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Kurseinbruch an Börse nach Wahlerfolgen der Linkspartei
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Kurseinbruch an Börse nach Wahlerfolgen der Linkspartei
 
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koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11568
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2009 - 01:02:07    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Mal davon abgesehen, dass die Linke eine demokratische Partei ist...

Aber manche lernen es halt nie.


Cyrix


eben und mit der wird die SPD koalieren....auch wenn sie das jetzt noch vehement bestreitet. "Es wird keine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der Linkspartei geben"
murania
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2009 - 09:46:48    Titel:

Wieso sollte die SPD nicht irgendwann mit der Linken koalieren?
Für diese Wahlperiode ist das ausgeschlossen und zwar von beiden Seiten.

Und wenn wir schon bei Wahlversprechen sind, dann gibt es in jeder Partei zu viele die nicht eingehalten wurden.

Was bleibt? Die Wahlprogramme und da sieht es für die CDU düster aus. Sie lässt keine klaren Aussagen erkennen und versucht sich irgendwie zu retten und meiner Meinung nach mit der Hetze gegen die Linken.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11568
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2009 - 10:48:25    Titel:

Wegen meiner kann die SPD koalieren mit wem sie möchte. Und wenn es eine so große Frage ist, warum die Linkspartei "derzeit" irgendwie nicht scheint es doch eher die SPD zu sein, die da Hetze betreibt und dann wird es um so weniger erklärbar wenn sie am Ende doch mit den Linken koaliert.

Auch gern noch mal an Dich die Frage, warum Du in eine Abwehrhaltung gehst, nein nein die werden ganz sicher nicht.... um dann aber zu fragen, warum eigentlich nicht....?? Willst Du eine rotrotgrüne Kaolition, dann steh dazu, zumal Du die Linke als ganz normal unter völliger Missachtung derer jüngsten Geschichte bezeichnest.

Bezüglich Wahllügen, klar es gibt überall Abweichungen nach der Wahl vom zuvor angebotenen. Liegt meist an den einzugehenden Koalitionen. Aber hier reden wir schon von einer anderen Dimension. Das Gleiche bei Ypsilanti. Der Wähler würde die SPD nicht wählen und wohl auch die Linke nicht in dem Maße, würden beide mit offenen Karten spielen. Also hakt man vor der Wahl medienwirksam aufeinander rum, ok in Thüringen jetzt wohl auch nach der Wahl, was ahnen läßt was auf uns zukommen würde, um dann nach der Wahl doch miteinander zu koalieren. Und das ist nicht mehr nur eine einfache Wahllüge bezüglich Steuerrecht, Kindergeld oder sowas sondern ganz bewußte Wählertäuschung. Allerdings bin ich durch meine Erfahrungen aus einer Alleinherrschaft einer jetzigen Linken darüber nicht mal überrascht. Überrascht bin ich eher wie leicht sich das deutsche Volk schon wieder von Populisten und Antidemokraten blenden läßt. Auf diese Art kam Hitler an die Macht, kamen die Linken in der DDR an die Macht und leider, wir haben nichts aber auch gar nichts dazu gelernt!!! Der baut doch so schöne Autobahnen....

Gruß
murania
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Anmeldungsdatum: 23.10.2005
Beiträge: 2602

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2009 - 11:34:36    Titel:

Zitat:

Auch gern noch mal an Dich die Frage, warum Du in eine Abwehrhaltung gehst, nein nein die werden ganz sicher nicht.... um dann aber zu fragen, warum eigentlich nicht....??


Wieso sollte die SPD auf der Bundesebene mit der Linkspartei koalieren? Es gibt dafür keinen Grund. Und das das ganze nur auf diese Wahl bezogen ist, sollte selbst der dümmste anzunehmende Wähler verstehen. Du scheinst dir ja sehr sicher zu sein, dass es zu einer Rot-Grün-Roten Koalition kommen wird, sollte es möglich sein.



Zitat:

Und das ist nicht mehr nur eine einfache Wahllüge bezüglich Steuerrecht, Kindergeld oder sowas sondern ganz bewußte Wählertäuschung.

Jeder wusste in Hessen, dass Ypsilanti mit der Linkspartei koalieren wollte. Dafür wurde Ypsilanti abgestraft. Und jetzt soll jeder Ypsilanti sein?
Genauso kann man dann auch als Wählertäuschung ansehen, dass sich Politiker von der Industrie kaufen lassen und nicht mehr das Wählerinteresse vertreten (z.B. CDU-Spendenaffäre,dennoch sitzen die in Ministerien ).

Zitat:
Überrascht bin ich eher wie leicht sich das deutsche Volk schon wieder von Populisten und Antidemokraten blenden läßt.

Koch, von der Leyen, Schäuble. Ok Antidemokrat passt darauf nicht, aber genausowenig wie auf einen Großteil der SPD oder Linkspartei. Also wenns danach geht, dürfte weder SPD, Linke, CDU, FDP, Grüne gewählt werden.

Zitat:

Auf diese Art kam Hitler an die Macht

Wohl eher nicht.

Zitat:
Willst Du eine rotrotgrüne Kaolition, dann steh dazu, zumal Du die Linke als ganz normal unter völliger Missachtung derer jüngsten Geschichte bezeichnest.

Eine normale Sicht zur Linkspartei impliziert nicht den Willen zu einer Rotrotgrünen Koalition.
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2009 - 11:42:48    Titel:

Die SPD schafft es irgendwie nicht ihren linken Flügel in den Griff zu kriegen! Hat sie noch nie geschafft schon in den 80ern bei den Grünen nicht, die haben sich ja auch hauptsächlich aus dem linken SPD-Flügel gespeist und heute ist es wieder das selbe mit der Linken! Sie kriegen es einfach nicht hin, das Wählerklientel wieder einzufangen, anders als z. B. die CSU mit den Republikanern, hat die SPD irgendwie nicht die Kraft, diese Klientel wieder zu integrieren!
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2009 - 11:48:09    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Mal davon abgesehen, dass die Linke eine demokratische Partei ist...

Aber manche lernen es halt nie.


Cyrix


Die NPD ist es auch.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2009 - 14:38:10    Titel:

@HC: So lange diese Partei nicht verboten ist, muss man auch ihr die Rechtmäßigkeit attestieren, ja. Nur dass die NPD nach eigenen Aussagen die Staatsform ändern will (die im GG festgeschrieben ist), während die Linke "nur" die Wirtschaftsform ändern will (die nicht festgeschrieben ist)...

Cyrix
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2009 - 14:49:33    Titel:

Nichtmal Herr Gysi sieht auf Bundesebene irgendwelche Schnittmengen mit der SPD. Da eine rot-rot-grüne Gefahr herbeireden zu wollen, ist in meinen Augen eher der letzte Versuch der CDU/FDP ihre Niederlage abzuwenden, denn eine realistische Option für die Tage nach der Wahl...

Mit ein wenig "Glück" und Ungeschick bekommt es die SPD ja sogar noch hin ein solches Bündnis selbst in den Bundesländern zu versauen, in denen das vor kurzem noch realistisch bzw. gewollt schien. Vor diesem Hintergrund ist rot-rot-grün auf Bundesebene wohl so realistisch wie der Einzug der bibeltreuen Christen in den Bundestag...
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2009 - 15:51:59    Titel:

Ich höre dahingehend aus der CDU gar nicht viel, am lautesten hört man die Diskussionen ob Rot-Rot oder nicht aus der SPD selber, da scheint die Basis anderer Meinung zu sein als die Führung!
Im übrigen Niederlage? Welche Niederlage, wenn die SPD nicht mit der Linken gehen will, dann ist die CDU auf jeden Fall wieder in der Regierung und zwar mit Fr. Merkel als Bundeskanzlerin, denn eine Ampel wird es mit der FDP nicht geben, da gehen die lieber in die Opposition, das hat ihnen die letzten 4 Jahre auch nicht geschadet, mit Recht, denn in einer Ampel hätten sie nicht viele Möglichkeiten ihre Vorstellungen umzusetzen, das nehme ich den FDP-lern durchaus ab! Zumal auch noch die Frage ist in wie weit selbst eine Ampel eine Mehrheit zusammenkriegen würde......
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2009 - 16:27:26    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
@HC: So lange diese Partei nicht verboten ist, muss man auch ihr die Rechtmäßigkeit attestieren, ja. Nur dass die NPD nach eigenen Aussagen die Staatsform ändern will (die im GG festgeschrieben ist), während die Linke "nur" die Wirtschaftsform ändern will (die nicht festgeschrieben ist)...

Cyrix


So einfach lässt sich die sozialistische "Wirtschafts"form nicht ohne eine einhergehende Umstrukturierung des Staatswesens verwirklichen.

Ich erlaube mir, Prof. Dr. Pätzold aus seinem Werk "Soziale Marktwirtschaft" zu zitieren:

Zitat:
Die zentrale Planung verlangt in gesellschaftspolitischer Hinsicht den Kollektivismus und in staatspolitischer Hinsicht den Totalitarismus des Einparteiensystems. Eine Marktwirtschaft erfordert dagegen, soll sie funktionieren, die Einbettung in ein System politischer und ökonomischer Freiheiten. Da sich das Handeln der Wirtschaftssubjekte in der Marktwirtschaft über den Preismechanismus von selbst reguliert und keiner staatlichen Befehlszentrale bedarf, vollzieht sich die Koordination horizontal, gleichsam demokratisch. Deshalb empfiehlt sich in einer freien demokratischen Gesellschaft die Marktwirtschaft als ökonomische Ordnung. Ein vergleichbares System der Freiheiten ist mit der Zentralverwaltungswirtschaft unvereinbar. Die Handlungs- und Bewegungsfreiheit der Individuen bildet in der zentral verwalteten Wirtschaft einen latenten Störfaktor, den der Staat zurückzudrängen sucht.


http://www.juergen-paetzold.de/einfuerung_mawi/2_MAWI.html#Leistungsf%E4higkeit

Naht eine Vergesellschaftung der Produktionsmittel und eine Zentralverwaltung der Wirtschaft, so wird auch eine kollektivierung und Totalisierung des Staates und der Gesellschaft zwingenderweise Einzug halten müssen.

Grundlegende Unterschiede bestehen in den Idealbestrebungen der Linken und der NPD für mich nicht. Die eine Partei diskriminiert ausländische Bevölkerungsgruppen, die andere diskriminiert Eigentümer. Die eine Partei lässt Neonazis für Randale sorgen, die andere liebäugelt mit linksextremistisch motivierter Gewalt und drückt hin und wieder ein bis zwei Augen zu.

Hier in Berlin betreibt die Linke pragmatische Realpolitik. Sind die übrigen Landesverbände oder gar die Bundes-Linke ebenso dazu fähig, ohne dass ihr die Wähler wieder in Scharen davonlaufen?
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