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Gehalt nach dem Studium
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nAim
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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 20:50:19    Titel: Re: Gehalt nach dem Studium

Celtic-Tiger hat folgendes geschrieben:
nAim hat folgendes geschrieben:
wiing701823 hat folgendes geschrieben:
http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/653/487063/text/

Scheinbar sind trotz der Krise die Gehaltswünsche der Stundenten maßlos. Man stelle sich vor
Zitat:
Im Gegenteil: Im Vergleich zum Vorjahr ist das durchschnittliche Wunschgehalt für die Zeit nach dem Studium sogar von 37.000 auf 38.000 Euro im Jahr gestiegen.


Wenn ich mir vorstelle 38.000 Euro im Jahr brutto, das sind schon als Alleinstehender 1850 Euro netto im Monat als Familienvater sogar 2180 Euro. Diese Maßlosigkeit ist doch nicht zu übertreffen. Abi, Studium und dann gibt Premium Auto ala BMW, Mercedes und Audi und dann geht man mit seinen 2180 Euro netto Monat mit seiner Familie Kaviar essen und plant den nächsten Urlaub.

Sind Studenten in ihren Erwartungen so weltfremd ?

Kann man als Akademiker wirklich 38.000 Euro im Jahr erwarten ?


Nach meiner Ausbildung hatte ich im öffentlichen Dienst als Berufseinsteiger und angestellt als Arbeiter, 30000€ im Jahr. Wenn ich dann nach 5 Jahren Studium, 38000€ verlange hat das nichts mit weltfremd zu tun, das liegt teilweise noch unter den Einstiegsgehältern die man nach einem Elektrotechnik Studium bekommt.



Pardon, also ich kann Bezügerechnen, aber als Einsteiger müßtest du für 2500 Brutto in EG10 eingruppiert gewesen sein, das ist normalerweise die Einsteigergruppe für FH-Absolventen! Entweder hattest du einen verdammt großzügigen Arbeitgeber, der sich gerne mal mit der Aufsichtsbehörde angelegt hat, oder du redest nicht vom ö. D.!


Pardon, 30k mit Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 20:58:16    Titel:

Zitat:
wie habt ihr euch in der Zeit weiterentwickelt, wiing und Wirtschaftsinformatiker?


ich arbeite als High Performance Consulter, verdiene deutlich mehr als 2000 Euro netto ( Ledig, keine Kinder )

und ich lach mich über die Zustände in Deutschland nur kaputt, ansonsten kein Kommentar zu meinem jetzigen Job. Allerdings abreite ich nicht in Deutschland


Zuletzt bearbeitet von Wirtschaftsinformatiker am 10 Sep 2009 - 21:01:52, insgesamt einmal bearbeitet
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1232

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 20:58:56    Titel:

Laut dem Zeit Artikel lohnt sich dennoch ein Studium:

http://www.zeit.de/studium/hochschule/2009-09/oecd-studie-2009?page=1

"Zum ersten Mal hat die OECD auch genau berechnet, welche finanzielle Rendite ein Studium über das gesamte Berufsleben bringt. Männer in Deutschland, die direkt nach der Schule studieren, können demnach mit einem "Einkommensbonus" von im Schnitt 150 000 Euro (175 000 US-Dollar) rechnen. Frauen, die weniger Lohn bekommen und häufiger nur Teilzeit arbeiten, erhalten im Schnitt einen Einkommensbonus von 95 000 Euro (110 000 US-Dollar). Damit liegen deutsche Akademiker unter dem OECD-Schnitt von 186 000 US-Dollar für Männer und 134 000 US-Dollar für Frauen. In den USA, Italien und Ungarn ist der Einkommensvorsprung für Akademiker hingegen besonders hoch, in den nordischen Ländern niedriger."



Noch was zu der Aussage, Studiengebühren weg und blabla. Ich kenne genug Leute, die ein über 100000 Euro teures Medizinstudium in Deutschland für fast lau gemacht haben und jetzt in Großbritannien oder der Schweiz arbeiten. Mein Studium entspricht vlt. dem Durchschnitt von 50000 Euro Kosten für den Stuerzahler und ich weiß auch nicht, ob ich in Deutschland arbeiten werde.

Wenn man schon Studiengebühren abschafft, dann aber bitte von solchen Leuten, die hier eine sehr gute Ausbildung für lau erhalten und dann im Ausland arbeiten wieder einholen. Die Leute, die Dt. verlassen sind ja meist hochgebildete.


Zuletzt bearbeitet von wima am 10 Sep 2009 - 21:02:16, insgesamt einmal bearbeitet
11.11
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Anmeldungsdatum: 26.01.2009
Beiträge: 639

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 21:01:39    Titel:

ein studium lohnt sich immer....
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1232

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 21:04:45    Titel:

Der Wert eines Geisteswissenschaftlichen Studium wie Geschichte ist aber eher im ideellen anzusiedeln und nicht finanziellen. Mir wäre das zuwenig. Habe wirklich keine Lust meine beste Zeit, nämlich die 20er Jahre für ein Studium zu verschwenden, wo ich die Welt ein wenig besser verstehe.

Aber ich denke sehr pragmatisch als Einwandererkind.

Ich kenne wirklich niemanden bei uns der unter 40000 Euro eingestiegen ist. Abgesehen von Doktoranden oder ähnliches. Sogar ein poppeliger Versicherungsjob bringt als Eintieg 36.000-43.000. Bei Zusatzqualis mehr.


Zuletzt bearbeitet von wima am 10 Sep 2009 - 21:07:41, insgesamt einmal bearbeitet
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 21:06:37    Titel:

Zitat:
Wenn man schon Studiengebühren abschafft, dann aber bitte von solchen Leuten, die hier eine sehr gute Ausbildung für lau erhalten und dann im Ausland arbeiten wieder einholen. Die Leute, die Dt. verlassen sind ja meist hochgebildete.


ist ja klar, für das was ein Arzt in einer deutschen Notaufnahme fürs Leben retten bekommt, lacht sich ein Hauptschüler im IG Metall Betrieb auf Schicht nur kaputt

Darum : verlasst das Land. Irgendwann startet Deutschland eine Kampagne "Deutsche Akademiker bitttttteeeeee, kommt wieder zurück wir brauchen euch"

dann kommen vllt indische Entwicklungshelfer um dann an deutschen Schulen zu unterrichten

ich bedanke mich jedenfalls beim deutschen Steuerzahler für mein Studium ( was dem sowieso kaum was gekostet hab, weil ich das meiste selbständig aus Skripten und Büchern gelernt habe ) und bin total froh, dass ich nicht die hohen deutschen, sozialsten Abgaben zahlen muss


Zuletzt bearbeitet von Wirtschaftsinformatiker am 02 Okt 2009 - 12:54:02, insgesamt einmal bearbeitet
nAim
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Anmeldungsdatum: 04.12.2007
Beiträge: 2134

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 21:07:17    Titel:

wima hat folgendes geschrieben:


Wenn man schon Studiengebühren abschafft, dann aber bitte von solchen Leuten, die hier eine sehr gute Ausbildung für lau erhalten und dann im Ausland arbeiten wieder einholen. Die Leute, die Dt. verlassen sind ja meist hochgebildete.



Nach dem was mir bekannt ist, trifft das auf alle Bildungsschichten zu. Ausserdem gehen viele junge Akademiker nur für ein paar Jahre ins Ausland mit dem Ziel nach ein paar Jahren wieder nach Deutschland zu kommen. Aber naja, kommt darauf an welche Quelle man da fragt...
wima
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 1232

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 21:13:28    Titel:

Ja aber die anderen Buldungsschichten zahlen durch betriebliche Ausbildung steuern und dort kostet die Berufsschule nicht soviel wie die Universität. Zudem müssen sich sogar Meister die Weiterqualifizierung größtenteils selber zahlen(gibt Meister Bafög, ich weiß)
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 21:24:10    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:

so denken die meisten, bin froh dass ich nicht mehr hier lebe, in diesem sozialisten Staat


Und in welchem liberalistischen Paradies lebst du jetzt? Laughing
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2009 - 11:23:20    Titel:

Unter Handwerkern versteht man aber nicht nur Schweißer und irgendwelche supersonderspezial-Fachkräfte...

Handwerker ist auch die Friseurin, der Dachdecker, der Isolierer, der Elektroinstallateur, Gleisbauer, Stahlbetonbauer, Asphaltierer und der einfache Tiefbauer. Diese Leute machen teilweise Schwerstarbeit, sind mit Mitte 50 körperlich am Ende und verdienen sich damit keine goldene Nase...

Und du kannst doch nicht allen Ernstes behaupten, dass sich ein handwerklicher Beruf mehr lohnt, weil man damit in Neuseeland oder Kanada ordentlich Kohle scheffeln kann? Es will halt nicht Jeder auswandern...
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