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Judenbuche oder Lenz als Deutschreferat in der K12
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pantalonis
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Anmeldungsdatum: 12.11.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 05 Okt 2009 - 18:50:30    Titel: Judenbuche oder Lenz als Deutschreferat in der K12

Hallo

Hab auf einer Liste die rumging über Deutschreferate mal anette von droste-hülshoffs "Judenbuche" und georg büchners "Lenz" reserviert.


Ich habe nur beide Bücher noch nicht gelesen und desswegen wollte ich mal euch fragen was ihr zu dieser Wahl sagt.

Könnt ihr mir sagen welches Buch ihr favorisiert und warum?

es sollte aufjedenfall was hergeben, man sollte also den inhalt und aussage als referat eben gut wiedergeben können.

wie gesagt wollte ich mir nur mal eure meinung einholen
das wär super


danke für antworten
Generaltoni
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Anmeldungsdatum: 30.12.2005
Beiträge: 1729
Wohnort: Im Ruhrpott

BeitragVerfasst am: 07 Okt 2009 - 07:48:58    Titel:

Empfehlen würde ich dir:


1. für eine "Schularbeit" (ein Referat, das ja auch wohl in schriftlicher Form abzugeben ist - oder?) alle Nomen groß und richtig zu schreiben. (Generell auch als Deutsch-Standard üblich!)

2. Die Novellen selber zu lesen!
- Was hast du denn davon, wenn du hier neun Stimmen für den psychologisch sehr interessanten, aber anspruchsvollen "Lenz" kriegst und acht für die kriminalistisch ziemlich konventionelle "Judenbuche" (mit einer interessanten, versteckten Christentums-Kritik - am Motiv Weihnachten - und dem Nachweis, dass es unter westfälischen Christen argen, kriminellen Antisemitismus gab).

Sozusagen zusätzlich:

Wenn du nicht lernst, deine eigenen Interessen für Themen und Referate in Schule und Studium oder Berufsvorstellungen zu entwickeln, wird alles an Literatur (wahrscheinlich auch Geschichte und Psychologie) an dir vorbei laufen. - Über beide Novellen gibt es gute Wiki-Seiten; aber suchen und lesen und verarbeiten solltest du sie selber, na, sag ich mal: als Selbstversuch. - Selber arbeiten macht schlau und bringt ehrliche Ergebnisse: Wissen, Noten ... und relevante Erkenntnisse!
sonnenglück
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Anmeldungsdatum: 26.08.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 11 Okt 2009 - 14:21:15    Titel:

Nun, es ist zwar immer alles recht subjektiv, aber ich würde es so ausdrücken: "Die Judenbuche" haben wir damals in der 9ten Klasse gelesen, folglich würde ich als "weniger schwierig" bewerten, da es damals von allen recht schnell und gut verstanden wurde und eine Diskussion über die Hauptaspekte recht zügig und gut möglich war.
Auch finde ich persönlich die Thematik interessant, das Buch ist schnell zu lesne und geht "gut von der Hand".
Allzuviel möchte ich dir an dieser Stelle aber nicht verraten, falls du dich für dieses Buch entscheiden solltest, wäre es ja nicht so toll, den Inhalt schon zu kennen...
Jedoch auch Büchners Lenz ist empfehlenswert, zum einen, da Büchner ein wirklich guter Autor ist, der klar und verständlich schreibt und auch dieses Geschichte nicht sehr kompliziert ist.

Vlt solltest du beide Bücher einfach mal querlesen, sind ja nur "normal lang".

Viel Erfolg bei der Auswahl! Smile
Tulla
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Anmeldungsdatum: 09.01.2007
Beiträge: 164
Wohnort: Vechta

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2009 - 19:28:00    Titel:

Büchner ist ein phantastischer Autor, dass er "klar und verständlich" schreibt, scheint mir aber eine fragwürdige Aussage.
Es geht immerhin um die Darstellung einer psychischen Erkrankung des Protagonisten Lenz, einer schizophrenen Persönlichkeit, die in ihrer Wahrnehmung der Natur, der Umwelt die Orientierung verliert.

Die Erzählung gibt sehr viel her, ich denke, die Beschäftigung damit kann sehr reizvoll sein - falls du bereit bist, sehr viel Arbeit und Engagement
aufzuwenden.

Gruß Tulla
sonnenglück
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Anmeldungsdatum: 26.08.2009
Beiträge: 392

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2009 - 19:14:53    Titel:

Zitat:
Es geht immerhin um die Darstellung einer psychischen Erkrankung des Protagonisten Lenz, einer schizophrenen Persönlichkeit, die in ihrer Wahrnehmung der Natur, der Umwelt die Orientierung verliert.

Es ging nicht um die inhaltliche Darstellung , sondern lediglich um den Schreibstil des Autors und Büchner an sich schriebt nicht gerade kompliziert im Sinne von verschachtelt etc. vor allem wen man ihn mit anderen Autoren vergleicht.
Ist natürlich immer eine Frage des persönlichen Könnens und wie anspruchsvoll man ist€.
Deshalb sagte ich ja, dass ganze sei sehr subjektiv.
pantalonis
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Anmeldungsdatum: 12.11.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2009 - 15:51:30    Titel:

Danke für alle Antworten!

So nach Gefühl reizt mich "Lenz" etwas mehr als "Judenbuche".

Ich werde es mal bestellen und reinlesen!

Dankeschön
gruß
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