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Urlaub zum lernen?
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mari1864
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Anmeldungsdatum: 17.05.2009
Beiträge: 154
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BeitragVerfasst am: 03 Okt 2009 - 00:16:48    Titel:

faiblesse hat folgendes geschrieben:
@ mari:
Der Unterschied ist aber, dass du vor deiner Prüfung Unterricht hattest!! Da lernt man einiges, man kann fragen stellen. Macht evtl sogar alte Prüfungen.
Wenn man 40 Std die Woche arbeitet, evtl den Samstag noch ganzen Tag Unterricht, kann man nicht dann noch lernen, bzw kann ich es durchaus nachvollziehen, wenn man es nicht kann.

Und es geht hier ja nicht darum, auf sein Recht zu pochen, aber wenn ich nunmal ein Recht auf 2 Wochen zusammenhängenden Urlaub im Jahr habe, und diesen nunmal vor der Prüfung haben möchte, was sollte der AG denn nun dagegen haben? Sofern nicht gerade 50 % der Belegschaft krank ist und die andere schon in urlaub?

Wo ist der Unterschied, ob ich nun 2 Wochen Urlaub zum lernen haben möchte, oder 2 Wochen Urlaub um nach Malle zu fliegen?

Bist du dann auch gegen 5 Tage Bildungsurlaub? Da hat man auch einen Anspruch drauf (wenn man 6 Monate in dem Betrieb gearbeitet hat)
Fällt das auch unter "ich hatte das auch nicht, also darfst du auch nicht"?

Sorry, vom Grundprinzip kann ich deine Einstellung ja verstehen, das Leben ist nunmal kein Ponyhof, aber wenn ich doch die Möglichkeit habe, es angenehmer zu gestalten, warum soll ich das denn dann nicht nutzen?

Und nicht jeder ist ein Lerngenie. Man kann halt nicht einfach alles wissen, was man ein Jahr vorher gelernt hat..

ich glaube auf alle deine Fragen zu antworten ,würde hier den Rahmen sprengen---nur so viel: ich war noch nie auf "MALLE"...und man sollte sich mit seiner"arbeitsleisung" an die Gegebenheiten des Unternehmens anpassen,....Vielen Unternehmen steht das Wasser bis zum Hals....da sollte man doch froh sein überhaupt noch einen Ausbildungsplatz zu haben...nicht permanent auf seine Rechte zu pochen hilft dabei mit sicherheit....also erst mal nachdenken und dann meckern!!!!
meine Meinung
mari1864
ConAirchen
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 523
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2009 - 00:32:20    Titel:

noch viel mehr Unternehmen geht es aber extrem gut und zwar auch denen, die Arbeitnehmerrechte wahren! (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/vw-plant-zusatzschichten-bis-jahresende;2463736)
Im Übrigen zum Xten Mal: es handelt sich NICHT um eine Ausbildung! Verzichtet ihr doch alle freiwillig auf die für euch erkämpften Rechte und ihr werdet sehen, wie schnell noch viel mehr verschwunden sind und wie lange man dann noch in der Lage ist, gute Leistung zu erbringen...

"Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich eine Menge Geld habe. Ich habe eine Menge Geld, weil ich gute Löhne zahle" Robert Bosch


Zuletzt bearbeitet von ConAirchen am 03 Okt 2009 - 00:36:49, insgesamt einmal bearbeitet
faiblesse
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Anmeldungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 1930
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2009 - 00:35:56    Titel:

Warte ich zitiere mich nochmal eben selber:

Zitat:
Und es geht hier ja nicht darum, auf sein Recht zu pochen, aber wenn ich nunmal ein Recht auf 2 Wochen zusammenhängenden Urlaub im Jahr habe, und diesen nunmal vor der Prüfung haben möchte, was sollte der AG denn nun dagegen haben? Sofern nicht gerade 50 % der Belegschaft krank ist und die andere schon in urlaub?


Sicherlich geht es vielen Unternehmen momentan nicht so gut, aber es hängt sicherlich nicht von einer Person ab.
In den letzten Jahren konnte man auch Urlaub nehmen und jdm hat die Urlaubsvertretung gemacht, wo ist da der unterschied in schlechteren Zeiten?

Übrigens ist es auch im Interesse des AG, dass der Mitarbeiter im Jahr mindestens einmal 2 Wochen am Stück nimmt, wird er nämlich gelündigt und hatte diese 2 Wochen nicht, muss der AG das nochmal oben drauf legen. Das ist das erste was ein Anwalt bei einer Kündigung prüft, denn da ist dann nochmal Geld zu holen.

Mitarbeiter sind auch sicherlich motivierter und machen eher mal Überstunden wenn es anfällt, wenn man ihnen auf andere Art und Weise entgegen kommt, zB Urlaub so gewährt wie sie es gerne hätten (sofern wie oben ausgeführt es auch umsetzbar ist).

Es ist ein Geben und Nehmen! Und nicht: Der AG nimmt nur und der AN gibt nur.

Und es geht hier nicht nur um die Ausbildung.
Ich habe auch ne ne Stelle genommen, die mir Finanziell vielleicht nicht so zusagte, aber war mir egal, hauptsache ich hab ne Ausbildung.
Aber im Job bekommen auch andere Dinge mehr Gewichtung. Und desto besser ich qualifiziert bin, um so mehr kann ich wählen.
mari1864
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Anmeldungsdatum: 17.05.2009
Beiträge: 154
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BeitragVerfasst am: 03 Okt 2009 - 00:55:33    Titel:

na Leute jetzt werden wir mal richtig politisch---find ich Klasse, werde mich als SPD-.Mitglied auch gerne daran beteiligen.......wobei das hier nix mit irgendwelchen Parteien zu tun haben soll----!!!!
mari1864
ConAirchen
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
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BeitragVerfasst am: 03 Okt 2009 - 01:05:36    Titel:

und was bedeutet dir das S im Namen deiner Partei noch?
mari1864
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Anmeldungsdatum: 17.05.2009
Beiträge: 154
Wohnort: Bergstrasse/Hessen

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2009 - 01:20:53    Titel:

ConAirchen hat folgendes geschrieben:
und was bedeutet dir das S im Namen deiner Partei noch?

für mich immer noch "sozial---also für die Menschen"
mari1864
ConAirchen
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Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 523
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BeitragVerfasst am: 03 Okt 2009 - 01:30:54    Titel:

so sehe ich das auch, habe nur das Gefühl, dass ich mit der Einstellung mittlerweile alleine bin - soll in Bezug auf die o.g. Fragestellung heißen: ein Betrieb kann m.E. nur wirtschaftlich erfolgreich sein, wenn er auch sozial handelt, d.h. insb. Arbeitnehmerrecht wahrt und dadurch leistungsfähige und motivierte Beschäftigte die Produktion mehr fördern, als verärgerte Mitarbeiter, weil sie in ihren Rechten beschnitten werden und dann noch dankbar sein sollen...

und ich habe einfach Angst davor, dass durch den ständigen medialen Einfluss (es geht uns allen ja sooo schlecht) die Beschäftigten so eingeschüchtert werden, dass sie ihre erstrittenen Rechte alle nach und nach wieder aufgeben und wir uns damit 100 Jahre zurückentwickelt haben Sad
(die gleiche Entwicklung zeichnet sich leider auch innerhalb der SPD ab, so dass mich der Wechsel vieler Arbeiter zur Linken überhaupt nicht wundert!)
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