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(Wirtschafts-)Mathematik / VWL im Ausland studieren
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Mathematics2010
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Anmeldungsdatum: 16.03.2009
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2009 - 23:57:49    Titel:

?
In Mathe?

Bis jetzt war ich auf dem Stand, dass Mathe ein Fach ist mit wenig Disparitäten von Uni zu Uni und das nicht nur deutschland- sondern weltweit (bezogen auf Länder auf einem gewissen Level).

Dass es Unterschiede in den Mathekursen zwischen England und Schweiz gibt ist mir echt neu, egal ob angewandt oder rein.
Was mir allerdings wohl bekannt ist, ist die unterschiedliche Zusammensetzung der Inhalte in den Kursen. Z.B. Analytische Geometrie und Lineare Algebra wird m.W. in England getrennt unterrichtet, während es im deutschen Raum meist der selbe Kurs ist (Ich bitte um Bestätigung).

Aber vom Ding her ist das doch auch der größte Unterschied oder nicht?

Meinst du Nottingham ist eher für die Wirtschaft und ETH eher für Forschung? Oder was genau jetzt? Sorry, dass es Unterschiede von Uni zur Uni und von Land zu Land gibt, war mir klar. Aber ist es nicht ein wenig zuuu übertrieben das jetzt als Äpfel-vs-Birnen-Vergleich zu werten?

Du hast dich ja recht kurz gefasst, kannst du mir das auch in Langform erklären?

Kommen hinterher Niveauunterschiede raus?

PS: Ich beziehe mich oben nur auf den Bachelor. Im Master sind die Unterschiede ja deutlich größer.

PPS: Ach, und was genau hab ich denn hier zur Wahl? Forschung-Wirtschaft? Oder einfach nur England-Schweiz? Was meinst du mit der Aussage, dass ich mich erstmal entscheiden soll, was ich machen möchte?

Und, wie kann ich das denn jetzt schon wissen? Sollte ich das wissen? Ich weiß nur

- Ich mag Mathe (studieren) mit NF Wiwi
- und würde gern an eine sehr gute Uni,
- die am besten noch weit weg von zu Hause ist und noch besser sogar in einer anderen Sprache gelehrt wird.


Entschuldigung, aber du hast mich gerade verwirrt.
DelphiMann
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Anmeldungsdatum: 01.02.2007
Beiträge: 1217

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2009 - 00:02:04    Titel:

Mathematics2010 hat folgendes geschrieben:
Okay, das ist gut. Super, habt Dank!

Habt ihr Alternativen für mich außer Warwick und ETH?


Wenn es Dir helfen sollte ... den Briten hilft es zumindest sehr bei der Entscheidung.

http://www.timesonline.co.uk/tol/life_and_style/education/sunday_times_university_guide/

und

http://extras.timesonline.co.uk/tol_gug/gooduniversityguide.php

Kannst ja schon mal beginnen wie ein Brite zu handeln; also, in den Rankings reinschauen und von dort aus eine Entscheidung treffen. Laughing

Übrigens, ist Nottingham nach "Good University Guide 2010" an 20. Stelle, da komm ich mit Glasgow ja besser weg. Wink
Mathematics2010
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Anmeldungsdatum: 16.03.2009
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2009 - 00:07:55    Titel:

DelphiMann hat folgendes geschrieben:
Mathematics2010 hat folgendes geschrieben:
Okay, das ist gut. Super, habt Dank!

Habt ihr Alternativen für mich außer Warwick und ETH?


Wenn es Dir helfen sollte ... den Briten hilft es zumindest sehr bei der Entscheidung.

http://www.timesonline.co.uk/tol/life_and_style/education/sunday_times_university_guide/

und

http://extras.timesonline.co.uk/tol_gug/gooduniversityguide.php

Kannst ja schon mal beginnen wie ein Brite zu handeln; also, in den Rankings reinschauen und von dort aus eine Entscheidung treffen. Laughing


Vielen Dank! Ich kenne das schon. Mit den Rankings habe ich es allerdings anfangs ernster genommen als jetzt. Sie sagen schon grob etwas aus aber nicht alles.
---
Ouhh.. peinlich :S Ich habe erst jetzt (nachdem ich mittlerweile schon sehr oft da reingeguckt habe) gefunden, dass ich da auch nach Fächer gucken kann... :S

Daaaanke.

Das Problem ist nur wieder, dass die Unterschiede in England von Uni zu Uni recht groß sein sollen, so dass ich nicht weiß wiee groß. Das führt wiederum dazu, dass ich doch wieder nicht weiß ETH oder England..
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2009 - 00:32:44    Titel:

Die Rankings sollte man als Indikator verstehen, nicht mehr - "Student Satisfaction" oä ist kein besonders guter Indikator in meinen Augen. Als Grobeindruck sind sie aber durchaus sinnvoll.

ad ETH Mathe vs Nottingham Maths&Econ: Die Studiengänge sind sehr verschieden - ich weiss nicht wie man das anders ausdrücken soll? Ersteres ist ein im deutschen Sinne klassisches Mathematikstudium; letzteres ein Joint Bachelor mit Wirtschaft. Mit ersterem bleiben einem mehr Türen offen, letzteres ist eine bessere Einstiegskarte in gut-bezahlte Jobs.

ad Mathe in UK: Generell eine frühere Spezialisierung; etwa in den von Puristen argwöhnisch betrachteten Statistikbereich.

ad Nottingham: Die Wirtschaftsfakultät hat einen guten Ruf (deutlich besser als Platz 20 in meinen Augen), ebenso in angewandter Mathematik. Was in dem Kurs nun detailliert gelehrt wird, müsste ich aber auch nachschauen. Nottingham ist eine der klassischen Zweite-Garde Unis (also hinter Oxbridge; hinter UCL/LSE/ICL), zusammen mit Bristol, York, Bath, Reading, KCL, Durham und den von mir hier vergessenen. Warwick ist irgendwo zwischen diesen Gruppen.

sD.

ps: Ich habe absolut keine Ahnung was du mit dem Kommentar zu analytiscer Geometrie und LA meinst.
Mathematics2010
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Anmeldungsdatum: 16.03.2009
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2009 - 00:45:58    Titel:

someDay hat folgendes geschrieben:
Die Rankings sollte man als Indikator verstehen, nicht mehr - "Student Satisfaction" oä ist kein besonders guter Indikator in meinen Augen. Als Grobeindruck sind sie aber durchaus sinnvoll.

ad ETH Mathe vs Nottingham Maths&Econ: Die Studiengänge sind sehr verschieden - ich weiss nicht wie man das anders ausdrücken soll? Ersteres ist ein im deutschen Sinne klassisches Mathematikstudium; letzteres ein Joint Bachelor mit Wirtschaft. Mit ersterem bleiben einem mehr Türen offen, letzteres ist eine bessere Einstiegskarte in gut-bezahlte Jobs.

ad Mathe in UK: Generell eine frühere Spezialisierung; etwa in den von Puristen argwöhnisch betrachteten Statistikbereich.

ad Nottingham: Die Wirtschaftsfakultät hat einen guten Ruf (deutlich besser als Platz 20 in meinen Augen), ebenso in angewandter Mathematik. Was in dem Kurs nun detailliert gelehrt wird, müsste ich aber auch nachschauen. Nottingham ist eine der klassischen Zweite-Garde Unis (also hinter Oxbridge; hinter UCL/LSE/ICL), zusammen mit Bristol, York, Bath, Reading, KCL, Durham und den von mir hier vergessenen. Warwick ist irgendwo zwischen diesen Gruppen.

sD.

ps: Ich habe absolut keine Ahnung was du mit dem Kommentar zu analytiscer Geometrie und LA meinst.


Okay, super. Dankeschön! Achso.. du hast die Studiengänge miteinander verglichen. Ich dachte Äpfel-vs-Birnen zwischen zwei normalen Mathestudiengängen.
Ich persönlich bevorzuge die bessere Ausbildung an sich. Es geht mir nicht um die besseren Jobs hinterher, die kriegt man ja, wenn man gut ist.

Und nach Warwick hätte ich jetzt also 0-Chance? Naja, bewerben werde ich mich wohl trotzdem..


Kommen hinterher eigentlich Niveauunterschiede raus? Also zwischen Mathe an der ETH und Mathe in England an einer Uni der zweiten Garde?
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2009 - 00:54:14    Titel:

Mathematics2010 hat folgendes geschrieben:
Und nach Warwick hätte ich jetzt also 0-Chance? Naja, bewerben werde ich mich wohl trotzdem..


Persönlich halte ich das für Verschwendung einer der 5 Optionen; aber vielleicht kannst du es in deinem PS ja halbwegs überzeugend erklären und wenn du es dir leisten kannst, spricht nichts dagegen.

sD.
Don'tStepOnMyJays
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Anmeldungsdatum: 12.01.2008
Beiträge: 680

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2009 - 09:09:11    Titel:

ich mag vielleicht ein wenig biased sein, trotzdem halte ich ein mathestudium an der eth durchaus für hochwertiger und "besser", als ein mathe (!) studium in nottingham.

die eth hat (auch und vorallem über die grenzen von europa hinaus) eine wirklich hervorragende reputation. dies gilt natürlich nur bedingt für das investment banking in london (wobei auch dort die reputation nicht viel schlechter als nottingham sein sollte). wenn du allerdings später deinen master/phd machen möchtest (bspw in den usa), dann bin ich mir fast sicher, dass du von der eth (mathe und nebenfach wirtschaft) kommend bessere karten hast, als bei maths&econ in nottingham.

wie gesagt.. alles sehr subjektiv und sicherlich auch biased..
DelphiMann
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Anmeldungsdatum: 01.02.2007
Beiträge: 1217

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2009 - 14:25:20    Titel:

Zur ETH Zürich braucht man doch wirklich nichts sagen, oder!? Wink

Sollte ich mich für zwei gleich-gute Unis entscheiden; dann würde ich schauen, auf welcher Sprache ich lieber (English oder Deutsch uws.) studieren will.

Das solltest Du vielleicht auch.
Mathematics2010
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Anmeldungsdatum: 16.03.2009
Beiträge: 196

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2009 - 16:09:14    Titel:

@Don'tStepOnMyJays

Ja, ich persönlich dachte das auch... So kenne ich das nämlich auch. Schaut man sich allein mal das Netzwerk der ETH an. So viele hervorragende Unis. Die meisten davon sind weltbekannt...

DelphiMann hat folgendes geschrieben:
Zur ETH Zürich braucht man doch wirklich nichts sagen, oder!? Wink

Sollte ich mich für zwei gleich-gute Unis entscheiden; dann würde ich schauen, auf welcher Sprache ich lieber (English oder Deutsch uws.) studieren will.

Das solltest Du vielleicht auch.


Naja, das ist eben die Frage die sich hier mir stellt. Sind die wirklich gleich gut?...
someDay
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 3889

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2009 - 21:50:34    Titel:

So wie ich das verstehe, geht der Threadersteller noch zur Schule und priorisierte die Auswahl der Universität über die Auswahl des für ihn "richtigen" Studienprogrammes. Daher ein paar Hinweise (auch da dieser Thread nun im VWL Forum ist.)

i) Mathematik...
... ist die Fähigkeit, kreative Ideen technisch korrekt auszuführen. "Kreative Ideen" dürfte klar sein, mit technisch korrekter Ausführung meine ich mathematische Beweisführung, die eine solche Idee in einen korrekten Beweis umsetzt und ein hohes Mass an Genauigkeit und Blick für Details erfordert.

Ein Mathematikstudium soll die technische Seite trainieren, um Ideen korrekt formulieren zu können.

ii) Wirtschaftsmathematik...
... ist primär die Anwendung von Statistik und/oder Numerik auf wirtschaftliche Zusammenhänge.

Ein solches Studium soll einen helfen, wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und wie man diese mathematisch ausdrückt.

Die Methoden und Inhalte dieser Studiengänge sind völlig verschieden - ersteres ist ein rein akademisches Fach, üblicherweise ohne praktischen Kontakt zum Leben ausserhalb von Universitäten. Wer Mathematik studiert und nicht in die Forschung möchte - primär wohl akademische, teilweise R&D in Firmen - dessen einziger Bonus aus dem Studium ist die Eintrittskarte zu Bewerbungsinterviews, vergleichbar etwa mit einem Philosophieabsolventen, nur dass dieser später mehr Probleme haben wird einen Job zu finden.

Wirtschaftsmathe hingegen hat eine deutlichere Zielsetzung und praktische Orientierung und einen materiellen Nutzen, ohne eine ähnlich hohe Einarbeitungszeit wie für einen Mathematiker. Das in meinne Augen ist umso mehr der Fall für englische Maths&Ecom Studiengänge, die üblicherweise auf City Jobs vorbereiten.

Forschung oder Kontakt zu Forschung ist bis auf wenige Ausnahme auch im Diplom/MSc Mathematik nicht zu finden. Die Inhalte des Studiums - wenn man die von algebraischer Geometrie/Topologie ausgehenden Entwicklungen in Kategorientheorie und homologischer Algebra seit den 60ern ignoriert - sind seit sehr vielen Jahren gleich und wer Büchern aus den 1930ern findet, wird neben anderen Notationen keine grossen Unterschiede feststellen. Das hat den Effekt, das im BSc de fakto alle ausreichend grossen Unis gleich sind und man allenfalls Nuancen in der Ausbildung findet, etwa was die Mindestanforderungen angeht. Im MSc ändert sich das, weil es zu viele Gebiete gibt, als dass eine Uni - abgesehen mal vielleicht von Cambridge - sie alle anbieten kann.

Du solltest darüber nachdenken, wo du dich in 10 Jahren sehen möchtest - wenn es nicht umbedingt Forschung ist und dein Interesse sowohl Ma als auch WiMa gilt, wirst du im Zweifel mit WiMa besser fahren.

sD.
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