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Interpretation
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nemo7
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Anmeldungsdatum: 17.09.2009
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2009 - 16:49:31    Titel: Interpretation

Ich habe heute eine Arbeit über Interpretaion geschrieben. Kann mir einer sagen wie die Interpretaion so ist?Danke im Voraus
Das Gedicht ,,Hauptverkehrsstraße“,dass 1973 von Ludwig Fels geschrieben wurde, handelt von einem lyrischen Ich,das erzählt wie schrecklich das Leben in seiner Stadt ist. Das Stadtgedicht sagt aus, wie schrecklich das Leben in einer Stadt, mit den vielen Autos sein kann und ruft uns Menschen auf etwas für die Umwelt zu tun.
In dem Stadtgedicht wird das Leben vom lyrischen Ich in einer Großstadt erzählt.Das lyrische Ich geht immer öfters am Tag die Straßen rauf und runter, obwohl er findet, dass einmal am Tag schon zu viel ist.Er geht nur mit, weil er das Grün der Ampel sehen und genießen will. Auch die Holztore will er sehen. Er sagt, dass er sich in solchen Dingen auskennt. Die Menschen werden oft von einem Klinikzimmer oder einer Kneipe verschluckt. Mit Kratzen im Hals verbrauchen sie die Luft, die sie mit vielen teilen. Die Badewanne ist bei jedem voll besetzt und nur Musik hilft gegen Motorengeräuschen. Das lyrische Ich glaubt an Wunder,wenn er alte Leute sieht. Trotzdem möchte er alle warnen,wenn er eine Sirene wäre.
Ludwig Fels will mit dem Stadtgedicht die Menschen auffordern etwas für die Umwelt zu tun, da sie schon,vor allem in den Großstädten, stark belastet ist.
Die Menschen gehen öfters am Tag durch die Stadt,obwohl einmal schon zu viel ist(Z.4-5),denn der Gestank,der Autos,ist unerträglich.Das lyrische Ich geht nur mit, damit es das Grün der Ampel genießen kann(Z.7),denn Grün steht für Hoffnung und wenn er Grün sieht kann er wieder auf eine gutes Leben hoffen.Grün steht auch für die Pflanzen,also der Natur, somit sieht er etwas von der Natur. Die Holztore,die er sehen will(Z.,stehen für die gefällten Bäume in den Wäldern. In der Großstadt gibt es keine Bäume mehr und die Holztore bleiben als einzige Erinnerung an den Bäumen.Die Menschen kennen sich damit aus(Z.9), da sie schon Jahre in der Großstadt leben und es sich nicht gebessert hat,sondern verschlechtert hat.Die Menschen gehen in die Kneipen(Z.11),weil sie ihren Frust ,,wegtrinken“ wollen, da sie keine Hoffnung mehr haben, dass sich ihr Leben oder die Umwelt verbessern wird.Oder sie sind in Klinikzimmer(Z.12),wo sie vielleicht auch bleiben wollen,da es draußen stark verschmutzt ist und weil sie nur deswegen im Krankenhaus liegen. In der Großstadt,wo viele Menschen leben,wird die Luft mit Kratzen am Hals verbraucht(Z.13-15)und keiner weiß,ob die Luft in Zukunft für alle Menschen reicht.Die Motorengeräuschen sind so laut, dass nur noch Musik hilft(Z.17). Die Badewannen der Menschen sind immer voll(Z.1, da so viele durch die Abgase der Autos verschmutzt werden und jeder will nachdem er in der Stadt gewesen ist ein Bad nehmen, aber das ist widerum nicht gut für die Haut,sie schädigen sie also selber.Aber das lyrische Ich glaubt an Wunder und gewinnt Zuversicht,wenn er alte Menschen trifft, denn sie haben es früher gut gehabt, wo es noch keine Autos oder was der Umwelt schadet gegeben hat, sondern nur gute Dinge für die Umwelt.Aber die Zuversicht ist zu klein(Z.21-23),denn er wäre gerne eine Sirene,damit er allen Menschen warnen kann und so zeigen kann, was sie eigentlich in den Jahren verbrochen haben.
Der Autor hat mit diesem Stadtgedicht recht,denn heutzutage ist die Umwelt sehr stark belastet.Wir Menschen wollen es einfach nicht wahr haben das wir Schuld sind.Da das Gedicht sich nicht reimt, kann es sein, das es vielen Menschen die Augen öffnen wird und sie was für die Umwelt tun.Es reicht ja schon zu Fuß zu gehen, anstatt mit dem Auto zu fahren.
[img]http://www.techniker-forum.de/attachment.php?attachmentid=10046&d=1254412080[/img][/code][/quote]
Leoni
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Anmeldungsdatum: 19.05.2005
Beiträge: 1096
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2009 - 18:35:54    Titel:

Kannst du das Gedicht einmal posten. Ich finde es jetzt nicht.
nemo7
Newbie
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Anmeldungsdatum: 17.09.2009
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2009 - 18:12:39    Titel:

hier
Ludwig Fels
Hauptverkehrsstraße

Wir gehen die Straßen runter
oder rauf
im Gestank der Autos.
Wir machen das öfters am Tag
wo doch einmal schon zuviel ist.
Ich geh immer mit
um das Grün an der Ampel zu genießen
oder ein paar Holztore.
Wir kennen uns aus.
Wenn abends einer fehlt
dann haben ihn die Kneipen verschluckt
oder ein Klinikzimmer.
Wir verbrauchen die Luft
bei der wir keine Auswahl haben
mit Kratzen im Hals
das wir mit vielen teilen.
Gegen Motorengeräuschen hilft nur noch Musik.
Unsere Badewannen ist stets voll besetzt.
Wenn ich alte Leute treffe
glaube ich wieder an Wunder
gewinne Zuversicht und trotzdem
würde ich laufend warnen
wenn ich eine Sirene wär.
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