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Studium abbrechen ... und dann?
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psycho2009
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Anmeldungsdatum: 08.08.2009
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 - 22:01:14    Titel:

oder Bio auf lehramt wechseln..??
Amber87
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 - 23:34:38    Titel:

hey,
vielen lieben dank für eure ratschläge. das hat mir auf jeden fall weitergeholfen. lieb, wie ihr euch gedanken macht.
ich werde mich auf jeden fall an der uni beraten lassen und das mit dem halben jahr pause ist ja wirklich eine option. auch der vorschalg, mal in verschiedenes hineinzuschnuppern. danke nochmal Smile
Amber87
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 19 Aug 2009 - 23:35:38    Titel:

erdbeere_ hat folgendes geschrieben:

mach ein halbes jahr pause vom studium (auch sinnvoll mit hinsicht auf bafoeg, falls du darauf angewiesen bist)


eine frage noch: was meinst du damit? was muss man denn da beachten?
CP03
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Anmeldungsdatum: 25.04.2008
Beiträge: 108

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2009 - 00:54:34    Titel:

Wie wärs mit dem soziale Arbeit (ich glaub jedenfalls das der Studiengang so heißt)?
erdbeere_
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 1357

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2009 - 01:29:40    Titel:

in sachen bafoeg:

1. du darfst nur einmal den studiengang wechseln
2. der wechsel muss INNERHALB von 3 semestern geschehen, danach muss man eine wirklich gute begruendung haben
3. jedes angefangene semester ist ein foerderungssemester weniger (d.h. am ende fehlen dir schon mal 2, wenn du ein 3. semester anfaengst, fehlen dir schon drei)
lara84
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Anmeldungsdatum: 05.08.2009
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2009 - 17:20:51    Titel:

Also ich kann dich gut verstehen, bin eine Leidensgenossin Wink
Bei mir ist es allerdings so, dass ich 4 Semester auf Lehramt studiert habe und mir jetzt sehr unsicher bin, ob es etwas für mich ist. Nach meinem letzten Praktikum war ich total fertig und mir hat es gar nicht gefallen, obwohl das Erste schön war.
Allerdings hat man gerade im Lehrerberuf keine wirkliche Alternative außerhalb der Schule und man muss wirklich zu 100% bei der Sache sein.

Ich habe mich für Erziehungswissenschaften beworben und hoffe, dass ich im Nachrückverfahren noch einen Platz bekomme.
Mich beschäftigt allerdings auch die Frage nach der Zukunftsperspektive. Überall hört man, dass Pädagogik ne brotlose Kunst sei und das nichts Halbes und nichts Ganzes ist, die Chancen danach auf einen guten, auch nicht schlecht bezahlten Job sollen nicht gut sein.
Das irritiert mich jetzt auch wieder und macht mir Gewissensbisse. Andererseits sage ich mir: Wenn es doch das ist, was ich machen will, wieso nicht durchziehen?

Ich werde allerdings noch abwarten müssen, bekomme ich keine Zulassung, dann werde ich mein Studium wohl fortführen....

Hast du dich beworben oder was hast du jetzt vor?
Amber87
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 20 Aug 2009 - 21:00:25    Titel:

Hallo Lara,
auch wenn die Situation für dich auch nicht rosig scheint, bin ich froh, zu wissen, dass es auch anderen so ergeht.
Leider sind die Bewerbungsfristen nun vorbei und ich hätte höchstens noch Chancen im Losverfahren (das werde ich auch auf jeden Fall probieren).
Ich war heute bei der Studienberatung und die haben sich seeehr viel Zeit genommen und mich ausführlich beraten. Das hat mir auch wieder Mut gemacht. Dort meinte die Frau auch, dass z.B. eine Studium, das auf Sprachen basiert oder auch Erziehungswissenschaften schon den Ruf haben, dass es schwieriger sein wird, einen Job zu bekommen. Aber sie meinte auch, dass das einem im Prinzip überall so ergehen kann. Und wie du schon meintest, bringt es ja nichts, etwas zu studieren, wo die Jobaussichten ganz gut sind, man das aber gar nicht machen möchte.
Ich habe das mit Chemie falsch eingeschätzt. Ich dachte, dass ich mich da 2 Semester durchschlagen muss und es dann hinter mir habe. Aber ich weiß jetzt, dass es im ganzen Studium wichtig ist und auch später im Beruf eine große Rolle spielt. Und das ist wirklich nicht das, was ich möchte.
Man muss ja später auch glücklich mit seinem Job und mit seinem ganzen Leben sein und ich glaube das sollte an erster Stelle stehen.
An welcher Uni studierst du denn? Und hast du dich an derselben Uni für Erziehungswissenschaften beworben?
Naja, ich denke mitttlerweile auch, dass man nicht immer gleich die beste und einzig richtige Entscheidung trifft. Man kann sich auch mal irren oder die Erfahrung machen, das ein anderer Weg der richtigere für einen ist.
Ich drück die auf jeden Fall die Daumen, dass du es im Nachrückverfahren schaffst.
Was genau hat dir denn am Studium nicht gefallen? Meinst du Praktikum im Sinne der Biologie oder Chemie oder in der Lehrtätigkeit?

LG

Amber
CarolinK
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Anmeldungsdatum: 01.08.2009
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2009 - 01:22:20    Titel:

Hi ihr 2,

auch mir geht es ganz ähnlich. Ich hatte zum WS 2008/09 angefangen Umweltschutztechnik zu studieren. Schon nach ein paar Wochen hab ich aber gemerkt, dass es das wahrscheinlich nicht ist...

Ich hatte davor auch gedacht, dass man als Ingenieur später sicherlich nen ganz vernünftigen Job bekommen kann, aber das als Motivationsgrundlage reicht dann irgendwie doch nicht.

Darum habe ich mich nun zum WS für Mewi in Tübingen beworben. Auch den Studiengängen wird nachgesagt, dass man damit danach nicht wirklich was anfangen kann. Trotzdem hab ich mich dafür entschieden, denn ich glaube, dass ich mit der Richtung wesentlich glücklicher sein werde.

LG Carolin
bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2009 - 04:46:17    Titel:

Zitat:
Die berufliche Perspektive ist ein schlechter Ratgeber für die Studienauswahl, da sie nicht selten in Studiengänge führt, für die man sich nicht begeistern kann. Studiere das, was dich wirklich interessiert - dann bist du auch gut darin und hast eine gute berufliche Perspektive.


Das man nur die Dinge die man gerne macht, auch wirklich gut macht stimmt sicherlich. Nur sind Berufssaussichten ein wichtiges Argument bei der Studienwahl. Das sollte man nicht unterschätzen. Aber ehrlich gesagt sind die bei Biologie auch nicht sooo rosig, wenns nicht um Branchen wie Gentechnik usw geht.

Ich meine es gibt viele sehr gute Sozialpädagoginnen und Geisteswissenschaftler die Topnoten im Studium hatten und nun Taxi fahren oder doch noch eine kaufmännische Lehre angefangen haben. Und sind froh, wenn sie ein geregeltes Leben führen könnten.5/40 über 2000 Euro Brutto.

Viele Sozialpädagogen und Erzieherinnen hangeln sich von befristeter Stelle zu befristeter Stelle, manchmal sind dann nur halbtagsstellen drinnen.

Ich frag mich eigentlich, warum man das was einen interessiert immer studieren muss, egal wie überfüllt eine Branche auch ist und wie schlecht die Jobchancen aussehen? Man kann Wissen doch auch als Hobby in der Freizeit sammeln und geht nicht das Arbeitsmarktrisiko ein, wenn man statt dessen was anderes studiert oder doch eine Lehre macht.

Der Staat soll doch nicht jahrelang das Freizeitvergnügen junger Abiturienten bezahlen.

Zitat:
mach ein halbes jahr pause vom studium (auch sinnvoll mit hinsicht auf bafoeg, falls du darauf angewiesen bist), mach praktika, schau dir an, was man im sozialen bereich so macht, guck auch mal in die wirtschaft etc.

an deiner stelle wuerde ich nciht so in die studiengaenge reinspringen, ohne zu wissen, was dich erwartet, wirst du wieder abbreche


Die Praktika haben teilweise doch recht wenig mit dem zu tun, was man im Studium selber lernt,vor allem im sozialen,pädagogischen Bereich. Außerdem ist der soziale Bereich so vielseitig, mal kann man ein schönes Praktikum erwischen, mal ein Mieses.

Man kann es halt als Motivation sehen, wenn es einem gefällt.Naja, ich denke mal es ist doch meistens so, dass man erst wirklich sieht, was einen erwartet, wenn man es tut. Man kann sich vorher nur grob orientieren.
Dipl.Bio_d.NW
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Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beiträge: 616

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2009 - 09:10:49    Titel:

bimbo_nr_1 hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Die berufliche Perspektive ist ein schlechter Ratgeber für die Studienauswahl, da sie nicht selten in Studiengänge führt, für die man sich nicht begeistern kann. Studiere das, was dich wirklich interessiert - dann bist du auch gut darin und hast eine gute berufliche Perspektive.


Das man nur die Dinge die man gerne macht, auch wirklich gut macht stimmt sicherlich. Nur sind Berufssaussichten ein wichtiges Argument bei der Studienwahl. Das sollte man nicht unterschätzen. Aber ehrlich gesagt sind die bei Biologie auch nicht sooo rosig, wenns nicht um Branchen wie Gentechnik usw geht.


und genau deswegen stimme ich 2,71828 zu! du kannst als studienanfänger nicht mal annähernd die berufschancen abschätzen, da du einfach keine ahnung davon hast, in welchen bereichen/berufen man überall mit einem abschluss unterkommen kann. und mal abgesehen davon, dass man den arbeitsmarkt für absolventen eines bestimmten studiengangs nicht abschätzen kann - schon gar nicht 3, 4 oder 5 jahre im vorraus - hast du als studienanfänger einfach keine ahnung davon, wie der alltag, selbst bei dem, für einen studiengang typischsten beruf, aussieht.

meiner meinung nach sollte ausschließlich das interesse an einer materie bzw. einem fach der maßgebende faktor bei der studienwahl sein. und selbst dabei muss man auch bereit sein, sich durch bestimmte fachgebiete durch zu beißen und sich auch mal zu quälen, denn selbst wenn du generell spass an einem fach hast, wirst du innerhalb dieser materie auch auf bereiche stoßen, die dich nicht so sehr interessieren und dir keinen spaß machen... aber das gehört nunmal zum studium genauso dazu. und das ist sogar sehr gut so, denn im späteren beruf wirst du ebenfalls aufgaben zu erledigen haben, die eben nicht so spannend sind oder nerven, aber halt auch einfach dazu gehören...

daher mein rat an den TE:
wenn dich biologie an sich interessiert und du dich in bestimmten bereichen (nicht in allen) für die materie begeistern kannst und in den bereichen neugierig bist, mehr darüber zu erfahren, dann solltest du dabei bleiben und dich durch die unangenehmen und weniger ineressanten themen wie chemie durch beißen... augen zu und durch - nach der umfassenden grundausbildung (bachelor) hast du herausgefunden, was dir spass macht und was dich weniger interessiert und kannst dich dann im master auf die bereiche spezialisieren, für die du dich begeistern kannst.

und dass du in der biologie fast überall auch die chemie brauchst, will ich gar nicht bestreiten, aber das hat eher was mit einem gewissen grundverständnis über chemische vorgänge zu tun, als mit dem, was man so im anorganischen oder organischen chemiepraktikum macht. man muss grundsätzlich verstanden haben, wie chemische bindungen funktionieren und welche es gibt und man muss auch das prinzip, nach dem säuren und basen funktionieren und warum daraus der ph-wert resultiert, kennen, usw., aber im späteren laboralltag (biochemie mal ausgenommen), in der masterarbeit bspw. wirst du eher selten mal mit riesigen reaktionsgleichungen und komplizierten chemischen berechnungen zu tun haben. meist werden im labor sogenannte kits genutzt, wo die chemikalien, die du für den versuch benötigst, schon in entsprechender konzentration drin sind und man diese nur nach protokoll zusammen geben muss. und die lösungen, die du dir selbst herstellen musst, für die gibts meist auch schon protokolle und wenn man eine x-molare lösung herstellen soll und schon wieder vergessen hat, wie man das berechnet, kann man schnell in einem buch oder dem i-net nachschlagen oder einen netten kollegen fragen, ob er dir das nochmal kurz erklärt.
also, natürlich braucht man ein gewisses grundverständnis von chemie, um in bio die zusammenhänge zu verstehen oder versuche durch zu führen, aber nach den prüfungen folgen die meisten folgendem leitsatz: man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo es steht.
und wenn man sich in der grundausbildung schonmal damit beschäftigt hat, reicht ein kurzes nachschlagen, da du dein wissen nur kurz auffrischen musst und es nichts neues ist, was du erstmal verstehen musst...
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