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Gehalt nach dem Studium
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Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 18:46:00    Titel:

KamiKami hat folgendes geschrieben:
Wann kapiert auch der letzte Mensch einmal, das am Arbeitsplatz kein Alkohol getrunken werden darf? Der Großteil der hiesigen renommierten Industrieunternehmen (auch Autobauer) haben schon vor etlichen Jahren (!) ein absolutes Alkoholverbot während der Arbeitszeit erlassen! Ausnahmen, (bspw. Jubiläum, Geburtstag) bedürfen der Genehmigung und selbst dann erfolgt der Genuß von Alkohol nur in Maßen und auch erst nach Beendigung der Arbeitszeit. Selbst auf Baustellen gilt die Regel der "Punktnüchternheit"!

Jeder noch so bedepperte Arbeitgeber ist sich der Tatsache bewusst, dass die Unfallhäufigkeit bei Alkohol im Schnitt 6 (!) mal höher ist als ohne Alkohol. Wenn Alkohol am Arbeitsplatz getrunken wird, ein Unfall geschieht und die Versicherung davon Wind bekommt, zahlen die keinen Cent.

Merkmale von Alkoholgenuß am Arbeitsplatz:
* Krankheit
* Leistungsminderung
* Versicherungsausfälle
* höheres Unfallrisiko
* etc.

Offiziell, wird an keinem Arbeitsplatz in Deutschland der Genuß von Alkohol erlaubt, auch nicht in Schichtbetrieben! Basta!

Zitat:
wieso sind so viele der Meinung, dass der Verdienst oder das Ansehen eines Menschen durch die Ausbildung/das Studium bestimmt werden? Schon mal über Angebot und Nachfrage nachgedacht?


Diese goldene Grundregel wird zu gerne von einigen Usern hier geflissentlich ignoriert. Gute Arbeit gehört gut honoriert, egal ob Akademiker oder Nicht-Akademiker. Das Schichtler gut verdienen liegt schlicht daran, das sie gesuchte (Fach-) Kräafe sind, die gute Arbeit verrichten. Am Band stehen und Kartons packen, ist nicht, das machen Schülern und Studenten.

Gruß

P.S. Wo verdienen Elektriker denn bitte 1.600 EURO im Monat?


Das ist richtig, bei meinem früheren Ausbildungsbetrieb in der chemischen Industrie wurden in der Produktion regelmäßig Stichproben durchgeführt und die Folgen von Alk konnten von einer Abmahnung bis zur fristlosen Kündigung gehen, da gabs kein Pardon!
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 18:51:48    Titel:

-orlin- hat folgendes geschrieben:
@xmisterDx

du wirst dich viell. wundern, aber ich zahle gern Steuern u. auch Sozialabgaben, solange es im Rahmen bleibt.

Ich wär sogar dafür, die Beitragsbemessungsgrenzen der SVs abzuschaffen u. die max. erhältichen Leistungen (z. B. Rente) zu deckeln. Auch hier ist die Schweiz Vorbild. Im Gegenzug müsste natürl. die Lohnsteuer sinken. Schon heute werden die Sozialsysteme durch Steuereinnahmen enorm gestützt.

Durch o. g. Maßnahme könnte man die Schieflage der Sozialsysteme beseitigen, weil dann auch Einkommens-Millonäre einzahlen müssten u. nur eine gedeckelte Rente von z. B. max. 2000€ erhielten. Das würde richtig helfen, auch in der Krankenversicherung.

Außerdem hege ich keinen Hass gegen "normale" Arbeitnehmer. Auch nicht gegen Harz4´ler. Ich bin nur der Meinung, dass eben diese Bevölkerungsgruppe (Harz4´ler) einfach zu viel Aufmerksamkeit in der öffentl. Debatte erhält u. man den Fokus auf andere Gruppen richten sollte, z. B. auf jene die den "Laden Deutschland" am Laufen halten.

Schließlich ist es die Bevölkerung oder zumindest große Teile davon, die sich überproportional mit "ausgebeuteten" Arbeitern u. Arbeitslosen solidarisiert u. damit Stellung bezieht, ohne zu bedenken, wem sie den Wohlstand zu verdanken hat. Das Proletariat hat schon viel zu oft in der Geschichte verbrecherischen Regimen in die Hände gespielt - ob wissentlich o. unwissentlich.
Das erklärt vermutl. auch die z. T. heuchlerische Bemitleidung des pseudo-ausgebeuteten Arbeiters, der so schon längst nicht mehr existiert.

Ich persönl. verfolge die öffentlichen Debatten sehr genau u. aufmerksam und muss sagen, dass mir das Bild, das dort transportiert bzw. gezeichnet wird, nicht gefällt und meiner Wahrnehmung widerspricht.

Deswegen versuche ich u. a. mit Foren-Beiträgen einen Gegenpol zu etablieren, der die Dinge auch ein wenig von der anderen Seite beleuchtet.

"wirtschaftsinformatiker" und "wing701" haben diesbezüglich gerade in diesem Forum schon einiges geleistet u. vielen (angehenden) Studenten ein Stück von der Lohnrealität in D näher gebracht und dabei auch schon so manches romantisch-verklärtes Akademiker-Weltbild ins Wanken gebracht. Natürlich entspricht diese Denkweise nicht dem linken Mainstream, dem ja gerade Studenten anhängen.

Es wundert mich daher auch nicht, dass eine realistische Denkweise, wo Dinge auch mal beim Namen genannt werden u. nicht im politisch korrektem Einheitsbrei untergehen, von einigen Usern hier aggressiv bekämpft werden. Ich bin deshalb weder "gierig", "unsozial" o. "hasserfüllt", sondern einfach realistisch.

Der Thread "Studium und Verdienst danach" ist legendär und hat mich teilweise echt gut unterhalten. Der sollte für die Nachwelt festgehalten werden.


Das verbrecherische Regime, auf das du anspielst haben allerdings weniger die Proletarier an die Macht gebracht, das waren auch sehr maßgeblich unzufriedene Jungakademiker, paar Geschichtskenntnisse sind niemals schlecht!
Ebenso wie man wissen muß, daß in Deutschland die Steuerbelastung insgesamt eher niedrig ist, auch im internationalen Vergleich, dagegen die Belastung mit Sozialabgaben hoch, daher die Sozialabgaben noch erhöhen und die Steuern senken zu wollen, wäre wohl ziemlich falsch! Auch interessant ist, daß die rechtliche Lage in Deutschland die Sozialabgaben in Relation zu den Leistungen setzt, es muß sich also die Rentenhöhe an den eingezahlten Beiträgen orientieren, daran führt überhaupt kein Weg vorbei, eine verkappte Besteuerung über die Sozialabgaben geht einfach nicht, da müßte man komplett auf die Besteuerung ausweichen!
-orlin-
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Anmeldungsdatum: 21.04.2007
Beiträge: 143

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 19:15:12    Titel:

@celtic-tiger

ich hab vor allem den Kommunismus gemeint.

Zitat:
Auch interessant ist, daß die rechtliche Lage in Deutschland die Sozialabgaben in Relation zu den Leistungen setzt, es muß sich also die Rentenhöhe an den eingezahlten Beiträgen orientieren, daran führt überhaupt kein Weg vorbei, eine verkappte Besteuerung über die Sozialabgaben geht einfach nicht, da müßte man komplett auf die Besteuerung ausweichen!


Dann muss man die Gesetze halt ändern. Für diesen Schritt würde ich sogar eine Verfassungsänderung in Kauf nehmen.

Wenn du die Sozialabgaben weiter erhöhst, triffts wieder die falschen. Es sollte darum gehen, die wirklich hohen Einkommen (ab 6-stelligen Bereich) in die soziale Pflicht zu nehmen. Alle anderen Möglichkeiten die Reichen mehr in die Pflicht zu nehmen, wie z. B. durch Vermögenssteuer scheiden aus.

Durch die Beseitigung der Beitragsbemessungsgrenzen würde man die Sozialkassen fit für die Zukunft machen. Damit könnte man wirklich was erreichen.
nAim
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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 19:22:06    Titel:

Celtic-Tiger hat folgendes geschrieben:
nAim hat folgendes geschrieben:
xmisterDx hat folgendes geschrieben:


@nAim

Belege deine Aussage doch bitte mit handfesten Fakten, also Bundesland, Entgeldgruppe, Stufe usw. oder mit Quellen. Denn ich glaube auch nicht, dass du als Berufsanfänger im öffentlichen Dienst mit 30k pro Jahr nach Hause gegangen bist.
Ich hab nach TV-V (ausgehandelt von Verdi) jedenfalls nur 24k gekriegt im ersten Berufsjahr...



EG 5, Stufe 1 = 2116€ + Irgendeine monatliche Sonderzahlung von 100€ bei der ich nochmal genauer gucken müsste, was es war.



2216€ mal 13 Monatsgehälter = 28808€ + Urlaubsgeld

Also nicht ganz 30k.


EG5 Stufe 1 sind keine 2116 EUR, sondern 1842,05 EUR, Urlaubsgeld gibt es laut TVÖD gar nicht und die Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) beträgt 90 % eines Monatsgehalts! Ich weiß nicht wo diese Zahlen herkommen sollen! Ich kann mir nicht mal vorstellen, daß mit einer Überleitung aus dem BAT solche Zahlen zustande gekommen sein sollen! EG6 Stufe 2 wären 2130 EUR! Die 100 EUR könnten ggf. ein Schichtarbeitszuschlag gewesen sein (der liegt bei 105 EUR wenn mich jetzt nicht alles täuscht, zumindest im Pflegebereich), aber natürlich nur wenn auch Schicht gearbeitet wurde!
http://www.gew.de/Binaries/Binary35008/Tab2903008BundVKAWest.pdf


http://www.komba-sh.de/download.php?id=4&type=salaryscales
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 20:51:14    Titel:

Es wird immer wieder gesagt, es geht um Angebot und Nachfrage bei der Bezahlung.
Gleichzeitig kommt, man studiert doch eher aus Interesse als für Geld.

Schön.

Ich glaube allerdings, der Großteil der Leute, die in den letzten 10 Jahren angefangen haben zu studieren, wollten in erster Linie eine notwendige Qualifikation für einen Beruf erwerben.

Das Einkommen durch diese Qualifikation während des Studiums (Nebenjobeinkünfte sind ja keine Bezahlung fürs Studium) sind normalerweise gleich null, man verdient also etwa fünf Jahre deutlich weniger als Azubis.

Gut, es mag Idealisten geben, die das aus Interesse riskieren.
Ich bezweifle nur, dass das die Mehrheit ist.

Also von Einzelfällen mal abgesehen:

Warum soll die große Mehrheit bitte studieren, wenn es sich finanziell nicht lohnt?

Aus dieser Frage resultiert die Kritik an Akademikergehältern, und daran können auch Angebot und Nachfrage nichts ändern. Ich denke, wir hätten (studienfachabhängig) sehr viel weniger Studenten, wenn die Leute sich vor Studienbeginn über die spätere Einkommenssituation und teilweise auch Unsicherheit im Beruf im Klaren wären.
wima_typ
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Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 1086

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 21:36:23    Titel:

Ich studiere nicht aus finanziellen Gründen. Hab mich bei Beginn des Studiums auch gar nicht informatiert, was man da so verdienen kann. Beim Wechsel auch keine Sekunde drüber nachgedacht, dass man mit Wirtschaftmathe wahrscheinlich mehr verdient als mit Informatik. Ich denk mal, ich werd schon nen ordentlichen Job finden, mit dem ich genug zum Leben hab. Ob ich mit dann nen BMW oder nen Opel in die Garage stelle, ist mir wirklich zu 100 % egal. Und um was andres gehts bei den Zahlenspielen hier doch nicht. 35 k, oder doch 40 k Einstiegsgehalt, nach 5 Jahren 40 k oder doch 50 k, das sind doch Luxusprobleme.
Smoin
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Anmeldungsdatum: 09.12.2008
Beiträge: 145

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 21:37:58    Titel:

Das is aber schon auch irgendwie blauäugig, sich da gar nicht darüber zu informieren!
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 22:11:18    Titel:

So blauäugig, wie Abiturienten nunmal sind, denen mehr oder weniger bewusst suggeriert wird, sie hätten es später auf jeden Fall besser als alle Nichtabiturienten, also der große Rest der Bevölkerung.

Dass auch Studierte (fachabhängig) teilweise wenig Geld kriegen, darauf muss man erstmal kommen.
markusob
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 601

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 23:10:00    Titel:

Ich habe mich nicht in erster Linie wegen des Geldes für ein Studium entschieden, sondern weil ich erstens Bildung als persönliche Bereicherung empfinde und zweitens denke, dass ein Studium langfristig gesehen die ergiebigere Basis für ein langes Berufsleben darstellt. Ich wollte eine Ausbildung, die es mir ermöglicht, auch komplexe Vorhaben selbständig bearbeiten zu können und mich selbständig weiterbilden zu können, anstatt auf andere angewiesen zu sein, damit die mir alles "vorkauen". Imo kommt es darauf an, was für ein Mensch man sein will. Will man eher selbständiger denken oder reicht es einem, wenn man einfach nur tut, was andere einem sagen.

Dass sich ein Studium manchmal lange nicht finanziell auszahlt, weil man einen schweren Einstieg hat, ggf. billiger Praktikant ist, während Absolventen dualer Ausbildugnen schon lange verdienen, finde ich schon furstrierend. Imo liegt es aber auch daran, dass man in Deutschland keine wirklichen Studiengebühren bezahlt. Die Absolventen haben so wenig Anreiz, sich ihre Mühe auch auszahlen zu lassen, bzw. Unternehmen von ihrem Wert zu überzeugen. Da macht man lieber noch ein unbezahltes Praktikum. Die Absolventen haben Imo aufgrund des kostenlosen Studiums wenig Selbstvertrauen. Langfristig denke ich aber, dass sich ein Studium dennoch auszahlen wird. Denn Absolventen dualer Ausbildungen haben später wieder ganz andere Probleme, die Hochschulabsolventen meist nicht haben.
wima_typ
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Anmeldungsdatum: 26.11.2006
Beiträge: 1086

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2009 - 09:02:53    Titel:

Smoin hat folgendes geschrieben:
Das is aber schon auch irgendwie blauäugig, sich da gar nicht darüber zu informieren!


Und wenn schon? Ich studiere gerne und will später auch nen Job mit ner gewissen Verantwortung. Ich kanns mir eben nicht vorstellen, ne Ausbildung zum Bäcker zu machen, oder zum Metallarbeiter, und in der Frühstückspause im Pausenraum dann die Bild auszupacken. Ich find den Gedanken gar nicht so blauäugig.

Was ich bisher so an Ingenieuren und Informatikern im echten Leben gesehen hab, scheinen die nicht am Hungertuch zu nagen. Das reicht mir an Informationen bezüglich Gehalt. Da bin ich nicht neidisch auf den Facharbeiter, der das selbe vielleicht auch hat. Solange es mir selbst gut geht, gönn ich denen ihr Geld. Die haben auch "harte" Jobs teilweise.
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