Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Gehalt nach dem Studium
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 19, 20, 21, 22, 23  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Gehalt nach dem Studium
 
Autor Nachricht
wiing701823
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 05.06.2008
Beiträge: 2293

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2009 - 22:28:01    Titel: Gehalt nach dem Studium

http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/653/487063/text/

Scheinbar sind trotz der Krise die Gehaltswünsche der Stundenten maßlos. Man stelle sich vor
Zitat:
Im Gegenteil: Im Vergleich zum Vorjahr ist das durchschnittliche Wunschgehalt für die Zeit nach dem Studium sogar von 37.000 auf 38.000 Euro im Jahr gestiegen.


Wenn ich mir vorstelle 38.000 Euro im Jahr brutto, das sind schon als Alleinstehender 1850 Euro netto im Monat als Familienvater sogar 2180 Euro. Diese Maßlosigkeit ist doch nicht zu übertreffen. Abi, Studium und dann gibt Premium Auto ala BMW, Mercedes und Audi und dann geht man mit seinen 2180 Euro netto Monat mit seiner Familie Kaviar essen und plant den nächsten Urlaub.

Sind Studenten in ihren Erwartungen so weltfremd ?

Kann man als Akademiker wirklich 38.000 Euro im Jahr erwarten ?
KamiKami
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1863
Wohnort: Hier nicht mehr aktiv!

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2009 - 22:47:19    Titel:

Na ja, was heißt hier maßlos? Meinem Erachten nach siedeln sich angehende Akademiker gerne über dem Gehaltsniveau von Nicht-Akademikern an - sie stellen einen Bezug her -, welches - und da brauche ich nur an meinen Vater zu denken welches sich im Bereich 36.000 - 38.000 EURO bewegen dürfte und damit gehört er "nur" zum Mittelstand - durchaus in dem von Dir genannten Bereich bewegen dürfte.

Letzte Woche musste ich in einer unserer Vorlesungen lachen, als unser Prof. bierernst wie er ist, meinte, wir könnten als Akademiker unseres Studienganges mit drei Jahren Berufserfahrung durchaus ein Jahresgehalt von 70.000 EURO (!) erwarten. Laughing Keine Sorge, nicht nur die Studenten sind davon betroffen, die Professoren hat es da noch weitaus schlimmer erwischt.

Aber mal ehrlich, viele Studenten sehen sich nun einmal als "Creme de la Creme" in der Geschäftswelt an, ungeachtet dessen, das sich ihre Vorstellungen ohne den Hauch einer Ahnung des Öfteren im Bereich "weltfremd" bewegen. Mein Mitbewohner ist Jura-Student und seine Gehaltsvorstellungen decken sich 1:1 mit denen im Artikel. Ist jetzt nichts weltbewegendes.

Gruß
cyrix42
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24251

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2009 - 22:49:01    Titel:

Ach, mittlerweile sind 38k Brutto weltfremd?

Ich kann mich noch daran erinnern, wie hier Leute unter 50k nicht anfangen wollten... Wink

Cyrix
Kölner_VWLer
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1618

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 01:00:10    Titel:

mein opa hat zwar nicht studiert, hatte aber abitur und hat anfang der 50er jahren mit 24 angefangen zu arbeiten.
Sein Monatslohn ungefähr 200Mark.

Er hat sich hochgearbeitet bis zum Geschäftsführer (~50 Mann UNternehmen) und mitte der 80er ungefähr 7000 Mark Brutto gehabt.

Meine persönliche Vorstellungen:
Ich will nach dem Dipl. promovieren da wird es ungef. 1K Stipendium geben wenn ich glück habe.
Aber nach der Promotion muss ein Job mit rund 3000 Netto her also rund 60K. Und die werde ich auch bekommen, da mache ich mir wenig sorgen.
Entweder die Uni bietet die entsprechende Vergütung für Postdocs oder ich bin eben in ner Bank. Für TVL 13 werde ich dann jedenfalls nicht arbeiten.
Raziela12
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 557

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 01:46:06    Titel:

ich bin verwirrt, waren 2k Euro im Monat nicht die Summe bei der du lieber ne Frau paar mal schwängerst und von Hartz4 leben wolltest?
dons
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 20.07.2009
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 02:03:02    Titel:

wiing701823 hat folgendes geschrieben:

Kann man als Akademiker wirklich 38.000 Euro im Jahr erwarten ?


Kommt drauf an wo. Ich habe als "Praktikant" zum Beispiel schon ~ 3000 EUR (netto)
verdient (USA/Fortune 100 Unternehmen/Graduate Student/~80% d. Einstiegshalts). Bei einer
Mittelstandsklitsche in Ostdeutschland verdient man im Leben nicht so viel (gut da kostet eine
Einzimmerwohnung auch keine $2000/mo).

Als Master oder Dipl. Ing. mit sehr gutem Abschluss ist 38000 sicher nicht überzogen.
Meine Komilitonen die nach dem Abschluss in die Wirtschaft gegangen sind sind alle mit
40-50k eingestiegen (München/ keine mittelständischen Unternehmen).
esvler
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 21.08.2009
Beiträge: 42
Wohnort: Freilassing

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 05:56:30    Titel:

Raziela12 hat folgendes geschrieben:
ich bin verwirrt, waren 2k Euro im Monat nicht die Summe bei der du lieber ne Frau paar mal schwängerst und von Hartz4 leben wolltest?

Ja, so gehts auch Very Happy
Celtic-Tiger
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 07:09:28    Titel:

Wie viele Threads gibts jetzt zu dem Thema? Warens 847 oder sinds schon 848?
Wirtschaftsinformatiker
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 21:20:13    Titel:

wima hat folgendes geschrieben:
Ja aber die anderen Buldungsschichten zahlen durch betriebliche Ausbildung steuern und dort kostet die Berufsschule nicht soviel wie die Universität. Zudem müssen sich sogar Meister die Weiterqualifizierung größtenteils selber zahlen(gibt Meister Bafög, ich weiß)


eine Massenvorlesung an der Uni ist sicher billiger als eine Berufsschulklasse mit vllt 20 Schülern zu unterrichten

und richtig, es gibt Meisterbafög.

Soviel kostet der Meister auch wieder nicht. Aber sowas darf man in Deutschland nicht sagen.

Die armen Arbeiterle sind die ausgebeuteten, die Akademiker bekommen alles in den Hintern gestopft

so denken die meisten, bin froh dass ich nicht mehr hier lebe, in diesem sozialisten Staat
Celtic-Tiger
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2009 - 10:50:36    Titel:

-orlin- hat folgendes geschrieben:
@celtic-tiger

ich hab vor allem den Kommunismus gemeint.

Zitat:
Auch interessant ist, daß die rechtliche Lage in Deutschland die Sozialabgaben in Relation zu den Leistungen setzt, es muß sich also die Rentenhöhe an den eingezahlten Beiträgen orientieren, daran führt überhaupt kein Weg vorbei, eine verkappte Besteuerung über die Sozialabgaben geht einfach nicht, da müßte man komplett auf die Besteuerung ausweichen!


Dann muss man die Gesetze halt ändern. Für diesen Schritt würde ich sogar eine Verfassungsänderung in Kauf nehmen.

Wenn du die Sozialabgaben weiter erhöhst, triffts wieder die falschen. Es sollte darum gehen, die wirklich hohen Einkommen (ab 6-stelligen Bereich) in die soziale Pflicht zu nehmen. Alle anderen Möglichkeiten die Reichen mehr in die Pflicht zu nehmen, wie z. B. durch Vermögenssteuer scheiden aus.

Durch die Beseitigung der Beitragsbemessungsgrenzen würde man die Sozialkassen fit für die Zukunft machen. Damit könnte man wirklich was erreichen.


Den Gleichheitsgrundsatz wirst du aus dem GG nicht herauskriegen! Und eine Beitragsleistung ist nun einmal mit einer konkreten Gegenleistung verbunden, im Gegensatz zu einer Steuerleistung!

Achja und die Oktoberrevolution ist auch eher auf dem Mist von unzufriedenen Jungakademikern gewachsen als auf dem der Arbeiterschaft oder gar der russischen Bauernschaft, die wurde dann lediglich angesteckt! Ähnlich ist es heute wieder mit dem radikalen Islam, auch der kommt weniger aus der proletarischen, arabischen Bevölkerung als eher von unzufriedenen Jungakademikern, überraschend häufig aus dem technischen Bereich (Ingenieure etc.)!


Zuletzt bearbeitet von Celtic-Tiger am 12 Sep 2009 - 11:01:18, insgesamt einmal bearbeitet
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Gehalt nach dem Studium
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 19, 20, 21, 22, 23  Weiter
Seite 1 von 23

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum