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Gehalt nach dem Studium
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Gehalt nach dem Studium
 
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Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2009 - 20:52:30    Titel:

Bezog sich auf den Kommentar der letzten Seite, wo kritisiert wurde, was jeweils als Handwerker bezeichnet wird und was nicht.
xerex
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beiträge: 421

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2009 - 21:22:44    Titel:

Celtic-Tiger hat folgendes geschrieben:
xerex hat folgendes geschrieben:
Celtic-Tiger hat folgendes geschrieben:

Diese Aussage impliziert jetzt allerdings, daß es keine deutsche Spezialität ist, daß Handwerker gut und Akademiker schlecht bezahlt werden, sondern, daß sich ggf. alles etwas nach oben verschiebt! In Australien kann ein Maschinenführer in einer Rohstoffmine auch leicht ein mehrfaches eines Lehrers oder Uniprofessors verdienen, der lacht die dann auch aus, zumal es in Australien nicht einmal eine Berufsausbildung in unserem Sinne gibt, das sind dort häufig komplett ungelernte Leute, weshalb dann ein deutscher Mechaniker in höchstem Ansehen steht (also Hotte, mit seinen 3 Promill, der das Knöpfchen drückt)! Insofern, vielleicht (aber auch nur vielleicht) lebt ein Informatiker in Australien besser als hier, wegen dem besseren Klima, den niedrigen Grundstückspreisen, evtl. auch mit geringfügig niedrigeren Lebenshaltungskosten, aber es kann ihm trotzdem passieren, daß er von einem Arbeiter oder Handwerker ausgelacht wird..... Wink


Wobei man berücksichtigen muss, dass so einer Maschinenführer in einer Rohstoffmine arbeitet, die min. 1000km weit von der nächsten größeren Siedlung entfernt ist. Dazu zählen noch die Arbeitsbedingung: wie > 50°C Hitze, Staub, kein Freizeitangebot und 2-8 Wochenschicht. Das alles zusammen relativiert die Lohnhöhe.

Generell aber, stimme ich dir zu. Unsere Facharbeiter haben weiterhin ein höhes Ansehen im Ausland, und zB. in Australien oder Neuseeland verdienen so einer real doppel so viel Netto wie hier vor Ort. Dabei sind die Kranken- und Rentenversicherung weitaus besser aufgestellt und sind garnicht teuer. (ca. 250 EUR für eine komplete Familienkrankenversicherung)


Für Neuseeland zumindest dürfte das allerdings nicht hingehen, die Löhne dort sind, wegen der kleinen Strukturierung der Betriebe eher niedriger als hier (auch real), allerdings ist die Lebensqualität dort eine durchaus hohe, man lebt insgesamt etwas gemächlicher, die Natur ist nicht nur sehr schön, sondern auch sehr sauber und man achtet darauf, daß das auch so bleibt, das Land ist dünner besiedelt, was seine Vorteile hat, die Leute hocken einfach weniger dicht aufeinander und das wirkt sich auf die Mentalität und die Lebensart offenbar stark aus!


Die Lohnhöhe in Neuseeland hängt auch von der Region ab. In Ballungs- oder Industriezentren sind diese durchaus auf dem Niveau.
Mir fällt jetzt leider kein anderer Beispiel ein, daher greife ich zu diesem hier:
Ein Pädiatrie-Facharzt in Neuseeland , mittelgroße Stadt in einem Ballungsraum verdient defnitiv doppelt so viel Netto wie bei uns. Ich meine einen Angestellten, keinen Praxisbesitzer. Dort in einem Angestelltenverhältnis bei einem städtischem Krankenhaus sind seine Arbeitsbedingung weitaus besser: geregelte Arbeitszeiten, entspannte Arbeitsumfeld, nette und lockere Kollegen.
Chris-W.
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 1495

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2009 - 12:58:41    Titel:

Zitat:
Kann man als Akademiker wirklich 38.000 Euro im Jahr erwarten ?

Kommt natürlich drauf an wo man sich bewirbt und auch was für einen Job man bekommt.

Zitat:
Was? Leute von Berufsakademien und Fachschulen (also Nichtakademiker) verdienen mehr als ein durchschnittlicher Bachelorabsolvent? Das wird ja immer toller...

Einen Bachelor gibts auch an einer BA.
Na und, warum darf ein Nichtakademiker nicht genausoviel oder mehr verdienen, der Abschluss ist schließlich nicht alles und "nur" eine Eintrittskarte ins Berufsleben.

Zitat:
die Bandarbeiter bei Opel lachen sich bei solchen Gehältern nur kaputt.

Geenau. Die kassieren alle das Doppelte...
..was wohl das Ingenieurpersonal dort bekommt...

Zitat:
Wer dagegen als Akademiker es wagt nur 40 h arbeiten zu wollen gilt als MInderleister mit gestrigen Ansichten

Sowas kannst du nicht pauschal sagen. Vielleicht deiner Ansicht nach.
Gibt genug die gut verdienen und eine normale Arbeitszeit haben.

Zitat:
Die Ironie ist ja, dass unser größter "Minderleister"-Schreihals, sowieso der all-time Low-Performer schlecht hin sein muss, ich kann mir zumindest nicht erklären wie es sich ein Top-Performer leisten kann, 7000 identische Beiträge in einem Forum zu schreiben.

Laughing

Zitat:
ich arbeite als High Performance Consulter, verdiene deutlich mehr als 2000 Euro netto ( Ledig, keine Kinder )

und ich lach mich über die Zustände in Deutschland nur kaputt,

Verdienen tust du es nicht mit solchen Aussagen.
Ich kenn auch einige die über 2000€ Netto verdienen mit normalem Abschluss. (sowohl Leute mit Dualer Berufsausbildung als auch welche mit Fachschule und mit Hochschule)


Zitat:
Soviel kostet der Meister auch wieder nicht. Aber sowas darf man in Deutschland nicht sagen.



Der kostet schon ein bissl was. Schau mal am besten nach.

Zitat:
Ansonsten : ich weiss leider sehr genau was Arbeiter verdienen, ich komme selbst aus einer Arbeiterfamilie.
Diese lachen sich regelmässig kaputt bzw. sind extrem verwundert, was MINT Akademiker in der IT Branche verdienen

Tja, das liegt dann an der Branche. Du vergleichst allerings Arbeiter allgemein mit Akademiern einer speziellen Branche.
Aber deine verdrehten Vergleiche kennen wir ja schon.

Rolling Eyes

@wiing: 2000€ Netto passt doch für den Anfang. Jetzt arbeite mal ein paar Jahre... Wink

Zitat:
als z.B. ein Schichter der bisschen Knöpfchen drückt, Maschinen überwacht, Teile in einen Automat schiebt oder irgendwo ein paar Schrauben rein dreht.

So einer verdient dann auch oft nicht so viel, auch hier hängt der Lohn vom Job und der VErantwortung ab. Laughing

Zitat:
Da hätte ich dann 1500 - 1600 netto gehabt und irgendein Elektriker vom Dorf, kurz nach der Lehre, hätte mich fast schon auslachen können.

Weil die auch so viel verdeinen...ich kenne zufällig ein paar... Laughing

Zitat:
Und der IG Metall Schichtarbeiter, ist eben auch ein weit gefächerter Begriff. Zum einen sollte dir klar sein, dass der IG Metall Schichtler eben ein einfacher Fließbandarbeiter sein kann oder eben auch jemand mit sehr viel Verantwortung, der in der Nacht z.B. das Prozessleitsystem in einem Unternehmen überwacht und gegebenenfalls Störungen beseitigt.

Beim Herrn Wirtschatfsinf. sind die alle gleich...und alle verdienen sie mehr als alle Akademiker. Very Happy

Zitat:
Während ich das Studium begann, für das ich im Vorfeld Geld angespart hatte und daher kein BaFöG bekam, behielten meine Kollegen ihre unbefristeten Verträge und machten ihren Techniker.

Wenn ich nächstes Jahr mit meinem Studium fertig bin, hoffe ich, dass ich eine Anstellung mit einer interessanten Tätigkeit bekomme und dabei wenigstens genauso viel verdiene wie vor dem Studium. Meine ehemaligen Kollegen haben in der Zeit mehrere Jahre einschlägige Berufserfahrung sammeln können und bekommen nach Abschluss ihres Technikers eine saftige Gehaltserhöhung, da sie in ein Angestelltenverhältnis wechseln. Von dem Gehalt, das sie die Zeit über bezogen haben und auf das ich verzichten musste mal ganz abgesehen.


Man kann auch ein Hochschulstudium als Fernstudium absolvieren und nebenher arbeiten, wenn man so neidisch darauf ist, dass andere den Techniker in teilzeit machen
Aber merkst du was, die machen ihren Techniker und bekommen mehr Geld. Also mach doch dein Studium erstmal fertig.

Zitat:
da in den Äusserungen von "orlin" und "Wirtschaftsinformatiker" einige Sätze stecken, denen ich aufgrund meiner bisherigen Erfahrung zustimmen muss. Auch wenn das dem ein oder anderen bitter aufstoßen mag.

Ich kann ihnen da teilweise auch zustimmen, kenne selbst auch Schichtarbeiter die so gut verdienen. Allerdings kenne ich auch viele die nicht so gut verdienen, ebenso viele Akademiker die mind. genauso gut oder mehr verdienen und das am Anfang ihrer "KArriere". Wiederum kenne ich auch welche die nach kurzer ZEit aufgestiegen sind und jetzt mehr verdienen.
Herr Wirtschaftsin. pauschalisiert und dramatisiert genre.
"die blöden Arbeiter haben alle so viel Geld und haben alle billige Jobs und alle Akademiker verdienen nichts und haben sowieso keine Möglichkeiten mehr zu verdienen..."

Zitat:
"wirtschaftsinformatiker" und "wing701" haben diesbezüglich gerade in diesem Forum schon einiges geleistet u. vielen (angehenden) Studenten ein Stück von der Lohnrealität in D näher gebracht und dabei auch schon so manches romantisch-verklärtes Akademiker-Weltbild ins Wanken gebracht.

Stimmt, da haben sie schon etwas dazu beigetragen, da es wohl echt immernoch so ein paar gibt, die meinen nach dem Studium sofort fett Kohle zu verdienen und das man mit einem Studium immer mehr verdient als jeder Nichtakademiker.
Ich wusste mit 16 oder 17 schon, dass man auch ohne Hochschulabschluss gute Möglichkeiten haben kann und auch gut verdienen kann und das ein Studium kein Garant für einen tollen Verdienst ist. Dafür sollte man sich allerdings etwas mit dem Thema beschäftigen, aber manche Lehrer am Gymnasium tun da ihr übriges. Die Einstiegsgehälter sind bei Hochschulabsolventen allerdings immernoch höher und die beruflichen Möglichkeiten sind in einigen BEreichen und je nach Firma auch etwas besser. Somit auch die VErdienstaussichen.

Zitat:
darum sag ich ja, diese IG Metall / Chemie Schichter sind im Anbetracht ihrer Arbeit viel zu überbezahlt

Und schon wieder eine Pauschalaussage die so nicht stimmt... Rolling Eyes
Ich 3.0
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Anmeldungsdatum: 16.06.2009
Beiträge: 673
Wohnort: Sowjet-Europa

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2009 - 13:07:58    Titel:

Wieviel verdient man im Außenvertrieb?
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2009 - 13:32:32    Titel:

xerex hat folgendes geschrieben:
Celtic-Tiger hat folgendes geschrieben:
xerex hat folgendes geschrieben:
Celtic-Tiger hat folgendes geschrieben:

Diese Aussage impliziert jetzt allerdings, daß es keine deutsche Spezialität ist, daß Handwerker gut und Akademiker schlecht bezahlt werden, sondern, daß sich ggf. alles etwas nach oben verschiebt! In Australien kann ein Maschinenführer in einer Rohstoffmine auch leicht ein mehrfaches eines Lehrers oder Uniprofessors verdienen, der lacht die dann auch aus, zumal es in Australien nicht einmal eine Berufsausbildung in unserem Sinne gibt, das sind dort häufig komplett ungelernte Leute, weshalb dann ein deutscher Mechaniker in höchstem Ansehen steht (also Hotte, mit seinen 3 Promill, der das Knöpfchen drückt)! Insofern, vielleicht (aber auch nur vielleicht) lebt ein Informatiker in Australien besser als hier, wegen dem besseren Klima, den niedrigen Grundstückspreisen, evtl. auch mit geringfügig niedrigeren Lebenshaltungskosten, aber es kann ihm trotzdem passieren, daß er von einem Arbeiter oder Handwerker ausgelacht wird..... Wink


Wobei man berücksichtigen muss, dass so einer Maschinenführer in einer Rohstoffmine arbeitet, die min. 1000km weit von der nächsten größeren Siedlung entfernt ist. Dazu zählen noch die Arbeitsbedingung: wie > 50°C Hitze, Staub, kein Freizeitangebot und 2-8 Wochenschicht. Das alles zusammen relativiert die Lohnhöhe.

Generell aber, stimme ich dir zu. Unsere Facharbeiter haben weiterhin ein höhes Ansehen im Ausland, und zB. in Australien oder Neuseeland verdienen so einer real doppel so viel Netto wie hier vor Ort. Dabei sind die Kranken- und Rentenversicherung weitaus besser aufgestellt und sind garnicht teuer. (ca. 250 EUR für eine komplete Familienkrankenversicherung)


Für Neuseeland zumindest dürfte das allerdings nicht hingehen, die Löhne dort sind, wegen der kleinen Strukturierung der Betriebe eher niedriger als hier (auch real), allerdings ist die Lebensqualität dort eine durchaus hohe, man lebt insgesamt etwas gemächlicher, die Natur ist nicht nur sehr schön, sondern auch sehr sauber und man achtet darauf, daß das auch so bleibt, das Land ist dünner besiedelt, was seine Vorteile hat, die Leute hocken einfach weniger dicht aufeinander und das wirkt sich auf die Mentalität und die Lebensart offenbar stark aus!


Die Lohnhöhe in Neuseeland hängt auch von der Region ab. In Ballungs- oder Industriezentren sind diese durchaus auf dem Niveau.
Mir fällt jetzt leider kein anderer Beispiel ein, daher greife ich zu diesem hier:
Ein Pädiatrie-Facharzt in Neuseeland , mittelgroße Stadt in einem Ballungsraum verdient defnitiv doppelt so viel Netto wie bei uns. Ich meine einen Angestellten, keinen Praxisbesitzer. Dort in einem Angestelltenverhältnis bei einem städtischem Krankenhaus sind seine Arbeitsbedingung weitaus besser: geregelte Arbeitszeiten, entspannte Arbeitsumfeld, nette und lockere Kollegen.


Ausreißer gibts natürlich immer, im Schnitt ist NZ aber sicher kein großes Hochlohnland, es gibt dort keine großen Firmen, wenig Industrie und kaum Konzernsitze, das wirkt sich aus! Im Normalfall ist man dort schon ganz gut dabei wenn man, trotz niedrigerer Abgaben, umgerechnet über 1500 EUR netto hat, die Lebenshaltungskosten liegen leicht unter dem oder auf deutschem Niveau, mit Ausnahme der Grundstückspreise, die sind i. d. R. ganz erschwinglich für unsere Begriffe!
Er 1.0
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Anmeldungsdatum: 21.08.2009
Beiträge: 223

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2009 - 20:32:46    Titel:

"Ein Studium bringt mehr Vorteile als eine Staatsanleihe"

http://www.faz.net/s/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A/Doc~EE964AF6FACB141479C4AC38003968148~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Er 1.0
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 21.08.2009
Beiträge: 223

BeitragVerfasst am: 27 Sep 2009 - 09:43:26    Titel:

wiing biste jetzt schon so verzweifelt das du zu spiegelonline gehst ? Laughing

http://www.spiegel.de/flash/flash-21614.html
sillk the shocker
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Anmeldungsdatum: 12.09.2009
Beiträge: 111

BeitragVerfasst am: 27 Sep 2009 - 17:30:13    Titel:

Darf ich mal fragen in welchem Fach euer Profesor gesagt hat, dass man
nach 3-jähriger Berufserfahrung schon 70 000 €uro im Jahr verdienen kann?
Maxel6669
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Anmeldungsdatum: 10.05.2006
Beiträge: 616

BeitragVerfasst am: 27 Sep 2009 - 22:01:52    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:


in der Tat, diese Leute arbeiten DEUTLICH härter als irgendwelcher Schichter in der Industrie, bekommen aber bei weitem keiner dieser Bonzenlöhne !

darum sag ich ja, diese IG Metall / Chemie Schichter sind im Anbetracht ihrer Arbeit viel zu überbezahlt

ein Fräser, der Metallteile auf Schicht in die Maschine einlegt, Deckel zu, Knöpfchen drückt, Däumchen dreht, nochmal Knöpfchen drücken, Deckel auf, Teil wieder raus, nächstes Teil rein...

und dafür schon 2300 netto bei 35 h Woche kassiert ( orlin, Ex - Schichter hat dies bestätigt ), dann stimmt doch echt was nicht mehr

da muss jeder Maurer deutlich härter ran, bei weit weniger Lohn !


Du musst irgendwie fernab der Realität leben, ich würde dir empfehlen, den Elfenbeinturm ab und an zu verlassen. Du Lullemann würdest ja nicht mal den Bruchteil einer Schicht im Schichtbetrieb aushalten, aber in Foren den Dicken markieren und über alles Bescheid wissen, wie ich sowas liebe...
Accounting
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Anmeldungsdatum: 12.03.2009
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2009 - 08:31:21    Titel:

lepper hat folgendes geschrieben:
Und noch etwas, die Gewerkschaften und ihre Rolle auf dem Arbeitsmarkt.
Die meisten Menschen arbeiten doch bei KMUs und hier werden sie doch nicht so richtig via kündigungsschutz geschützt. Wenn der Arbeitsgeber will, sind sie innerhalb von 3 Monaten arbeitslos gemeldet. Es bringt erst was, wenn man von Gewerkschaften und Betriebsrat vertreten wird und das können sich nur die Großen leisten v.a. DAX Konzerne. Da müssen die Arbeitgeber im Falle einer Kündigung riesigen Abfindungen zahlen und genau hier können v.a. die Schichtarbeiter davon profitieren (auch wenn die Quelle von Bild kommt):
http://www.bild.de/BTO/news/aktuell/2006/08/15/vw-abfindungen/vw-abfindungen.html
Somit überlegen sich die Arbeitgeber, ob sinnvoller einen Leiharbeiter bzw. eine festangestellte Arbeitskraft einstellen. Übrigens, SPD und hat zu Deregulierung der Zeitarbeit viel beigetragen und die Gewerkschaften unterstützen es noch.

Jetzt bleibt nur noch die Frage, ob der Kündigungsschutz in so einer Form beibehalten werden soll aber dafür wird die prekäre Arbeit weiter wachsen und was auch zu massiven gesellschaftlichen Desintegrationsprozessen führen wird oder soll es zur Lockerung des Kündigungsschutzes kommen. Weniger Kündigungsschutz führt dazu, dass Menschen (auch Schichtarbeiter) öfter arbeitslos werden, dafür sinkt aber die Dauer der Arbeitslosigkeit. Es ist wesentlich besser, ein paar Mal kurz arbeitslos zu sein, als wenn man einmal sehr lange arbeitslos ist. Es gibt nichts unsozialeres als Langzeitarbeitslosigkeit, die zur Erosion der menschlichen Leistungskraft führt, erspartes Vermögen kostet und häufig starke psychosoziale Folgen für die Betroffenen hat.

Ich beobachte sehr gute Entwicklung in Polen, die Menschen werden von Seite des Staates nicht so stark unterstützt und haben die Selbstverantwortung übernommen. Die Auswirkung: die Arbeitslosenzahlen sinken, mehr Firmengründungen, wirtschaftliche Wachstum auch in der Krise (einzige Staat in der EU) , Binnenmarkt wurde enorm gestärkt. Die Menschen sind nicht mehr passiv aber aktiv und zeigen Unternehmerisches Handeln.

Du bist irgendwie nicht ganz auf der Höhe. Deine Behauptungen hier sind der Knaller. Der Kündiungsschutz gilt für alle Unternehmen mit mind. 10 Mitarbeitern/Arbeitnehmern, das dürften dann auch KMU betreffen. Gewerkschaften und Betriebsräte sind kein Luxus, den sich Unternehmen leisten, sondern Rechte der Arbeitnehmer. Glaub mal, wenn es nach dem Willen einer Unternehmensführung geht, gäbe es weder Gewerkschaften nöch Betriebsräte. Ob sich ein Unternehmen dieses "leisten" kann, spielt überhaupt keine Rolle. Die Grundlage für einen Betriebsrat bildet das Betriebsverfassungsgesetz. Voraussetzung hierfür sind Unternehmen mit mindestens 5. Arbeitnehmern. Gewerkschaften sind Interessenvertretungen von Arbeitnehmern einer Branche, das Gegenstück auf Arbeitgeberseite sind die Unternehmerverbände. Diese Tarifparteien handeln Tarifverträge aus, die dann für diese Branche gelten, vorausgesetzt Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind in ihren Interessenvertretungen organisiert. Die meisten KMU werden in den Verbänden organisiert sein, da dies meist billiger ist, als das halten einer eigenen Rechtsabteilung, denn spezialisierte Rechtsberatung ist eine Aufgabe des Verbandes. Ebenso die Interessenvertretung gebenüber dem Bund. Die Unternehmensgrüße spielt hierfür auch überhaupt keine Rolle. Abfindungen sind nicht an Tarife gekoppelt, sondern gesetzlich geregelt. Hat also auch nichts mit Konzernen zu tun. Ich habe bisher in einem 20 Mann Betrieb und in einem 10.000 MA starken Unternehmen gearbeitet. Beidemale gab es einen Betriebsrat und beidemale ein Tarifvertrag bzw. eine tarifliche Bindung.
Btw.: Weißt du überhaupt was ein Konzern ist? Bei deinen Aussagen könnte man meinen, du weißt es nicht.
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