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Lösungsskizze für Fall
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lalilula
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Anmeldungsdatum: 06.07.2008
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 17:35:38    Titel: Lösungsskizze für Fall

Hallo,


ich brauch dringend hilfe bei der lösungskizze für den fall:
KFZ - Händler K erwirbt von V eine Hebebühne für seine Werkstatt. Nach 3 Tagen sackt die Hebebühne plötzlich ab; dabei wird ein Vorführwagen des K erheblich beschädigt (Schaden: 5.000.- €). Ursache war, dass Mitarbeiter des V Hydraulikschläuche verwechselt hatten. K lässt die Hebebühne von R für 750.- € reparieren und verlangt von V die Zahlung von 5.750.- €. Mit Recht?


Danke!
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 18:31:50    Titel:

5000 (+)
750 (-)

was wären denn deine überlegungen?
lalilula
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Anmeldungsdatum: 06.07.2008
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2009 - 21:45:15    Titel:

ich hab mich mal an einen anderen fall gewagt, zur info bin bwler und hab mich wohl aus jucks und tollerei für eine vorlesung in recht eingeschrieben und muss iwie diese klausur bestehn!

hier der fall:
K kauft im Elektrogeschäft des Händlers V einen Radiorecorder mit CD-Player und Kassettendeck. Die Freude über das neue Gerät dauert nur kurz; denn bereits nach 1 Woche können auf dem CD-Player keine CDs mehr abgespielt werden, weder Original - CDs noch selbst gebrannte CDs. K bringt das Gerät ins Geschäft des V zurück. Der erklärt, das sei nur ein kleines Problem, das durch eine kleine Reparatur schnell behoben sei. Vierzehn Tage später tritt der gleiche Fehler wieder auf. Wieder verspricht V eine schnelle Behebung des Fehlers. Aber auch diese Reparatur hält nur eine Woche, dann tritt derselbe Fehler wieder auf.
K ist sauer und bringt den Radiorecorder zu V zurück; er erklärt, er wolle diesen Recorder nicht mehr und verlange sein Geld zurück. V will das Gerät zwar zurücknehmen, aber statt dessen ein baugleiches Gerät desselben Herstellers liefern. Das lehnt der K ab mit der Begründung, er habe das Vertrauen in diesen Hersteller verloren.

Aufgabenstellung

Kann K die Rückzahlung des Kaufpreises verlangen?



meine skizze (weiß nicht ob sie richtig ist,bitte um korrektur)

K von V auf Rückzahlung Kaufpreis gem. § 346 I, §§ 437 Nr. 2, 440, 323 BGB
I. Anspruch entstanden
1. Kaufvertrag
KV zw. V und K = 2 WE = Angebot und Annahme (+)
2. Sachmangel gem. § 434 I 2 Nr. 2(gewöhnliche Verwendung)
Sollbeschaffenheit: Funktion CD-Player
Istbeschaffenheit: Ausfall Funktion
Abweichung Soll-/Istbeschaffenheit = Mangel = Pflichtver-
letzung § 433 I 2 (+)
3. bei Gefahrübergang gem. § 446 (+)
4. Nachfristsetzung gemäß § 323 I nicht erfolgt, aber entbehrlich,
da Nacherfüllung fehlgeschlagen = zwei erfolglose Versuche
gemäß § 440 (+)
5. Erheblichkeit des Mangels, § 323 V 2 (+)
6. kein Gewährleistungsausschluss (+)
7. Rücktritt erklärt (Geld zurück = nicht am Vertrag festhalten)
gemäß § 349 (+)
Damit Rückgewähranspruch § 346 I entstanden
II. Anspruch untergegangen (-)
III. Anspruch durchsetzbar, keine Verjährung (+)
IV. Ergebnis: K kann Rückzahlung verlangen



das größte problem für mich dabei ist,dass ganze in ein gutachten zu fassen und damit seiten von seiten zu füllen!
Jurakopf
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Anmeldungsdatum: 26.02.2009
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2009 - 13:48:14    Titel:

Ich habe sie jetzt nur oberflächlich geprüft, aber sie scheint richtig zu sein. Lediglich, dass "Anspruch untergegangen" und "Anspruch durchsetzbar" kannst du dir sparen. Smile
Jurakopf
Junior Member
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 26.02.2009
Beiträge: 62

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2009 - 13:53:20    Titel:

Hier mal meine:

I. Anspruch des K gegen V auf Rückzahlung des Kaufpreises gemäß § 346 I

1. Wirksames Schuldverhältnis
( + ) => Kaufvertrag nach § 433 II

2. Sachmangel
( + ) => § 434 I 2 Nr. 2 ( gewöhnliche Verwendung )

3. Bei Gefahrübergang, § 446 ( + )

3. Kein Ausschluss der Gewährleistung ( + )

4. Erfolgloses Setzen einer angemessenen Frist zur Leistung
( - ) => aber Entbehrlichkeit § 440 ( + )

5. Kein Ausschluss des Rücktritts ( + )

6. Rücktrittserklärung ( + )

7. Ergebnis
Anspruch entstanden => Anspruch des K auf Rückzahlung des Kaufpreises gemäß § 346 I
lalilula
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Anmeldungsdatum: 06.07.2008
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2009 - 19:19:20    Titel:

eine frag zum aufbau eine gutachten

ist ja klar obersatz,definition und so
wenn in der aufgabe aber steht: 1. Kann S blabla verlangen
2. Kann S hahaha verlangen
3. Kann S lalalala verlangen

hab ich dann genau 3 obersätze und drösel das nacheinander auf?
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