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marvin92
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Anmeldungsdatum: 01.10.2009
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2009 - 17:22:22    Titel: Bitte Aufsatz korrigieren

Also meine Aufgabe ist es eine Argumentation zu beschreiben.
Würde mich sehr freuen, wenn jemand sich die Zeit nimmt und sich den Text durchliest und wenn möglich Tipps für besseren Aufsätze schreiben könnte, natürlich wird es mir auch sehr helfen, wenn Fehler oder Ausdrücke korrigiert werden.
Danke.

Das Drama " Das Leben des Galilei", welches von Bertolt Brecht verfasst wurde, handelt von dem Umbruch von der Alten in die neue Zeit, was jedoch die Kirche versucht zu verhindern. Im Folgendem werde ich mich auf 2 Textstelle des 8.Bildes (S.77 Z.9 - S.78 Z.27| S.78 Z.28 - S.79 Z.22) genauer beziehen:

Der kleine Mönch beschreibt zum Anfang seiner Argumentation, in welchem ärmlichen Verhältnis er aufgewachsen ist. Diesen Ansatzpunkt wählt jener um eine Grundlage seines Vorhabens besser zu vermitteln (S.77 Z.10f). Er setzt mit dem Alltag und den damit verbundenen Qualen fort, die die Familie durch ihr harte Arbeit dulden müssen (S.78 Z.15). Um dem Ganzen einen Höhepunkt zu geben, beginnt er Galilei zu fragen, was passieren wird, wenn die Familie erfährt, dass die Erde nicht der Mittelpunk des Universums sein. Sie würden sich daher fragen, worin der Sinn ihrer qualvollen Arbeit steckt.
Dies könte sich negativ auf die Gesellschaft auswirken. Dieses Argument verstärkt er, indem der kleine Mönch Übertreibungen gebraucht, die den Sachverhalt verschlimmern, z.B. "kleiner Steinklumpen" (S.78 Z.5f). Im Folge dessen stellt der Mönch die Heilige SChrift in Frage, denn nach Galilei würde diese nichts mehr taugen. Dadurch würde jediglich die Lust an der Arbeit verloren gehen und sie würden denken, dass sie nichts besonderes sind. Mit Hilfe on einem Parallelismus (Ich sehe..Ich sehe... (S.78 Z.14f)) und Antithesen (S.78Z.21f) wird dieses zur besseren Geltung gebracht.
phantz
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Anmeldungsdatum: 24.03.2006
Beiträge: 1315

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2009 - 21:52:02    Titel:

Leider nicht sehr gelungen, trotzdem mal ein paar helfende Ansätze:

Du musst deine Sätze inhaltlich mehr verknüpfen.
Zitat:
Das Drama " Das Leben des Galilei", welches von Bertolt Brecht verfasst wurde, handelt von dem Umbruch von der Alten in die neue Zeit, was jedoch die Kirche versucht zu verhindern. Hier hättest Du noch was schreiben müssen, sonst kommt das 8. Bild ja quasi von "irgendwo". Anbieten würde sich ein kleiner Umriss des Theaterstückes und eine kurze Ausführung, welche Rolle das 8. Bild im Gesamtkontext spielt. Im Folgendem werde ich mich auf 2 Textstelle des 8.Bildes (S.77 Z.9 - S.78 Z.27| S.78 Z.28 - S.79 Z.22) genauer beziehen:


Dasselbe beim nächsten Satz:
Zitat:
Im Folgendem werde ich mich auf 2 Textstelle des 8.Bildes (S.77 Z.9 - S.78 Z.27| S.78 Z.28 - S.79 Z.22) genauer beziehen:
Hier muss unbedingt eine kurze Zusammenfassung der Szenerie erfolgen: Wer spielt in der Szene mit? Sonst denkt sich der Leser doch "Was für ein kleiner Mönch?" - Du fängst nämlich mittendrin an! Der kleine Mönch beschreibt zum Anfang seiner Argumentation, in welchem ärmlichen Verhältnis er aufgewachsen ist


Was ist mit einem Schluss? Du hörst ja mitten drin auf, formulierst keine abschließenden Erkenntnisse, kein Fazit. Ist das so beabsichtigt?

Zitat:
Der kleine Mönch beschreibt zum Anfang seiner Argumentation
Was für eine "Argumentation"? Worüber? Welchen generellen Standpunkt hat der kleine Mönch?

Zitat:
jener um eine Grundlage seines Vorhabens besser zu vermitteln

Was hat er denn vor?

Zitat:
Er setzt mit dem Alltag und den damit verbundenen Qualen fort, die die Familie durch ihr harte Arbeit dulden müssen

Wie sieht der Alltag denn aus?

Zitat:
Sie würden sich daher fragen, worin der Sinn ihrer qualvollen Arbeit steckt.

Es wird nicht klar, wessen Behauptung das jetzt ist - Galileis? Die des kleinen Mönchs?

Zitat:
Dies könte sich negativ auf die Gesellschaft auswirken.

Warum?

Zitat:
Dieses Argument verstärkt er, indem der kleine Mönch Übertreibungen gebraucht, die den Sachverhalt verschlimmern, z.B. "kleiner Steinklumpen" (S.78 Z.5f).

Worin genau liegt da die Übertreibung?

Zitat:
Dadurch würde jediglich die Lust an der Arbeit verloren gehen und sie würden denken, dass sie nichts besonderes sind.

Wer sind denn "sie"?

Zitat:
Mit Hilfe on einem Parallelismus (Ich sehe..Ich sehe... (S.78 Z.14f))

Parallelismus oder Anapher?

Zitat:
und Antithesen (S.78Z.21f) wird dieses zur besseren Geltung gebracht.

Welche Antithese denn?

Generell ist es leider so, dass Du Dinge nur oberflächlich anreißt und sofort weiterspringst. Das ist - unterm Strich - natürlich nicht sehr effektiv.
Stilistisch leider auch nicht überzeugend, so dass viele Missverständnisse erzeugt werden.

Den Tip, den ich dir geben würde: Setz' dich auf deinen Hosenboden und arbeite das ganze nochmal ausführlich aus. Wirklich ausführlich (mal ehrlich: Bei der Aufgabenstellung ist der von dir hier abgelieferte Umfang doch nur Alibi. Damit kannst Du dem Lehrer erzählen, dass Du deine Hausaufgaben gemacht hast - mehr aber auch nicht).

Wish you the best!
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