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Erste Hausarbeit - Frage zur Literatur bei Gedichtanalyse
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MissNoName
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Anmeldungsdatum: 07.01.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2009 - 01:51:22    Titel: Erste Hausarbeit - Frage zur Literatur bei Gedichtanalyse

Hallo,
wie man aus der Überschrift herauslesen kann, schreibe ich gerade meine erste HA. Das Thema ist eine Gedichtinterpretation der Ballade "Erlkönigs Tochter" von Herder.
Habe diesbezüglich 2 Fragen

1.Muss ich für meine Arbeit andere Interpretationen zu dieser Ballade heranziehen? Ich meine, es sollte ja eigentlich meine Analyse sein. Habe mir z.B Literatur zum Thema Aberglaube, Fabelwesen etc ausgeliehen, da es sich um eine naturmagische Ballade handelt.

2.Vor der inhaltlichen Interpretation mache ich eine formale. Also auf den Reim, die Metrik etc beziehend. Da ich diese Themen in den vorigen Semestern hatte, habe ich diese Dinge in der HA selbst erklärt, habe also auf mein eigenes Wissen zurückgegriffen. Muss ich da dennoch irgendwelche Angaben machen?

--------
Ehrlich gesagt habe ich Angst überhaupt irgendetwas selbst zu formulieren "es könnte ja geklaut sein"...mir fällt es wirklich schwer selbstständig zu schreiben, da ich ständig im Hinterkopf habe "es muss wissenschaftlich sein"...klingt blöd, ich weiß. Komme irgendwie kaum voran. Nächste Woche ist Abgabe und ich habe gerade einmal 2 1/2 Seiten geschrieben Sad

LG, MissNoName
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2009 - 19:05:21    Titel:

Es ist ja eine "Volksballade", übersetzt von Johann Gottfried Herder: "Erlkönigs Tochter".
Da sind ja textsortenspezifische Stilmittel zu erarbeiten.

Hier hast du schon einige Angaben:

http://www.zeno.org/Literatur/M/Herder,+Johann+Gottfried/Liedsammlung/Volkslieder/Zweiter+Theil/Zweites+Buch/27.+Erlk%C3%B6nigs+Tochter

Hier kannst du ja zumindest en Anfang einer Arbeit einsehen:
„Balladenvergleich: Goethes ‚Erlkönig’ im Vergleich mit Herders ‚Erlkönigs Tochter’":
von Stefanie Bratke:
http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/69324.html
*

Oder, hier, ein anderer Versuch, den ich aber nicht geprüft habe:
http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20090501070150AA2mgRn

*

Sprachliche Stilmittel würde ich begrifflich nach der umfangreichen wiki-Sammlung der rhetorischen Figuren einarbeiten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rhetorische_Figur

*

Noch ein Überclick zu den „Erlkönigen“ aller Stil- und Gangarten:

http://de.wikipedia.org/wiki/Erlk%C3%B6nig_(Ballade)


Zuletzt bearbeitet von Generaltoni am 27 Sep 2009 - 08:02:21, insgesamt einmal bearbeitet
Arborius
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Anmeldungsdatum: 07.03.2009
Beiträge: 383
Wohnort: Bin nicht mehr hier,

BeitragVerfasst am: 24 Sep 2009 - 22:48:11    Titel:

Hey.

Ich hätte ja gesagt, dass man natürlich alles belegen muss, denn auch in Deine Erinnerung ist es irgendwie gekommen. Stilmittel sind aber ja allgemeines Wissen, sodass man nicht, wenn man eine Metapher erwähnt, einen Aufsatz zum grundlegenden Verständnis der Metapher zitieren muss.

Dasjenige, das Du an der Analyse und Interpretation selbst machst, musst Du nicht weglassen, nur weil es von Dir kommt. Du könntest aber die Quellen, die Generaltoni Dir gegeben hat (wenn sie was taugen und zitierfähig sind) in Form einer Erörterung einbringen. Also z.B. "x deutet die Metapher so, ich finde seine Schlussfolgerung nicht überzeugend und deute selber so." Oder: "die Metapher y deute ich so (s. auch Lit. x)."
Du weißt, worauf ich hinauswill?

Es muss wissenschaftlich sein - denn das ist ja wahrscheinlich keine Schulhausaufgabe. Geklaut ist aber nichts, was Du korrekt zitierst. Und wenn Du z.B. drei Quellen zusammenfasst, erörterst, gegeneinander abwägst und Deine Schlussfolgerungen ziehst, hast Du einen wissenschaftlichen Aufsatz.

MfG
Jo84
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Anmeldungsdatum: 28.11.2007
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2009 - 13:46:57    Titel:

Solche Fragen lassen sich doch wunderbar in der Sprechstunde des Dozenten klären (oder per Mail).
Ich hatte Hausarbeiten ohne jegliche Sekundärliteratur und manche mit einem ellenlangen Literatuverzeichnis. Je nach Geschmack des Dozenten.
MissNoName
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Anmeldungsdatum: 07.01.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 27 Sep 2009 - 01:58:09    Titel:

Vielen Dank für eure Antworten!
Mit dm Schreiben läufts nun wesentlich besser. Hab mir sagen lassen, dass der Dozent es nicht voraussetzt, dass man unbedingt Sekundärliteratur haben will. Habe mich jetzt auf einige wenige beschränkt.
@Arborius: das mit dem Einbringen gegensätzlicher Meinungen ist eine gute Idee.

Ich hätte noch eine Frage Embarassed
Wie würdet ihr das Metrum darstellen. Bin jetzt alle 21 Strophen durchgegangen und habe sie aufs Metrum hin untersucht. Jedoch weiß ich nicht, ob ich dann 21 "xXxXx..." Strophen in meine Hausarbeit einbringen soll. Das sieht schon merkwürdig aus oder würdet ihr das empfehlen? Oder nur ein paar?

LG, MissNoName
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