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Kurseinbruch an Börse nach Wahlerfolgen der Linkspartei
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xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2009 - 17:29:25    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:

Man kann dann ja auf die ganzen Investmentbanker und Konsorten wegen ihren Millionengehältern neidisch sein. Dafür soll man sich aber erstmal selber 7 Tage/ Woche, 100 Stunden hinsetzen und ackern.


Jetzt sinds schon 100 Stunden, beim nächsten Post werden es dann 130 sein, nehme ich an...

Ich behaupte nicht, dass die Arbeit von Managern und Konsorten (wie du so schön sagst) besonders leicht ist. Allerdings lässt sie sich ganz offensichtlich wesentlich länger ausüben, als schwere körperliche Arbeit...

Und die Millionengehälter ließen sich auch mit einer 250h-Woche nicht rechtfertigen Wink
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2009 - 18:25:23    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Und die Millionengehälter ließen sich auch mit einer 250h-Woche nicht rechtfertigen

Es sind die Gehälter, zu deren Zahlung deren Arbeitgeber freiwillig bereit ist.

Oder bist du auch so einer, der meint, es immer selbst am allerbesten wissen zu müssen, welche Gehälter für Leute, die er selbst nicht mal kennt, gezahlt von Arbeitgebern, die er selbst nicht mal kennt, angemessen und gerechtfertigt sind oder nicht?


Zuletzt bearbeitet von Julius_Dolby am 06 Sep 2009 - 18:29:42, insgesamt einmal bearbeitet
nAim
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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2009 - 18:29:15    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Darum geht es ja nicht. Es geht darum, dass nAim behauptet, dass "Bürojobs", keine richtige Arbeit sind.

Man kann dann ja auf die ganzen Investmentbanker und Konsorten wegen ihren Millionengehältern neidisch sein. Dafür soll man sich aber erstmal selber 7 Tage/ Woche, 100 Stunden hinsetzen und ackern.

Danach würde auch nAim nicht mehr behaupten, nur körperliche Arbeit sei "schwere" Arbeit.


Tja siehste mal wie das ist, die Gehälter behaupten im Moment nämlich das körberliche Arbeit keine richtige Arbeit ist. Natürlich ist die Arbeit von Managern auch Arbeit, ich polemisier nur ein wenig um meinen Standpunkt klar zu machen.

Ausserdem habe ich nur gesagt, das ein Praktikum keine richtige Arbeit ist und du nicht wirklich weisst wovon du redest, weil du die Arbeitswelt noch gar nicht ausgiebig kennengelernt hast, aber Leuten scheiß Löhne zumutest von denen du nicht weisst was sie machen, während du anderen guten Löhnen geben willst nur weil sie bei der Arbeit einen Zweireiher tragen. Wir haben in Deutschland keine faire Lohngestaltung, das hat nichts mit Neid zu tun und ich rede hier auch nicht von Managergehältern.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11588
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2009 - 19:12:49    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Darum geht es ja nicht. Es geht darum, dass nAim behauptet, dass "Bürojobs", keine richtige Arbeit sind.

Man kann dann ja auf die ganzen Investmentbanker und Konsorten wegen ihren Millionengehältern neidisch sein. Dafür soll man sich aber erstmal selber 7 Tage/ Woche, 100 Stunden hinsetzen und ackern.

Danach würde auch nAim nicht mehr behaupten, nur körperliche Arbeit sei "schwere" Arbeit.


Tja siehste mal wie das ist, die Gehälter behaupten im Moment nämlich das körberliche Arbeit keine richtige Arbeit ist. Natürlich ist die Arbeit von Managern auch Arbeit, ich polemisier nur ein wenig um meinen Standpunkt klar zu machen.

Ausserdem habe ich nur gesagt, das ein Praktikum keine richtige Arbeit ist und du nicht wirklich weisst wovon du redest, weil du die Arbeitswelt noch gar nicht ausgiebig kennengelernt hast, aber Leuten scheiß Löhne zumutest von denen du nicht weisst was sie machen, während du anderen guten Löhnen geben willst nur weil sie bei der Arbeit einen Zweireiher tragen. Wir haben in Deutschland keine faire Lohngestaltung, das hat nichts mit Neid zu tun und ich rede hier auch nicht von Managergehältern.


Verlassen wir mal das Management und stellen fest, dass bereits erfahrene Facharbeiter den Straf-Umverteilungs-Spitzensteuersatz bezahlen.
WS09/10
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Anmeldungsdatum: 20.02.2009
Beiträge: 334

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2009 - 21:33:34    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Darum geht es ja nicht. Es geht darum, dass nAim behauptet, dass "Bürojobs", keine richtige Arbeit sind.



Würdest du einen Posten bei der Agentur für Arbeit z.B. als Berufsberater nicht als "einfach Bürojob" sondern als harte Arbeit bezeichnen?
Elzéard B.
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Anmeldungsdatum: 07.12.2008
Beiträge: 1150

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2009 - 21:44:14    Titel:

Das würde ich in der Tat bei gleicher Arbeitszeit (35h-40h) im Gegensatz zu körperlicher Arbeit als "leichte" Arbeit bezeichnen.

Mir ging es eher um die Jobs im Banking und UB, wo man eben je nach Arbeitgeber von 70h bis zu 110h/ Woche arbeitet.
Wer ernsthaft behauptet, dass sei keine "harte" Arbeit, der soll sich mal untersuchen lassen.
Elzéard B.
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Anmeldungsdatum: 07.12.2008
Beiträge: 1150

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2009 - 21:47:50    Titel:

nAim hat folgendes geschrieben:
Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
Darum geht es ja nicht. Es geht darum, dass nAim behauptet, dass "Bürojobs", keine richtige Arbeit sind.

Man kann dann ja auf die ganzen Investmentbanker und Konsorten wegen ihren Millionengehältern neidisch sein. Dafür soll man sich aber erstmal selber 7 Tage/ Woche, 100 Stunden hinsetzen und ackern.

Danach würde auch nAim nicht mehr behaupten, nur körperliche Arbeit sei "schwere" Arbeit.


Tja siehste mal wie das ist, die Gehälter behaupten im Moment nämlich das körberliche Arbeit keine richtige Arbeit ist. Natürlich ist die Arbeit von Managern auch Arbeit, ich polemisier nur ein wenig um meinen Standpunkt klar zu machen.

Ausserdem habe ich nur gesagt, das ein Praktikum keine richtige Arbeit ist und du nicht wirklich weisst wovon du redest, weil du die Arbeitswelt noch gar nicht ausgiebig kennengelernt hast, aber Leuten scheiß Löhne zumutest von denen du nicht weisst was sie machen, während du anderen guten Löhnen geben willst nur weil sie bei der Arbeit einen Zweireiher tragen. Wir haben in Deutschland keine faire Lohngestaltung, das hat nichts mit Neid zu tun und ich rede hier auch nicht von Managergehältern.


Du wirst in einem marktwirtschaftlichen System auch niemals Löhne haben, die sich nach moralischen Kriterien richten und damit "fair" sind.
Der Versuch, Löhne nach solchen Kriterien zu manipulieren, enden entweder in einem Nachfrageüberschuss (z.B. bei der Deckelung von Managergehältern) oder in einem Angebotsüberschuss an Arbeit - Arbeitslosigkeit genannt - (bei einem Mindestlohn, der signifikant über dem Marktniveau liegt).

Für faire Löhne braucht es in der Tat den Sozialismus; allerdings werden dann die Löhne auf deutlich niedrigerem Niveau verharren.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2009 - 21:54:51    Titel:

Die Frage, ob ein Wohlstand für alle es uns nicht wert sein kann auf die maximale Steigerung der Zahl auf dem Lohnzettel für den Einzelnen zu verzichten, stellt sich dann aber schon...

Ich jedenfalls definiere mich eben nicht über jene Zahl.


Cyrix
Elzéard B.
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Anmeldungsdatum: 07.12.2008
Beiträge: 1150

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2009 - 22:34:43    Titel:

"Wohlstand für alle" kann aber nicht über einen direkten Eingriff in die Lonstruktur erfolgen.

Wie gesagt: innerhalb des marktwirtschaftlichen Systems kann man keine Löhne nach moralischen Werten festsetzen, wenn diese über den Marktpreisen liegen.

Der Grund dafür liegt nicht im bösen kapitalistischen System sondern vielmehr im individuellen Vorteilsstreben des Einzelnen:
Sobald die Schaffung einer Stelle nämlich für den Unternehmer nicht mehr /rentabel ist, wird er diese streichen.

Ich zahle niemandem 7,50€/h wenn er mir nur einen Mehrwert von 5€ bringt. Und wenn der Staat mich dazu zwingt, versuche ich evtl. die Lohnerhöhung an den Endverbraucher weiterzugeben (L-Preis-Spirale), suche mir ein billigeres Substitutionsgut (evtl. der tschechische Arbeiter) oder streiche die Stelle.
Diese drei betriebswirtschaftlichen Optionen sind Fakt und können von keinem Linken bestritten werden.

Theoretisch müsste man also einen Mindestlohn verordnen und gleichzeitig Zwangseinstellungen vornehmen um damit dem drohenden Angebotsüberschuss durch erzwungene "Nachfrage" entgegenzuwirken.
Das wäre aber absurd und nicht durchführbar.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2009 - 22:46:58    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:

Mir ging es eher um die Jobs im Banking und UB, wo man eben je nach Arbeitgeber von 70h bis zu 110h/ Woche arbeitet.
Wer ernsthaft behauptet, dass sei keine "harte" Arbeit, der soll sich mal untersuchen lassen.


Interessant wäre hier, ob du schonmal körperlich schwer gearbeitet und damit den direkten Vergleich hast?

Niemand möchte behaupten, dass das keine Arbeit darstellt. Es ist jedoch eine vollkommen andere Art der Belastung, die der Körper offensichtlich (man gucke sich Spitzenverdiener im hohen Alter an) besser und mit wesentlich weniger Schaden wegstecken kann, als körperlich schwere Arbeit...

Natürlich bin ich müde und abgespannt, wenn ich 10 Stunden am Tag denken muss. Aber dass ich nach Hause komme, mir alles weh tut und ich keine Kiste Wasser mehr tragen kann, das ist mir bisher nur nach ner Woche schwerer körperlicher Arbeit passiert...
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