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Verzehrkarte gefunden und mitgenommen, Strafbarkeit
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mrbob
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Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2009 - 21:35:39    Titel: Verzehrkarte gefunden und mitgenommen, Strafbarkeit

Mal angenommen man findet eine Verzehrkarte in der Disko und nimmt sie mit nach Hause, hat man Diebstahl oder Betrug begangen?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2009 - 21:37:50    Titel:

diebstahl
mrbob
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Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2009 - 21:43:34    Titel:

hmm und was ist wenn man anstelle der eigenen die gefundene Karte abgibt die gegebenenfalls niedriger belastet ist?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2009 - 21:53:45    Titel:

wenn die frage realen bezug hat, darf sie nicht beantwortet werden
wenn sie akademischer natur ist, würde ich vorschlagen du fängt mal mit der prüfung an Wink
mrbob
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Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2009 - 22:10:49    Titel:

Ich habs schon geprüft und wollte mich vergewissern ob ich nicht völlig daneben liege.
Ich geb mal an was ich geprüft habe:
Indem die fremde Karte benutzt wurde käme § 263 in Betracht
wegen der anderen Karte § 242
Ein Problem ist auch wie die verzehrkarte eingeordnet werden soll, wie ne ec-karte oder als ne normale sache.
Summer2009
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Anmeldungsdatum: 24.08.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2009 - 22:28:28    Titel:

klar liegt betrug vor, ist ja analog zum Bierdeckel in der Gaststätte zu handhaben. Hier besteht nach der Rechtsprechung Betrug wenn die Striche auf dem Deckel vermindert werden oder ein anderer Deckel abgegeben wird. Vermögensverfügung besteht darin, dass er mit Verbindlichkeiten an die Kasse kommt, dort eine fremde Karte mit weniger(!) Wert (da sonst kein Vermögensverfügung bzw. -schaden) abgibt.

Bsp. 10 Euro getrunken, Karte mit 5 Euro abgegeben und bezahlt. Durch diesen "Zahlungsvorgang" kommt es zur Vermögensverfügung da er seine Verbindlichlkeiten in Höhe von 10 Euro mit 5 Euro Bargeld auslöst.
Somit Betrug gegenüber dem Kassenmann zum Nachteil des Geschäftsführers.

Fällt euch was zu meiner Frage Dreiecksbetrug im Forum ein? Smile
mrbob
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Anmeldungsdatum: 07.08.2008
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2009 - 22:29:30    Titel:

bei der Vermögensverfügung bin ich auf den Dreiecksbetrug eingegangen ..das näheverhältnis +
..eine Vermögensminderung lag auch vor, da er weniger bezahlt hat als er verzehrt hat +
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