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Kurseinbruch an Börse nach Wahlerfolgen der Linkspartei
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WS09/10
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Anmeldungsdatum: 20.02.2009
Beiträge: 334

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2009 - 12:31:48    Titel:

Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
kommen dafür aber (bisher) auch ohne Staatskohle aus.



Wobein anzumerken ist, dass die Staatshilfen über Umwegen doch die deutsche Bank unterstützen.
Ohne die Staathilfen der US-Regierung wäre die AIG kurzfristig wahrscheinlich nicht in der Lage gewesen 11,8 Mrd. Dollar an die deutsche Bank zu zahlen. Auch wenn sie die Staatshilfen nicht direkt bekommt, kann man nicht abstreiten, dass die deutsche Bank überhaupt nicht von Staatshilfen profitiert.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11588
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2009 - 13:11:49    Titel:

Nach dem Mindestlohn diskutieren wir nun den Maximallohn, was trennt uns noch vom Einheitslohn??

Nur weil ich oben in einer AG Löhne begrenze wird Lieschen Müller am Bratwurststand nicht plötzlich einen Gehaltssprung machen. Ein Manager ist im Grunde nichts anderes als ein Arbeitnehmer er führt aus, was die Eigentümer von ihm möchten. Ob das was sie möchten nun gut oder sozial ist wird man nicht regeln können.

Aber ganz wichtig, wir vermischen hier zwei Dinge, erstens besteht das Problem von Niedriglöhnen kaum oder eher gar nicht in den Dax Unternehmen sondern da wo sich Lieschen Müller in die Selbstständigkeit traute und eine Idee umsetzt oder eine Marktlücke sucht. Weiterhin sind es Kleinstbetriebe die schon seit Jahren ums Überleben kämpfen weil sie eben letztendlich vom Konsumenten (uns) unter extremen Preisdruck gestellt werden. Ursache für Niedriglöhne sind nicht Millardengewinne der Unternehmer und schon gar zu hohe Einkommen andere Arbeitnehmer.

Wer das eine mit dem anderen mischt führt letzenendes einfach nur eine Neiddebatte, die wird aber wenn wir mal Mindestlöhne und Maximallöhne haben, nicht aufhören, weil die Ursache woanders liegt.

Gruß
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11588
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2009 - 13:13:01    Titel:

WS09/10 hat folgendes geschrieben:
Elzéard B. hat folgendes geschrieben:
kommen dafür aber (bisher) auch ohne Staatskohle aus.



Wobein anzumerken ist, dass die Staatshilfen über Umwegen doch die deutsche Bank unterstützen.
Ohne die Staathilfen der US-Regierung wäre die AIG kurzfristig wahrscheinlich nicht in der Lage gewesen 11,8 Mrd. Dollar an die deutsche Bank zu zahlen. Auch wenn sie die Staatshilfen nicht direkt bekommt, kann man nicht abstreiten, dass die deutsche Bank überhaupt nicht von Staatshilfen profitiert.


Aber selbst wenn hätte dann nicht die AIG falsch gewirtschaftet und nicht die Deutsche Bank.
murania
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2009 - 13:25:20    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Ein Manager ist im Grunde nichts anderes als ein Arbeitnehmer er führt aus, was die Eigentümer von ihm möchten. Ob das was sie möchten nun gut oder sozial ist wird man nicht regeln können.


Wenn er ausführen würde was die Eigentümer möchten, hätten wir kein Agency Problem.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2009 - 13:50:32    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Nach dem Mindestlohn diskutieren wir nun den Maximallohn, was trennt uns noch vom Einheitslohn??


Das 1<2 ist?

Cyrix
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 08 Sep 2009 - 18:34:15    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Was angekreidet wird und vor allem in der Krise überaus deutlich zu Tage tritt, ist die Tatsache, dass diese hohen Gehälter und sogar Boni auch dann noch gezahlt werden, wenn die Herren den Konzern vor die Wand gefahren haben

Und wenn schon... was geht es dich - oder mich - an?*
Im übrigen kann man im Leben - auch als Manager - noch so gut, und trotzdem manchmal verlieren.

* Es geht uns natürlich sehr wohl was an, wenn und falls staatliche Beihilfen oder ähnliches beteiligt sind bzw. auf dem Spiel stehen.
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2009 - 06:58:11    Titel:

Aber selbstverständlich geht uns das etwas an und nicht nur wenn direkte staatliche Beihilfen nötig werden um die völlige Kathastrophe abzuwenden! Solche Exzesse haben gesamtgesellschaftliche Auswirkungen in verschiedensten Formen, folglich sind sie auch in der Öffentlichkeit zu diskutieren!
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2009 - 19:02:14    Titel:

Celtic-Tiger hat folgendes geschrieben:
Aber selbstverständlich geht uns das etwas an und nicht nur wenn direkte staatliche Beihilfen nötig werden um die völlige Kathastrophe abzuwenden! Solche Exzesse haben gesamtgesellschaftliche Auswirkungen in verschiedensten Formen, folglich sind sie auch in der Öffentlichkeit zu diskutieren!

Mag ja sein und ist auch gut und richtig.
Ich sehe nur nicht, wieso der Staat hier mit seinem Gewaltmonopol eingreifen muss.
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2009 - 19:15:52    Titel:

Das würde ich sagen kommt ganz darauf an! Wenn man versucht Schwächen im System, die zu Exzessen führen aufzudecken und abzustellen, dann wird der Staat wohl nicht veranlaßt sein einzugreifen, das ist es ja was ich meine, wenn ich sage, daß mir eine staatliche verordnete Obergrenze eigentlich zu billig wäre!
nAim
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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 00:03:55    Titel:

Julius_Dolby hat folgendes geschrieben:
Celtic-Tiger hat folgendes geschrieben:
Aber selbstverständlich geht uns das etwas an und nicht nur wenn direkte staatliche Beihilfen nötig werden um die völlige Kathastrophe abzuwenden! Solche Exzesse haben gesamtgesellschaftliche Auswirkungen in verschiedensten Formen, folglich sind sie auch in der Öffentlichkeit zu diskutieren!

Mag ja sein und ist auch gut und richtig.
Ich sehe nur nicht, wieso der Staat hier mit seinem Gewaltmonopol eingreifen muss.


Weil es Volkswirtschaftlich einfach ein schlechter Witz ist, wenn spekuliert wird, und bei Gewinnen die Manager Boni bekommen und bei Verlusten der Staat, 80Milliarden hinlegen muss, um einen Bank zu retten, die sich verspekuliert hat. Total lächerlich, es wird danach geschriehen dass der Staat sich raushält, und wenn man dann in das Klo greift soll er dann doch eingreifen. Er wird an den Spekulationsverlusten beteiligt aber nicht an den Gewinnen.

Wieso sollte der Staat hier nicht eingreifen?
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