit Staroffice und bei Firma Y mit MS Office...

Wenn man dich so reden hört, dann dürfte man ja sein komplettes Arbeitsleben nur in EINER einzigen Firma zubringen. Denn wenn du von der Universität kommst und 2-3 Jahre bei ner Firma arbeitest, dann bist du genauso spezialisiert und auf die spezielle Arbeitsweise der Firma eingenordet, wie der duale Student. Demnach wärst du auch nicht mehr fähig zu wechseln...

Du siehst also, dass das völliger Unsinn ist...
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5740
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2009 - 09:22:19    Titel: Re: Universitätsstudium oder duales Studium (Automobilbranch

MaveL888 hat folgendes geschrieben:

Nach diesem ellenlangen Text meine ersten konkreten Fragen.

1. Finde ich nach dem dualen Studium ein ebenso guten (interessante, gut bezahlten usw) Job wie mit einem Masterabschluss einer Uni (z.B. Münster)?

Nein.

1.) Bedenke, dass ein duales Studium erst einmal mit einem Bachelor abschließt. Unter den Bachelor-Absolventen hast Du hingegen schon eine besondere Stellung und die Wahrscheinlichkeit, dass Du mehr verdienst als ein frischer Uni-Bachelor (aber identisch guten) ist relativ hoch. Ob Du an einen Uni_Masterabsolvent in dem Moment ranreichst, bezweifel ich, ist aber auch keine vergleichbare Geschichte.

Wenn Du berufsbegleitend bis zum Master weitermachst, dann würde ich mich dazu hinreißen lassen, dass der Erfahrungsvorteil von einem Uni-Master ohne viel einschlägige Erfahrung (typischer Vollzeitstudent) auch dann noch im Gehalt seinen Niederschlag findet.

2.) Bedenke, dass nicht nur die DHBW duale (akademische) Studiengänge anbieten, sondern auch FH und einige Unis (bzw. Hochschulen mit Uni-Rang). Abgesehen von ein paar wenigen Bundesländern wie SH, B, Sachsen, Thüringen würde ich die Hände aber weg lassen von BA und VWA.

3.) Karriere ist nur bedingt von dem Studiumsabschluß abhängig. Er öffnet lediglich Türen (in einigen Fällen verschließt er sie auch). Wie Deine Karriere danach aussieht hängt mit Zunahme der Berufserfahrung von Deiner Person ab, was und wie Du etwas leistest. Daneben noch Vit. B. Du kannst, übertrieben formuliert, mit einem PhD, Abschluß mit 21 Jahren, aus Harvard genauso scheitern, wie mit einem Abschluß aus der FH Hintertupfingen-West. Umgekehrt brauchen manche Menschen überhaupt keinen Abschluß um es an die Spitzen von Unternehmen zu bringen.

Wichtig ist in D für die meisten Sachen nur, dass Du einen Abschluß mitbringst. Woher ist meist schon zweitrangig.

(Solltest Du aber ins Strategy-Consulting wollen, als Beispiel, dann empfiehlt sich schon ein universitäres Studium).

Zitat:
2. Wenn es hier Leute gibt mit Erfahrung bezüglich eines dualen Studiums, habt ihr euren Schritt bereut, dass ihr euch nicht für ein "normales" Uni Studium entschieden habt?

Ich habe nicht dual studiert, sondern in einer Art Abendpräsenzstudium sowie als Distance learning. Bereut habe ich es nie...aber es waren insgesamt sieben Jahre ohne viel Freizeit auf der einen, aber 100% Job auf der anderen Seite. Darunter leiden schon einige Freundschaften.

Ich persönlich halte, vor allem im Bereich BWL sehr viel von berufsbegleitenden Studiengängen und somit auch vom dualen Studium (was viele Freunde von mir gemacht haben in BaWü). Insgesamt kenne ich nur zwei Personen, die es später bereut haben, allerdings nur wegen der frühen Spezialisierung (der damaligen Berufsakademien), nicht wegen des Studiums an sich.

Allerdings sollte man nicht verschweigen, dass es doch einige gibt, die auf der Strecke bleiben. Meist solche, die den permanenten Leistungsdruck nicht mitgemacht haben oder beim Einstieg nicht 100%ig überzeugt waren. "Ich studiere es einfach mal so..." funktioniert definitiv nicht. Man muss schon dahinterstehen.

Zitat:
3. Ich schätze meine Freizeit sehr, aber wenn was getan werden muss für Schule/Studium oder ähnliches packe ich die Sache an und erledige es gewissenhaft. Reicht diese Einstellung um den Druck eines dualen Studiums gerecht zu werden?

Kann man so nicht sagen. Es bleibt die Frage, wo ist die Schmerzgrenze?
Wenn Du für Dich klar sagen kannst: Das mache ich jetzt, koste es was es wolle, dann hast du gute Chancen. Je nach Stressfaktor kannst Du Deine Freizeit teilweise wochenlang an den Hut stecken.

Zitat:
4. Ist vll sogar jmd hier der in der Automobilbranche eine duales Studium macht (Erfahrungen?)

Kenne ich zwar auch ein paar, habe ich aber nicht.
CarlosII
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Anmeldungsdatum: 21.11.2008
Beiträge: 558

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2009 - 11:44:00    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Du siehst also, dass das völliger Unsinn ist...


Nö, das ist überhaupt kein Unsinn, aber das würdest du auch sehen wenn du richtig gelesen hättest. Ich habe geschrieben, dass sich unternehmensspezifische Fertigkeiten oft nicht übertragen lassen- die erworbenen allgemeinen Fähigkeiten und natürlich Soft Skills lassen sich leicht übertragen. Wer aber zu unternehmensspezifisch lernt könnte Nachteile haben.

Du solltest auch bedenken, dass sich Interessenschwerpunkte bei Abiturienten schnell ändern, und dann ist ein duales Studium gegenüber einem normalen Studium klar im Nachteil, z.B. da man aus einem dualen Studium manchmal gar nicht so leicht rauskommt.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5740
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2009 - 11:58:20    Titel:

Wobei man "unternehmensspezifisch" jetzt mal in Relation setzen sollte.

Wieviel gibt es, was wirklich nur in EINEM Unternehmen gemacht und dann auch so gelehrt wird? Fast nichts. Zudem sind die meisten dualen Studiengänge auch von verschiedensten Unternehmen bestückt.

Richtig ist allerdings, wenn man es auf "branchenspezifisch" erweitert. So kann ein duales Studium in Richtung Einzelhandel, Banken oder Medienwirtschaft schon so spezifisch sein, dass ein Wechsel der Branche schwer fallen kann. Ähnliches gilt für funktionsspezifische Studiengänge (Marketing, HR usw.)

ABER - das ist kein Vor- oder Nachteil von dualen, sondern einer von spezialisierten Studiengängen allgemein. Egal ob Teil- oder Vollzeit.
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