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Gehalt nach dem Studium
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Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3860

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 09:35:08    Titel:

someDay hat folgendes geschrieben:
Mir wurde mal ein Job für etwa 84.000chf/Jahr, etwa 56K Euro, + blablabla angeboten, in der schönen Schwyz. Das klingt viel (erst recht für einen armen Student, der dann vorzog dieses Dasein auf unabsehbare Zeit zu verlängern), aber angesichts der hohen Lebenshaltungskosten dort kommt das auch nicht auf mehr als das übliche 40K Einstiegsgehalt in DE hinaus.

Wohnung und (viele aber nicht alle) Nahrungsmittel als täglicher Bedarf sind recht teuer. Ich denke aber, dass - selbst wenn man bspw. in Schwyz (lies: nicht in Grenznähe) wohnt - relativ gesehen mindestens ein ähnlicher Anteil vom Gehalt wie in Deutschland übrigbleibt. Und 20% von 56 000 sind da für manche halt attraktiver als 20% von 38 000. Zumal ja auch manches in der Schweiz günstiger ist. Beispielsweise aufgrund niedrigerer Mehrwertsteuer fast alles, was europaweit identische Nettopreise hat (Hardware und Software).

Aber es kommt immer drauf an... mit Kindern wird die Schweiz relativ unattraktiver.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 09:40:29    Titel:

Zitat:
Aber es kommt immer drauf an... mit Kindern wird die Schweiz relativ unattraktiver.


wenn man Kinder hat, ist es am besten, man lebt in Frankreich, grenznah zur Schweiz.

Denn Familien mit Kindern mit hohem Einkommen zahlen in Frankreich extrem wenig Steuern

ansonsten gibt es viele Studien darüber, kaufkraft bleibt mehr übrig. Einmal die Woche zum einkaufen nach Deutschland macht auch das Essen billig, zumal es die MwST am Zoll zurück gibt

in D muss man ja zurzeit als MINT Akademiker um 3000 Brutto im Mittelstand richtig froh sein, fragt mal den User "Minderleister" z.B. oder auch andere
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 09:48:58    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:

in D muss man ja zurzeit als MINT Akademiker um 3000 Brutto im Mittelstand richtig froh sein, fragt mal den User "Minderleister" z.B. oder auch andere


Kein Wunder, wenn man ein oberflächliches Studium hatte und nix zu bieten, was die Firmen unbedingt benötigen.
Is klar, dass man ohne bestimmte Qualifikation, wenig bekommt. Für was sollen die Firmen denn mehr bezahlen? Nur dafür, dass er ein Studium beendet hat?
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 10:00:28    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
die werden in der Schweiz in der Tat besser bezahlt, wieviel genau, kann man bei www.lohn-sgb.ch nachlesen. Die schweizer Unternehmen sind verpflichtet, ihre Gehaltsdaten anonym an den Staat zu schicken. Der Staat veröffentlich diese Daten dann, man kann da genaustens nach Abschluss, Alter, Berufserfahrung, Branche usw sehen, was man verdient.

laut dem Rechner hat ein Pfleger / eine Krankenschwester mit 5 Jahren BE rund 5000 - 5500 CHF Brutto im Monat, etwas mehr als 3000 Euro. Auf die 2800 kommt die vllt mit Schichtzulagen.

Finde ich aber auch gerecht so, die sind in der Schweiz nämlich besser ausgebildet als die deutschen Pfleger und ich finde die Arbeit einer Krankenschwester wesentlich schwieriger als z.B. ein Schichter der bisschen Knöpfchen drückt, Maschinen überwacht, Teile in einen Automat schiebt oder irgendwo ein paar Schrauben rein dreht.
Bei der Krankenschwester geht es teilweise um Leben oder Tod, die muss auch noch dann einen kühlen Kopf bewahren. Muss Blut oder Erbrochenes von anderen weg machen, ich wollte das nicht. Aber ne typische Schichtertätigkeit, damit hab ich keine Probleme

Ansonsten ist mein Vergleichsmaßstab nach wie vor so ein IG Metall Schichter in Deutschland. Mehr zu haben als so einer, das ist mir wichtig Wink


http://www.spitexsg.ch/unterlagen/downloads/2-2_Besoldungstabelle_2009_Monat.pdf Lt. Auskunft einer Krankenschwester ist die Einstufung für Anfänger Klasse 12, Stufe 5, wären incl. 13. Monatsgehalt 69000 FRS, Schichtzuschläge gehen extra, bei den mir genannten Abzügen, kommt man umgerechnet auf ca. 2800 EUR wenn man mit 1,41 umrechnet! Das Deutsche Examen wird i. d. R. problemlos anerkannt und die Arbeitsbedingungen sollen in der Schweiz deutlich gemütlicher sein!
Mußt mal schauen was so ein Chemikant bei Novartis so macht, so ganz umsonst pendelt nämlich nicht das halbe Elsaß nach Basel......
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 10:15:49    Titel:

Klunki hat folgendes geschrieben:

Kein Wunder, wenn man ein oberflächliches Studium hatte und nix zu bieten, was die Firmen unbedingt benötigen.
Is klar, dass man ohne bestimmte Qualifikation, wenig bekommt. Für was sollen die Firmen denn mehr bezahlen? Nur dafür, dass er ein Studium beendet hat?


Wir reden hier von Leuten mit einem 1,x-Uni(!!!)-Diplom(!!!). Wenn das keine Qualifikation ist... aber sicher kommt gleich wieder einer angeschissen und behauptet :"Ist doch klar! Man braucht mind. einen Doktor mit summa cum laude, bevor man solche Ansprüche stellen kann".

Dass ich mit nem gammeligen FH-Bachelor keine Ansprüche oberhalb von 2.000€ Netto haben kann, ist mir auch klar.
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 10:16:44    Titel:

FH-Spacken hat folgendes geschrieben:
Viviane21 hat folgendes geschrieben:
Ich versteh's nicht, aber das liegt wohl daran, dass ich solange was Geisteswissenschaftliches studiert habe.

Meine Einstellung ist immer noch: Hauptsache ich kriege IRGENDWAS, wo ich ohne Nebenjobs die Wohnung und das Essen von zahlen und die Katze ernähren kann. Wieviel das dann konkret ist, who cares? Hauptsache nicht arbeitslos.

Sehe aber ein, dass ich da an meiner Einstellung arbeiten muss. Weiß nur noch nicht ganz wie.


Und genau das ist der Grund, warum die Unternehmen es so einfach haben, die Löhne massiv zu drücken.


Ja. Und weiter? Was soll ich denn machen? Hingehen und den Lohn bei mir NICHT drücken lassen und dann Hartz IV nehmen, weil es genug andere gibt, die den Job für wenig Geld machen?
Viviane21
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Anmeldungsdatum: 08.02.2007
Beiträge: 2206

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 10:18:43    Titel:

KamiKami hat folgendes geschrieben:


Das mit den Geisteswissenschaftler ist ein ganz logischer Schluss. Sie werden am Arbeitsmarkt nicht gebraucht, wogegen (gut[e] ausgebildete) Facharbeiter benötigt werden. Punkt.

Gruß


Stimmt. Und Ausbilden tut man so übermäßig viele, weil die Ausbildung eines Geisteswissenschaftlers nicht allzu teuer ist, wenn man mal mit einem Arzt vergleicht. Aber das Problem liegt wo ganz anders: Ganz viele fangen eine GW an zu studieren ohne zu wissen, wie prekär die Lage ist. Wenn ihnen das dann auffällt, trauen sie sich nicht mehr zu wechseln.
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 10:28:49    Titel:

FH-Spacken hat folgendes geschrieben:

Wir reden hier von Leuten mit einem 1,x-Uni(!!!)-Diplom(!!!). Wenn das keine Qualifikation ist...


Du verstehst das Prinzip nicht ... wenn jemand keine Fachrichtung hat und ein Unternehmen eine bestimmte Fachrichtung sucht, dann is es mehr oder minder egal, was diese Leute für Noten haben. Bischel oberflächle Konstruktion, Fertigung, Strömungsmechanik ... blablabl was grad mal bischel mehr als das Vordiplom aufweist ... da brauch der Junge, selbst mit 1er Diplom, erstma Einarbeitungszeit, schätzungsweise mindestens n Monat und selbst dann dürfte er jemandem unterlegen sein, der sich speziell mehrere Semester mit dieser Thematik befasst und nebenbei vielleicht noch in dem Gebiet arbeitet, als Werkstudent/Hiwi.
UND, wenn jemand ein 1er Diplom hat und zusätzliche Fachrichtung + Arbeit, dann wird er definitiv nicht mit so wenig abgespeist, da man reht schnell überzeugen kann, dass man es wert ist.
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 10:32:57    Titel:

Zusätzlich, was is das fr ein Argument "wir reden hier über 1,x ..." welche Zahl stellst du dir denn so vor ... besser, was meinst du wie viele ihr Diplom mit 1,x abschließen? Soooo selten is das nun auc wieder net, besonders, wenn man sich auf ein Gebiet spezialisiert. Da kommt die 1,x mit ein wenig Fleiß recht schnell zusammen, im Hauptstudium ... wurde aber auch recht häufig schon festgestellt.
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 11 Sep 2009 - 11:03:18    Titel:

Du redest von Ingenieuren. Da mag das sicher so sein. Ich habe meine Bemerkungen auf diplomierte Informatiker/Mathematiker bezogen, die in der IT-Branche arbeiten.
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